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In «World of Warships» darf man riesige Kriegsschiffe steuern. 
bild: wargaming

Nie machte Schiffeversenken mehr Spass als im PC-Game «World of Warships»

Nach Panzern und Kampffliegern ist mit «World of Warships» die Schiffs-Variante der beliebten Mehrspieler-Kriegsserie erschienen. Sechs Gründe, warum sich nicht nur Zweiter-Weltkriegs-Vernarrte hinters Steuer werfen sollten.

03.10.15, 18:32 04.10.15, 10:33
Philipp Rüegg
Philipp Rüegg

Redaktor



Es kostet nichts

Genau wie die anderen beiden Spiele des weissrussischen Entwicklers Wargaming ist auch «World of Warships» ein Free-to-Play-Titel. Praktisch alles im Spiel kann ohne einen Rappen freigespielt werden. Mit Geld kann man sich Dublonen kaufen. Die investiert man in ein Premium-Abo, wodurch man in jedem Match 50 Prozent mehr Erfahrungspunkte sowie Kredit erhält, mit dem man wiederum neue Schiffe und Upgrades kaufen kann. Ausserdem gibt es ein paar wenige Schiffe, die sich ausschliesslich mit Dublonen kaufen lassen. 

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Schiffe gibt es in verschiedenen Stärkeklassen.
bild: wargaming

Ob das Free-to-Play-System gerecht ist, darüber scheiden sich die Geister. Meiner Meinung nach lässt sich «World of Warships» sowie die anderen beiden Wargaming-Spiele problemlos ohne Geld spielen. Es dauert jedoch zunehmends länger, bis man sich bessere Schiffe leisten kann.

Entspannend und actionreich zugleich

In «World of Warships» bekriegen sich zwei Teams mit verschiedenen Schiffen aus der Ära des Zweiten Weltkriegs. Wird das eigene Schiff versenkt, ist die Partie vorbei. Ziel ist es, entweder bestimmte Punkte einzunehmen oder, auf was es meistens hinausläuft, alle Gegner zu vernichten. Die Schiffe sind erwartungsgemäss träge im Vergleich zu Panzern oder Flugzeugen. Bis die Geschütze ausgerichtet sind, dauert es einen Moment. Von einer Simulation kann jedoch keine Rede sein. Es dauert nicht lange, bis man in den lauschigen Inselparadiesen auf Feinde trifft. Und dann wird aus allen Rohren gefeuert, bis es kracht.

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Brände sollten schnell gelöscht werden oder das Schiff nimmt laufend Schaden.
bild: wargaming

Eine riesige Flotte

In «World of Warships» stehen derzeit Schiffe der Japaner, Amerikaner und Russen zur Auswahl. Die Deutschen und Briten dürften bald folgen. Bereits jetzt zählt das Spiel über 70 Fahrzeuge. Die Schiffe unterteilen sich in vier Kategorien: Schlachtschiff, Flugzeugträger, Zerstörer und Kreuzer. Alle mit verschiedenen Stärken und Schwächen. Zerstörer sind wendig und können mit tödlichen Torpedos ausgerüstet werden, halten dafür nicht viel aus. Flugzeugträger sind die Artillerie und kämpfen aus der Distanz, indem sie Flugzeuge auf Bombenangriffe schicken. Wer auf dicke Wummen steht, wirft sich hinters Steuer eines Schlachtschiffes. Eine volle Breitseite dieser Ozeanriesen richtet verheerende Zerstörung an.

Die Schiffe sind ein Augenschmaus.
gif: giflike

Schöner als die Realität

«World of Warships» ist ein echter Augenschmaus. Von den detaillierten Kriegsschiffen bis hin zu den wunderschönen Inselarchipeln, die direkt aus einem Ferienkatalog stammen könnten, hat Wargaming eine perfekte Spielwiese geschaffen. Wenn ich mit meinem Schlachtschiff gemütlich Richtung Feind tuckere, sauge ich die fantastische Grafik richtig in mir auf.

Perfekt für Zwischendurch, aber auch für länger

Meine Flotte kann sich mittlerweile sehen lassen. Daher reicht es mir meistens, mit jedem Schiff einen Sieg heimzubringen und die damit verbundenen doppelten Erfahrungspunkte einzusacken. Somit ist «World of Warships» für mich das ideale Spiel für Zwischendurch. Schnell bleibt man aber auch ein paar Stunden hängen.

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Bis die Geschütze ausgerichtet sind, dauert es einen Moment.
bild: wargaming

Es wird laufend verbessert

Genau wie «World of Tanks» oder «World of Warplanes» wird auch der jüngste Spross von Wargaming laufend verbessert. Und das nicht zu knapp. Neue Fahrzeuge, Karten, Spielmodis, sogar an der Grafik wird geschraubt. Wenn die Entwickler ähnlich Gas geben wie bei «World of Tanks», wird das Schiffeversenken nicht so schnell langweilig.

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Flugzeugträger spielen sich gänzlich anders, als die restlichen Schiffe.
bild: wargaming

Alle an Bord

Wer Schiffe mag oder schon eines der anderen Wargaming-Spiele zockt, sollte unbedingt einen Blick auf «World of Warships» werfen. Die Partien machen Spass, die Grafik verzückt und immer ist das nächste Schiff oder Upgrade am Horizont, das nur darauf warten, freigeschaltet zu werden. Einziger Wermutstropfen: Es gibt keine U-Boote. 

«World of Warships» ist gratis erhältlich für den PC.

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The Writer Formerly Known as Peter 04.10.2015 18:57
    Highlight Tolles Game! Bi nun auf tier 3. Macht enorm viel Spass und lässt sich super ohne in-game käufe spielen. Vielen Dank für den Tipp!
    3 0 Melden
  • Don Huber 04.10.2015 09:01
    Highlight Bin es gerade am runterladen :-) freu freu freu
    5 0 Melden
  • MaskedGaijin 04.10.2015 02:18
    Highlight jetzt weiss ich was ich morgen zu tun habe. warplanes fand ich immer top.
    1 0 Melden
  • ConcernedCitizen 03.10.2015 21:59
    Highlight WoT fürs iPad ist übrigens auch der Hammer!
    3 0 Melden
  • Lord_Curdin 03.10.2015 19:20
    Highlight Spielst du das auch nebenberuflich oder nur für die "Arbeit".
    2 0 Melden
    • Philipp Rüegg 03.10.2015 19:40
      Highlight Ich spiel es eigentlich nur privat :) WoT spiel ich seit Jahren, Warplanes eher selten und Warships immer wenn ich Zeit finde :)
      10 0 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 03.10.2015 21:17
      Highlight Kennst du Warthunder? Eine Simulation eines anderen russischen Entwickler. Desen Flug-und Panzer Sim mag ich eigentlich mehr wie WoT. Doch schaffen sie seit Jahren keine naval Sim. Nun bin ich gespannt auf WoW. Tipps?
      3 0 Melden
    • Philipp Rüegg 03.10.2015 21:49
      Highlight Ja Warthunder spiel ich auch. Am Ende macht mir WoT aber trotzdem mehr Spass. Aber die Kombination aus Flugzeugen und Panzern ist schon super in WT. Bei Wow solltest du Torpedos nicht zu früh raushauen. Am besten aus der Nähe
      7 0 Melden

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