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«Wenn 10'000 Schweizer ihr Gast-WLAN öffnen, wird die staatliche Netz-Überwachung nutzlos»

Anonymes Surfen im WLAN von Cafés und Bars soll in der Schweiz bald nicht mehr möglich sein. Die Bewegung #CHFreeWiFi ruft mit einer originellen Idee zum zivilen Ungehorsam auf. Der Schuss kann allerdings nach hinten losgehen.

20.04.17, 08:44 21.04.17, 12:03


Justizministerin Simonetta Sommaruga zieht die Schraube an. «Angriff auf die Privatsphäre» ist noch das höflichste, was Medien zuletzt über den Ausbau der staatlichen Internetüberwachung schrieben.

In der Schweiz tauchen seit einer Woche immer mehr offene WLANs mit dem Namen #CHFreeWiFi auf.  bild: umap.osm.ch

Konkret will der Bund künftig nicht nur Handy- und Internet-Nutzer jederzeit identifizieren können (was längst Realität ist), sondern neu auch wissen, wer, wann und wo einen offenen WLAN-Hotspot bei McDonalds, Starbucks etc. genutzt hat. Der gläserne Bürger wird somit auch in der Schweiz Realität. 

Die neue Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (Vüpf) aus Sommarugas Justiz- und Polizeidepartement bringt Netzaktivisten, die seit Jahren vor der flächendeckenden Internet- und Mobilfunküberwachung gewarnt haben, auf die Palme. Sie rufen auf Facebook und Twitter dazu auf, Sommarugas Verordnung mit Tausenden offenen Gast-WLANs zu unterlaufen, die ohne Registrierung und somit anonym genutzt werden können.

Die Bewegung #CHFreeWiFi ruft dazu auf, das heimische Gast-WLAN für alle freizugeben, um anonymes Surfen weiter zu ermöglichen

Ein Gast-WLAN ist ein zweites WLAN-Netzwerk, das man für Gäste einrichten kann. Moderne Router haben eine Gast-WLAN Funktion. Lässt man das Gast-WLAN offen, kann jedermann ohne staatliche Überwachung darüber surfen. 

Laut Eigenbeschreibung ist #CHFreeWiFi «eine Bewegung netzpolitisch interessierter Menschen.» Hinter dem Twitter-Account @ChFreeWifi steht Fredy Künzler, Winterthurer SP-Politiker und Gründer des Internet-Anbieters Init7. Vor genau einer Woche hat er mit diesem Tweet den Widerstand gegen «Sommarugas Totalüberwachung» ausgerufen.

Dieser Tweet hat die Bewegung #CHFreeWiFi angestossen.

«Es begann alles mit diesem Tweet. Ich bin mit dem Gedanken zum offenen Gast-WiFi erwacht, nachdem ich mich zwei Tage lang über den VÜPF-Entwurf (Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs), geärgert habe. Der Tweet hat sich dann seltsam schnell verbreitet, am Abend waren es schon um die 100 Retweets.»

Fredy Künzler, Gründer und CEO des Internet-Providers Init7

Bei Überwachungsgegnern hat der Aufruf zum zivilen Ungehorsam gefruchtet: Nach einer Woche sind schweizweit über 130 offene WLAN-Hotspots mit dem Namen #CHFreeWiFi online. Ihre genauen Standorte sind auf dieser Karte verzeichnet.

Die ersten #CHFreeWiFi-Hotspots der Schweiz

Auf dieser Karte kann man #CHFreeWiFi-Hotspots suchen und den eigenen eintragen.

Um selbst einen offenen #CHFreeWiFi-Hotspot einzurichten, muss man lediglich den Namen des eigenen Gast-WLANs in #CHFreeWiFi umbenennen und das Passwort deaktivieren. 

Mit offenen #CHFreeWiFi-Hotspots kann weiter anonym gesurft werden

Das Gast-WLAN im Router aktivieren, den Netzwerk-Namen (SSID) #CHFreeWiFi wählen und kein Passwort setzen.

Das Kalkül der Netzaktivisten ist einfach: Mit den schweizweit aufpoppenden #CHFreeWiFi-Hotspots wird die Überwachung ad absurdum geführt – allerdings nur, wenn Tausende oder Zehntausende mitmachen und ihr Gast-WLAN für Dritte freigeben.

Genau davon rät Rechtsanwalt Martin Steiger ab: 

«Ich rate davon ab, ein offenes WLAN über einen gewöhnlichen geschäftlichen oder privaten Internet-Anschluss zu betreiben. Der faktische Grund dafür ist, dass man bei mutmasslichen Straftaten von Nutzern des offenen WLAN in ein Strafverfahren verwickelt werden kann, auch wenn man letztlich – mangels eigenem strafbarem Handeln – nicht verurteilt wird. Ein solches Strafverfahren kostet Geld, Nerven und Zeit, und kann einem – auch ohne Verurteilung – die berufliche und familiäre Existenz kosten.»

