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FILE - In this Friday, Sept. 21, 2012 file photo, Libyan civilians watch fires at an Ansar al-Shariah Brigades compound, after hundreds of Libyans, Libyan Military, and Police raided the Brigades base, in Benghazi, Libya. Factions of the group in 2014 pledged allegiance to the Islamic State group. Even before the film’s release, Hollywood director Michael Bay’s new action movie is stirring controversy among government officials and residents of Benghazi, Libya’s second-largest city and the birthplace of the uprising against longtime dictator Moammar Gadhafi. The film, “13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi,” depicts the events of the 2012 attack on the U.S. consulate that killed four Americans, including Ambassador J. Christopher Stevens. It is set to be released in January 2016.(AP Photo/Mohammad Hannon, File)

Im September 2012 brannte das US-Konsulat in Bengazhi, Libyen. Nun sorgt ein Kinofilm zu den blutigen Geschehnissen für Aufregung im Netz. Bild: Mohammad Hannon/AP/KEYSTONE

Hollywoods Piratenjäger setzen Schweizer Internet-User unter Druck – das musst du wissen

Thomas hat kürzlich einen Hollywood-Film über Bittorrent heruntergeladen – und erhielt prompt unerfreuliche Post aus den USA. Die Hintergründe.

24.01.17, 08:41 24.01.17, 16:23


Die Schweiz ist keine Pirateninsel, doch im Gegensatz zu den umliegenden Ländern gibt es hierzulande keine knallharte Gesetzgebung gegen Downloader. Dazu gleich mehr.

Doch zuerst zu Thomas (Name geändert), der kürzlich einen gehörigen Schrecken erleben musste. So, wie vermutlich einige andere Internet-Nutzer auch.

Thomas hat den Hollywood-Streifen «13 Hours – The Secret Soldiers of Benghazi» (2016) heruntergeladen. Das tat er mit dem Gratis-Bittorrent-Programm Transmission und deaktivierte vorher – weil er die rechtliche Situation kennt und ein vorsichtiger Mensch ist – die automatische Upload-Funktion.

Unerfreuliche Post aus Hollywood

Umso mehr erschreckt ihn die Mitteilung seines Internet-Providers, die Tage später in seinem Postfach landet. Darin weist ihn die Innerschweizer Firma auf ein eingegangenes Schreiben der bekanntesten Piratenjäger der Welt hin. Der eigentliche Absender und Auftraggeber: ein mächtiges Hollywood-Studio.

Es ist einer von unzähligen Fällen, in denen Paramount Pictures gemeinsam mit dem Anti-Piraterie-Dienstleister IP-Echelon gegen Bittorrent-Nutzer vorgeht. Dabei will man zunächst einmal die Weiterverbreitung des Materials über das Peer-to-Peer-Netzwerk verhindern. Der Provider von Thomas wird aufgefordert, die erforderlichen technischen Schritte zu treffen.

Was daraufhin beim Provider geschieht, ist watson nicht bekannt. Eine Mitarbeiterin des Kunden-Supports schreibt Thomas: «Aus rechtlicher Sicht besteht für uns kein Handlungsbedarf.»

Als der junge Mann telefonisch beim Support nachfragt, erhält er die beruhigende Auskunft, dass keinerlei persönliche Daten an Dritte weitergegeben würden. Und: Als Provider erhalte man Hunderte solcher Schreiben aus den USA.

Die Lumen-Datenbank zeigt: Auch bei Google gehen sehr viele Copyright-Beschwerden wegen des Films ein

screenshot: lumendatabase.org

Nur eine Drohgebärde?

Straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen hat das Vorgehen für Thomas nicht. Oder nur vorläufig nicht? In dem Schreiben, das watson vorliegt, verlangt IP-Echelon vom Internet-Provider, sämtliche «Beweise» (wie etwa Logdaten) nicht zu zerstören.

Wie schon bei früheren Fällen ist nicht klar, ob das Hollywood-Studio tatsächlich Klagen oder sonstige Formen der Abmahnung plant. Allerdings sind juristische Schritte angesichts der dünnen (oder nicht existenten?) Beweislage äusserst unwahrscheinlich und es dürfte sich nur um eine Drohgebärde handeln.

watson hat bei IP-Echelon um eine Stellungnahme gebeten und sich insbesondere danach erkundigt, wie die Firma die angeblichen Urheberrechtsverletzungen beweisen will. Die Antwort steht aus und wird an dieser Stelle nachgeliefert.

