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Coldplay, Lady Gaga und Hunderte weitere Musiker beschweren sich bei EU-Kommission über YouTube



epa05393451 British musician Chris Martin of the band Coldplay performs on the Pyramid Stage during the Glastonbury Festival of Contemporary Performing Arts 2016 at Worthy Farm, near Pilton, Somerset, Britain, 26 June 2016. The outdoor festival runs from 22 to 26 June.  EPA/ANDREW COWIE   EDITORIAL USE ONLY/NO SALES/NO ARCHIVES

Coldplay-Sänger Chris Martin singt: Nieder mit YouTube. Natürlich nur im übertragenen Sinne! Bild: ANDREW COWIE/EPA/KEYSTONE

Der Konflikt zwischen der Musikindustrie und Googles Videoplattform YouTube verschärft sich. Über 1000 Musiker – darunter Stars wie Coldplay, Lady Gaga oder Ed Sheeran – haben sich bei der EU-Kommission beschwert.

FILE - In this Feb. 28, 2016 file photo, Lady Gaga arrives at the Vanity Fair Oscar Party in Beverly Hills, Calif. Lady Gaga and Vice President Joe Biden take the stage in Las Vegas for an event raising awareness about sexual assault on college campuses. The pop star and the vice president will hold a rally at the University of Nevada, Las Vegas, on April 7, as part of the White House’s

Lady Gaga ist Team Nicht-YouTube.
Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Dienste wie YouTube entwerteten mit ihren breiten Gratis-Angeboten auf unfaire Weise Musik, lautet die Kritik. Sie forderten in einem Brief Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf, «jetzt zu handeln», um gleiche Rahmenbedingungen für Künstler und Rechteinhaber zu sichern. Es ist ein Streit, der schon lange köchelt.

Die Musikindustrie hat nach Jahren sinkender Umsätze auch durch Internet-Piraterie eine neue Geldquelle im Streaming entdeckt. Dabei setzt sie vor allem auf Abo-Modelle, bei denen für eine monatliche Gebühr von meist rund zehn Euro viele Millionen Songs uneingeschränkt genutzt werden können. Zuletzt wuchsen die Erlöse im Musikgeschäft dank Streaming erstmals wieder.

In dieser Situation schiesst sich die Branche schon seit einiger Zeit auf YouTube ein, wo viele Songs gratis zu finden sind. Die Situation wird dadurch komplizierter, dass auch Musikfirmen selbst Videoclips bei YouTube einstellen, um Werbung für Neuerscheinungen zu machen und an den Werbeeinnahmen mitzuverdienen.

Der Industrie sind aber die von den Nutzern selbst hochgeladene Musik ein Dorn im Auge. Sie kritisiert unter anderem, dass jede solche Kopie einzeln gemeldet werden müsse, um entfernt zu werden. YouTube verweist darauf, dass schon mehrere Milliarden Dollar an Werbeerlösen an Rechteinhaber geflossen seien und das Unternehmen ein System entwickelt habe, das Songs sofort mit einer Art «digitalem Fingerabdruck» identifiziere.

(sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • C0BR4.cH 01.07.2016 12:39
    Highlight Highlight Witzig, dass immer diejenigen Jammern, die sonst schon genug Kohle haben.

    Genau so wie z.B. Taylor Swift vs. Spotify. Einfach nur lächerlich.
  • Kstyle 30.06.2016 17:19
    Highlight Highlight Das Fleischkleid von lady gaga hätte sich ohne onlineplattformen gar nicht verbreitet. Für unbekannte Künstler ist die Plattform ein segen. Die grossen stars wollen immer den 5er und s weggli. Sie können ja ein parfüm rausbringen das kann auch nicht downloadet werden. Ich habe kein mittleid mit den Stars.

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