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IMAGE DISTRIBUTED FOR MICROSOFT - Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrates the new Kinect sensor on Tuesday, May 14, 2013 in Redmond, Wash. (Photo by STEPHEN BRASHEAR/Invision for Microsoft/AP Images)

Bild: AP Invision

100 Euro günstiger

Microsoft krebst weiter zurück und verkauft die Xbox One ohne Kinect

Im Konkurrenzkampf mit Sonys Playstation 4 experimentiert Microsoft mit dem Preis seiner Spielkonsole. Ab Anfang Juni gibt es die Xbox One ohne Kinect-Kamera für 400 Euro – ein Angebot, auf das viele Spielefans schon lange gehofft hatten.

14.05.14, 15:58

Ein Artikel von

Microsoft will die Verkaufszahlen der Xbox One ankurbeln und bietet die Spielkonsole ab dem 9. Juni auch in einer abgespeckten Version an. Die Xbox One ist dann für rund 400 statt 500 Euro zu haben (in der Schweiz voraussichtlich für CHF 500 statt CHF 600), kommt aber ohne Kinect-Kameraleiste aus. Laut «Cnet» soll die Kamera ab Herbst als separates Zubehörteil angeboten werden. Zu welchem Preis, ist bislang offen. Sonys Spielkonsole Playstation 4 kostet derzeit ebenfalls rund CHF 600.

Weitere Änderungen nimmt Microsoft im Entertainment-Bereich vor: So soll beispielsweise das bislang verpflichtende Gold-Abo für eine Reihe von zusätzlichen Apps und Funktionen entfallen. Programme wie Skype oder der Internet Explorer können künftig auch von Nicht-Abonnenten genutzt werden.

Mit dem günstigeren Angebot hofft Microsoft mehr Käufer anzulocken. Bild: AFP

Wer eine Xbox One ohne Kinect kauft, verzichtet auf die Möglichkeit, Spiele durch Gesten zu steuern. Doch offensichtlich wurde die Möglichkeit zur kameragestützten Steuerung ohnehin selten genutzt. Vor allem die komplizierte Anpassung der Spracherkennungs-Programme sei ein Hemmschuh für die weltweite Vermarktung, schreibt «Heise Online». Nicht von ungefähr sei die Xbox One im November in nur 13 Ländern an den Start gegangen. Weitere 26 Länder, darunter auch Japan und die Schweiz, sollen erst im September folgen. Titel, die speziell auf Kinect ausgerichtet sind, gibt es bislang wenige, darunter «Kinect Sports Rivals» und «Just Dance 2014».

«Kinect Sports Rivals» ist eines der wenigen Spiele, das sich die Kinect-Steuerung zu Nutzen macht. Bild: AP/Microsoft

Mehr noch als für Gamer wird sich für Spieleentwickler ändern. «Heise Online» erwartet, dass Entwickler nun mit der Prämisse arbeiten würden, ihre potentielle Kundschaft verfüge über keine Kinect-Kamera. Sie würden nun standardmässig für eine Spielesteuerung durch das Gamepad arbeiten. Kamerafunktionen gebe es dann – wenn überhaupt – nur optional. Ähnliche Sorgen haben auch Spielefans, die zum Beispiel auf Reddit über den Strategiewechsel diskutieren.

Für die Technik-Szene kommt Microsofts Schwenk nicht unerwartet. Während «Wired» schlicht feststellt, der Konzern habe eigentlich keine andere Wahl gehabt, fällt der Kommentar bei «Techdirt» höhnisch aus. Schon der Titel der Microsoft-Mitteilung «Mehr Auswahl für Fans» sei lächerlich. Die Nachfrage nach einer Konsole ohne Kinect-Zwangsbeigabe habe schon bestanden, bevor die Xbox One überhaupt auf den Markt kam. Microsoft lasse sich zwar jetzt gnädig auf den Wunsch der Kunden ein, tatsächlich habe das Unternehmen diesen Kundenwunsch aber verschlafen. (meu)



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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • GBZ 14.05.2014 18:42
    Highlight Jetzt ist es schon zu spät!

    Also ich habe mich schon für die PS4 entschieden obwohl ich eigentlich ein Xbox-Spieler bin! Auch die Kontroller der Xbox sind nach wie vor viel besser! Aber das ganze Theater nervt mich ich will Spielen und nicht mehr.
    1 0 Melden

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