FILE - In this July 8, 2015 file photo, the main gate to Paramount Studios is seen on Melrose Avenue, in Los Angeles. Paramount Pictures said it has inked a co-financing deal with two Chinese companies for the Hollywood studio's slate of movies over the next three years, in a statement released Friday, Jan. 20, 2017. (AP Photo/Nick Ut)

Das Haupttor von Paramount Pictures, an der Melrose Avenue, in Los Angeles. Bild: Nick Ut/AP/KEYSTONE

Jurist kritisiert Vorgehen

Gemäss Einschätzung des Schweizer Anwalts Martin Steiger, der auf Internet-Recht spezialisiert ist und bereits Personen in Strafverfahren wegen Urheberrechtsverletzungen vertreten hat, laufen solche Beschwerden im Auftrag der US-Unterhaltungsindustrie weitgehend automatisiert ab. Dies komme regelmässig vor.

Interessant sei bei diesem Fall, dass es einen Access-Provider betreffe und nicht einen Hosting Provider. In diesem Bereich gebe es weder eine gesetzliche Verpflichtung noch eine Selbstregulierung. Dies bestätigt ein weiterer Provider, den watson kontaktiert hat: Bei Swisscom erklärt Sprecher Armin Schädeli auf die Frage, wie das Standard-Vorgehen bei Beschwerden wegen angeblicher Copyright-Verletzungen sei: 

«Mangels gesetzlicher Grundlagen gehen wir auf solche Anfragen/Beschwerden nicht ein.»

Swisscom-Sprecher

Laut Steiger ist die Überwachung von Peer-to-Peer-Netzwerken und die damit verbundene massenhafte Sammlung von User-Daten (Monitoring) hierzulande nicht gestattet.

Das Vorgehen widerspreche seines Erachtens einem Bundesgerichtsurteil aus dem Jahr 2010. Mit dem so genannten Logistep-Entscheid kam das Bundesgericht einer Klage des eidgenössischen Datenschützers nach. Das Sammeln von IP-Adressen von Filesharing-Usern durch eine private Firma sei nicht zulässig. Es fehle an einem Rechtfertigungsgrund, wie ihn das Datenschutzrecht verlangt.

Das Peer-to-Peer-Netzwerk-Monitoring funktioniert laut Steiger unabhängig vom Uploaden. Ob man die von IP-Echelon erhobenen Daten in einem Strafverfahren überhaupt verwenden dürfe, sei noch nicht abschliessend geklärt. Betroffenen Unternehmen stünde schon heute die Möglichkeit offen, Strafantrag zu erheben. Und aus Sicht der Internet-User gelte: 

«Wer Uploads zulässt, muss mit einem Strafverfahren rechnen.»

Martin Steiger, Rechtsanwalt

Downloads sind nicht verboten. Noch nicht

Noch ist das Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Videos zum Eigengebrauch legal. Dies gilt für:

Was vielen Konsumentinnen und Konsumenten nicht bewusst sein dürfte: Sie entrichten über standardisierte Preisaufschläge auf digitale Speichermedien – ob beim iPad, dem USB-Stick oder der SSD-Festplatte – eine Entschädigung. Die Verwertungsgesellschaften, die das Geld im Auftrag der Inhalte-Produzenten kassieren, bezeichnen dies als «Leerträgervergütung».

Was du im Internet legal herunterladen darfst – und was definitiv nicht

Fraglich bleibt, ob in der Schweiz die Copyright-Gesetze verschärft werden und dereinst – wie im umliegenden Europa – der Download von geschützten Werken unter Strafe gestellt wird. So wie dies etwa für Software-Titel bereits der Fall ist.

Dieses Jahr soll es mit der Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG) weitergehen. Die öffentliche Vernehmlassung endete vor einem Jahr. Sie sah unter anderem Netzsperren vor und wollte die Massenüberwachung von Peer-to-Peer-Netzwerken legalisieren. Nun erarbeitet das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) einen Vorschlag, der bis im Sommer dem Bundesrat unterbreitet werden soll.

