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Elon Musk will den Mars kolonialisieren. Zuerst muss er aber den Tesla Model 3 in Serie bauen können.

Elon Musk in der Produktionshölle – der Jäger wird zum Gejagten

Mit dem Roadster und dem Model S mischte Tesla die etablierte Konkurrenz auf. Doch beim neuen Model 3 geht es um Automobilbau in Grossserie – und plötzlich spüren sie in Palo Alto Zeitnot.

04.11.17, 18:24 05.11.17, 07:56

Michael Kröger / spiegel online

Ein Artikel von

Wer dem Geheimnis nachspüren will, warum Elon Musk ein so unerschütterliches Vertrauen bei seinen Investoren geniesst, muss nur ein wenig bei Youtube stöbern. Auf einer ganzen Reihe von Videos zeigt dort Musks Firma SpaceX, wie einzelne Stufen ihrer Raketen mitten im Ozean auf einer geradezu winzig wirkenden schwimmenden Plattform landen. «Wer so etwas hinkriegt», sagt Fondsmanager und Tesla-Aktionär Ross Gerber, «der wird auch die Probleme bei Tesla lösen. Ganz gleich, welche es sind».

Angesichts der jüngsten Quartalsverluste des Elektroauto-Pioniers bekommen allerdings durchaus schon einige Investoren Angst vor der eigenen Courage. Am Mittwoch nach Börsenschluss hatte Teslas Finanzchef Deepak Ahuja die Zahlen präsentiert und damit auch diejenigen überrascht, die die Andeutungen im Vorfeld bereits als ernste Warnungen interpretiert hatten. Unter dem Strich fiel in den drei Monaten bis Ende September ein Verlust in Höhe von 619 Millionen Dollar an. Der höchste Fehlbetrag, den Tesla seinen Aktionären bislang in einem Quartal zugemutet hat. Die Quittung: Am Donnerstagmorgen begann der Handel für die Tesla-Aktie sechs Prozent unter dem Wert des Vorabends.

Der Grund für die Misere ist das neue, Model 3 genannte Mittelklassemodell, mit dem Tesla in den Markt für Normalverdiener vordringen will. Statt der ursprünglich geplanten 2500 verliessen von Juli bis September lediglich 260 Exemplare die Werkshallen. Unvorstellbar, dass das ursprünglich von Musk avisierte Ziel, ab Dezember 5000 Einheiten wöchentlich zu fertigen, auch nur ansatzweise erreicht wird. Jetzt soll es Ende März 2018 so weit sein, doch Experten haben grosse Zweifel daran.

Die Autoverkäufe von Tesla sind (noch) Peanuts. 

Probleme an allen Ecken und Enden

Denn es hakt nicht nur an einer Stelle:

Etablierte Autobauer wie Daimler, BMW oder Audi haben solche Produktionsabläufe über Jahrzehnte perfektioniert. Und nehmen sich doch bei jedem neuen Modell Monate Zeit, um die Abläufe zu testen. Das Team von Musk muss dagegen nicht nur mit weitaus weniger Spezialisten, sondern auch ohne einen solchen Vorlauf auskommen. Es wäre reine Glückssache, verliefe unter solchen Bedingungen alles reibungslos.

Die Fachmanager in den deutschen Autokonzernen verfolgen das Schauspiel - je nach Temperament - mit Schadenfreude oder Anteilnahme. Selten ist in den Gesprächen jedoch jene Arroganz zu spüren, die man speziell den Premiumherstellern im Verhältnis zu dem Aufsteiger gern zuschreibt. «Sie haben aktuell vielleicht ein paar Probleme», sagt einer, der aber seinen Namen nicht genannt wissen will. «Aber es ist kein Hexenwerk, so eine Produktionsstrasse einzustellen. Früher oder später schaffen sie es.»

Tesla Model 3. Bild: AP/Tesla Motors

Konkurrenz macht mobil

Wann dieses «früher oder später» exakt eintritt, darüber machen sich auch die Analysten Gedanken. «Das Model 3 könnte sich bis in die zweite Hälfte 2018 oder Anfang 2019 verzögern», sagte Brian Johnson vom Bankhaus Barcleys dem «Handelsblatt». «Genau dann, wenn die Bedrohung durch die Konkurrenz unmittelbar bevorsteht.»

