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Keine Schamhaare, keine Brustwarzen – wie Instagram das weibliche Schönheitsideal steuert

Obszön, grotesk, ironisch: Auf Instagram verhandeln junge Netzkünstlerinnen neu, was schön ist und welche Darstellung von weiblicher Sexualität akzeptabel. Eine Leipziger Schau zeigt ihre Arbeiten.

11.01.18, 11:38 12.01.18, 06:11

Angela Gruber

Das sind die meistgelikten Bilder auf Instagram

Ein Artikel von

Zwei Finger massieren über die Grapefruithälfte, sie werden schneller, dann sticht einer tief ins rosarote Fruchtfleisch. Für solche kurzen Videos ist die amerikanische Künstlerin Stephanie Sarley bekannt. Ihre Plattform: Instagram.

Sarley greift mit ihrer Arbeit den insbesondere auf Instagram verbreiteten Food-Porn-Trend auf, das Veröffentlichen optisch ansprechender Essensfotos. Daraus schafft sie provokative Videos - mit Fruit Porn. Die Früchte, die Sarley mit den Fingern bearbeitet, erinnern den Betrachter unwillkürlich an eine Vulva. Während halbnackte Frauen in nahezu jeder TV-Werbepause auftauchen und auf Plakaten in der Innenstadt, sind Sarleys Frucht-Videos für manche Instagram-Nutzer offenbar zu viel: Sie wurden nach Nutzer-Meldungen mehrfach gesperrt.

Bitte sei einfach keiner dieser Selfie-Typen!

2m 33s

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

Neben Sarley gibt es eine ganze Reihe junger Netzkünstlerinnen, die auf Plattformen wie Instagram Fragen zu Identität, Schönheit und Weiblichkeit auszuloten versuchen. Ihre Kunst zeigt ab Donnerstag das Museum der bildenden Künste Leipzig, unter dem Titel «Virtual Normality».

Instagram will keine Brustwarzen zeigen - von Frauen

Die sozialen Netzwerke sind für die Künstlerinnen dabei Fluch und Segen zugleich. Sie schaffen neue Möglichkeiten, sich unabhängig von Galerien schnell und einfach zu präsentieren und Fans zu gewinnen. Die privaten Plattformen aus dem Silicon Valley legen den Frauen aber auch neue Beschränkungen auf, beschreibt die Kuratorin der Leipziger Schau, Anika Meier.

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Auf Instagram herrscht gemäss der Unternehmensrichtlinien eine gewisse Prüderie, Nacktheit ist verboten. Auch Promi-Fotografen wie Ryan McGinley posten ihre Fotografien mit schwarzen Balken über den weibliche Brustwarzen. Bei Brustwarzen von Männern ist das Netzwerk nicht so streng. Doch Instagram reguliert nicht nur die Frage von Nacktheit, sondern bestimmt darüber hinaus auch, wie der weibliche Körper gezeigt werden darf - und was zu obszön ist.

Als die kanadische Fotografin Petra Collins 2013 beispielsweise ein Foto von sich im Bikinihöschen veröffentlichte, wurde ihr Post von Instagram gelöscht. Nutzer hatten das Foto offenbar als anstössig gemeldet, weil Schamhaar am Rand des Bikinis hervorlugte.

«Die sozialen Medien haben den Schönheitswahn verstärkt»

Nicht immer reagiert das Netzwerk so harsch. Eine der ausstellenden Künstlerinnen, Arvida Byström, postete erst vor wenigen Tagen ein Bikini-Foto, das zufällig an das von Fotografin Collins erinnert - hier blieb das Motiv mit sichtbarem Schamhaar stehen. Trotzdem sagt Kuratorin Meier: «Auf Instagram sind Schamhaare immer noch ein Problem.»

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Video: srf/SDA SRF

Als attraktiv gelte, wer auf Fotos jung, schlank und stoppelfrei ist. Diesem Ideal eifern etliche der Nutzer nach und präsentieren sich und ihr scheinbar makelloses Leben auf per Filter optimierten Bildern.

