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A photo illustration shows the Ashley Madison website displayed on a smartphone in Toronto, August 20, 2015. Love lives and reputations may be at risk after the release of customer data from infidelity website Ashley Madison, an unprecedented breach of privacy likely to rattle users' attitudes towards the Internet. Hackers dumped a big cache of data containing millions of email addresses for U.S. government officials, UK civil servants and high-level executives at European and North America corporations late on Tuesday, the latest cyber attack to raise concerns about Internet security and data protection.   REUTERS/Mark Blinch

Das Fremdgehportal Ashley Madison dürfte schon vor dem Ausgang der Klage am Ende sein. Bild: REUTERS

Ashley Madison wird auf über eine halbe Milliarde Franken verklagt

23.08.15, 16:48


Das Seitensprungportal Ashley Madison wird von zwei kanadischen Anwaltskanzleien auf eine gigantische Schadenersatzsumme verklagt. 578 Millionen Dollar, umgerechnet fast 550 Millionen Franken, fordern die Kläger, deren Daten durch einen Hackerangriff ins Internet gelangt sind.

39 Millionen Nutzer, davon 165'000 mit einer Schweizer E-Mail-Adresse, waren auf der Seite registriert und bangen nun um ihr Geheimnis. «Zahlreiche ehemalige Kunden sind uns angegangen, um ihre Rechte auf Privatsphäre unter kanadischem Recht geltend zu machen», schreiben die Firmen in einer Mitteilung. Viele davon haben gar eine zusätzliche Gebühr bezahlt, damit all ihre Daten vollständig gelöscht werden, nur um später festzustellen, dass die Informationen noch vorhanden und für jedermann sichtbar sind.

Laut der Medienmitteilung sind die Hacker, welche die Daten veröffentlichten von der Klage ausgenommen.

Der CEO von Ashley Madison Noel Biderman sagte Ende April gegenüber Business Insider, dass der Umsatz 2014 bei 115 Millionen Dollar liege und im laufenden Jahr auf über 150 Millionen Dollar steigen würde. Die drohende Schadenersatzklage könnte dem Unternehmen den Kopf kosten. (pru)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The_Doctor 23.08.2015 23:09
    Highlight Falls dies das Ende von AM ist, wird das hoffentlich ein Warnsignal an andere Unternehmen sein, entsprechende Sicherheits- und Datenschutzmassnahmen zu ergreifen. Diese Praxis, vom User gelöschte Daten nicht zu löschen ist eine Frechheit. Wenn ein Account gelöscht wird, dann sollten die Daten auch weg sein. Das gilt nicht nur für Schmuddelportale, sondern für alle Onlinedienste.
    3 0 Melden
  • Damien 23.08.2015 18:09
    Highlight Ich gebe zu eine gewisse Schadenfreue kann ich mir nicht verkneifen, weder für die Fremdgeher noch für die Plattform.
    22 2 Melden
  • Karl33 23.08.2015 17:36
    Highlight Wie blöde müssen Männer sein, Geld für eine Plattform auszugeben, bei der 8% Frauen sind, und davon wohl noch ein Grossteil Fakes?
    11 5 Melden
    • exeswiss 23.08.2015 17:57
      Highlight glaubst du das steht einfach so auf der homepage mit den 8%? das kam ja erst nach dem angriff und offenlegung der benutzerdaten an den tag.
      16 3 Melden
    • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 25.08.2015 12:31
      Highlight natürlich sagen die das sonst würde es ja keiner benutzen
      1 0 Melden
    • Karl33 26.08.2015 08:36
      Highlight exeswiss, das war dem informierten bürger schon von anderen portalen bekannt. wer zeitung liest, erinnert sich auch der klagen gegen portale mit fake-frauen-profilen. bist du bezahlschreiber eines portals?
      0 0 Melden

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