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Alles, was Recht ist

Twitter sperrt Profile türkischer Regierungsgegner

20.04.14, 16:25 20.04.14, 17:02

Der Online-Kurznachrichtendienst Twitter hat zwei Nutzerkonten gesperrt, von denen aus Korruptionsvorwürfe gegen das Umfeld des türkischen Regierungschefs Recep Tayyip Erdogan verbreitet wurden. Die beiden Accounts waren am Sonntag nicht mehr zu erreichen.

Twitter betonte, dass Nutzerkonten nur aufgrund eines «rechtsgültigen Verfahrens» gesperrt würden und nicht «lediglich auf Wunsch eines Regierungsvertreters». Twitter will demnach auch keine Nutzerinformationen an die türkische Regierung weitergeben.

Löchrige Twitter-Blockade war schnell wieder weg

Die Regierung in Ankara hatte den Zugang zu Twitter am 20. März nach dort veröffentlichten Korruptionsvorwürfen gegen Erdogan sperren lassen. Anfang April stufte das Oberste Gericht des Landes das Verbot als illegal ein, der Kurznachrichtendienst ist mittlerweile wieder zugänglich.

Die Twitter-Sperre war international als Verstoss gegen die freie Meinungsäusserung kritisiert worden. Unzähligen Nutzern gelang es jedoch, die Blockade des Zugangs technisch zu umgehen. In der vergangenen Woche hatten sich Twitter-Vertreter mehrfach mit Vertretern der Regierung in Ankara getroffen. (mbu/sda)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • papparazzi 20.04.2014 18:01
    Highlight Bei twitter gibts Gewitter. ut (dp)
    1 2 Melden
  • zombie1969 20.04.2014 17:45
    Highlight R. Erdogan beschränkt Twitter und Youtube und gibt bei dieser Gelegenheit dem türkischen Geheimdienst noch mehr Macht und Befugnisse.
    Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie viel hat R. Erdogan tatsächlich noch zu verbergen, dass er derart um sich schlägt?
    1 0 Melden

Twitter sagt Trollen den Kampf an

Twitter verstärkt seinen Kampf gegen Nutzer, die Konversationen stören und dabei meist unerkannt bleiben wollen - sogenannte Trolle. Dazu soll nicht nur der Inhalt von Beiträgen, sondern auch das Nutzerverhalten der Störenfriede analysiert werden, erklärte das Unternehmen am Dienstag.

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Zwar würden die Beiträge nicht gelöscht, …

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