Rechtsanwalt Martin Steiger

Ein offenes Gast-WLAN ist grundsätzlich nicht strafbar, aber es besteht ein Restrisiko, dass man in Teufels Küche gerät. Dies, wenn Dritte über das offene WLAN eine Straftat begehen. Man kann zwar argumentieren, dass man als Betreiber eines Public-WLANs grundsätzlich keine straf- und zivilrechtlichen Folgen für rechtswidrige Handlungen von Nutzern befürchten muss, wenn man davon keine Kenntnis hat. «Grundsätzlich» bedeutet aber auch, dass man negative Folgen für sich nicht vollständig ausschliessen kann (siehe Infobox).

Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn ich ein offenes WLAN anbiete?

Rechtsanwalt Martin Steiger erklärt die möglichen Folgen anhand eines fiktiven, aber realistisch Beispiels:

A. betreibt in Zürich ein offenes WLAN. Wer das offene WLAN nutzt, geht über den Swisscom-Anschluss von A. online. Der unbekannte Nutzer U. veröffentlicht ein kinderpornografisches Bild bei 4chan. Die Filter von 4chan erkennen das Bild und über das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) gelangt die verwendete IP-Adresse an die Bundeskriminalpolizei in Bern. Die IP-Adresse kann dem Swisscom-Anschluss von A. in Zürich zugeordnet werden, so dass die Strafverfolgungsbehörden im Kanton Zürich tätig werden. In der Folge führt die Polizei am frühen Morgen bei A. eine Hausdurchsuchung durch und stellt seine sämtliche Hardware sicher. Ausserdem wird A. von der Polizei einvernommen, der Vorwurf lautet auf Verbreitung von Kinderpornografie.

Für die Staatsanwaltschaft war nicht ohne weiteres erkennbar, dass A. ein offenes WLAN betreibt. Und da A. ein 25-jähriger Informatiker ist, kommt er als Beschuldigter in Sachen Kinderpornografie ohne weiteres infrage. Und allenfalls findet man bei A. tatsächlich Kinderpornografie, unabhängig vom 4chan-Bild – man spricht im Strafprozessrecht von einem Zufallsfund.

Davon lassen sich viele Überwachungsgegner nicht abschrecken:

«#CHFreeWiFi ist nichts für Obrigkeitsgläubige und Angsthasen.»

Fredy Künzler

Je mehr Schweizer der staatlichen Internetüberwachung mit einem offenen Gast-WLAN begegnen, desto schwieriger werde es für den Staat, die einzelnen Hotspot-Betreiber zu bestrafen, glauben die Netzaktivisten.

Das sagt der Initiator der Bewegung #CHFreeWiFi

Fredy Künzler. bild: zvg

Herr Künzler, wer oder was ist die Bewegung #CHFreeWiFi?
Fredy Künzler: Es sind Leute, die den Überwachungswahnsinn ablehnen oder mindestens eine kritische Haltung dazu haben. Der Bundesrat hat in Büpf und Vüpf einfach den Wunschkatalog der Strafverfolgung copy-pasted und das Parlament hat es versäumt, genügend zu korrigieren. Nachdem das Referendum gegen das Überwachungsgesetz Büpf gescheitert ist, ist #CHFreeWiFi der stille Protest von vielen.

Warum stört es Sie, dass die Polizei bei einer schweren Straftat die Kommunikation über öffentliche WLAN-Hotspots auswerten kann?
Der Bundesrat will mit der neuen Überwachungsverordnung Vüpf ein, zwei dumme Kleinkriminelle fangen, indem man den unbürokratischen Betrieb von offenen WLANs verunmöglicht. Das ist etwa so, wie wenn man ein, zwei dumme Schwarzfahrer des öffentlichen Nahverkehrs fangen will und dafür jedermann zuerst durch Passkontrolle und Security wie am Flughafen muss, bevor man ins Tram einsteigen darf. Also totaler Verhältnisblödsinn.

Wie genau funktionieren die #CHFreeWiFi-Hotspots?
So wie jedes andere WLAN wird auch #CHFreeWiFi auf dem Handy angezeigt, wenn es in Reichweite ist. Ist man erst mal mit einem verbunden gewesen, sollte sich das Gerät beim nächsten Mal an einem anderen Ort automatisch wieder mit dem #CHFreeWiFi-Hotspot verbinden. Dies dank der einheitlichen SSID #CHFreeWiFi (mit Hash).

Wenn sich das Handy automatisch in einen #CHFreeWiFi-Hotspot einloggt, ist das natürlich bequem. Je mehr es davon gibt, desto praktischer. Es können alle profitieren, und jeder kann seinen Internet-Anschluss ohne extra Kosten dafür freischalten. Ein moderner Router hat eine Gast-WLAN Funktion. Ausserdem kann ein ausrangierter WLAN-Accesspoint im Gestell so zu neuem Leben erweckt werden.

Ein paar offene WLAN-Hotspots verhindern die flächendeckende Überwachung auch nicht.
Wenn es Tausende von #CHFreeWiFi-Accesspoints gibt, dann ist das ein starkes Signal an Parlament und Bundesrat, dass die Bevölkerung nicht einfach so die ganze Strafverfolgungs-Wunschliste schluckt, und man doch bitteschön Verhältnismässigkeit wahren sollte. Die Vüpf muss noch einmal in die Rechtskommission, der Bundesrat darf nicht einfach so entscheiden.

