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Störungen bei den SBB behoben

10.01.17, 09:51 10.01.17, 13:27


ARCHIV – ZUR MELDUNG UEBER STEIGENDE TRASSENPREISE UND DIE DAMIT ERWARTETEN TEUREREN BILLETTE UND ABONNEMENTE DER SBB, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL AUS DEM ARCHIV ZUR VERFUEGUNG. - Ein elektronisches Zugbillet wird angezeigt mit der App der SBB auf einem Mobiltelefon im Zuercher Hauptbahnhof, am 16. Oktober 2013 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Derzeit kein SBB-Ticket übers Smartphone.  Bild: KEYSTONE

Die SBB ist am Dienstag arg gefordert worden: Vom frühen Morgen bis am Mittag kam es wegen einer Fahrleitungsstörung zu grossen Störungen zwischen Zürich und Luzern. Ausserdem fielen der Online-Ticktetverkauf und auch jener über die App aus.

Die Zugreisende mussten sich in Geduld üben. An verschiedenen Billettautomaten bildeten sich grosse Schlangen. Und auch wer sein Ticket über die App oder online kaufen wollte, hatte kein Glück. «Kurz nach dem Mittag funktionierten die Systeme wieder», wie SBB-Sprecher Reto Schärli gegenüber der sda sagte.

«Im Rahmen eines Umzugs einer Datenbank und damit verbundenen Wartungsarbeiten sind in der Nacht Probleme aufgetreten», sagte Schärli. Alle Zugbegleiter seien informiert worden, dass die Kunden ihre Tickets zuschlagsfrei im Zug lösen könnten.

Im Morgenverkehr seien aber ohnehin sehr viele Pendler unterwegs und diese besässen in der Regel ein Abo. «Falls irgendwo Kontrollen durchgeführt wurden, haben die Mitarbeitenden Kulanz gezeigt», sagte Schärli.

Betroffen von den Problemen waren auch einige Billettautomaten. An ihnen konnten gewisse Verbindungen nicht abgerufen werden. Auch der Kauf von Abos wie etwa SwissPass waren beeinträchtigt.

Fahrleitungsstörung in Sihlbrugg

Viel Geduld brauchten am Dienstagmorgen auch Pendlerinnen und Pendler von Zürich nach Luzern. Am frühen Morgen führte ein Schaden an der Fahrleitung im Bahnhof Sihlbrugg zu einem Unterbruch der Strecke zwischen Horgen Oberdorf ZH und Baar ZG.

Ein Ausleger musste repariert werden, wie der SBB-Sprecher erklärte. Erst kurz vor 12 Uhr konnte die Störung behoben werden. Die Reisenden wurden zum Teil umgeleitet, mussten auf Ersatzbusse umsteigen oder mit langen Wartezeiten rechnen.

(sda/dhr/phi)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • evand 10.01.2017 13:32
    Highlight Am wochenede die Postfinance, heute die SBB. Bestimmt russische Hacker. Das war: Ironisch.
    2 0 Melden
  • Madison Pierce 10.01.2017 10:27
    Highlight Haben etwas häufig Störungen in letzter Zeit bzw. seit Release von neuer App.

    Aber wenigstens hat einer seinen Verstand eingeschaltet und erlaubt nun den Kauf von Billetten im Zug. Das letzte Mal hat es noch geheissen, man müsse halt an den Automaten.
    14 2 Melden
  • Black Canary 10.01.2017 10:25
    Highlight An den Automaten und Schlater können zur Zeit auch keine Abos verkauft werden (Zürich).
    Die Tageskarte, welche man zur Überbrückung kauft wird aber beim Abo-Kauf voll zurückerstattet.
    8 0 Melden
  • Tepesch 10.01.2017 10:03
    Highlight Auch sind teilweise die Automaten betroffen.
    5 0 Melden
  • MaxHeiri 10.01.2017 10:02
    Highlight Gilt das auch in der S-Bahn 😊
    2 0 Melden
    • Darki 10.01.2017 10:52
      Highlight Anscheinend nicht...
      Oder die wurden einfach nicht informiert :,-(
      1 0 Melden
    • Darki 10.01.2017 15:21
      Highlight Es sind 100 CHF ...
      1 0 Melden
  • Donald 10.01.2017 10:01
    Highlight Dann muss die Oma wieder an den Automat.
    15 0 Melden
    • Töfflifahrer 10.01.2017 11:25
      Highlight Wenn der denn funktioniert ;)
      1 0 Melden
  • Sir Lawrence 10.01.2017 09:56
    Highlight Liegt wohl am Schnee
    8 5 Melden

Mit diesem Trick wollen die SBB Pendler zu den freien Sitzplätzen locken

Selbst in den überfüllten Zügen hat es fast immer einen freien Platz. Nun kannst du online nachschauen, wo du ihn am ehesten findest. Der neue Service wird aber auch kritisiert.

Du pendelst täglich mit dem Zug zur Arbeit und zurück? Dann kennst du diese Situation ganz bestimmt aus eigener Erfahrung.

Du steigst in den erstbesten Waggon ein, doch dort hat es bereits mehr Passagiere als Sitzplätze. Somit bleiben dir nur zwei Möglichkeiten: Entweder irgendwo im Gang stehenbleiben, eingequetscht zwischen anderen Pendlern. Oder du läufst so lange durch den Zug, bis du doch noch einen unbesetzten Platz findest (Hurra!).

Jetzt starten die SBB einen Versuch, dass die Passagiere …

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