Vertreter der Zivilgesellschaft, darunter die Digitale Allmend und die Digitale Gesellschaft, hatten wiederholt kritisiert, dass Verhandlungen hinter geschlossenen Türen geführt wurden.

Dieses Schreiben von IP-Echelon ging an den Schweizer Internet Provider

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71
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    Alle Leser-Kommentare
  • Cornholios 25.01.2017 12:51
    Highlight Manchmal frage ich mich, wovor ich mehr Angst haben soll.
    "Illegales" Downloaden eines Hollywood-Horrorfilmes oder danach den Film anschauen. :)

    p.s. wie sieht es eigentlich mit den Urheberrechtsgebühren auf der Rechnung für den Digitalen Kabelanschluss aus ?
    Weis jemand für was das genau ist ?
    0 0 Melden
  • blobb 24.01.2017 16:29
    Highlight Wer downloadet noch? Heute wird gestreamt!
    https://fmovies.se/
    7 5 Melden
    • Sauäschnörrli 25.01.2017 11:51
      Highlight Ich, aber über einen One-Click-Hoster mit Sitz in Cham.
      1 0 Melden
  • x4253 24.01.2017 14:05
    Highlight Die Filmindustrie verpennt den technischen Wandel, ja will in gar verhindern. Netflix/Amazon Prime etc sind gut und recht, aber da die Rechte von Filmen/Serien pro Land verscherbelt werden, ist vieles hier nicht verfügbar.

    Ausserdem bleibt einem oft auch keine andere Wahl, wenn man keine Hollywoodfilme schauen möchte.

    Japanische Filme? Einzelne
    Chinesische? Ein paar wenige Hong Kong Filme (nicht mal alle John Woo Filme)
    Russische? Loool

    So wird das nichts. Und solange Abgaben auf Speichermedien erhoben werden, habe ich 0 schlechtes Gewissen (zumal auch Firmen dafür bezahlen).
    39 4 Melden
    • stef2014 24.01.2017 14:55
      Highlight Du kannst aber nicht die Filmindustrie oder Streaminganbieter dafür verantwortlich machen, wenn die Leute diese Nischenfilme in der Masse nicht sehen wollen! Solche Filme verkaufen sich halt schlechter als Cineplex-Kracher. Leider.

      Ich habe bisher noch jeden Film irgendwo legal bekommen, egal ob aus Russland, Japan oder Korea. Meiner Meinung nach zieht dieses Argument in einer Zeit des Online-Handels einfach nicht mehr so sehr.
      6 13 Melden
    • Binnennomade 24.01.2017 19:24
      Highlight Stef, bei der Musik funktioniert's ja auch. Ich kann auf exlibris.ch alles mögliche an exotischer Musik runterladen. Und zwar ein File ohne Einschränkung. Warum sollte das nicht mit Filmen möglich sein?
      14 0 Melden
  • Manu-CH 24.01.2017 13:17
    Highlight Die Frage ist eher, warum der Provider die Anfrage dem End-User weitergeleitet hat. Das gibt doch nur Panik. Wir als Provider ignorieren solche Anfragen konsequent, da sie keine rechtliche Grundlage haben. Und wir erhalten dutzende pro Monat. Ist sozusagen Spam.
    38 1 Melden
    • stef2014 24.01.2017 14:36
      Highlight Gute Frage. Vielleicht aus weiser Voraussicht heraus, sollte sich die Rechtslage eines Tages doch noch ändern? Ich denke es ist gar nicht so dumm und auch transparent, wenn der Provider den Endkunden darüber informiert.
      6 2 Melden
  • rolf.iller 24.01.2017 13:15
    Highlight Irgend wann muss man dann halt auf TOR ausweichen.
    4 7 Melden
    • Hernani Marques 24.01.2017 14:34
      Highlight Besser wären hier (aus Latenz- und Gründen der Bandbreite) Peer-to-Peer-Netzwerke mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, damit nicht mehr sichtbar ist, wer / was genau herunterlädt.

      Ein Framework dazu, das laufend ausgebaut wird (noch nicht production-ready): https://gnunet.org
      9 0 Melden
  • Deverol 24.01.2017 12:23
    Highlight Der Elefant im Raum wurde noch gar nicht angesprochen:
    Infringing FileName: 13.Hours.The.Secret.Soldiers.of.Benghazi.2016.HDRip.XViD.AC3-ETRG
    XViD, im Jahre 2017 (ok, wohl 2016)? Wer macht denn sowas, das ist ja richtig traurig. :( Und was ein "HDRip" sein soll, muss auch erst noch geklärt werden, das ist kein echter Begriff.

