Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Filehoster am Ende

Rapidshare macht dicht – Die Kunden müssen ihre Daten retten

Es gibt offenbar kein tragfähiges Geschäftsmodell mehr: Ende März stellt Rapidshare den Betrieb ein. Wer noch Dateien bei dem Online-Datenspeicher abgelegt hat, sollte diese rechtzeitig herunterladen.

10.02.15, 17:31

Ein Artikel von

Der Online-Speicherdienst Rapidshare, ein Pionier unter den Anbietern von Speicherplatz im Internet, macht dicht. Zum 31. März werde der «aktive Dienst» eingestellt, alle Konten würden automatisch gelöscht, hiess es am Dienstag auf der Website der in der Schweiz ansässigen Firma.

Rapidshare ist ein sogenannter Filehoster – dort können Dateien im Netz gespeichert und über einen Link zum Download wieder abgerufen werden. Die Unterhaltungs-Industrie warf Rapidshare über Jahre vor, Urheberrechts-Verstösse bei Filmen und Musik zu ermöglichen. Die Betreiber wehrten sich dagegen und verwiesen darauf, dass die Verantwortung für die hochgeladenen Inhalte bei den Nutzern liege.

Geschäftsmodell geändert

Nachdem Anfang 2013 die ähnlich funktionierende Plattform Megaupload des umstrittenen Internet-Unternehmers Kim Dotcom von den US-Behörden geschlossen wurde, änderte Rapidshare sein Geschäftsmodell.

Downloads von Filmen wurden mit Einschränkungen für den Datenverkehr unattraktiv gemacht. Stattdessen versuchte sich Rapidshare als Speicherdienst in Konkurrenz zu Anbietern wie etwa Dropbox. Die Einnahmen reichten jedoch nicht aus, um das Geschäft fortzuführen.

(mak/dpa)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Je mehr Bewegung, desto günstiger – kommt bald das Prämienmodell Schrittzähler?

Fast jeder kennt sie: Die Schrittzähler-App auf dem Smartphone. Wer genug Schritte pro Tag geht, fördert angeblich die Gesundheit nachhaltig. CVP-Nationalrätin Ruth Humbel will einen Schritt weiter gehen und auf Basis dieser Technologie ein Prämienmodell entwickeln lassen.

Für Ruth Humbel ist klar: Wenn 80 Prozent der jährlichen Gesundheitskosten in der Schweiz auf nicht übertragbare Krankheiten wie etwa Herz-Kreislauf-Probleme entfallen, kommt der Prävention eine besondere Bedeutung zu.

Das Problem: «Das schweizerische Gesundheitswesen legt den Fokus auf das Kurieren von Krankheiten. Versicherungstechnisch gibt es heute keinen Anreiz, sich gesund zu verhalten», kritisiert die CVP-Nationalrätin.

Dabei wäre es so einfach. Wer ein Smartphone besitzt, der hat meist …

Artikel lesen