Tatsächlich verkünden die Branchengrössen beinahe im Wochentakt neue Elektroinitiativen. BMW will den präsentierten Tesla-Gegner - eine elektrische Variante der 3er-Reihe - bereits ab 2020 ausliefern und ein Jahr später die Produktion von E-Mobilen in allen Fabriken zur Standardübung machen. Daimler und Volkswagen wollen ihre Elektro- und Hybrid-Flotte bis 2025 kontinuierlich aufstocken. Wenn alles so kommt, wie die Konzernbosse es versprechen, werden die Kunden unter weit mehr als hundert verschiedenen Modellen wählen können.

Tesla wird dann nurmehr ein Hersteller unter vielen sein. Die Hoffnung, dass dann allein der klangvolle Name einen Wettbewerbsvorteil sichert, könnte trügerisch sein. Denn den Käufern von Grossserienautos ist Qualität mindestens ebenso wichtig wie die Marke. Mit unsauber genähten Sitzen, knisternden Cockpits oder zu grossen Spaltmassen, die bei einer kleinen Manufaktur vielleicht noch akzeptabel sind, werden sie sich kaum abfinden. Die Frage wird also sein, ob es Tesla gelingt, den Vorsprung der etablierten Konkurrenz auf diesem Gebiet so rasch einzuholen.

Hinzu kommt: Der VW-Konzern hat wiederholt bewiesen, dass er in der Lage ist, auch als Nachzügler ein Feld in kürzester Zeit von hinten aufzurollen. Jüngstes Beispiel ist der Mittelklasse-SUV Tiguan. Der Vorsprung von Tesla könnte da schnell aufgezehrt sein.

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Brikne, 20.7.2017
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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hieronymus Bosch 05.11.2017 17:09
    Highlight Ich wäre schon froh, wenn Herr Musk 90% weniger versprechen würde, und von den restlichen dann 50% liefern könnte. Und das sage ich als Tesla Besitzer. Es nervt einfach, wenn etwas versprochen wird, dass dann nicht geliefert wird (Autopilot zum Beispiel). Underpromise and overperform, Elon!
    10 5 Melden
  • Zeit_Genosse 05.11.2017 07:53
    Highlight Sind wir doch froh, dass Tesla die gesamte Autoindustrie geweckt hat und dass diese mit neuen und massenmarkttauglichen Modellen nachziehen. Damit wird die Elektromobilität günstiger und qualitativ besser. Für die Tesla-Fanboys gibt es ja die Teslas und für alle anderen bald sehr gute Alternativen. Ich sehe das ganze entspannt und freue mich, dass in Europa Arbeitsplätze in der Elektroindustrie entstehen. Die Roboterisierung wird wie bei Tesla weiter gehen und damit werden zukünftig weniger Menschen im Autosektor arbeiten. Bin gespannt wer als erstes in den E-Nutzfahrzeugmarkt einsteigt.
    10 3 Melden
    • DerHans 05.11.2017 13:28
      Highlight Trommelwirbel... Tesla hat schon pläne für einen Semi Truck. Goggle hilft ihnen sicher beim suchen.
      3 3 Melden
    • Alnothur 05.11.2017 13:52
      Highlight E-Nutzfahrzeuge gibt es doch schon längst. Ich sehe z.B. auch hier in der Schweiz regelmässig E-LKWs. Auch verkauft sich z.B. der Chevy Bolt besser als alle Teslas zusammen ;)
      8 5 Melden
    • Zeit_Genosse 05.11.2017 22:10
      Highlight @DerHans
      Dass Tesla einen E-Truck präsentieren wollte ist genau so bekannt, wie die verschobene Ankündigung. Und auf den Markt bringen ist nochmals eine andere Hausnummer, wie wir gerade bei Tesla erleben.

      @Alnothur
      Gerade Kleinlaster bis 3,5t finde ich eropaweit für den Nahtransport und Gewerbe spannend.

      3 0 Melden
    • Posersalami 06.11.2017 12:18
      Highlight @ Alnothur: Sie vergleichen also einen Kleinwagen mit einer Luxuslimousine und einem SUV? Thema verfehlt, setzen.