    (nicht komplett ernst gemeint ;) )
    11 0 Melden
  • gnp286 24.01.2017 11:06
    Highlight Naja, solange es die Leerträgervergütung gibt, habe ich absolut keine Skrupel irgendetwas herunterzuladen.
    119 10 Melden
    • pamayer 24.01.2017 12:52
      Highlight genau. ich wusste das von den leerträgervergütungen nicht, bzw, nicht, dass es diese noch gibt. denn mitte der 90er kaufte ich einen mini disc recorder, die leeren discs waren genau aus diesem grund so teuer wie eine neue cd).
      da immer noch leerträgervergütungen, ist mein gewissen so rein wie tarantinos killer-seele.
      hoffe, die gesetzlichen bestimmungen werden das kopieren / herunterladen zu 'privaten zwecken' weiterhin zulassen.
      15 2 Melden
  • Fabio Jaun 24.01.2017 10:42
    Highlight Ich hoffe, dass diese Freiheit des Internet so bleibt, zumindest in der Schweiz.
    126 6 Melden
  • Chrigi-B 24.01.2017 10:28
    Highlight Ach Hollywood, ich würde eure Filme auch downloaden wenn es verboten ist 😂
    88 7 Melden
  • Str ant (Darkling) 24.01.2017 10:27
    Highlight Alle sollten diesen Brief der Task Force URG an BR Sommaruga lesen, welche sich heimlich über geltende Gesetze hinwegsetzt in Bezug auf die ominöse AGUR12

    http://urg-lda.ch/brief-an-bundesraetin-sommaruga/

    Der Kampf gegen die Content-Mafia muss jetzt geführt werden und eventuell mit einem Referendum gegen die Kriminalisierung des Internet-Nutzers enden
    56 7 Melden
  • G. Schmidt 24.01.2017 10:17
    Highlight VPN-Dienst nutzen, der keine Log-Daten speichert.

    Kosten pro Jahr ~40CHF

    Problem gelöst.
    47 6 Melden
    • MaxHeiri 24.01.2017 10:49
      Highlight Was kannst du empfehlen?
      19 3 Melden
    • G. Schmidt 24.01.2017 11:43
      Highlight Empfehle IPVanish oder Private Internet Access (PIA)...

      Von Diensten wie HideMyAss oder anderen in der EU domilizierten VPN-Dienste rate ich dringend ab - Logdaten müssen in der EU vom Gesetz her gespeichert werden.
      14 5 Melden
    • Deverol 24.01.2017 12:11
      Highlight G. Schmidt: Und PIA mit Sitz in den USA ist anfällig für National Security Letters...
      Dass in der EU domizilierte VPN Anbieter Logs führen müssen, ist übrigens nicht wahr. Gerade Ende Dezember hat der Europäische Gerichtshof mal wieder die geplante Vorratsdatenspeicherung von u.a. Deutschland unterbunden.
      In der Schweiz gibt es jedoch die von Ihnen angesprochene VDS, aber eben nicht in der EU, da explizit verboten.
      Artikel mit Primärquelle: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2016-12/europaeischer-gerichtshof-vorratsdatenspeicherung-urteil
      16 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 24.01.2017 09:32
    Highlight Das Vorgehen war doch schon immer so? Kenne das schon seit es Tauschbörsen gibt.