Sie rufen zu einem politischen Statement auf. Als Betreiber eines offenen WLANs riskiere ich aber ein Strafverfahren, wenn Dritte über mein WLAN eine Straftat begehen.
Wer einen #CHFreeWiFi-Hotspot ohne Passwort betreibt, tut grundsätzlich nichts illegales. Es gibt auch keine Haftung dafür, wenn eine Drittperson über diesen Internet-Zugang eine Straftat begeht.

Anwälte warnen aber von einem Restrisiko ...
Das Risiko, dass die eigene IP-Adresse wegen Missbauch des #CHFreeWiFi-Hotspots von den Strafermittlern nachgefragt wird, halte ich für sehr gering, also etwa gleich wie jene eines Lotto-Sechsers.

Und falls doch?
Die Strafverfolgung müsste zweifelsfrei beweisen, dass man tatsächlich eine Straftat begangen hat. Dazu könnte natürlich auch eine Hausdurchsuchung oder Beschlagnahmung eines Computers erfolgen. Das ist zwar unangenehm, aber noch nicht der Weltuntergang. Zum Vergleich: Dass man an einer Friedens-Demo ein Gummigeschoss oder eine Schwade Tränengas abbekommt, ist ebenfalls unwahrscheinlich, aber möglich. Die Teilnahme an einer Demonstration ist nichts für Obrigkeitsgläubige oder Angsthasen. Genau so wenig ist es #CHFreeWiFi.

Zur Person

Fredy Künzler, 49, ist verheiratet, Vater eines Sohnes und wohnhaft in Winterthur. Künzler ist Gründer und CEO des Internet-Providers Init7 und seit 2008 für die SP im Grossen Gemeinderat von Winterthur.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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119
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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kukki 31.08.2017 17:28
    Highlight Kleie erinnerung : beim nutzen von öffentlichen hotspots sollte man immer ein vpn verwenden
    1 0 Melden
  • René S. 23.04.2017 13:49
    Highlight Irgendwie versteh ich den ganzen aufschrei nicht ganz. Es ist nach meiner erfahrung so das man vielerorts, auch bei Mc Donalds sich mit seiner Handy Nr. anmelden muss und dann einen Code per SMS zugestellt bekommt mit dem man dann zugang zum WLAN bekommt. Ausserdem ist in der Schweiz das nutzen von WLAN's in Restaurants und ähnlichem meistens nicht mal nötig, da man ja eine gute 4G versorgung hat. Ich jedenfalls bemühe mich meistens nicht mal darum ein WLAN zu finden, da 4G die schnellere verbindung ist und ich eh Flatrate habe. Was soll das geschrei also?
    6 22 Melden
  • ben_fliggo 23.04.2017 11:20
    Highlight Coole Sache, habe gleich ein #CHFreeWiFi W-Lan erstellt bei mir.
    18 1 Melden
  • Siebenstein 22.04.2017 00:11
    Highlight Ich würde ja gerne da mitmachen nur leider reicht mein WLAN nicht mehr aus dem Haus heraus seitdem Sunrise mit der Umstellung auf VoIP auch auf diese elend miese Sagem Internetbox umgestellt hat.
    4 8 Melden
  • n3utrino 21.04.2017 14:28
    Highlight Jetzt noch über VPN ins Internet dann wird das schnüffeln noch schwieriger.
    27 5 Melden
  • NumeIch 21.04.2017 07:37
    Highlight Auch bei unseren Nachbarn in den Medien

    "Während anderswo neue Vorschriften für Betreiber offener WLAN-Hotspots gerade gelockert werden, sollen WLAN-User in der Schweiz künftig eindeutig identifizierbar sein. Aktivisten wollen dem möglichst viele freie Zugängen entgegensetzen."



    https://m.heise.de/newsticker/meldung/CHFreeWiFi-Gegen-Einschraenkungen-fuer-freies-WLAN-in-der-Schweiz-3689733.html
    21 3 Melden
  • willey 21.04.2017 00:03
    Highlight In Deutschland gab es bis vor ca einem Jahr ein solches Gesetz. Sogar dort hat man gemerkt das es ein Verhältnisblödsinn ist. Aber in der Schweiz muss man natürlich den gleichen Fehler nochmals machen. Schade!
    73 4 Melden
  • SvenZ. 20.04.2017 23:02
    Highlight Coole Aktion! Aber wer ist für den konsumierten Inhalt verantwortlich?
    5 21 Melden
  • jogurt 20.04.2017 20:35
    Highlight Überwachung Nein Danke !
    43 4 Melden
  • The fine Laird 20.04.2017 15:59
    Highlight Das Kommentarfeld darf nicht leer sein
    69 6 Melden
  • cubus72 20.04.2017 15:47
    Highlight Ich denke nicht dass dies funktioniert... Nichtwissen schütz vor Strafe nicht! Und, wenn ich ein WLan öffentlich mache muss ich damit rechnen dass es jjemand ausnutzt bzw. missbraucht.
    7 83 Melden
    • n3utrino 21.04.2017 14:16
      Highlight «Nichtwissen schützt vor Strafe nicht» zieht nur wenn ich was illegales getan habe. Z.B bei Rot über die Ampel fahren, und dann sagen: ich wusste nicht, dass sowas verboten ist.