      0 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 07:50
    Highlight Tesla hat immerhin schon 2 attraktive Modelle auf dem Markt, während die Deutschen noch hässliche Geschwüre wie den i3 in den Showroonms stehen haben.
    Wir werden sehen, ob zuerst Tesla die Produktionsprobleme in den Griff kriegt oder die Deutschen attraktive Modelle auf dem Markt haben.
    Ich tippe auf Ersteres.
    14 4 Melden
  • Posersalami 05.11.2017 03:22
    Highlight Ach bitte. Musk lässt Raketen rückwärts auf winzigen schwimmenden Inseln landen, nachdem sie die Atmosphäre beinahe verlassen haben. Der wird von ein paar Problemen beim Anlaufen der Massenproduktion nicht gestoppt werden!
    20 8 Melden
    • Hieronymus Bosch 06.11.2017 09:28
      Highlight Das macht nicht Musk aber seine Ingenieure. Und leider sind es nicht die gleichen...
      2 0 Melden
    • Posersalami 06.11.2017 12:16
      Highlight Du weisst schon, wie mein Text gemeint war..
      0 0 Melden
  • Scaros_2 04.11.2017 23:41
    Highlight Alles schön und gut. Aber unser Stromnetz ist dieser Elektroautomobilität ned im ansatz gefeit. Och kann ned mal ein supercharger zuhause haben ihne dass überall die sicherungen rausgliegen wenn der an ist.