    Deshalb verschlüsselt man als Pirat ja die Festplatte, damit im Falle einer Hausdurchsuchung nichts gefunden wird. :)
    35 5 Melden
    • saukaibli 24.01.2017 10:00
      Highlight Festplatte verschlüsseln bringt je nachdem nicht viel. Wenn die auch nur irgend etwas Winziges beweisen können, dann bezahlst du die ganzen forensischen Untersuchungen (wenn du das PW nicht rausrückst) und das geht schnell mal in die Zehntausende. Ich würde lieber einfach nichts uploaden, ausser man hat die Möglichkeit das sehr gut zu verschleiern - zB. mit leistungsfähigen Proxy-Servern in weit entfernten Ländern.
      26 7 Melden
    • Madison Pierce 24.01.2017 10:25
      Highlight Selbstverständlich gebe ich das Passwort heraus. Es startet dann ein fast unbenutztes Windows (hidden volume). Wobei ich hoffe, dass es nie dazu kommt. Hatte zum Glück noch nie Probleme.
      32 3 Melden
    • Gantii 24.01.2017 12:20
      Highlight @saukalbli, haben sie eine quelle dazu?
      denn sich selbst muss man nicht belasten, ein pw muss nie zur verfügung gestellt werden. durch diese kostenabwälzung auf den angeklagten wird man praktisch zur selbstanzeige gezwungen.. das kann doch nicht sein in einem rechtsstaat
      15 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kEINKOmmEnTAR 24.01.2017 09:27
    Highlight Torrent nutzen und den Upload deaktivieren? Schade schmeissen sie den Schmarotzer nicht in die Kiste! Genau das schwächt das Netzwerk – jeder sollte Hochladen und Herunterladen.
    65 36 Melden
    • stef2014 24.01.2017 10:24
      Highlight Und was genau soll das jetzt sein? Eine Art Piraten-Ehrenkodex oder nur eine Aufforderung zu einer illegalen Handlung?
      28 36 Melden
    • Deverol 24.01.2017 12:14
      Highlight stef2014: Wie soll denn das Netzwerk funktionieren, wenn nicht jeder seinen Beitrag leistet?

      Da das Bundesgericht das Monitoring von P2P Aktivitäten explizit verboten hat, sind allfällige "Beweise" des Hochladens illegal gesammelt worden und meiner Auffassung nach daher nichtig.
      Warum der im Artikel erwähnte ISP diesen Brief weiter geleitet hat, ist rätselhaft. Schliesslich haben Schweizer ISPs sich vor ~10 Jahren bereits ein Mal geweigert, hunderttausende solcher Erpresserbriefe an ihre zahlenden Kunden weiterzuleiten.
      17 1 Melden
    • stef2014 24.01.2017 13:28
      Highlight Deverol, das ist mir bewusst. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Uploaden illegal ist, unabhängig davon wie diese Daten/Handlungen erhoben werden. Seien wir doch ehrlich, das Downloaden mag ja legal sein, aber es ist dennoch ein Graubereich. Und über die Moral dahinter kann man sich auch streiten. Ich finde es daher unangebracht, jemanden als Schmarotzer zu bezeichnen, nur weil er die Möglichkeiten ausschöpft um damit nichts Illegales zu machen. Jeder Downloader nutzt ja auch bestehende Möglichkeiten aus, obwohl jedem bewusst sein dürfte, dass es nicht ganz so OK ist.
      3 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 24.01.2017 09:23
    Highlight Ich hätte dieses Schreiben glatt als SPAM taxiert und weggelöscht... oder es wäre direkt im SPAM-Ordner gelandet und hätte es nie gesehen.
    85 1 Melden
  • Der Tom 24.01.2017 09:19
    Highlight Paramount nutzt seit 100 Jahren das Matterhorn, ohne was dafür zu bezahlen. Ich weiss, es ist nicht das Matterhorn, aber es ist eben doch das Matterhorn, oder ist es nicht?
    80 16 Melden
    • ThomasHiller 24.01.2017 09:36
      Highlight Das Matterhorn ist aber von Natur aus da.
      Filme (Musik, literarische Werke etc.) hingegen entstehen nur, weil Menschen dafür schuften. Ja, und zwar nicht nur die hoch-/überbezahlten Stars und Sternchen und Studiobosse sondern auch Leute wie du und ich.
      Nur wie wird dein Gehalt ausfallen, wenn man deinem Arbeitgeber den Umsatz wegnimmt (teilweise oder ganz) ?
      20 47 Melden
    • lohessmile 24.01.2017 09:43
      Highlight Und wenn es wäre.. das Matterhorn ist nicht urheberrechtlich geschützt... Man könne gar kein Geld dafür verlangen.. höchstens der, der das Bild davon gemacht hat und den hat Paramount bestimmt entschädigt.
      5 10 Melden
    • wololowarlord 24.01.2017 09:46
      Highlight es ist tatsächlich ein berg in den anden. der artesonraju in peru...
      24 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walti Rüdisüli 24.01.2017 09:18
    Highlight Frage an besser bewandte Piraten: Wie sieht die rechtliche Lage bei Online-Streaming aus? Mache ich mich mit movie4k, kinox etc. strafbar?
    17 1 Melden
    • Xeno 24.01.2017 09:26
      Highlight Nein, bei Streaming machst Du Dich erst recht nicht strafbar. Ein anderer Punkt ist, dass solche Seiten Virenschleudern sind. Das hat aber nichts mit der Frage zu tun. Linux benutzen.
      58 0 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 24.01.2017 09:29
      Highlight Bei den genannten nein, da in der Schweiz der reine Download keinen Strafbestand erfüllt (bzw. die Kopie zu privaten Zwecken erlaubt ist). Bitte pass aber auf, da einige Dienste wie Online-Streaming aussehen, in Wirklichkeit aber Torrent im Hintergrund nutzen. Dann machst du dich auch in der Schweiz strafbar :)
      12 2 Melden
    • Manfred the Fred 24.01.2017 09:33
      Highlight So wie ich den text oben interpretiere, denke ich nicht. solange du keine games und programme herunterlädst.
      9 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 24.01.2017 09:04
    Highlight Darum habe ich einen Uploaded-Account und nutze das. Simpler.
    41 2 Melden
  • DailyGuy 24.01.2017 09:03
    Highlight Ich bin wütend auf die Studios in Hollywood. Die Serien in der Schweiz brauchen mindestens 1 Jahr bis sie erscheinen (GoT ist da eine grosse Ausnahme, da es bei RTS kommt). Ich will gerne dafür zahlen! Sehr gerne sogar! Ich habe zig verschiedene LEGALE US-Streamingdienste versucht, aber alle sperren die Europäer raus. Entweder über die Kreditkarte oder IP-Adresse. Sorry. Ich wollte euch mein Geld geben. Wenn es euch geldgeilen Studios aber zu wenig ist, kriegt ihr gar nichts mehr. So einfach ist das. Das ganze System mit Film- und Serienrechten ist veraltet.
    186 1 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 24.01.2017 09:30
      Highlight Ich kaufe die Filme und Serien inzwischen über einen US-Anbieter, der zum Glück keine Ländersperre aktiviert hat, ausserdem nutze ich HBO Now mittels VPN – gesperrt wurde ich zum Glück nie.
      16 0 Melden
    • Asmodeus 24.01.2017 09:34
      Highlight Die grösste Verarsche sind Portale wie Netflix leider.