      Wenn jedoch jemand mit meinem Auto bei Rot über die Ampel fährt habe nicht ich die Straftat begangen.
      45 3 Melden
  • Mertin 20.04.2017 12:46
    Highlight Also wenni ez richtig verstande ha isch mit dere ussag:
    "Und da A. ein 25-jähriger Informatiker ist, kommt er als Beschuldigter in Sachen Kinderpornografie ohne weiteres infrage."
    , gseit worde, dass all Informatiker komischi sieche sind und warschinli Kinderpornos hend..?
    49 21 Melden
    • Oliver Wietlisbach 20.04.2017 13:54
      Highlight Das hast du zu 100% falsch verstanden. Der Rechtsanwalt will mit diesem Beispiel aufzeigen, dass ein junger Mann bei diesem Delikt für die Strafbehörden als Täter nicht im Vornherein ausgeschlossen wird. Bei einer 70-jährigen Frau würde man, vermute ich jetzt mal, nicht prioritär weiter ermitteln...
      23 35 Melden
    • Mertin 20.04.2017 14:23
      Highlight ok.. easy.. mer hetti "Informatiker" trotzdem chönne weglah hahahahaha
      Mier stönd ja susch scho i somene komische liecht :)
      48 9 Melden
    • Charlie Brown 20.04.2017 19:16
      Highlight @Oliver: Ermittelt würde wohl trotzdem, könnte ja der Sohn oder Enkel gewesen sein, der den "Schutz" von Grosis Zugang nutzt?
      9 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • -thomi- 20.04.2017 11:28
    Highlight Ich fürchte, ein Gast WLAN ändert nichts an der Tatsache, dass der Traffic über einen Provider (Swisscom, Cablecom, etc...) ins Netz geht. Und dort kann man nämlich so Sachen machen wie Zertifikate austauschen (tschüss https...), Ports und Seiten blockieren, und noch viel mehr, was den Web Traffic transparent und überwachbar macht... Die Technologie ist bekannt. Die Aktion scheint nicht sehr durchdacht und könnte zum Gegenteil dessen führen, was beabsichtigt ist. Dass politische Statement in allen Ehren, aber zig gleiche SSIDs eignen sich sehr gut, Ziele zu identifizieren.
    8 30 Melden
    • n3utrino 21.04.2017 14:24
      Highlight Dann richtet man ein vpn ein und fertig ists mit tschüss https.

      Und da die ssid ja nicht übertragen wird beim surfen hat das keinen einfluss
      4 2 Melden
  • Brummbaer76 20.04.2017 11:22
    Highlight Jetzt geht das gejammer los. Es wurde Demokratisch entschieden und das Gesetz über den Nachrichtendienst wurde angenommen. Das Referendum gegen das Büpfund Vüpf kam gar nicht zustande. Also Demokratisch legitimiert.
    Wer von den Jammeris hat das Referendum unterschrieben? Wer hat zumindest bei Freunden und Kollegen gesammelt? A keine Zeit gehabt, hat mich nicht Interessiert etc.
    Leute Demokratie ist keine Einbahnstrasse. Die in Bern werden durch Uns gewählt. Sie können nur tun was sie wollen, weil wir es Zulassen.
    32 69 Melden
    • Dean Hubert 20.04.2017 13:16
      Highlight stimmt weil der normalo schweizer aiüuch einen fetten plan von der übung hat ;)
      26 6 Melden
    • Turbi 20.04.2017 13:37
      Highlight Nur die dümmsten Kälber wählen sich ihren Metzger selbst aus
      27 6 Melden
    • gaba 20.04.2017 14:31
      Highlight Das ist kein Gejammer, sondern aktiv gelebte Demokratie. Wie Du richtig schreibst, ist die Demokratie keine Einbahnstrasse. Wir sind nun in den Augen von einigen falsch abgebogen und diese Gruppe setzt sich nun dafür ein, das nächste Mal wieder in die andere Richtung abgebogen wird. Wer hat vorausgesagt, dass dieser Entscheid zum Todesstosss für wirklich freies WiFi würde?
      22 6 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 20.04.2017 11:17
    Highlight Diese Überwachung zwingt die Leute nur fremde Dienste in Anspruch zu nehmen wie VPN und co um zu verhindern das andere Mitlesen.
    62 6 Melden
  • Madison Pierce 20.04.2017 11:11
    Highlight Wenn man Bedenken wegen Hausdurchsuchungen hat, kann man allen Traffic des Gästenetzwerks über Tor routen (und natürlich keinen Exit Node betreiben). Surfen geht dann halt nur noch mit Tor-Geschwindigkeit für die Gäste.
    43 5 Melden
  • mrmikech 20.04.2017 10:46
    Highlight Einfach VPN auf PC und handy laufen lassen, dann kann keiner mitlesen. Natürlich service und server im auland benutzen... NordVPN ist gut und günstig.
    17 10 Melden
    • Blitzmagnet 20.04.2017 11:21
      Highlight Das reicht bei Weitem nicht aus, die Spuren komplett zu verwischen.
      18 5 Melden
    • mrmikech 21.04.2017 09:19
      Highlight @Eteokles81 - spuren komplett verwischen kann man eh nicht. Mit VPN kann jeder dafür sorgen - auf einfache und günstige weise - das alle deine daten verschlüsselt werden, und dass die webinhalte die du anschaust nicht sichtbar sind für man-in-the-middle, wie upc und swisscom.
      8 1 Melden
    • super_silv 23.04.2017 00:29
      Highlight Richtig! Aber welchen VPN Endpunkt nimmst du?

