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Was man laut Swisscom mit 100 MB Datenguthaben in einer Woche Ferien machen kann. bild: swisscom

Der grosse Roaming-Vergleich: Wo das mobile Surfen günstiger wird – und wo massiv teurer

Swisscom lässt die Preise für Datenroaming ab dem 1. April purzeln. Das mobile Surfen wird in vielen Ländern günstiger, in anderen jedoch extrem viel teurer. Der Überblick.



Wer im Ausland Internet nutzen möchte und kein WLAN zur Verfügung hat, kann bei den meisten Telekom-Anbietern Datenpakete für das mobile Surfen lösen. Mit den Datenpaketen vergünstigt sich das Surfen gegenüber dem Standardtarif massiv. 

Das Handy-Surfen wird für Swisscom-Kunden ab dem 1. April in fast allen Ländern günstiger. Der Preisvergleichsdienst Dschungelkompass hat genau hingesehen, die neuen Daten-Tarife für watson verglichen und stellt fest, «dass teilweise Länder auch in teurere Roaming-Zonen verschoben wurden und sich somit das Datenroaming verteuert hat.»

Die Analyse des Preisvergleichdienstes zeigt auf, in welchen Ländern Kunden profitieren können und in welchen Ländern besonders aufgepasst werden muss.

Das Datenroaming in Europa wird günstiger

Bei Swisscom wird das Datenroaming auch innerhalb von Europa deutlich günstiger. Das Datenpaket mit 1 Gigabyte (GB) wurde von 39 Franken auf 29.90 gesenkt. Ein Nachteil ist, dass in Europa kein kleines Datenpaket mit 50 Megabyte (MB) mehr verfügbar ist. Dieses kostete bisher 5.50 Franken. Neu kostet das nächst kleinste Datenpaket mit 200 MB 9.90 Franken.

Fazit: Für längere Ferien wird das Surfen im Ausland günstiger, Wochenendausflüge werden aber teurer, da das praktische 50-MB-Angebot entfällt. Für Sparfüchse gibt es weiter das 10-MB-Paket für 4.50 Franken, das allerdings nur gerade reicht, um ein paar E-Mails oder Kurznachrichten zu lesen.

Wichtig: Bei diesem Vergleich muss berücksichtig werden, dass Swisscom in diesem Jahr der erste Anbieter ist, der Preissenkungen bekannt gab. Es ist damit zu rechnen, dass die anderen Anbieter bald nachziehen werden.

Wo das mobile Surfen günstiger wird

Das mobile Surfen im Ausland wird in fast allen Ländern günstiger. Da Swisscom bei den Roaming-Zonen Anpassungen vornimmt (Länder rutschen in günstigere oder teurere Zonen), profitiert man in den folgenden 30 Ländern ausserhalb von Europa am meisten.

In diesen Ländern purzeln die Datenroaming-Preise am stärksten

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bild: dschungelkompass

Der Preis pro Megabyte sinkt in vielen Ländern von 50 auf 7.4 Rappen (mit dem Datenpaket 200 MB) beziehungsweise von 3 Franken auf 58 Rappen (mit dem Datenpaket 50 MB).

Wo Datenroaming (massiv) teurer wird

In den folgenden Ländern wird das Roaming für Swisscom-Kunden ab dem 1. April massiv teurer: In Kuba bezahlt man statt 58 Rappen pro MB neu 10 Franken pro MB, was einem Aufschlag um den Faktor 17 entspricht. 

Wer eine Reise nach Nepal, Bhutan oder auf die Bahamas plant, sollte sich die oben stehende Tabelle gut anschauen. Die Roaming-Preise steigen von 3 auf 10 Franken pro MB. 

Gemäss Swisscom sind die Roamingdaten in diesen Ländern standardmässig gesperrt. Es kann also nur gesurft werden, wenn ein Datenpaket gelöst wird.

Weshalb werden einzelne Länder teurer, während es in anderen günstiger wird?

Jérôme Wingeier, Leiter Roaming bei Swisscom, erklärt die Anpassungen gegenüber Dschungelkompass wie folgt:

«Swisscom verhandelt mit den ausländischen Geschäftspartnern jährlich die Einkaufskonditionen zur Nutzung ihrer Netze. Sobald wir zusätzliche Vergünstigungen erzielen, geben wir den Vorteil an die Swisscom-Kunden weiter und reduzieren die Tarife im Ausland und können Länder in günstigere Zonen verschieben. Dies stimuliert die Nutzung der Kunden und bringt den ausländischen Partnern eine grössere Beteiligung. Leider gibt es auch Operatoren in einigen Ländern, welche diesen Zyklus nicht unterstützen oder mit unseren Preisreduktionen nicht mithalten wollen. Daher sind wir dort gezwungen, diese in eine andere Zone zu verschieben.»

(oli)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MaxHeiri 31.03.2017 21:01
    Highlight Highlight Telekom-Branche steht für mich für eine Branche, die gerne bei der Digitalisierung mitmachen will aber irgendwie ihr eigenes Business Model nicht adaptieren können dementsprechend.
  • ket4mon 31.03.2017 20:48
    Highlight Highlight In Estland kann jeder einfach ins Netz, Netz ohne was zahlen zu müssen.. Sie wollen zusammen mit anderen Leistungen die Wirtschaft ankurbeln und sie haben Erfolg ;)
  • Fischra 31.03.2017 17:54
    Highlight Highlight Datenroaming bedeutet: Marge beim Anbieter. Nichts anderes. Am besten da wo Möglich, Prepaid kaufen und zu Ortstarifen Surfen und Telefonieren.
  • giguu 31.03.2017 17:48
    Highlight Highlight warum nutzen leute noch roaming? wer noch kein handy mit 2 sim-kartenschächten hat, nimmt einfach ein altes mit und kauft sich im urlaubsland eine prepaid-karte. meistens kostet mich das GB in den ferien so 10 franken...
  • Namenloses Elend 31.03.2017 17:27
    Highlight Highlight Zu den Roaming Tarifen aus der Schweiz fällt mir nur eines ein:

    Benutzer Bild
  • Fachmann 31.03.2017 15:30
    Highlight Highlight Wer günstig im Ausland surfen will, kauft sich eine Prepaid SIM vor Ort. Verwende momentan Vodafone NL und kann damit in der ganzen EU inkl. Schweiz für 10 EUR 1 GB surfen. Infos: http://prepaid-data-sim-card.wikia.com/wiki/Euro8
    • El Vals del Obrero 31.03.2017 17:26
      Highlight Highlight Optimalerweise nutzt man dafür ein Dual-SIM-Handy. Als Grenzbewohner könnte ich mir nichts anderes mehr vorstellen.

      In der Werbung und auch in den Medien wird im Zusammenhang mit Roaming immer nur von "Ferien" gesprochen.

      Jene, die weit weg von der Grenze wohnen oder arbeiten, können es sich wohl nicht vorstellen, dass andere täglich in einem anderen Netz sind, wenn sie sich nur 5 Kilometer vom Wohnort entfernen. Da nützen 100 Tage nicht viel.

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