«Die sozialen Medien haben den Schönheitswahn sogar noch verstärkt», sagt auch Meier. Als Beispiel nennt sie Hashtag-Aktionen wie #Thighgap. Dabei animieren sich Nutzerinnen gegenseitig zum Abnehmen. Auf Fotos sollen sich die Oberschenkel nicht gegenseitig berühren, sondern eine Lücke (Englisch: gap) zu sehen sein.

Die Leipziger Ausstellung zeigt, wie die Künstlerinnen - jede auf ihre Weise - Widerstand gegen diesen Wahn leisten.

Sexy - und Künstlerin?

Bild: instagram

Das erfordert Mut, sagt Meier. Denn Frauen würden immer noch deutlich häufiger als Männer für Verstösse gegen Abweichungen von der Norm abgestraft. Gleichzeitig gilt ihrer Meinung nach: «Wenn Frauen sich in ihrer Kunst zu sexy zeigen oder zu explizit werden, hiess es schon immer schnell: Das ist Porno und keine Kunst.»

Für weitere in der Ausstellung vertretene Künstlerinnen wie Molly Soda besteht das Aufbegehren gegen alte Regeln schon darin, überhaupt als Frau in der Öffentlichkeit Platz zu beanspruchen. «Auch das ist eine Form von Aktivismus: Einfach zu existieren und sich als Frau in die Öffentlichkeit zu stellen, und sich dabei nicht dafür zu schämen, wer du bist und worum es dir geht», wird Soda in einem Begleittext zur Ausstellung zitiert. Das ist es auch, worum es allen Künstlerinnen der Leipziger Ausstellung geht: Sie wollen ein Recht auf ihre ganz eigene Definition von Schönheit.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nfnn Fnff 11.01.2018 22:39
    Highlight Villeicht sollte man den Typen der diese regeln bestimmt hat mal auf seine Sexuelle oreinetierung checken.
    Hört sich nähmlich an, als wäre Instagramm der perfekte Ort um Bilder von nackten Mädchen im Vorppupertären alter zu posten.
    Was worum er uns zwar nicht offen bitte, aber so seine andeutungen diesbezüglich macht. So im sinn von ohne brustwarzen und schaamhare
    6 4 Melden
  • fabsli 11.01.2018 21:09
    Highlight Böse Brustwarzen! Weg mit euch. Wir wollen euch nicht auf Insta. Aber sonst mögen wir euch schon. Von Baby bis Greis, Mann und Frau. Alle mögen euch! Brustwarzen sind schön.
    Aber auf Insta nicht!
    In was für einer Welt leben wir eigentlich?
    10 1 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 12.01.2018 20:44
      Highlight In einer Welt in der Leute instagram für wichtig halten?
      1 0 Melden
  • Waedliman 11.01.2018 19:39
    Highlight Manchmal könnte man wirklich den Eindruck bekommen, dass Frauen grundsätzlich doof sind. Sie hecheln Bachelors hinterher, identifizieren sich mit gefotoshoppten Beauties, zeigen sich grenzüberschreitend nackt, verfallen aber in die absolute Panik, wenn ein Mann sie auf der Straße anlächelt. Ist das das Bild, das Männer bekommen sollen? Dann kann ich wirklich jedem nur empfehlen, den Fall Lysistrata einfach umzukehren - Liebesentzug, bis die Damen wieder vernünftig werden. Ich habs übrigens leicht - ich schlaf nur mit Männern
    22 19 Melden
  • Jokerf4ce 11.01.2018 19:36
    Highlight Ist das nicht ganzschön sexistisch?!
    #metoo #feminazi #genderwagelie #communism
    12 6 Melden
  • MaskedGaijin 11.01.2018 17:38
    Highlight Netzkünstlerinen?
    14 3 Melden
  • Jaspar Stupan 11.01.2018 16:42
    Highlight Ich freue mich auf den Tag wenn das weibliche Volk entlich begreift das sie nicht allen Menschen gefallen müssen und das sie nicht jedem scheiss Trend nachlaufen müssen um "dabei" zu sein. Seit einfach so wie ihr seit und ihr müsst niemanden auf Instagram fragen ob ihr gut ausseht oder nicht. Man will nur Geld mit euch verdienen und ihr lasst das mit euch machen. Eine Woche müsst ihr dünn (dumm) sein wie Miley und die nächste Woche braucht ihr einen Kim-Arsch damit ihr sexy seit. Das geht nicht! Ihr braucht auch nicht 12 Crems damit eure Haut gut aussieht, die Haut macht das schon selber.
    46 4 Melden
    • SemperFi 11.01.2018 17:55
      Highlight Seid, es heisst SEID! Aber mit dem Rest bin ich völlig einverstanden.
      28 4 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 11.01.2018 18:26
      Highlight Da ist bestimmt das fiese Patriarchat schuld
      15 7 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 11.01.2018 14:36
    Highlight Zur ewigen Opferrolle der Frau gibt es schöne Wikipediaeinträge:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Karin_Magnussen
    10 23 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 11.01.2018 14:35
    Highlight Die Nutzer steuern es selbst. Indem sie Instagram durch ihre Nutzung erst diese Bedeutung zuschreiben.

