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Sonys neuste Gadgets sind wasser- und staubdicht. bild: sony

Modellpflege à la Sony

Wasserfest, superschlank und mit längerer Akkulaufzeit: Das können die neuen Gadgets von Sony

Sony zeigt auf der Ifa neue Xperia-Smartphones, eine Smartwatch sowie ein ultraleichtes Mini-Tablet. Und dann verbiegt der Konzern auch noch elektronisches Papier. 

04.09.14, 09:46 04.09.14, 11:41

Matthias kremp

Ein Artikel von

Sony setzt auf Bewährtes. Die neuen Smartphone-Modelle, die der Konzern auf der Ifa präsentiert, sind teilweise kaum von ihren Vorgängern zu unterscheiden, auch wenn neue Technik drinsteckt. Im Autobau würde man so etwas als Modellpflege bezeichnen. Und doch kann der Konzern noch überraschen. Nicht so sehr mit seiner neuen Smartwatch, sondern mit dem Smartband Talk. 

Bei diesem neuen Fitness-Armband hat Sony ein gebogenes E-Ink-Display eingebaut, das man auch bei prallem Sonnenlicht gut ablesen kann - eine wichtige Fähigkeit, an der viele vergleichbare Geräte scheitern. Dafür überrascht das Display hinsichtlich der Akkulaufzeit: Man erwartet ja, dass diese enorm lang ist, da e-Ink-Displays kaum Strom benötigen. Doch gibt Sony nur fünf Tage Ausdauer für das neue Armband an. 

Schuld daran dürften die Zusatzfunktionen sein, die Sony für das Smartband anpreist. So kann man es als Bluetooth-Freisprechanlage für sein Handy nutzen, muss dafür allerdings beim Sprechen den Arm mit dem Band vors Gesicht halten. Sicher keine Option für längere Telefonate. Stolze 150 Euro will Sony für das Fitness-Gadget haben, wenn es - wie übrigens alle Neuheiten von Sony Mobile - Ende des dritten Quartals auf den Markt kommt. 

Das Fitness-Armband Talk besitzt ein gebogenes e-Ink-Display. Der Vorteil ist, dass man es auch bei prallem Sonnenlicht gut ablesen kann. bild. spiegel online

Die Sony-Smartwatch ist wasser- und staubdicht

Dass Sony neben dem Armband eine Smartwatch mit Googles neuem Betriebssystem Android Wear anbieten will, wundert nicht. Immerhin gehörte der Konzern mit seiner ersten Smartwatch zu den Vorreitern des Wearable-Trends und hat bis heute die Smartwatch SW2 im Angebot, auf der ein modifiziertes Android-Betriebssystem läuft. Das neue Modell, das wieder schlicht Smartwatch genannt wird, kann alles, was die Android-Wear-Uhren anderer Hersteller auch können. Dementsprechend ist sie auch für die Internetverbindung auf ein Android-Smartphone angewiesen. 

Anders als Geräte wie Samsungs Gear Live verfügt die Sony-Uhr über einen eigenen GPS-Empfänger und einen MP3-Player, zudem ist sie wasser- und staubdicht. Ein UMTS-Modul, das sie vom Smartphone unabhängig machen würde, wie bei Samsungs Gear S, hat sie nicht. Per Update will Sony später aber eine eigene Benutzeroberfläche und Zusatzfunktionen einbauen - etwa zur Fernsteuerung der Handykamera. Sonys Smartwatch soll 219 bis 249 Euro kosten, je nachdem, ob man ein Armband aus Kunststoff oder eines aus Metall wählt. 

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Ein aufgebohrtes Xperia Z2 

Als Highlight präsentiert Sony das Smartphone Xperia Z3. Optisch unterscheidet es sich kaum vom Vorgängermodell Z2. Mit 7,4 Millimetern ist es einen Hauch dünner, für ein 5,2-Zoll-Handy also angenehm schlank. Ebenso dürfte es durch seinen 2,5-GHz-Prozessor samt drei Gigabyte Arbeitsspeicher einen Hauch schneller sein als das Z2. Bemerkenswert ist die Akkulaufzeit, die Sony verspricht: Bei normaler Nutzung soll es bis zu zwei Tage durchhalten. Ob das klappt, wird erst ein Test zeigen. 

Auch die 20,7-Megapixel-Kamera scheint vom Vormodell übernommen worden zu sein, sie beherrscht nun aber eine Lichtempfindlichkeit bis hin zu ISO 12'800. Abzuwarten bleibt, mit wie viel Bildrauschen solche Aufnahmen verbunden sind. Für die Nutzung bei Sonnenlicht soll sich der Bildschirm in einen besonders hellen Modus umschalten lassen. Laut Datenblatt erreicht die Beleuchtung bis zu 600 Lumen. Ein beeindruckender Wert, der kräftig am Akku saugen dürfte. 

Wie frühere Xperia-Modelle ist auch das Z3 wasser- und staubdicht, kann also problemlos in der Badewanne und auf dem Kinderspielplatz benutzt werden. Neu ist die sogenannte Remote-Play-Funktion. Sie soll es ermöglichen, laufende Spiele von einer Playstation 4 auf dem Handy weiterzuspielen, solange sich beide Geräte im selben W-Lan-Netzwerk befinden. Das Xperia Z3 soll für 649 Euro In den Handel kommen. 

Als Highlight präsentiert Sony das Smartphone Xperia Z3: Mit 7,4 Millimetern ist es angenehm dünn. Technisch bietet es einen 2,5-GHz-Prozessor und drei Gigabyte Arbeitsspeicher. bild: spiegel online

Spielen in der Badewanne 

Anders als beispielsweise Samsung stellt Sony mit seinem neuen Top-Modell auch gleich dessen abgespeckte Variante vor. Das Xperia Z3 Compact hat denselben Prozessor, dieselbe Kamera und dieselbe Wasserdichtigkeit wie das Z3. Nur sein Bildschirm ist mit 4,6 Zoll etwas kleiner, zudem ist sein Gehäuse etwas dicker. Optisch wurde es gegenüber seinem direkten Vorgänger, dem Xperia Z1 Compact, aufgewertet, indem statt eines Plastikdeckels eine Glasrückseite verwendet wird. Den Preis gibt Sony mit 499 Euro an. 

Eine Überraschung ist das Xperia Z3 Tablet Compact. Mit ihm bringt Sony sein erstes 8-Zoll-Tablet auf den Markt. Auch hier werkelt derselbe Prozessor wie in den beiden Z3-Smartphones, aber die Kamera kommt nur auf acht Megapixel. Mit 6,4 Millimetern und 270 Gramm ist das kleine Sony-Tablet bemerkenswert dünn und leicht. 

Trotzdem ist auch mit diesem Gerät die Nutzung von Playstation-Spielen möglich. An das Tablet sollen sich sogar die Game-Controller der aktuellen Playstation anschließen lassen. Sony wirbt damit, dass man jetzt auch in der Badewanne spielen könne. Mit LTE und 16 GB Speicher soll das 8-Zoll-Tablet 499 Euro kosten. 

Xperia Z3 Tablet Compact: Dieses Gerät ist Sonys erstes 8-Zoll-Tablet. Mit 6,4 Millimetern und 270 Gramm ist es bemerkenswert dünn und leicht. bild: spiegel online

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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