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Nokia 130, billighandy

Nokia 130: Ein Handy wie damals, vor allem zum Telefonieren. Bild: Nokia

Neue Gadgets

Das Nokia 130 ist das letzte seiner Art

Wer mit seinem Handy eigentlich nur telefonieren möchte, dürfte mit diesem Nokia für 30 Euro glücklich werden. Ausserdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: Ein Zusatzknopf fürs Smartphone und eine Zusatztaste für die Tastatur.

30.11.14, 07:00

Ein Artikel von

Wer die Traditionsmarke Nokia mag und dieser Tage ein Handy mit diesem Aufdruck im Geschäft sieht, sollte zugreifen. Denn lange wird es die Geräte nicht mehr geben. Der neue Eigner Microsoft lässt nach und nach die Erinnerungen verschwinden, und das dürfte über kurz oder lang auch die Geräte treffen, die man klassischerweise mit Nokia verbindet: solide, einfache, preiswerte, wenn auch nicht zu billige Handys. Das Nokia 130 ist so eines. Für nur knapp 30 Euro bekommt man es im Handel, und es kann dafür eine ganze Menge.

Rein äusserlich ähnelt das 130 schon den Smartphones der Lumia-Reihe: knallbuntes Gehäuse (wahlweise auch schneeweiss oder rabenschwarz), dunkles Glas, dazu schwarze Knöpfe. Da die Glasfläche sich auf das Display beschränkt, kann es durchaus den einen oder anderen Fall vertragen.

Gewählt wird über Tasten, die einen fühlbaren Druckpunkt haben. Allein die mittlere Multifunktionstaste ist sich nicht immer sicher, ob man sie nun oben, unten, seitlich oder mittig drückte – gewöhnungsbedürftig.

Für ein herkömmliches Handy ist das Nokia geradezu fürstlich ausgestattet: Man kann zwei Sim-Karten hineinstecken, plus eine Micro-SD-Card. An der Oberseite lässt sich via 3,5-Klinkenbuchse ein Kopfhörer oder Headset anschliessen – das wird allerdings nicht mitgeliefert. Doch sie erlaubt über entsprechendes Zubehör, auch dieses kleinste aller Nokia-Handys im Auto zu benutzen. (Thomas Jungbluth)

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Nokia 130, billighandy

Bild: Nokia

Der Media-Player überzeugt nicht

Auch ein Mediaplayer für Audio- und Videodateien ist enthalten. Der Audioplayer beschränkt sich auf die rudimentären Funktionen, plärrt den Inhalt jedoch auch über das eingebaute Lautsprecherchen auf der Rückseite, wenn man keinen Kopfhörer angeschlossen hat. Er möchte MP3-Audio, mit anderen Formaten wie beispielsweise dem Apple-eigenen M4A kann er nichts anfangen.

Video-Dateien werden abgespielt, wenn sie im MP4-Format oder als AVI geliefert werden. Beide sind vorher auf die Micro-SD-Karte zu spielen, die man dann in den entsprechenden Leseschlitz fummelt, der an der Rückseite zu finden ist. Eine Kamera dagegen hat das Gerät nicht.

Für jemand, der nur ein Handy sucht, mit dem man telefonieren kann, ist das Nokia die richtige Wahl. Der Mediaplayer ist eine nette Zugabe, kann aber nicht wirklich überzeugen. Immerhin kann man schon das kleinste aller Nokias via Bluetooth an eine Freisprecheinrichtung koppeln – das geht mit anderen Einstiegshandys selten. (Thomas Jungbluth)

Flic: Kabelloser kluger Knopf für Smartphones

bild: flic

Flic ist schon der zweite Zauberknopf aus Skandinavien. Im Juni waren es die Finnen mit ihrem Bttn, jetzt ist es ein schwedisches Team, das auf Indiegogo sehr erfolgreich Geld für die Produktion von Flic einsammelt.