    Die Nazis kamen auch nur soweit, weil es genug depperte Gefolgsleute gab, die den Mist mitgemacht haben.

    Womit wir bei der Kernaussage wären, dass Instagram-Nutzer nicht besonders intelligent sind.
    40 23 Melden
  • Emanzipator 11.01.2018 14:21
    Highlight An dem Tag an den Bikinioberteile inexistent sind und ich Frau mit dem selben selbstverständnis an die Brust fassen darf wie sie mir, an dem Tag setze ich mich dafür ein, dass die Brustwarze der Frau gleichberechtigt ist....

    47 34 Melden
    • owlee 11.01.2018 18:45
      Highlight Also ich fasse Männern auch nicht einfach an die Brust 🤔 Ich fasse fremde Menschen grundsätzlich nicht einfach so an.
      41 3 Melden
    • Emanzipator 11.01.2018 19:09
      Highlight Och, wenn bei einer Anekdote ein „und jetzt stell dir mal vor“ oder ähnlich eingefügt wird, landet schon hie und da eine Hand mit ausholender bewegung auf der Brust. Und von fremden habe ich ja nicht gesprochen.
      3 6 Melden
    • Sherlock.H 11.01.2018 20:51
      Highlight Also ich wurde schon von einer feministischen Aktivistin ohne Nachfrage an der Brust angefasst... Hätte ich das gemacht... auweia
      6 9 Melden
  • 2fel 11.01.2018 13:13
    Highlight Geradezu stereotypisch dass die weibliche künstlerische Aufarbeitung an niederen Oberflächlichkeiten hängenbleibt. Find ich jetzt nicht gerade deep. Schade.
    54 11 Melden
  • Rocco Zumstein 11.01.2018 13:13
    Highlight und wenns jetzt ein haar vom kopf ist welches runtergefallen ist? woran erkennt man ein schamhaar? die dummheit ist echt unendlich....
    30 8 Melden
    • Dharma Bum(s) 11.01.2018 15:13
      Highlight Schamhaare sind Körperhaare; wenn die Lady rote Augenbrauen hat, dann weisst du was für welche Farbe die zwischen deinen Zähnen haben werden.

      FacstAreBrutal
      11 22 Melden
    • Rocco Zumstein 11.01.2018 16:01
      Highlight Muss man diese Antwort verstehen? Ich seh jedenfalls keine Bezug zu meinem Kommentar. Ausser du wolltest meinen letzten Satz gleich bestätigen. Immerhin dies ist dir gelungen.
      11 2 Melden
    • Dharma Bum(s) 11.01.2018 16:57
      Highlight Kopfhaare und Schamhaare sind verschieden.

      Augenbrauen und Schamhaare sind dieselben.