      "Miss Fisher Murder Mysteries"

      Netflix Schweiz = 1 Staffel
      Netflix USA/Australien = 3 Staffeln

      Ich spreche Englisch. Gebt mir alles. Ich zahle ja bereits dafür.
      78 0 Melden
    • Posersalami 24.01.2017 10:15
      Highlight Sehe ich auch so.
      20 0 Melden
  • Daniel Caduff 24.01.2017 08:59
    Highlight Wieso immer noch Peer-2-Peer und Bittorrent?

    Es gibt so viele Streamingwebsites und One-click-Hoster. In Kombination mit JDownloader ist das die sehr viel einfachere, schnellere, und rechtlich vollkommen legale Variante um Filme herunterzuladen.
    36 12 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 24.01.2017 09:30
      Highlight Gibts nicht, wirds nicht geben. Bleib bei den OCH.
      8 0 Melden
    • Scaros_2 24.01.2017 09:34
      Highlight Du brauchst auch kein Stream.

      Du brauchst:

      - Uploaded-Account der dich jährlich was kostet und absolut Human ist
      - JDownloader
      - Seiten, welche zu den Paketen von Uploaded verlinken und da gibt es zuhauf ohne jetzt hier nennen zu müssen.
      20 2 Melden
    • Olaf! 24.01.2017 09:42
      Highlight Wie er schreibt, One-click Hoster und nicht streamen. Auf gewissen Foren findet man, sobald die Blu-Ray draussen ist, 1-zu-1-Rips der Blu-Ray.
      11 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • stef2014 24.01.2017 08:57
    Highlight Was genau stand im Schreiben an Thomas? Das geht irgendwie nicht richtig aus dem Text hervor.
    3 8 Melden
    • @schurt3r 24.01.2017 09:04
      Highlight Siehe Screenshot ganz unten 😉
      19 3 Melden

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