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Cyber-Bankraub von 81 Millionen Dollar: Nordkorea unter Verdacht



Der spektakuläre Cyber-Bankraub in Bangladesch von Anfang Februar und der Hackerangriff auf den japanischen Sony-Konzern im Jahr 2014 gehen nach Einschätzung von Experten auf die gleichen Hintermänner zurück.

Die Hacker hätten zudem eine weitere Bank auf den Philippinen angegriffen, teilte die Cyber-Sicherheitsfirma Symantec am Donnerstag in ihrem Blog mit. Um wen es sich bei den Angreifern handelt, liess sie offen.

Die US-Regierung hatte bereits 2014 Nordkorea für den Datenklau bei Sony Pictures verantwortlich gemacht. Unter dem Druck der Hacker stoppte damals das Unternehmen die Veröffentlichung einer Satire, in der Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un getötet wird. Die Regierung in Pjöngjang hat entsprechende Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen.

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Auch die britische Sicherheitsfirma BAE Systems sieht Gemeinsamkeiten bei dem Sony-Angriff und dem Bankraub in Bangladesch, bei dem Hacker 81 Milliarden Dollar erbeutet hatten. Sollte tatsächlich Nordkorea hinter dem Angriff stehen, wäre es das erste Mal, dass ein Staat Geld auf diese Weise ergaunert habe, sagte Eric Chien von Symantec.

Die Hacker nutzten das internationale Zahlungsverkehrssystem Swift für ihren Angriff auf die Zentralbank Bangladeschs. Sie verschafften sich Zugang zum Swift-Kommunikationsnetz und gaben betrügerische Geldüberweisungen in Auftrag.

Dass der Schaden nicht grösser ausfiel, lag nur an einem Tippfehler in einem Überweisungsformular, der eine Bank hellhörig werden liess. Swift will nun einen Plan vorlegen, wie das System sicherer gemacht werden kann.

Neulich beim Parteikongress in Nordkorea

(sda/reu)

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