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epa06318589 Brad Smith, president and chief legal officer of Microsoft, speaks during the panel discussion 'Cyber, big data and new technologies - Current Internet Governance Challenges, What's Next?' at the European headquarters of the United Nations, UN, in Geneva, Switzerland, 09 November 2017.  EPA/MARTIAL TREZZINI

Microsoft plant für Schweizer Firmen und Organisationen Rechenzentren in Genf und Zürich. Bild: EPA/KEYSTONE

Microsoft plant für Schweizer Cloud-Nutzer lokale Datenzentren in Zürich und Genf



Microsoft plant bei der Expansion seiner Cloud-Infrastruktur auch in der Schweiz Datenzentren anzubieten. Damit könne Microsoft die Datenspeicherung in der Schweiz garantieren, teilte Microsoft am Mittwoch mit.

Microsoft wolle der erste globale Anbieter von Cloud-Services aus Schweizer Datenzentren sein, lässt sich Microsoft-Schweiz-Chefin Marianne Janik in einem Communiqué zitieren. Konkret sollen die Zentren in den Kantonen Zürich und Genf eingerichtet werden. Die künftige Option, Daten in der Schweiz zu speichern, helfe Unternehmen und Institutionen, die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Zielgruppe sind Firmen und Organisationen aus dem Finanz- und Gesundheitssektor, die Behörden und gemeinnützige Organisationen, die mit sensiblen Daten arbeiten.

Dadurch sollen Schweizer Unternehmen und Institutionen unterstützt werden bei der digitalen Transformation. Die Microsoft Cloud – bestehend aus Microsoft Azure, Office 365 und Dynamics 365 – werde voraussichtlich ab 2019 aus Schweizer Datenzentren verfügbar sein. Wie viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden, sei noch nicht klar, sagte eine Microsoft-Sprecherin.

Gleichzeitig gab das Unternehmen die Verfügbarkeit der Cloud-Services in Frankreich sowie die Erweiterung des Dienstes in Deutschland bekannt. Microsoft plant in mehreren Ländern regionale Datenzentren. Kunden haben so die Wahl, ob sie ihre Daten in ihrem Heimatland oder in der internationalen Microsoft-Cloud speichern wollen.

(oli/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • birdiee 15.03.2018 11:15
    Highlight Highlight Klingt zwar spannend, aber wenn es sich noch immer um den amerikanischen Konzern handelt, gelten ja auch ihre Rechte. Das heisst die Daten wären ja dann für die amer. Behörden zugänglich?
    Oder einfach gesagt: wirds dann nicht einfsch in die USA gespiegelt?
  • Madison Pierce 15.03.2018 11:12
    Highlight Highlight Verstehe die Aufregung um den Speicherort der Daten nicht. Entweder ich vertraue Microsoft, dann ist es mir egal, wo auf der Welt sie die Daten speichern, oder ich vertraue ihnen nicht, dann suche ich mir einen anderen Anbieter.

    Eine Schweizer Firma gegenüber einem US-Konzern zu bevorzugen ist noch nachvollziehbar, aber bei Microsoft haben die gleichen Leute (und Geheimdienste) Zugriff auf die Daten, egal wo diese geografisch liegen.
    • oXiVanisher 15.03.2018 12:32
      Highlight Highlight Den Gesetzen ist es nicht so egal wie dir. Da gibt es ganz klare Regeln was geht und was nicht.
    • dontknow 15.03.2018 13:13
      Highlight Highlight Das schweizerische Datenschutzgesetz schreibt nunmal vor, dass sensible personenbezogene Daten nicht ins Ausland transferiert werden dürfen ohne Bedarf. Im Bedarfsfall ist dies auch nur erlaubt, wenn im Zielland ähnlich "strikte" Datenschutzgesetze vorhanden sind.
    • birdiee 15.03.2018 14:32
      Highlight Highlight Ja aber die Frage bleibt ja dann: Wie hat sich eine US-Firma auf Schweizer Boden zu verhalten, wenn die Gesetze so gegensätzlich sind?
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