Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gemeinsam an Dokumenten arbeiten, berufliche Kontakte vernetzen: Facebook will neu auch im Büroalltag präsent sein.  Bild: DADO RUVIC/REUTERS

Facebook greift Google und Microsoft an

«Facebook at Work»: Unternehmen plant Büroversion

Chatten, vernetzen, Dokumente austauschen – Facebook plant laut einem Zeitungsbericht eine Büro-Version. Damit könnte das soziale Netzwerk nicht nur Google und Microsoft Konkurrenz machen, sondern auch Angeboten wie LinkedIn oder Xing. 

17.11.14, 08:18 17.11.14, 09:58

Ein Artikel von

Was private Netzwerke anbetrifft, ist Facebook längst die Nummer eins der Welt. Nun will das Unternehmen auch bei der professionellen Bürokommunikation mitmischen. Mit «Facebook at Work» sollen Mitarbeiter untereinander chatten und gemeinsam an Dokumenten arbeiten können, berichtet die «Financial Times». Ausserdem könnten sie sich mit beruflichen Kontakten vernetzen. 

Die neue Büroversion solle äusserlich ähnlich wie die gewohnte Facebook-Website aussehen, es aber Nutzern erlauben, berufliche und private Profile zu trennen. Der Dienst werde gerade mit Firmen getestet, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. 

Facebook würde mit einem solchen Schritt viele Rivalen auf einmal angreifen. So wetteifern unter anderem Microsoft und Google darum, Unternehmen eine Plattform für die Arbeit mit Dokumenten zu bieten. Die Verbindung zu beruflichen Kontakten dürfte das Geschäftfeld heutiger Karriere-Netzwerke wie LinkedIn oder Xing betreffen.  

Misstrauen bei Unternehmen

Facebook ist das mit Abstand grösste Online-Netzwerk mit mehr als 1,3 Milliarden Nutzern. Allerdings sperren einige Firmen Facebook derzeit aus, weil sie befürchten, dass Mitarbeiter zu viel Bürozeit damit verbringen. Um seinen neuen Dienst zu etablieren, müsste Facebook ausserdem das Vertrauen von Unternehmen gewinnen, um deren Dokumente speichern zu dürfen. 

Facebook schlägt nach wie vor viel Misstrauen entgegen, wenn es um Datenschutz und Privatsphäre geht. Zugleich bemüht sich die US-Firma, den anfänglichen schlechten Ruf bei diesen Fragen loszuwerden. Ausserdem führte Facebook insbesondere nach den Enthüllungen über die NSA-Überwachung eine flächendeckende Verschlüsselung ein. Bisher wurden auch keine erfolgreichen Hacker-Angriffe bekannt. 

Bei Facebook selbst nutzen die Mitarbeiter die eigene Website bereits seit langem auch im Büroalltag. Es sei auch schon seit einiger Zeit darüber diskutiert worden, dies als Produkt für andere Unternehmen anzubieten, schreibt die «Financial Times». Zumindest anfangs solle die Plattform kostenlos angeboten werden. (stk/dpa) 



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Fake-Vorwurf gegen SVP-Nationalrat Erich Hess: 10'000 Herzen für Liebesfoto auf Instagram

SVP-Nationalrat Erich Hess erntet für seine Instagram-Fotos Likes, die verdächtig nach Fakes aussehen. Er bestreitet, Geld dafür bezahlt zu haben.

Influencer werden immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, Followers und Likes zu kaufen. Nun scheint das Phänomen auch in der Schweizer Politik angekommen. SVP-Nationalrat Erich Hess erntet für sein letztes Instagram-Foto Likes, die verdächtig nach Fakes aussehen.

Erich Hess folgen zurzeit rund 1000 Personen. Für besagtes Foto erntete der Politiker aber ganze 10'000 Herzchen. Das Bild zeigt ihn mit seiner Partnerin bei den Swiss Music Awards. Seine weiteren Beiträge werden zwischen …

Artikel lesen