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Emirates umgeht Trumps Laptop- und Tablet-Verbot mit Gratis-Leihgeräten. bild: emirates

Trump hat Laptops auf Flügen in die USA verboten – Emirates hat die perfekte Antwort

Im März hat die Trump-Regierung den «Electronics Ban» erlassen. Laptops und Tablets dürfen bei Flügen aus dem Nahen Osten in die USA nicht mehr im Handgepäck mitgeführt werden. Emirates hat nun eine Lösung für die Passagiere gefunden.

06.04.17, 15:19

Der «Electronics Ban» betrifft Tablets, E-Reader, DVD-Player, Laptops und Kameras, sprich alles, was grösser als ein Smartphone ist. Betroffen sind Flüge aus dem Nahen Osten und Nordafrika nach den USA. Alle Passagiere sind gleichermassen tangiert, egal welcher Nationalität. Die USA befürchten, dass Sprengsätze unerkannt in Laptops versteckt werden könnten. Grossbritannien ist mit einem ähnlichen Verbot, das jedoch nicht die gleichen Länder betrifft, nachgezogen.

Die umstrittene Massnahme nimmt Touristen eine Unterhaltungsmöglichkeit und Geschäftsreisenden die Option, die Reisezeit für Arbeitstätigkeiten zu nutzen. Einen Wettbewerbsnachteil müssen vor allem die grossen Airlines Emirates, Qatar Airways, Etihad und Turkish Airline befürchten, zumal US-Fluggesellschaften vom «Electronics Ban» nicht betroffen sind.

6 Dinge, die du über den «Electronics Ban» wissen solltest.  video: watson

Die für ihren Kundenservice bekannte Emirates hat nun reagiert. Sie stellt ihren Gästen der First- und Business-Klasse Microsofts Surface-Tablet kostenlos als Leihgerät während des Flugs zur Verfügung. 

Emirates-Kunden können ihre Daten (Dokumente, Filme etc.) auf einem USB-Stick mitbringen und auf dem Surface nutzen. Das Surface ist ein Premium-Tablet von Microsoft, das als Laptop oder Tablet genutzt werden kann. Emirates schreibt, dass auf den Leihgeräten Office 2016 mit Word, Excel etc. installiert ist, was vor allem für Geschäftskunden wichtig ist.

Das Surface Pro: Was jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts Laptop-Killer wissen muss

Natürlich sollte man die persönlichen Daten nicht auf das Leihgerät kopieren, da man es am Ende des Fluges wieder abgeben muss. Insbesondere sensible Daten sollte man aus Sicherheitsgründen nie auf einem Leihgerät speichern. Wer auf dem Surface lediglich einen selbst mitgebrachten Film schauen möchte, dürfte den Tablet-Service auf den Langstreckenflügen indes begrüssen.

Emirates ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die Wege findet, Trumps Elektronikverbot zu umgehen. Qatar Airways bietet seit Kurzem ebenfalls kostenlos Leihgeräte an.

«Blanker Unsinn»

Flugexperten halten Trumps «Electronics Ban» für «blanken Unsinn» und «reinen Aktionismus», da eine Bombe im Computer genauso in der Kabine wie im Gepäckraum explodieren könne.

Hinter dem Elektronikverbot, das US-Airlines nicht betrifft, könnte sich ein ganz anderes Motiv verbergen: Trump hatte den Chefs der grossen einheimischen Airlines bei einem Treffen im Februar versichert, ihnen im Wettbewerb mit grossen Fluggesellschaften vom Persischen Golf zu helfen.

Abschliessend sei zudem die Frage erlaubt, ob es die Welt sicherer macht, wenn Fluggäste USB-Sticks in fremde Leihgeräte stecken müssen, statt ihr eigenes Gerät im Handgepäck mitzunehmen.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eteokles81 07.04.2017 15:45
    Highlight Viren garantiert.
    2 3 Melden
  • Grundi72 07.04.2017 07:33
    Highlight Es ist wichtig, dass diesen staatlich brutal subventionierten Airlines jemand die Stirn bietet. Deren erklärtes Ziel ist es, die europäische Luftfahrt zu eliminieren. Subventioniert mit Staatsgeldern von Erdogan und irgendwelchen Scheichs. Emirates und Konsorten wären ohne Subventionen nach einer Woche Betrieb bankrott!

    Die Politiker in Europa stecken den Kopf in den Sand, Trump versucht wenigstens etwas um Arbeitsplätze in den USA zu schützen.

    Wir werden dann bald rieseig Freude haben nachdems Swiss, Lufthansa, BA etc nicht mehr gibt und wir via Istanbul nach New York Fliegen dürfen..
    2 13 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.04.2017 06:13
    Highlight "Flugexperten halten Trumps «Electronics Ban» für «blanken Unsinn» und «reinen Aktionismus», da eine Bombe im Computer genauso in der Kabine wie im Gepäckraum explodieren könne."

    "Nichts gibt dem Denken so sehr zu denken wie das Denken."

    Andreas Tenzer
    6 1 Melden
  • nick11 06.04.2017 22:19
    Highlight Es geht doch viel mehr darum, dass die Geräte von terrorverdächtigen Personen im Aufgabegepäck unbemerkt für die zukünftige Überwachung manipuliert werden können. Dies geht mit Geräten im Handgepäck nur schlecht. Ob das sinnvoll ist sei mal dahin gestellt...
    14 4 Melden
  • StefanZaugg 06.04.2017 20:44
    Highlight Cronyism at its best. Aber coole Aktion von Emirates.
    11 1 Melden

Darum sind 30'000 Schweizer von Facebooks Daten-Schlamassel betroffen

Nicht 50 Millionen, sondern 87 Millionen Nutzer sollen von dem Datenskandal bei Facebook betroffen sein. In der Schweiz seien maximal 29'198 Nutzer betroffen, sagt Facebook.

Vom Facebook-Datenskandal um Cambridge Analytica könnten rund 30'000 Nutzer aus der Schweiz betroffen sein. Dies teilte ein Facebook-Sprecher dem Blick mit. Facebook hat für die Schweiz die Zahl von maximal 29'198 betroffenen Nutzern errechnet. 

Die meisten der Betroffenen, 70,6 Millionen, leben laut Facebook in den USA. Auf Platz zwei folgen die Philippinen mit nahezu 1,2 Millionen, in Grossbritannien könnten es fast 1,1 Millionen sein.

In Deutschland könnten etwas mehr als 300'000 …

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