    Ergo - solange die Politik es verschlampt aktiv unser stromnetz dafür auszubauen nitze ich Diesel!
    15 46 Melden
    • DerHans 05.11.2017 01:10
      Highlight Ich nehme an sobald sie ihren Backofen einschalten fliegen ihnen auch alle Sicherungen um die Ohren
      25 6 Melden
    • Silverstone 05.11.2017 11:38
      Highlight Haha, seit wann zieht denn ein Backofen 65A???
      Allerdings muss man den Tesla ja Zuhause auch nicht in 30min volltanken können...
      Aber das Stromnetz ist definitiv nicht bereit, einen Tesla in jedem Haushalt zu laden!
      14 7 Melden
    • dmark 05.11.2017 11:42
      Highlight Dein Backofen "zieht" auch nur rund 3 KW/h aus dem Netz und nicht gleich >50KW/h. Ist dann doch ein kleiner Unterschied, oder?
      Wenn nun die ganze Nachbarschaft dies auch haben möchte, dann darf dein EVU mal eben armdicke Leitungen in die Siedlung verlegen.
      Insofern hat @Scaros_2 nicht mal unrecht.
      14 3 Melden
    • atlas 05.11.2017 12:24
      Highlight Da kann ich Sie beruhigen: das Stromnetz ist mehr als ausreichend dimensioniert, um Elektroautos und Wärmepumpen in grossem Massstab zu bedienen, denn smarte Steuerungsmechanismen können verhindern, dass alle Stromnutzer gleichzetig max Power ziehen und die Kabel glühen.
      Fragestellungen liegen aber vor allem in der nachhaltigen Stromproduktion und dem Festlegen von Netznutzungstandars. Hier ist die Politik gefragt zu handeln!
      7 5 Melden
    • atomschlaf 05.11.2017 12:48
      Highlight Die vielen Blitze bei scaros sind völlig ungerechtfertigt.
      Das Problem mit den Stromanschlüssen ist durchaus real aber leider vielen E-Auto-Fans nicht mal ansatzweise bewusst.
      9 7 Melden
    • DerHans 05.11.2017 13:23
      Highlight Niemand wird jemals einen Supercharger zuhause haben. Zuhause werden die Autos mit genau 3kwh oder ein bisschen mehr geladen. Reicht auch vollkommen aus, da 1. die Autos zu 90% niemals vollständig entladen zu Hause ankommen werden. 2. Jeder mal ein Bisschen schlafen muss und 3. werden in Zukunft alle Ladestationen so vernetzt sein dass nicht alle Autos genau gleichzeitig geladen werden aber trotzdem am nächsten Morgen gelanden sind.
      7 4 Melden
  • Pirat der dritte 04.11.2017 23:12
    Highlight Die einzige leistungsfähige Batteriefabrik entsteht bei Tesla. Woher wollen VW und Co bloss die Batterien hernehmen?
    36 12 Melden
    • Posersalami 05.11.2017 03:25
      Highlight Vor allem ist die Fabrik einzigartig. Da kippt man hinten die Rohstoffe rein und vorne fallen die fertig gepackten und verdrahteten Zellen raus. Das Ziel ist den Prozess total zu automatisieren und genau da klemmt es halt noch. So ist das halt mit Innovation, da gibt es manchmal Verzögerungen.
      28 3 Melden
    • Scaros_2 05.11.2017 07:37
      Highlight China baut riesige lithium ionen batterien mit einem neuen einzigartigen prozess der kontinuirliche produktionen erlaubt. Der clou ist die technik dazu kommt aus der schweiz. Bühler Ag
      11 1 Melden
    • amazonas queen 05.11.2017 10:21
      Highlight Musik erzählt das Märchen, er hätte die einzig grosse Batteriefabrik... Dabei das nicht mal seine, sondern eine von Panasonic.
      9 11 Melden
    • Silverstone 05.11.2017 11:41
      Highlight Und das ist eben das Problem.... Hinten wird Rohöl im Gegenwert von 200'000 Benzinkilometer reingekippt. Und dem Endkunden wird das als "Umweltschonend" verkauft ;)
      14 6 Melden
    • DerHans 05.11.2017 13:31
      Highlight Silverstone erklären sie mir doch diese Batterietechnik wofür sie Rohöl brauchen?
      5 6 Melden
    • Alnothur 05.11.2017 13:53
      Highlight @Pirat der dritte, einige lizenzieren die neuen Batterietechnologien der Swatch Group.
      1 1 Melden
  • dergraf 04.11.2017 23:10
    Highlight Tesla konstruierte ein neues Auto. Die arrivierten Hersteller mit ihren Explosionsmotoren hofften und hoffen, dass Musk explodiert...
    Nur um nicht ganz abseits zu stehen, brachten sie ein paar Stromer an Automessen. Die wenigsten laufen im Alltag. Jene, die schon unterwegs sind (Renault, Nissan, GM) glänzen mit sehr kurzen Distanzen. Der Rest ist nicht vorhanden.
    Keiner hat geschafft was Musk schaffte: Ein neues Fahrzeug von Grund auf konzipieren und erfolgreich zu verkaufen. Da sind Pannen in der Serienproduktion fast unvermeidbar. Die Explosiönler leben davon und verpassen die Zukunft!
    18 14 Melden
    • Domino 05.11.2017 00:02
      Highlight Der Tesla ist ein Akkuauto. Ohne Elektrizität läuft auch ein Benziner nicht
      7 7 Melden
  • Raphael Stein 04.11.2017 21:15
    Highlight Wer kennt noch die Tucker Motor Company?
    Gibt soweit ich weiss einen Film drüber.

    https://www.smithsonianmag.com/history/the-tucker-was-the-1940s-car-of-the-future-135008742/
    10 2 Melden
  • DerHans 04.11.2017 20:31
    Highlight Was soll die Panik? Tesla hat ja noch bis 2020 Zeit wenn nicht noch länger bis die „Grossen“ dann ihre E-Autos produzieren. Als hätten etablierte Autohersteller keine Probleme bei einem neuen Model. Zudem hatten sie jetzt Zeit 100 Jahre Zeit.
    71 20 Melden
    • Midnight 04.11.2017 21:03
      Highlight Tatsächlich soll es bei den Deutschen ja erst 2028 soweit sein. Bis dahin wurden diese längst von den Asiaten überholt. Tesla wird in der Zwischenzeit nicht auf der faulen Haut liegen, so wie es die ganze Branche die letzten 100 Jahre getan hat.
      Der Vorteil an Tesla: Sollten tatsächlich alle Stricke reissen, könnten sie sich immernoch als Anbieter der Ladeinfrastruktur beweisen. Bis auf die Supercharger konnte sich nämlich noch kein einziger Standard durchsetzen.
      26 8 Melden
    • Raphael Stein 04.11.2017 21:12
      Highlight ...Zudem hatten sie jetzt Zeit 100 Jahre Zeit.