Der Knopf lässt sich dank selbsthaftender Rückseite nahezu überall befestigen und wieder lösen. Flic verbindet sich mit dem Smartphone über Bluetooth Low Energy (BLE), sollte also kaum auf den Akku gehen. Für jeden Flic lassen sich drei Aktionen definieren: Klick, Doppelklick und Halten. Das kann man sich leicht merken und es reicht, um aus Flic mehr zu machen als ein One-Click-Wonder.

So kann Flic zum Beispiel als Panikknopf dienen, der beim einmaligen Klicken die GPS-Location an einen Notkontakt sendet, beim Doppelklick eine Warn-Nachricht verschickt und beim Halten einen Alarm auslöst.

Besitzer eines Smart Homes dagegen können Flic nutzen, um die Beleuchtung oder das Home Cinema zu steuern. Was man aus Flic macht, liegt ganz an einem selbst.

Das fanden schon eine Menge Nutzer überzeugend. Die günstigen Kontingente sind bereits ausverkauft. Da bei ist der Preis – verglichen mit dem oben erwähnten Bttn – trotzdem noch ziemlich günstig. Im Moment zahlt man inklusive Versand umgerechnet knapp 26 Euro. 2 Flics sind für circa 47 Euro zu haben, vier für 80 Euro und sechs für 88 Euro. Die Kampagne endet am 3. Januar 2015, die ersten Flics sollen im März 2015 verschickt werden. Weitere Infos gibt es auf Indiegogo oder auf der Website des Projekts. (Frank Müller)

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Hashkey: 1-Knopf-Tastatur für die #wichtigste #Taste – #Hashtag

bild: hashkey

Das Kickstarter-Projekt Hashkey ist eine Zusatztastatur mit nur einer Taste – der Rautetaste oder Hash key. Und so heisst das neue Gadget auch. Hashkey wird über ein USB-Kabel an den Rechner angeschlossen und soll die Suche auf der Tastatur nach der wichtigsten Taste überflüssig machen.

Die Rautetaste ist eine der wichtigsten Tasten – wenn nicht gar die wichtigste für Social Media-Menschen. Kein ordentlicher Tweet, kein Instagram-Foto oder Facebook-Posting ohne wenigstens einen Hashtag. Kein Wunder also, dass es ausgerechnet ein Social-Media-Profi war, der auf die Idee mit Hashkey kam.

Ben Gomori ist nicht nur DJ, Producer, Journalist und Music Consultant, sondern war früher auch Community Manager. Und als solcher weiss er natürlich um die Wichtigkeit des #Hashtags. Deshalb versucht er Nutzer zu finden, die schon immer nach einer Ein-Tasten-Tastatur mit eben diesem Symbol gesucht haben.

Ein nicht ganz ernst gemeintes Projekt

Der Werbefilm Films lässt schon ahnen, dass das Projekt nicht ganz ernst gemeint sein kann. Schliesslich ist es nicht schwieriger, die Rautetaste auf einer Tastatur zu finden als einen ganz normalen Buchstaben. Nicht einmal die Umschalttaste muss man drücken, geschweige denn eine kryptische Tastaturkombination. Dass irgendjemand auf der Suche nach der Rautetaste verzweifeln sollte, ist schon äusserst unwahrscheinlich.

Trotzdem haben sich bereits einige Unterstützer gefunden, die Hashkey ordern wollen und bereit sind, für die ungläubigen Blicke anderer einen USB-Anschluss zu opfern. Doppelt ironisch, dass ein Accessoire, das eigentlich hilfreich sein sollte, eher dazu beiträgt, den Nutzwert des Rechners bei seiner Verwendung zu schmälern, indem es einen praktischen Anschluss blockiert.

Wer trotzdem Interesse an der Ein-Tasten-Tastatur Hashkey hat, kann noch bis zum 22. Dezember auf die Kickstarter-Seite von HashKey gehen und ein Exemplar bestellen. Inklusive Versand kostet ein Hashkey umgerechnet rund 30 Euro. Eine eigene Website für Hashkey gibt es nicht, Erfinder Ben Gomori kann aber über Twitter oder Facebook erreicht werden – wie es sich gehört. (Frank Müller)

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Technik: Damals und Heute

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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