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Groove ist Microsofts Weiterentwicklung der bisherigen Musikstreaming-App Xbox Music.  bild. windows central

Microsofts Antwort auf Spotify kommt am 29. Juli: Xbox Music wird ausgebaut und heisst jetzt Groove 

Es bleibt spannend auf dem Streaming-Markt: Wenige Tage nach dem Start von Apple Music frischt Microsoft sein Angebot auf. Rechtzeitig zum Start von Windows 10 wird Xbox Music in Groove umbenannt.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Windows 10 bekommt einen neuen alten Musikdienst. Microsoft hat für sein kommendes Betriebssystem ein Streaming-Angebot namens Groove angekündigt, das als weiterentwickelte Fassung der Streaming-App Xbox Music präsentiert wird. Die App verspricht, das Verwalten und Abspielen von Musik leicht zu machen, etwa durch eine Gestensteuerung bei Computern mit Touchscreen. Ausserdem lassen sich zum Beispiel eigene MP3s und per iTunes gekaufte Stücke über den Cloud-Dienst OneDrive in Groove verfügbar machen.

Analog zum bisherigen Xbox Music Pass bietet auch Groove ein kostenpflichtiges Monatsabo, mit dem man werbefrei auf über 40 Millionen Lieder zugreifen können soll. Wer einen Xbox-Music-Pass besitzt, wird demnächst automatisch Groove-Kunde.

Auf einer Groove-Infoseite heisst es, Teilnehmer des Windows-Insider-Programms könnten die Software schon vor der veröffentlichung von Windows 10 ausprobieren. Voraussetzung ist allerdings, dass man Teil des sogenannten «Fast Ring» ist, einer Untergruppe des Testprogramms.

Microsoft Groove

Werbebild zum Musikdienst Groove:  bild: microsoft

Auch der Videodienst wird umbenannt

Für alle anderen Nutzer soll Groove ab dem 29. Juli zum Start des neuen Betriebssystems nutzbar sein. Stand jetzt sind von Groove noch keine Android- und iOS-Apps verfügbar, Microsoft arbeitet aber daran.

Die Namensänderung begründet der Konzern unter anderem mit den Erwartungen an die App - Nutzer hätten bei Groove eher das richtige Gefühl dafür, was die Software bietet, als bei Xbox Music. Vor diesem Hintergrund ergibt auch eine weitere Anpassung Sinn: Der Xbox-Music-Schwesterdienst Xbox Video wird im englischen Sprachraum künftig schlicht Movies & TV heissen.

Ganz neu ist der Name Groove übrigens nicht: In den 2000er-Jahren hatte Microsoft schon einmal eine Groove genannte Anwendung im Angebot, die später in Office integriert wurde. Das Programm half Computernutzern dabei, Dateien gemeinsam zu nutzen.

So schlägt sich Xbox Music gegen Spotify und Co.

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