      Zuhause einen einrichten?
      Für viele zu schwierig

      Gratis VPN entpunkt nutzen?
      Meist nicht sicher.

      VPN von einem Antivirusanbieter nutzen? Wohl die einfachste Methode, kosted aber
      2 0 Melden
  • Turbi 20.04.2017 10:41
    Highlight Auch dieser hirnlose Aktivismus zeugt nur von der totalen Unwissenheit und Hilfslosigkeit der Politkaste. Wer die ganzen Netzaktivitäten auf Pornographie reduziert hat wohl auch nichts begriffen. Und wer die ganzen Strukturen mit ihren internationalen Playern ein wenig kennt findet immer Wege die Ueberwachung zu umgehen.
    Das schlimmste an der Sache ist aber dass nun Jeder Bürger unter Generlverdacht steht . Die gute alte DDR lässt grüssen.
    Aber eines ist tröstlich. Die ganzen Ueberwachungsnachtwächter sind zu blöde um bei der anfallenden riesigen Datenmenge fündig zu werden.
    85 6 Melden
    • _kokolorix 20.04.2017 18:37
      Highlight Die werden schon fündig werden, nur finden sie halt nicht die grossen Fische. Das ist aber auch im völlig analogen Drogenhandel so und wahrscheinlich auch so gewollt
      20 2 Melden
  • Thom Mulder 20.04.2017 10:20
    Highlight Der Fichen Staat hat Narrenfreiheit. Wir steuern stetig auf einen totalitäre Polizeistaat zu und die Politiker klopfen sich dabei auf die Schultern – weil sie es selber nicht verstehen.
    73 13 Melden
  • Hayek1902 20.04.2017 10:19
    Highlight Hmm, sollte ich vielleicht machen und gleich noch alle daten abgreifen. Honeypot ahoy :D
    33 11 Melden
    • Mr. Riös 20.04.2017 10:41
      Highlight Welche Daten willst du denn über ein Gäste WLAN abgreifen?
      11 29 Melden
    • panaap 20.04.2017 10:48
      Highlight Internet kann er...🙄 http://Internet
      9 6 Melden
    • Blitzmagnet 20.04.2017 11:22
      Highlight Scooby: Nur weil bei einem Standardrouter der Provider keine Daten abzugreifen sind, heisst noch lange nicht, dass es technisch unmöglich ist.

      Dritthersteller-Router / Firewall rein, alles mitloggen oder sogar mitsniffen kein Problem.

      Widerspricht nur genau dem Hintergedanken der Bürgerinitiative.
      22 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thom Mulder 20.04.2017 10:18
    Highlight Ja es ist immer wieder erstaunlich wieviel Freiheitsentzug man der Allgemeinheit aufzwingen kann, während die oberen 10'000 fröhlich weiter ihre Millionen in der Weltgeschichte herumschieben. Wie wäre es mal wenn man DA genauer hinschaut, statt immer nur dem gemeinen Volk auf die Nerven zu gehen?
    78 11 Melden
    • Firefly 20.04.2017 12:06
      Highlight Meine Rede, Panama Papers lässt grüssen, da haben wohl die Reichen und Mächtigen kein Interesse auf Aufklärung und Überwachung, da wohl alle ein bisschen ihre Finger im Spiel haben. Man lässt dann einfach mal Gras darüber wachsen und beschäftigt das Volk mit angeblichen Gefahren von Aussen.

      Das Geld ist heute so frei wie der Bürger es niemals war. Dafür haben die Geld haben gesorgt und den Bürger klein gehalten.

      Was mir aber nicht in den Kopf geht, ist dass der Bürger immer noch von Geld fasziniert, immer wieder die gleichen Bonzen wählt, die noch mehr von unten nach oben umverteilen!?
      43 4 Melden
  • Alex_Steiner 20.04.2017 10:05
    Highlight "Und da A. ein 25-jähriger Informatiker ist, kommt er als Beschuldigter in Sachen Kinderpornografie ohne weiteres infrage."

