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Dank raffinierter Halterung kann die Kamera an der Scheibe angebracht – und problemlos entfernt werden.  bild: logitech

Das musst du über die neue Sicherheitskamera von Logitech wissen

Bekannt ist Logitech für seine Mäuse. Doch nun lanciert das schweizerisch-amerikanische Unternehmen mit Circle 2 die nächste Generation seiner Home-Security-Kamera.

13.06.17, 09:03 13.06.17, 15:27

Worum geht's?

Logitech lancierte die zweite Generation seiner privaten Sicherheitskamera. Produktname: Circle 2. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der 2015 lancierten Logi Circle.

Bild: Logitech

Was sind die Features?

Die Kamera signalisiert durch Farbcodes, ob sie gerade filmt 

Bild: Logitech

Preis und Verfügbarkeit

Vorbestellungen sind ab sofort auf logitech.com möglich. Die Produkte sollen «im Juli» ausgeliefert werden.

Die kabellose Variante kostet 259 Franken, mit Kabel sind es 229 Euro. Die Preise für Halterungen und anderes Zubehör liegen laut erster Ankündigung zwischen 35 und 70 Franken.

Halterungen und Zubehör

Durch optional erhältliches Zubehör lassen sich die Kameras an verschiedensten Orten im Haus oder draussen platzieren.

Bild: Logitech

Zwei Monatsabos für umfangreichere Cloud-Speicherung

Mehr Cloud-Speichermöglichkeiten stehen im Rahmen von zwei kostenpflichtigen Abo-Diensten zur Verfügung: «Circle Safe Basic» ermögliche die 14-tägige Speicherung, «Circle Safe Premium» die 31-tägige Speicherung sowie zudem Zusatzfunktionen wie «benutzerdefinierte Bewegungszonen und die Personenerkennung». Was das genau beinhaltet, ist nicht bekannt. Und auch die Preise hat Logitech noch nicht kommuniziert.

Eine lokale Datenspeicherung ist nicht vorgesehen, man kann also nicht etwa ein SSD-Laufwerk an die Kamera anschliessen. Logitech betont, dass die Datensicherheit gewährleistet sei: Mit jeder Circle 2-Kamera werde kostenlos und rund um die Uhr die Speicherung in der Cloud entsprechend einem «für Banken geltenden Verschlüsselungsgrad» angeboten.

watson hat bei Logitech nachfragt, in welchen Rechenzentren, respektive Ländern, die Cloud-Aufnahmen gespeichert werden. Die Antwort wird an dieser Stelle nachgeliefert.

«Eine Hausüberwachung sollte mit einer für den Anwender extrem einfachen Sicherheitslösung durchgeführt werden können.»

Vincent Borel, Logitech-Manager

Kann ich die Kameras mit dem Smartphone steuern?

Ja, selbstverständlich. Über die Logitech-App, die es für iOS-Geräte (iPhone, iPad) und auch für Android gibt.

Bild: Logitech

Circle 2 wird laut Ankündigung zu einem späteren Zeitpunkt mit Apples Smart-Home-Plattform HomeKit kompatibel sein. So dass sich die Kameras direkt über Siri ansteuern lassen.

Mit Amazons Smart-Lautsprecher Echo Dot klappt die Bedienung durch Sprachbefehle bereits, wie eine kurze Demonstration in einem Showroom in Zürich kürzlich zeigte.

Apple hat offenbar mit Ankündigungen kürzlich an der Entwicklerkonferenz WWDC die Hardware-Hersteller verunsichert, wie ein Logitech-Vertreter gegenüber watson ausführte. Bis anhin mussten Hersteller einen Authentifizierungs-Chip in ihre Produkte integrieren, um von Apple für HomeKit zertifiziert zu werden. Damit soll nun offenbar Schluss sein, wie US-Medien berichteten. Apple öffne die Plattform für Entwickler, so dass sich in Zukunft viel mehr Produkte mit iOS-Geräten ansteuern lassen.

Logitech will zunächst abwarten, wie es mit HomeKit weitergeht. Der besagte Chip sei in die Circle-2-Kameras integriert, so dass die HomeKit-Integration per System-Update erfolgen kann.

Selbstverständlich sind die Kameras auch mit den Smart-Buttons aus dem eigenen Haus kompatibel. So kann man zum Beispiel einen Aus-Knopf an günstiger Lage im Haus platzieren.

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 13.06.2017 14:26
    Highlight Mit Cloud ein no go fuer mich, da gibts besseres.
    16 1 Melden
  • Gringoooo 13.06.2017 12:55
    Highlight Werde mir wohl bald eine solche Kamera zutun, da ich Verdacht auf unbefugten Zutritt zu einer Wohnung habe.
    Schon schön, was es heute für Möglichkeiten gibt.

    Aber ist dies eine (ungekennzeichnete) Werbung? Kommt schon sehr so rüber.
    26 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.06.2017 11:10
    Highlight Die Cloud ist auch der Punkt, der mich vom Kauf abhalten wird.
    38 1 Melden
  • Madison Pierce 13.06.2017 09:48
    Highlight Die Cloud, immer die Cloud...

    Ist ja gut und recht, in fünf Minuten ist das eingerichtet.

    Aber die Nachteile hättet ihr auch erwähnen können:

    - Was ist in 5 oder 10 Jahren, wenn der Hersteller den Dienst einstellt oder gerne neue Kameras verkaufen würde? Nur zwei Beispiele: die Geräte von Revolv wurden eingestellt, nachdem Google Nest übernommen hat und ältere EyeFi-Karten kann man mangels Cloud nicht mehr konfigurieren.

    - Ohne offene Standards hat man keine Chance, sich zum Beispiel pro Minute ein Bild zu speichern, um ein Zeitraffervideo zu erstellen.

    Für mich deshalb lieber ohne Cloud.
    50 1 Melden
    • @schurt3r 13.06.2017 10:02
      Highlight Einverstanden.
      Kann dir verraten, dass ein separater Beitrag folgt ;-)
      26 2 Melden
    • Donald 13.06.2017 10:25
      Highlight Es sollte für Logitech selbstverständlich sein, dass man alle Daten mit einem Klick herunterladen können muss. Ob der Standard offen ist oder nicht, ist dann eine andere Frage.
      4 1 Melden

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