      hehe, der ist gut.
      18 4 Melden
    • just sayin' 06.11.2017 10:32
      Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto#Geschichte

      nope
      3 0 Melden
  • _kokolorix 04.11.2017 20:29
    Highlight Ein völlig normaler Vorgang im Kapitalismus. Nicht gute Ideen werden belohnt, sondern Skrupellosigkeit. Nur wer rücksichtslos Ideen klaut, Konkurrenten fertigmacht und seine Angestellten ausbeutet wird am Ende überleben.
    Wollen wir hoffen, dass Elon Musk neben Risikobereitschaft und Kreativität auch den Durchhaltewillen und die Killerinstinkte besitzt um im Haifischbecken der Autoindustrie zu überleben. Ich fände es unerträglich wenn diese Ignoranten von VW, Mercedes oder BMW von seinen Pionierarbeiten profitieren würden
    36 53 Melden
    • Sloping 04.11.2017 20:47
      Highlight In vielen Punkten hast du Recht. Nur in einem sicher nicht: Die Arbeitsbedingungen bei Tesla sind katastrophal:

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tesla-arbeitsbedingungen-101.html
      32 8 Melden
    • Pirat der dritte 04.11.2017 23:11
      Highlight Die Deutschen berichten über Tesla..... wenn immer möglich schlecht. Irgendwie logisch, oder?
      22 12 Melden
    • _kokolorix 04.11.2017 23:26
      Highlight Ich habe nicht behaupted, dass die Arbeitsbedingungen bei Tesla gut sind. Wären sie das, würde die Produktion laufen aber Musk wäre nicht x facher Millionär...
      Bloss waren die Arbeitsbedingungen bei VW, Mercedes und BMW auch nicht gut als diese Konzerne gross und mächtig wurden, und sie sind es auch heute nicht
      11 10 Melden
    • Sloping 05.11.2017 00:15
      Highlight Das gleiche noch von CNBC, falls man hier der Deutschen Tagesschau nicht glaubt:

      Elon Musk warns of ‘manufacturing hell’ to come—Tesla workers say factory safety is already worse than sawmills and slaughterhouses

      https://www.cnbc.com/2017/08/01/tesla-workers-complain-about-factory-safety.html
      8 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 07:45
      Highlight Sloping, danke für den Link.
      Wie erwartet, ein gutes Stück informativer als jener des deutschen Propagandafernsehens.
      8 4 Melden
    • Urs457 05.11.2017 09:33
      Highlight Lieber bei einem geilen Startup wie Tesla arbeiten, als sein Leben lang z.B. bei VW Rückspiegel montieren oder Schummelsoftware kopieren.
      8 10 Melden
  • Typu 04.11.2017 19:41
    Highlight Ich kann mich nur wiederholen: tesla besitzt keine technologie, die andere nicht auch entwickeln können. Tesla alleine ist nicht überlebensfähig.
    37 34 Melden
    • word up 04.11.2017 22:47
      Highlight woher diese gewissheit?
      11 6 Melden
    • Urs457 05.11.2017 09:39
      Highlight Andere Autofirmen bauen einfach Autos, Tesla ist eine Softwarefirma und ein Konzept! Over-the-Air Updates, die dein Auto schneller machen oder neue Funktionen ermöglichen. Wer die Daten hat, dem gehört die Zukunft!
      4 8 Melden
    • Typu 05.11.2017 15:32
      Highlight Tesla verbrät milliarden. Sie sollten langsam etwas langweiliger werden und autos liefern. over the air updates etc ist ein alter hut. Diese technologie kann jeder integrieren. Das ist doch nichts einzigartiges.
      7 2 Melden
  • Pontifex 04.11.2017 19:29
    Highlight Das thumbnail ist von mkbhd, oder ?;)
    12 1 Melden
    • Oliver Wietlisbach 04.11.2017 20:40
      Highlight Ja! :)
      10 1 Melden
  • patztop 04.11.2017 19:24
    Highlight Man muss schon extrem arrogant sein, um zu glauben, dass in der deutschen Automobil-Industrie nicht die Kompetenz vorhanden sei, es mit Tesla und Musk aufnehmen zu können und entscheiden zu können, wann der richtige Zeitpunkt ist, mit Vollgas auf den Markt zu kommen. Die deutsche Automobilindustrie (und die japanische) liessen Elon Musk die Drecksarbeit machen und sprangen auf den Zug auf, als gewisse Fragen geklärt waren. Sein Name wird sicher verdient in die Geschichtsbücher eingehen, aber dass er seine Modelle über den etablierten deutschen Pkw's wird positionieren können ist illusorisch.
    113 33 Melden
    • Toerpe Zwerg 04.11.2017 21:17
      Highlight Sie übersehen das wesentliche Detail: Wenn der Antriebsstrang wegfällt, liegt die Fertigungstiefe bei den Deutschen um die 10%. Man muss keine grösseren Kenntnisse in Betriebswirtschaft haben, um zu erkennen, dass damit keine nennenswerte Wertschöpfung mehr zu erzielen ist.
      30 2 Melden
    • atlas 04.11.2017 21:42
      Highlight Eine komplett neue Produktion für EVs aus dem Boden zu stampfen ist lange nicht so leicht, wie viele hier denken.
      Was die grossen vor allem haben ist Geld, aber die Entwicklung braucht Zeit, das ist ja der Grund weshalb sie native EVs (also von Grund auf als EV entwickelte Fahrzeuge) erst frühestens ab 2020 auf den Markt bringen und zur Zeit nur Fremdtechnik verbauen und Krücken verkaufen. Wie Tesla diesen Vorsprung nutten kann wird sich zeigen.
      21 2 Melden
    • word up 04.11.2017 22:45
      Highlight da bin ich punkto kompezenz andere meinung. wahrscheinlich hat die ganze deutsche autoindustrie, aber bestimmt vw, sich derart arrogant und inkompetent in der dieselaffäre präsentiert. ein billiger trick und das soll qualität sein? kompetenz ist hier weit gefehlt!

