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Diese 3 Videos zeigen perfekt, warum der Satz «Ich habe nichts zu verbergen» Blödsinn ist

Mit einem Video-Wettbewerb auf YouTube rückt der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürichs Themen wie Sexting und Identitätsklau ins Bewusstsein junger Menschen. Das sind die Gewinner-Videos 2017.

20.09.17, 17:56 20.09.17, 19:56

Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich, Bruno Baeriswyl, hat die drei Gewinnervideos des Youtube-Datenschutz-Wettbewerbs 2017 bekanntgegeben. Die Jury prämierte eine sehr persönlich erzählte Geschichte über die Folgen eines unbedacht verschickten Nacktfotos, einen Clip zu den staatlichen, wirtschaftlichen und privaten Aspekten von Überwachung und eine Kurz-Story, welche die Gefahren von Social-Media-Apps für jedes Individuum auf den Punkt bringt.

1. «Ein Fehler zu viel»

Mit seinem kurzen Spielfilm «Ein Fehler zu viel» überzeugte Gian Maria Finger die Jury durch die klare Story mit ebenso klarer Botschaft zum Thema Sexting. Video: YouTube/Datenschutzbeauftragter Kanton Zürich

2. «Warum wirst du überwacht?»

Sandhya Mirajkar betrachtet in «Warum wirst du überwacht?» die allgegenwärtige Überwachung aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie greift die in diesem Zusammenhang oft geäusserte Aussage «Ich habe nichts zu verbergen» auf und regt dazu an, dies nochmals zu überdenken. Video: YouTube/Datenschutzbeauftragter Kanton Zürich

3. «Social Engineering»

Das Trio Monica Oliveira, Natalia Rasstrigina und Leslie Iseli bringt die Gefahren des Social Engineerings für alle einprägsam und schnell auf den Punkt. Hacker bzw. Social Engineers spionieren das persönliche Umfeld ihrer Opfer aus oder täuschen Identitäten vor, um an vertrauliche Informationen oder Passwörter zu gelangen.
Video: YouTube/Datenschutzbeauftragter Kanton Zürich

Bis Ende August hatte die YouTube-Gemeinde Gelegenheit, Videos zu produzieren und für den Youtube-Datenschutz-Wettbewerb einzureichen. Der Gedanke dahinter: Wenn YouTuber den Datenschutz thematisieren, ist das weit authentischer, als wenn eine PR-Firma im Auftrag des Kantons ein weiteres Präventions-Video dreht. Die Hoffnung des Datenschützers: YouTuber greifen das komplexe Thema so auf, dass es andere Jugendliche interessiert und in den sozialen Medien zum Thema wird.

Vor einem Jahr gewann die damalige Studentin Lea Senn mit dem witzigen Video «Max Schützt sich» den Zürcher Datenschutz-Wettbewerb 2016. Senn arbeitet inzwischen als Grafikerin bei watson.

«Max Schützt sich» (Gewinner-Video 2016)

Warum Datenschutz wichtig ist in unter einer Minute erklärt. Video: YouTube/Datenschutzbeauftragter Kanton Zürich

(oli)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • fischbrot 21.09.2017 10:51
    Highlight Keine Angst vor Hackern und Social Engineers.. Die erkennt man ganz leicht an den schwarzen Hoodies 😂😂
    11 0 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 20.09.2017 22:16
    Highlight Man weiss nie wann, wie, was gegeneinem verwendet werden kann. Dinge, die man persönlich als normal betrachtet, können für andere Abstossend sein. Wenn man jetzt mit gewissen Dingen direkt in Verbindung gebracht werden kann, durch zB das Internet, kann das einem in verschiedenen Bereichen beeinträchtigen. Deswegen ist der Spruch "ich habe nichts zu verbergen' von Grundauf falsch.
    12 0 Melden
    • fischbrot 21.09.2017 10:57
      Highlight Absolut. Und der Gedanke dahinter ist anachronistisch, er bezieht sich nämlich in der Regel nur auf persönliche Daten, welche auf irgendwelchen Laufwerken abgelegt sind.

      Dass jedoch unser (meist unproblematisches) Verhalten ausgewertet wird, und dieses dann Konsquenzen an Orten haben kann, an denen sie nicht erwartet werden - diesem Umstand wird definitiv noch zu wenig Beachtung beigemessen.
      3 0 Melden

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