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Bild: Shutterstock

Technikrekord

Platz für über 7000 Bluray-Filme: Sony-Magnetband speichert 185 Terabyte Daten

Die Zeit der Audiokassetten ist vorbei, doch in Unternehmen werden Magnetbänder noch immer genutzt. Sony präsentiert nun eine Technologie, die es möglich macht, pro Datenträger bis zu 185 Terabyte zu speichern.

05.05.14, 14:01

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Sony hat eine Magnetband-Technologie entwickelt, mit der sich bis zu 185 Terabyte Daten auf einem Magnetband speichern lassen sollen. Seine Forschungsergebnisse stellt das Unternehmen derzeit in Dresden vor, auf der am Sonntag gestarteten Messe Intermag Europe 2014. Per Pressemitteilung hatte der Konzern auf seinen Durchbruch aufmerksam gemacht.

Sony meldet, die Technologie ermögliche es, 74 Mal so viele Daten zu speichern wie auf üblichen Magnetbändern. In Kooperation mit IBM soll eine Datendichte von 148 Gigabit pro Quadratzoll gemessen worden sein. Aktuelle LTO6-Bänder kämen derzeit nur auf zwei Gigabit pro Quadratzoll.

Wie Sonys Technologie funktioniert, erklärt das Unternehmen mit Hilfe mehrerer Grafiken. Aus den Erklärungen geht unter anderem hervor, dass Sony auf Magnetpartikel setzt, die im Schnitt gerade mal 7,7 Nanometer klein sind – üblich seien bislang eher zweistellige Werte.

Wann Sonys neue Magnetbänder marktreif sein könnten, ist noch offen. Der Konzern hat allerdings angekündigt, daran zu arbeiten, «dieses Bandspeichermedium der nächsten Generation» zu kommerzialisieren. Interessieren dürfte die Technologie in erster Linie Unternehmen, die grössere Rechenzentren betreiben. In Firmen werden Magnetbänder noch immer häufig zum Datenarchivieren eingesetzt, da sie als zuverlässiges und stabiles Speichermedium gelten.

Abgesehen von Magnetbändern arbeitet Sony auch weiter an optischen Datenträgern. Ein aktuelles Projekt des Unternehmens ist ein Blu-ray-Nachfolger mit dem Projektnamen Archival Disc. Die Scheibe soll mindestens 300 Gigabyte fassen und wird derzeit gemeinsam mit Panasonic realisiert. Ihr Start ist für den Sommer 2015 geplant. (mbö)



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