    :O Was zum Teufel soll das bedeuten? Ich war in meinem Leben noch nie so beleidigt. Wenn ich Kinderpornos verbreiten würde - würdet ihr mich niemals erwischen! :P
    75 12 Melden
    • Firefly 20.04.2017 12:18
      Highlight Ich musste schon einiges im Zusammenhang mit Vorurteilen gegenüber Informatikern lesen und hören. Nerd oder Sozialphobiker sind da noch auf der netten Seite.
      18 7 Melden
    • ben_fliggo 23.04.2017 11:24
      Highlight Haha, was für Klischees. Schau dir mal die Coder etc. von heute an. Supercoole, kreative Hipster, die obendrein noch ziemlich gut Kohle machen.
      3 0 Melden
  • Lester McAllister 20.04.2017 10:05
    Highlight Die, die jetzt am lautesten schreien möchten aber eine weltumspannende Datenbank, die jede Finanztransaktion registriert und uneingeschränkt Daten teilt?
    Keine Gnade den steuerhinterziehenden Bonzen und so...
    30 24 Melden
    • Fabio74 20.04.2017 10:12
      Highlight Falsch. Den gläsernen Menschrn haben wir dank all jenen die "nichts zu verbergen haben".
      Steuerhinterziehung ist und bleibt eine Sauerei
      57 14 Melden
    • Ökonometriker 20.04.2017 10:47
      Highlight Der AIA ist ohnehin eine Farce. Wenn man dem Kundenberater sagt man lebe in Dubai, zahlt man 0 Steuern und es werden keine Daten in die Steuerhölle geliefert. Um glaubwürdig zu sein kann man ja noch für 50k Franken eine Wohnung dort kaufen.

      Steuern lassen sich immer hinterziehen, solange der Kapital-
      und Personenverkehr frei ist.
      Intelligenter wäre es, statt Einkommens- und Vermögenssteuern andere, nicht hinterziehbare Steuern zu erheben...
      20 5 Melden
    • Firefly 20.04.2017 12:28
      Highlight Das Geld ist heute im vieles freier als der gewönliche Bürger. Also bitte, tun sie nicht so. Wollen sie Freiheit, dann bitte ganzheitlich. Denn wenns einseitig ist wie heute bestimmt das Geld. Freier Markt zum Beispiel bezieht auch Personenfreizügigkeit mit ein ansonsten ist es kein freier Markt, sondern nur ein freier Finanzmarkt, also das Geld ist frei nicht aber der Mensch.
      6 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 20.04.2017 09:59
    Highlight Das ist sinnvoll bei Leuten die in der Nähe von öffentlichen Plätzen wohnen.
    Ich wohn in einem Wohnblock voller Geier und mit einem offenen WLAN würden alle Nachbarn ihr Internetanschluss kündigen.
    Aber tolle Aktion! 👍
    51 11 Melden
    • Tatwort 20.04.2017 10:15
      Highlight IP blocken... schon gehört?
      9 37 Melden
    • NotWhatYouExpect 20.04.2017 10:24
      Highlight @Tatwort: Hm, wenn dann wäre es Mac Adresse Blocken und nicht IP Adresse... aber Hauptsache man gibt einen Kommentar ab was?
      64 7 Melden
    • Blitzmagnet 20.04.2017 10:25
      Highlight Ich gebe zu, mit den Routern der Provider nicht zu machen, aber mit einer brauchbaren Firewall kann ich die Bandbreite des Gästenetzes beschränken. Ich glaub nicht, dass meine Nachbarn Spass daran haben, wenn insgesamt nur 20Mbit/s zur Verfügung stehen, aber zum Surfen reichts.
      12 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • bärn 20.04.2017 09:56
    Highlight alles gut und schön die idee, sehe aber massive sicherheitsrisiken, zb:
    - wer unverschlüsselt (http: und nicht https) surft, übermittelt alle passwörter und usernamen in klartext, also ein leichtes (u. u sogar andere gleichzeitig im wlan verbundene wifi clients) solche daten abzugreifen
    - genau gleich verhält es sich bei user die über smartphones oder tablets via mailprogrammen (pop, imap) ihre mails abholen und versenden, sofern keine verschlüsselung (ssl etc) aktiviert ist
    - mutmasslich gibt es dazu zig apps welche benutzt werden wo es die appherausgeber versäumen security zu implementieren
    23 7 Melden
    • Blitzmagnet 20.04.2017 10:27
      Highlight Einverstanden, ich sehe den Fehler hier aber zu 90% beim User, der SSL nicht aktiviert oder den falschen Port eingibt, weil er nicht bei seinem Mailanbieter nachgesehen hat. Die meisten Mailanbieter geben sehr gute Anleitungen raus.
      9 5 Melden
    • bärn 20.04.2017 10:35
      Highlight @Eteokles81 bezüglich den anleitungen gebe ich dir recht, aber die schauen sich nun die user nicht an, und wenn sie es auf gut glück versuchen mit den einstellungen und es funktoniert nicht lassen es alle sein. noch viel schlimmer finde ich all die webseiten welche noch immer unverschlüsselt un und pw übertragen oder die tausenden von apps welche keine verschlüsselung kennen
      7 4 Melden
    • bärn 20.04.2017 10:37
      Highlight übrigens... ich kann nicht verstehen dass der initiant künzler, der ja eigentlich die problematik kennen müsste, es genau so wie der verfasser des artikel versäumt, auf diese umstände hinzuweisen.....
      7 4 Melden
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  • Charlie Brown 20.04.2017 09:47
    Highlight Die unangenehmen Konsequenzen im beschriebenen Beispiel sind noch das eine. Ich für meinen Teil möchte aber aus persönlicher Überzeugung nicht meine Infrastruktur zur Verfügung stellen, damit jemand unerkannt Kinderpornos hochladen kann (um beim Beispiel zu bleiben). Sonst niemand Mühe mit dem Gedanken?
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    • Alex_Steiner 20.04.2017 10:10
      Highlight Ui - du bist aus überzeugung gegen Kinderpornos. Mutig so etwas in der öffentlichkeit zu schreiben. Da wirst du ganz bestimmt alleine sein. Bewundernswert... wirklich.
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    • Blitzmagnet 20.04.2017 10:28
      Highlight Genau was Fredy Künzler geschrieben hat: #CHFreeWifi ist nichts für Angsthasen.
      24 9 Melden
    • Charlie Brown 20.04.2017 10:39
      Highlight @Etokles81: Beihilfe zur Verbreitung von Kinderpornos ist mutig?

