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An attendant checks a computer during the launch of Microsoft Windows 8 operating system in Hong Kong in this October 26, 2012 file photo. Microsoft's current issues in China conceal a deeper problem for the U.S. software giant - despite the popularity of its Windows operating system and Office suite, few people in emerging markets are willing to pay for legitimate copies. This not only costs Microsoft in lost revenue, but is also holding back the spread of its newest Windows 8 version - analysts say even buyers of pirate software prefer older versions.  REUTERS/Bobby Yip/Files (CHINA - Tags: BUSINESS SCIENCE TECHNOLOGY)

Vor dem neusten Windows-Update wird gewarnt. Bild:REUTERS

Softwarepanne

Microsoft warnt vor eigenem Windows-Update und rät zur Deinstallation

Nach wenigen Tagen hat Microsoft ein gerade erst veröffentlichtes Windows-Update wieder aus dem Verkehr gezogen. Die Software hatte nicht nur ein Sicherheitsproblem beseitigt, sondern auch Computer zum Absturz gebracht.

18.08.14, 13:39 18.08.14, 14:56

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Mit seinen monatlichen Sicherheits-Updates veröffentlichte Microsoft am vergangenen Dienstag auch eine Datei, die für manche Anwender zum Problem wurde. Das Update MS14-045 enthielt drei Sicherheits-Patches von denen einer unter bestimmten Bedingungen offenbar zu schwer behebbaren Ausfällen führen kann. Nutzer berichten von Systemabstürzen und Startproblemen.

Das Problem könnte alle Windows-Varianten ab Windows Vista und Windows Server 2003 betreffen. Vor allem die 64-Bit-Version von Windows 7 scheint für die durch das Update entstehenden Probleme anfällig zu sein.

Betroffene berichten von einer sauberen Installation des Patches; beim Neustart des Rechners geht aber plötzlich nichts mehr. Ein so genannter Blue Screen of Death unterbricht den Startprozess; manchmal bleibe der Bildschirm gleich ganz schwarz. Selbst ein Start im besonders robusten «Safe Mode» gelingt vielen nicht mehr. Nur eine aufwändige Systemwiederherstellung soll das Problem beheben können.

Der Fehler macht sich durch einen blauen Bildschirm und die Fehlermeldung 0x50 bemerkbar. Es scheint ein Problem mit der Schriftenverwaltung zu geben, in die das Update eingreift. Angeblich sollen auch Nutzer diese Fehlermeldung zu Gesicht bekommen haben, die ein Microsoft-Update für die Unterstützung des neuen Währungssymbols für den russischen Rubel installiert hatten, berichtet «Computerworld».

Mittlerweile hat Microsoft das problematische Update zurückgezogen – und rät all jenen, die es bereits installiert haben zur Deinstallation (eine Anleitung gibt es hier). Ob man den Problem-Patch installiert hat, erfährt man über den Updateverlauf.

Derartige Update-Probleme sind für Microsoft nicht neu. Erst im Oktober traf es den Konzern schwer, als er ein Update auf eine neue Version von Windows RT zurückziehen musste. (fko)

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