Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Martin Loosli, Zuercher Kantonalbank Paymit, von links, Pedro Deserrano, Six Paymit, und Andreas Kubli, UBS Paymit, praesetieren das Bargeldlose Zahlungs-App

Mit der Paymit-App kann man ab Februar in ersten Geschäften bezahlen.
Bild: KEYSTONE

Mit der Schweizer Bezahl-App Paymit soll man bald in Läden einkaufen können



Die vom Finanzinfrastrukturanbieter SIX, der UBS und der Zürcher Kantonalbank (ZKB) lancierte Bezahl-App Paymit erweitert ihre Funktionalität: Ab Februar kann mit der App bei ersten Geschäften bezahlt werden.

Dazu müssten Nutzer im Laden einen QR-Code einscannen, den Betrag eingeben und auf senden drücken, sagte SIX-Sprecher Jürg Schneider am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Bisher konnten mit der App lediglich Geldbeträge per Smartphone von Privatpersonen überwiesen und angefordert werden. Zudem waren Spenden an Hilfswerke möglich.

So erklärt JOIZ die App

Play Icon

YouTube/joiz

Voraussetzung: Schweizer Handynummer

Ab dem zweiten Quartal können Privatpersonen mit Paymit auch Interneteinkäufe über Paymit bezahlen. Überdies haben sich weitere Banken der Bezahl-App angeschlossen, bei der auch die Swisscom mitmacht. Es sind dies die Kantonalbanken von Obwalden, St.Gallen und Zug. Damit setzen insgesamt neun Banken Paymit ein.

Voraussetzung für die Nutzung der App ist eine Schweizer Handynummer sowie je nach App ein Bankkonto oder eine Kredit- respektive Prepaidkarte. Weil die App auf einem einheitlichen Bankstandard beruht, kann sie von allen in der Schweiz wohnhaften Personen eingesetzt werden – unabhängig davon, ob sie bei der UBS, der ZKB oder bei einer anderen Bank Kunde sind. Wegen des gleichen Standards kann jede Schweizer Bank bei Paymit mitmachen.

Wann kommen Apple und Google?

Damit versuchen die heimischen Banken möglichst viel Terrain im Markt für digitale Bezahlsysteme zu besetzen, bevor die internationalen Schwergewichte wie Apple Pay oder Google Pay in die Schweiz kommen.

Der Markt für digitale Bezahlsysteme ist sehr zersplittert. Neben den internationalen Grössen wie Apple Pay, Google Pay, Samsung oder Starbucks tummeln sich die Schweizer Anbieter wie die Bezahl-App Twint der Postfinance, die Bezahllösungen der Migros oder von Manor sowie Muume oder Mobino.

Zudem haben die im Schweizer Kreditkartengeschäft tätigen Firmen Aduno und Swisscard sowie die Softwarefirma Netcetera ein eigenes digitales Portemonnaie geschaffen. Damit soll das Bezahlen beim Onlineshopping einfacher werden. In diesem Jahr soll auch das Bezahlen mit dem Handy im Laden möglich werden.

(dsc/sda)

So werden wir von Apple, Google und dem eigenen Staat überwacht

Das iPhone verfolgt jeden Schritt von dir. So stoppst du die Handy-Überwachung

Link to Article

Faszinierend. Google weiss, was Sie letzten Sommer getan haben. Minute für Minute, Ort für Ort. Kein Grund zur Panik. So stoppt man die Handy-Überwachung

Link to Article

Wo war Herr Glättli die letzten sechs Monate? Minute für Minute, Ort für Ort? Swisscom oder Sunrise wissen es, Sie wissen es jetzt – und der Staat kann es jederzeit wissen

Link to Article

Was der Staat von Ihrem Smartphone will. Und wann. Und weshalb.

Link to Article

Google zeichnet jede deiner Bewegungen auf. Schritt für Schritt. So behältst du deinen Standort für dich

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The_Doctor 22.01.2016 00:59
    Highlight Highlight QR-Code und Betrag von Hand eingeben? Da ist der Flop vorprogrammiert. Hallo? So eine Lösung wäre vielleicht vor 5 - 6 Jahren annehmbar gewesen. Da ist TWINT um ein vielfaches komfortabler. Und seit die Angestellten endlich wissen, wie man TWINT am Kassenterminal bedient, läuft das ruckzuck. Sorry Paymit, aber der Zug ist abgefahren.
  • fischbrot 21.01.2016 12:59
    Highlight Highlight Endlich! Hab ich schon lange drauf gewartet.. bin zwar Postfinance-Kunde, aber ehrlich gesagt ist TWINT für die Tonne. Wär ne feine Sache wenn sich Paymit durchsetzen würde.
    • Spir0u 21.01.2016 17:42
      Highlight Highlight Am Anfang hatte es zwar Schwierigkeiten aber inzwischen wissen die Verkäufer, wie es funktioniert und das auch schnell.
  • STJEREM 21.01.2016 12:42
    Highlight Highlight Den Betrag noch von Hand eingeben? Wenn schon mit dem Handy bezahlen, dann richtig.

Nokia ist zurück an der Spitze – 8 Fakten zum Schweizer Handy-Markt

Eine repräsentative Marktumfrage von comparis.ch zeigt, welche Smartphones in der Schweiz am populärsten sind. Es gibt Überraschungen!

Hier sind die wichtigsten Fakten:

Jeder zweite junge Erwachsene lasse das alte Handy in der Schublade verstauben, schreibt Comparis. 

Die 56- bis 74-Jährigen wiederum zeigten sich laut Mitteilung «am ökologischsten»: Bei dieser Generation sei der Anteil der Handy-Entsorger mit 22 Prozent am höchsten.

Wenig überraschend: Bei den «mittelalterlichen» Usern (36- bis 55-jährige) dominiert mit fast einem Drittel die Zweitnutzung alter Smartphones durch den Nachwuchs.

Digital-Experte Jean-Claude …

Artikel lesen
Link to Article