      Wow.
      6 34 Melden
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  • Töfflifahrer 20.04.2017 09:45
    Highlight Das Problem ist, dass Frau Somaruga ganz nach dem Christlichen Prinzip handelt, das da ist, denn sie wissen nicht was sie tun.
    Es ist ein total unnötiger und zudem teurer Overkill, den wir bezahlen dürfen, und ausländische Gäste werden weiter vergrault.
    Tolle Leistung in Bern, wirklich!
    Ach ja, es soll ja Ausnahmen geben, sorry entweder totale Überwachung oder lasst es bleiben, Ausnahmen zeigen doch, dass die das selbst nicht ernst nehmen.
    48 5 Melden
  • fischbrot 20.04.2017 09:43
    Highlight "Und da A. ein 25-jähriger Informatiker ist, kommt er als Beschuldigter in Sachen Kinderpornografie ohne weiteres infrage"

    Stehen denn alle Informatiker unter Generalverdacht, kinderpornografisch unterwegs zu sein?? °o°
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    • atomschlaf 20.04.2017 09:52
      Highlight @fischbrot: Nein.
      Alle Männer stehen unter Generalverdacht.
      Da könnte genau so gut "50-jähriger Versicherungsberater" stehen.
      Sexismus pur.
      69 17 Melden
    • Midnight 20.04.2017 09:59
      Highlight Hab ich auch gedacht... Frechheit!
      42 7 Melden
  • Ohniznachtisbett 20.04.2017 09:39
    Highlight Es ist halt bedenklich, der gemeine Bürger versteht nicht, dass wir uns in ein Orwellsches Zeitalter bewegen und immer wird alles begründet mit: "Ich ha ja nüt z verberge". Die Leute checken nicht, dass Menschen wie Fredy Künzler sich für die Freiheit einsetzen, nicht der Überwachungsstaat. Wer die Freiheit einschränkt um die Sicherheit zu erhöhen, wird am Ende beides verlieren.
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    • road¦runner 20.04.2017 12:44
      Highlight Als ich eine ähnlich Aussage zum Büpf gemacht hatte wurde ich übel geblitzt, ich verzweifelte schon fast ob der Naivität mancher.
      Schön, dass nicht nur ich so "paranoid" bin, wie es mir vorgeworfen wurde.
      Jeder dieser Schritte (Büpf/Vüpf), und sei er noch so klein, ist ein Schritt in die falsche Richtung, und daher abzulehnen.
      10 4 Melden
    • Makatitom 20.04.2017 12:57
      Highlight Naja, Orwell hat sich nicht um über 30 Jahre getäuscht, sondern um nur 17, wir befinden uns nämlich spätestens seit 200, bereits im Orwellschen Zeitalter. Und von denen, die immer behaupten, nichts zu verbergen zu haben, verlange ich immer ihre Karten-PIN, frage nach den sexuellen Vorlieben und will ihre letzte Steuererklärung sehen.
      16 4 Melden
  • inquisitio 20.04.2017 09:38
    Highlight IPv6 flächedeckend einführen. Und die Probleme sind gelöst.
    2 38 Melden
    • fischbrot 20.04.2017 09:49
      Highlight Wieso sollte das Problem der ungefragten Überwachung mit IPv6 gelöst sein?
      24 5 Melden
    • Midnight 20.04.2017 09:51
      Highlight Bin mir jetzt nicht sicher, in wiefern IPv6 einen Unterschied machen würde. Eine Verbindung kann ja trotzdem zurückverfolgt werden. Oder ist mir da etwas entgangen?
      12 5 Melden
    • Blitzmagnet 20.04.2017 10:32
      Highlight @Fischbrot @Midnight:
      In der IETF Standardisierung ist definiert, dass IPSEC bei IPv6 ein zwingender Bestandteil ist, womit ich End-zu-End Verschlüsselung habe.
      Der Provider und der daran anzapfende Staat oder Fremdstaaten dürften es massiv schwerer haben, zu sehen was ich da mache. Es ist aber kein endgültiger Schutz davor.

