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Ausprobiert: So fühlt sich die neue Stahl-Smartwatch von Pebble an

Eine Woche nachdem das amerikanische Start-up Pebble den Kickstarter-Rekord gebrochen hat, kündigt die Firma ihre nächste Neuheit an: Die Smartwatch Pebble Time gibt's als Edel-Variante.

Matthias Kremp / spiegel online

Ein Artikel von

Spiegel Online

Mit der Kickstarter-Kampagne für die Smartwatch Pebble Time hat Pebble einen Rekord gebrochen: Innerhalb eines Tages sammelte das Start-up acht Millionen Dollar für sein neues Produkt, Tendenz steil steigend. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona kündigte das Unternehmen nun bereits den nächsten Schritt an: Die Pebble Time Steel. Das neue Modell ist software-seitig identisch mit dem Basismodell, steckt jedoch in einem wasserfesten Edelstahlgehäuse.

Beim ersten kurzen Ausprobieren machte die Pebble Time Steel einen sehr wertigen Eindruck. Das schwere Gehäuse wirkt robust. Zu einem Preis von 250 Dollar werden sowohl ein Lederarmband als auch ein Stahlarmband mitgeliefert.

Das «Hands-on»-Video von Curved.de

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video: youtube

Diese Armbänder sind dann auch schon die zweite Neuigkeit der Firma. Durch einen neuen Befestigungsmechanismus sind sie sekundenschnell austauschbar. Das alleine wäre noch nicht bemerkenswert. Interessant wird der Mechanismus, weil Pebble-Gründer Eric Migicowsky gleichzeitig ankündigte, dass das System nun auch für Hardware-Entwickler geöffnet wird.

Grösserer Akku für längere Laufzeit

Migicowsky erkärte, Armbänder von Fremdherstellern könnten über die Kontakte der Uhr, die bisher zum Aufladen gedacht waren, eine Verbindung zu deren Elektronik herstellen. Denkbar seien etwa Armbänder mit GPS-Modul oder einem Pulsmesser, mit einem Zusatzakku oder integrierten LEDs. 

Grundsätzlich seien der Fantasie der Entwickler keine Grenzen gesetzt. Mit einigen Herstellern habe man bereits Gespräche über solche Erweiterungs-Armbänder geführt, die ersten würden wahrscheinlich Mitte des Jahres erhältlich werden, so der Pebble-Gründer.

Mit dem neuen Stahl-Design ist die Pebble Time Steel auch einen Millimeter dicker geworden als die normale Pebble Time. Dieser Millimeter sei aber gut angelegt, sagt Migicowsky. Denn der grössere Akku sorge für eine netzunabhängige Laufzeit der Uhr von bis zu zehn Tagen. Bei der Pebble Time sind es sieben.

Interessenten, die sich bereits für eine Pebble Time registriert haben, sollen auf Kickstarter die Möglichkeit bekommen, ihren Kaufwunsch auf eine Pebble Time Steel zu ändern – sofern sie bereit sind, den entsprechenden Aufpreis zu zahlen. Der Standardpreis für die Pebble Time im Kunststoffgehäuse beträgt 200 Dollar, die Edel-Variante ist also 50 Dollar teurer.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Oberon 03.03.2015 22:05
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen eine Uhr alle paar Stunden zu laden.
    • Philipp Rüegg 03.03.2015 22:57
      Highlight Highlight Die Steel soll ja immerhin 10 Tage halten. Früher konnte man sich auch nicht vorstellen, sein Handy jeden Tag zu laden, da wird man sich bestimmt auch an das Laden der Uhr gewöhnen. Aber ein Akku, der er ein Jahr hält, wär schon schön :)
  • STJEREM 03.03.2015 17:33
    Highlight Highlight "Der Standardpreis für die Pebble Time im Kunststoffgehäuse beträgt 200 Dollar, die Edel-Variante ist also 50 Dollar teurer."

    Stimmt so nicht. Auf Kickstarter beträgt der Unterschied 71$ (179$, 250$) und nach der Kampagne 100$ (199$, 299$).

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