      9 3 Melden
    • Rocco Zumstein 11.01.2018 18:50
      Highlight Ja das schon, aber dennoch kann man auf einem Foto welches nur ein Teil des Menschen zeigt nicht ausmachen um was für einen Haartyp es sich handelt. Das wollte ich ja ursprünglich in Frage/zur Diskussion stellen.

      Ich find das ganze Getue um so Sachen halt sehr sinnbefreit. Wo ist die Grenze beim Mann zwischen Bauchnabel und Intimbereich?

      Aber okay, meine Fragen sind auch doof, da jene die sich diesen Haaren bereits gestört fühlen wohl eh der Auffasung sind man müsse sich bis unters Kinn komplett zuknüpfen.

      6 2 Melden
  • Fidelius 11.01.2018 13:13
    Highlight Ich persönlich finde das schön, wenn eine Frau Intimbehaarung hat, solange diese gepflegt ist.
    42 20 Melden
    • Harald Günterth 11.01.2018 13:28
      Highlight ja. es geht nichts über eine gut blondierte Dauerwelle zwischen den Beinen
      73 6 Melden
    • sägsali 11.01.2018 14:02
      Highlight 😂
      11 0 Melden
  • Pain in the Ass 11.01.2018 13:05
    Highlight Immer die alte Leier bei Frauen.
    Eigenkritik = 0
    Ichwillalleshaben Einstellung = 100
    Frauen unterdrücken Frauen mit ihren oberflächlichen Werten. Viele Frauen wollen sich einfach nur nackt zeigen und dafür Geld und Anerkennung erhalten. Das soll dann Kunst sein. Dass es für Frauen soziale Regeln bezüglich Kleider gibt, hat nichts mit Diskriminierung zu tun. Was gewisse Frauen unter Bikini verstehen, sind nichts weiteres als drei Briefmarken miteinander verbunden. Frau Gruber versucht garnicht erst diesen Blödsinn kritisch zu hinterfragen. Wieso berichtet sie nicht über richtige Künstlerinnen?
    157 73 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 11.01.2018 18:25
      Highlight Twitch ist das beste Beispiel, Anfangs ein Streaming-Dienst für Gamer wo vielleicht in der Ecke das Gesicht des Spielers (der Spielerin) gezeigt wurde, um die Mimik usw mitzubekommen.

      Heute teilweise ein Softporno/Striptease-Portal wo sich Schlämplis in Bikini usw. vor Kameras räkeln und um Geld betteln. Und stellt euch vor: Kein Mann hat sie dazu gezwungen, Twitch würde wohl am liebsten all dieser Nutzerinnen sperren. Männliche Schlampen habe ich übrigens bisher keine gesehen auf Twitch
      20 2 Melden
    • daenu 12.01.2018 06:54
      Highlight aha und du definierst also wer jetzt künstlerin ist und wer nicht oder was? oder noch besser was blödsinn ist und was nicht? oder was soziale regeln sind? noburka und prouniform fraktion?
      1 2 Melden
  • Scaros_2 11.01.2018 13:02
    Highlight Dieses Video ist faszinierend
    24 5 Melden
  • ElDiablo 11.01.2018 12:49
    Highlight Ist es so einfach ein "Künstler" zu sein? Cool, dann habe ich ja einen alternativen Karriereplan. Man muss ja offenbar nichts können, ausser sich nicht zu rasieren und das dann posten.
    41 17 Melden
    • Nick Name 11.01.2018 15:33
      Highlight Wer sagt, dass das Kunst ist?
      9 3 Melden
    • ElDiablo 11.01.2018 15:55
      Highlight Watson. Lies den Artikel. Da steht es mehrfach ;)
      11 2 Melden
    • Nick Name 11.01.2018 17:40
      Highlight @ElDiablo: Falsch. Ich hab den Artikel gelesen, du offenbar nicht wirklich. Extra für dich rezitiere ich alle Stellen mit "Schamhaar":
      Nutzer hatten das Foto offenbar als anstössig gemeldet, weil Schamhaar am Rand des Bikinis hervorlugte.
      (…)
      Eine der ausstellenden Künstlerinnen, Arvida Byström, postete erst vor wenigen Tagen ein Bikini-Foto, das zufällig an das von Fotografin Collins erinnert - hier blieb das Motiv mit sichtbarem Schamhaar stehen. Trotzdem sagt Kuratorin Meier: «Auf Instagram sind Schamhaare immer noch ein Problem.»
      4 3 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 11.01.2018 18:27
      Highlight Nein ElDiablo.
      Das geht nur bei KünstlerINNEN.
      Wenn du ähnliches als Mann probierst bist du sicher kein Künstler höchstens Perversling ;)
      10 1 Melden
    • ElDiablo 11.01.2018 20:24
      Highlight @Es ist Nachgerichtet SEXISMUS! Ich fordere sofortige Akzeptanz von Männer Schamhaarkunst.
      2 2 Melden
    • Nick Name 12.01.2018 07:49
      Highlight (in den Bart grummelnd) Naja, was will Mann schon mit Fakten am Stammtisch ... (tritt ab)
      0 2 Melden
  • My Senf 11.01.2018 12:37
    Highlight So viel zu #MeToo Debatte.