      Mich wirklich spurenlos im Internet zu bewegen erfordert etwas mehr, auch entgegen aller Unkenrufe einiges mehr als nur den TOR-Browser zu verwenden.
      12 6 Melden
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  • Mr. Riös 20.04.2017 09:38
    Highlight Finde die Idee gut. Habe gerade ein WLAN erstellt...
    46 8 Melden
    • bärn 20.04.2017 10:38
      Highlight surfst du auf deinem gast wifi ausschliesslich verschlüsselt? inkl. deinen apps und zb. mailprogrammen? wenn nicht dann gute nacht
      3 22 Melden
    • Mr. Riös 20.04.2017 10:54
      Highlight Ich surfe selbst nicht auf meinem Gast WIFI.
      28 4 Melden
    • Midnight 21.04.2017 08:06
      Highlight @bärn VPN...
      2 1 Melden
  • MaxHeiri 20.04.2017 09:38
    Highlight Wer anonym surfen will zum Straftaten begehen, wird dies auch in Zukunft tun können. Lasst deshalb niemand über 40 Jahre irgendwelche Gesetze zu IT Themen abschliessen und schickt Sommaruga zurück ans Klavier.
    74 24 Melden
    • danbla 20.04.2017 10:15
      Highlight Ja ne is klar. Weil die unter 40 jährigen die (IT)Weisheit mit löffeln gefressen hat.
      Dieser Kommentar ist so Blöd, wie das Büpf/Vüpf.
      39 15 Melden
  • DailyGuy 20.04.2017 09:28
    Highlight Das Problem sehe ich vorallem bei den Touristen. In der Schweiz ist es jetzt schon schwierig einigermassen gutes und offenes Internet zu finden. Dabei wird es in Zukunft nicht besser. Dies ist definitiv ein Rückschritt für uns als Tourismusland. Der Bund hat hier wieder den Easy-Way-Out genommen und sich nicht wirklich mit der Materie befasst. Ist ja schliesslich auch moderne Technik. Und wir wissen ja, wie der Bund und neue Technologien miteinander harmonieren.
    101 5 Melden
    • Midnight 20.04.2017 09:48
      Highlight War grad diese Woche 3 Tage in Wien. In jedem Bus, Hotel, Cafe, Museum etc. gibt es dort kostenloses WLAN. Eine solche Public-WLAN-Dichte wie dort habe ich noch nirgendwo sonst gesehen! Da war auch nichts mit SMS/E-Mail authentifizierung. Man hat sich verbunden, musste ggf. noch irgendwo auf "akzeptieren" klicken und schon konnte es los gehen. Bei uns ist das mit den Public-WLANs so mühsam, dass ich nur schon deswegen meist auf die Nutzung verzichte.
      62 5 Melden
    • atomschlaf 20.04.2017 09:53
      Highlight @Midnight: So ist es.
      Dazu kommt noch die Problematik, dass die Idenitifikation via SMS an gewissen Orten mit public WLAN gar nicht funktioniert, weil man keinen Mobilfunkempfang hat.
      31 4 Melden
    • Midnight 21.04.2017 08:08
      Highlight Das macht es natürlich auch nicht grad einfacher😄
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  • Picker 20.04.2017 09:21
    Highlight Ich verstehe die Idee und Ideologie hinter den Free WLANs.

    Frage mich aber technisch gesehen, wie viele Leute bei den heute gängigen Mobile-Abos (Stichwort Daten-Flatrate) überhaupt WiFi noch gross benutzen. Ich habe bei meinem Mobile schon seit Monaten WiFi zu 99% gar nicht mehr aktiviert, über 4G/LTE bringt man je nach Abo auch fast noch höhere Bandbreiten zustande als über WiFi.
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    • Mr. Riös 20.04.2017 09:38
      Highlight Naja, ich habe nur 500MB Highspeed, danach ist es so lahm wie fürher mit WAP.
      20 8 Melden
    • Blitzmagnet 20.04.2017 09:48
      Highlight Darum geht es nicht, es geht um stillen politischen Protest.
      23 6 Melden
    • bärn 20.04.2017 10:40
      Highlight ...weil es immer noch genügend apps gibt die ein update über mobilnetz nicht zulassen... oder fotoapps welche so eingestellt sind dass diese nur über wifi synchen... ;-)
      10 7 Melden
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  • EMkaEL 20.04.2017 08:59
    Highlight Nur schon für diesen Einsatz möchte ich zu init7 wechseln...!
    86 10 Melden
    • Midnight 20.04.2017 09:42
      Highlight Wäre such gern dabei. Bei meinem Wohnort geht aber leidet nur die blöde UPC :-(
      11 5 Melden
    • Charlie Brown 20.04.2017 09:43
      Highlight Wow. PR-Aktion war somit erfolgreich...
      11 31 Melden
    • Blitzmagnet 20.04.2017 09:49
      Highlight Besser selber ein #ChFreeWifi aufschalten ;)
      14 5 Melden
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