      elon hat wirkliche pionierarbeit geleistet. wenn nun ein herr müller tesla wegen ausgaben belächelt, ist auch er alles andere als kompetent
      16 6 Melden
    • ujay 05.11.2017 05:15
      Highlight Tesla ist vor allem der deutschen Automobilindustrie in Bezug auf Elektrofahrzeuge mindestens 10 Jahre voraus. Ganz zu Schweigen von der Batterieproduktion und deren Kapazität. Dein Kommentar strotzt vor Selbstüberschätzung. Der Faktor Zeit ist in dieser Branche entscheidend und da hat Deutschland geschlafen. Während Tesla mindestens ab 2020 die Produktion auf 100% raufgefahren hat, werden VW und Co immer noch nicht in einer relevanten Serienproduktion angekommen sein. Etwas realistische Einschätzung der Situation ist hilfreich.
      12 9 Melden
  • Charlie Brown 04.11.2017 19:12
    Highlight „Soweit [sic] ist Tesla vom Massenmarkt entfernt“.

    Bin weder Tesla-Jünger noch -Besitzer oder -Aktionär. Aber bei einem Absatz von knapp 50% des im vergleichbaren Preissegment tätigen Konkurrenten Porsche finde ich in Anbetracht der Dauer der Marktteilnahme muss sich Tesla nicht verstecken.
    90 10 Melden
    • bokl 04.11.2017 20:52
      Highlight @CB
      Porsche ist nicht die Messlatte für den Tesla 3. Das Tesla im Hochpreissegment mithalten kann, ist bewiesen. Musk visiert jetzt aber den Massenmarkt an. Und dort sind Konzerne wie WV, Honda oder Fiat der Gradmesser bei der Produktion
      26 4 Melden
    • Charlie Brown 04.11.2017 22:01
      Highlight @bokl: Es geht um den Absatz an Fahrzeugen und ob daran gemessen ein Hersteller „vom Massenmarkt entfernt“ ist. Um nichts anderes, weder in der Grafik noch in meinem Kommentar.
      6 6 Melden
    • amazonas queen 05.11.2017 10:24
      Highlight Tesla Aktionär sein war lukrativ. Hatte meine bei knapp 100 gekauft und dann bei 250 verkauft. Nicht schlecht. Jetzt braucht es halt Taten und keine Instagram Fotos.
      3 0 Melden
  • Sloping 04.11.2017 18:51
    Highlight Das Modell 3 wird zur Bewährungsprobe für Tesla. Zum einen hinsichtlich der Lieferzeit und andererseits bezüglich der langfristigen Pannenstatistik/Folgekosten. Wenn diese beiden Faktoren nicht positiv ausfallen, wird es für Tesla schwierig. Denn im Moment werden sich viele bezüglich ihrer Benzin/-Dieselfahrzeuge Gedanken machen. Wenn Tesla mit dem Modell 3 nicht überzeugt, werden diese noch ein wenig warten und Elektrofahrzeuge ihrer bisherigen Marken kaufen. Ich halte die Tesla Aktie für ein High Risk Investment, das in beide Richtungen massiv ausschlagen kann.
    19 2 Melden
  • Thadic 04.11.2017 18:44
    Highlight Wenn man eure Graphik anschaut mit den produzierten Autos in diesem Jahr, dann gibt es nur deutsche Hersteller. Überhaupt ist der Bericht extrem „deutschsichtig“.
    15 10 Melden
    • EvilBetty 04.11.2017 21:11
      Highlight Wiran das wohl liegen könnte...