    Wird von den Instagram-Künstlerinnen ad absurdum geführt...
    67 18 Melden
  • amore 11.01.2018 12:31
    Highlight Schamhaare sehe ich gerne. Lieber würde ich die Bilder über Krieg und Greueltaten nicht mehr sehen.
    38 9 Melden
  • Lindaa 11.01.2018 12:11
    Highlight Naja, was manche Frauen unter dem Deckmantel der Kunst auf solchen Plattformen bringen, grenzt manchmal wirklich an (Soft-)pornos...


    138 19 Melden
    • alessandro 11.01.2018 14:29
      Highlight So weit sind wir. Sowas wird als anstössig empfunden, aber übersexualisierte werbung bei der ein auto mit einer stöhnenden frau zu verkaufen versucht wird ist dann völlig okay. Aber hey, die finger in der orange waren total daneben.
      19 26 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 11.01.2018 14:44
      Highlight Wer zwingt sie dazu?

      Ah... ja klar.
      8 4 Melden
    • SemperFi 11.01.2018 17:59
      Highlight @alessandro: Wer hat was von anstössig gesagt? Es ist einfach nicht Kunst.
      10 0 Melden
  • Eskimo 11.01.2018 11:52
    Highlight Schamhaare sind nicht nur auf Instagram ein Problem😉
    171 157 Melden
    • bandra 11.01.2018 13:07
      Highlight Die BlitzerInnen möchten wir wohl nicht in der Badi treffen ;-)
      37 75 Melden
    • Harald Günterth 11.01.2018 13:29
      Highlight @eskimo. auch zwischen den Zähnen
      34 12 Melden
    • Walter Sahli 11.01.2018 13:53
      Highlight Warum meinst Du, Eskimo? Bist Du schon mal mit einem dunklen Schamhaar zwischen den Zähnen rumgelaufen obwohl Dein Liebster/Deine Liebste blond ist?
      18 2 Melden
    • Dharma Bum(s) 11.01.2018 15:15
      Highlight Die einen stehen auf Jungletrekking, andere auf Golfrasen und Dritte auf die Wüste Gobi.

      Jedem seine Landschaft ...
      33 1 Melden
    • The oder ich 11.01.2018 19:49
      Highlight Vor nicht allzu langer Zeit liebten nur Pädophile schamhaarlose Genitalzonen
      8 9 Melden
    • zwan33 11.01.2018 22:08
      Highlight Stimmt! Auch auf der Pizza sind sie ein Problem.
      3 2 Melden
    • Lindaa 11.01.2018 23:21
      Highlight Das ist halt mehr so ein Neuzeitding und auch der Gehirnwäsche von den Pornos & der Kosmetikindustrie zuzuschreiben, (anderes Bsp.: Schamlippenverkleinerung). Vor 100 Jahren hat sich niemand über solche Dinge Gedanken gemacht und trotzdem hatte man Spass (aka Sex). Aber jedem das Seine...
      6 2 Melden

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