      Evtl. an «Ein Artikel von Spiegel online»
      33 1 Melden
  • Fabio Kunger 04.11.2017 18:42
    Highlight Ja das stimmt, die deutschen Hersteller können relativ schnell auf den Zug aufspringen, falls sich der Elektromotor schneller als erwartet durchsetzt. Dies würden sie aber am liebsten verhindern, da sie im Elekroautobau nicht mehr führend sein werden.
    13 8 Melden
    • Pisti 04.11.2017 20:44
      Highlight Das sind sie ja schon bei den Autos mit Verbrennungsmotoren nicht! Toyota ist da klar führend. Und Ford und Honda können zumindest mithalten. In spätestens 10 Jahren werden sowieso alle Player konkurenzfähige E-Autos bauen. Dann spricht eigentlich nichts mehr dafür einen Tesla zu kaufen. Da gibt es definitiv schönere Autos.
      12 16 Melden
    • Machine Gun Kelly 04.11.2017 21:34
      Highlight Und wieso genau werden sie nicht mehr führend sein?
      8 4 Melden
    • Fabio Kunger 04.11.2017 22:05
      Highlight Weil es im Verhältnis zum Benzin/Dieselmotor keine Kunst ist Elektromotoren zu bauen. Japanische und deutsche Hersteller haben kein interesse ihr know how zu verlieren und wieder von vorne zu beginnen. Es ist kein Zufall, das die Elektroauto-Offensive von einem nicht bewährten Autohersteller kommt wie Tesla.
      12 8 Melden
    • word up 04.11.2017 22:51
      Highlight das ist doch schwachsinn! warum sollte dann vw und co. abwarten? diese entwicklungen sind längst im gange, doch einfach so know how aufbauen kann man nicht. auch nicht, wenn man vw heisst.

      und was heisst "nicht bewährt"?
      6 3 Melden
    • Fabio Kunger 05.11.2017 13:51
      Highlight @word up: bewährte Autohersteller heisst, Hersteller die im Bau von Verbrennungsmotoren seit jahrzehnten erfolgreich sind. Die Marchen bei Elektroautos ist viel kleiner. Z.B. Vw verdient soviel Geld mit Kupplungen, Getriebe, Antriebswellen, Kühlersysteme, Turbos, u.s.w. Diese Fabriken kannst du alle schliessen und nicht einfach auf Batterienfabriken umbauen.
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    • word up 05.11.2017 15:24
      Highlight @fabio kunger: nun, da ist eben das problem für hersteller, die fahrzeuge mit verbrennungsmotoren bauen. es bestehen dutzende von abhängigkeiten, was ihr system "auto" ziemlich kompliziert macht. es mag sich wohl über eine gewisse zeit bewährt haben aber die zeiten und bedürfnisse ändern sich. da geht es nicht mehr um margen, die die löhne nur so in die taschen fliessen lassen, es geht um ein mithalten, bzw. ausrichten und richtungsweisen (siehe bsp. ibm).
      vw und co. sind gezwungen ihre handlungen anzupassen. ob und wie sie das tun werden, wird sich zeigen. bislang haben die nicht viel gelern
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