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Passersby look at fans of Japanese contemporary writer Haruki Murakami as they prepare to spend the night camped on the pavement outside Waterstones bookshop on Piccadilly in central London more than 13 hours before he is expected to sign a limited number of his latest book

Waterstones-Filiale in London (Archivbild). Bild: Rob Taggart/AP/KEYSTONE

Eingesperrt nach Ladenschluss

«Bitte lasst mich raus»: Im Buchladen eingesperrter Mann ruft per Twitter um Hilfe

Die Timeline kennt keine Öffnungszeiten: Ein Mann, der in London nach Ladenschluss in einem Geschäft eingesperrt war, wartete stundenlang auf Hilfe. Dann setzte er einen Tweet ab.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Ein amerikanischer Tourist war für mehrere Stunden in einem Londoner Buchgeschäft eingesperrt – und ist erst nach einem Notruf über Twitter befreit worden. Der Kunde hatte sich am Donnerstag im oberen Stock einer Filiale des Buchhändlers Waterstones aufgehalten, um dort das Internet zu nutzen. Als er um kurz nach 21 Uhr schliesslich ins Erdgeschoss zurückkehrte, waren die Lichter aus und der Laden leer. Der Mann rüttelte an der Tür und löste damit den Alarm aus, und er rief auch die Polizei an. Doch die liess sich Zeit.

Schliesslich ging der Wartende wieder ins Netz – und setze einen Tweet ab: «Hi Waterstones, ich bin seit zwei Stunden in eurem Buchladen am Trafalgar Square eingeschlossen. Bitte lasst mich raus!» Tausende retweeteten die Nachricht. Kurz nach 23 Uhr befreite die Polizei den Mann.

Der Hilferuf

Und ein paar Stunden später...

«Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass @DWill_ wieder ein freier Mann ist. Danke für eure Besorgnis und Tweets», twitterte der Buchhändler Waterstones seinerseits – und nutzte den Zwischenfall gleich für eine Werbeaktion. Auf dem hauseigenen Blog veröffentlichte die Firma einen Beitrag mit dem Titel «Was Sie lesen können, wenn Sie zwei Stunden Zeit haben... und in einem Buchladen eingesperrt sind.» Empfohlen werden da Kurzgeschichten-Sammlungen, Gedichtbände und Kinderbücher. 

Dieser Servicetext komme zwar ein wenig zu spät, räumt die Firma ein, könne aber ja vielleicht in der Zukunft nochmal hilfreich sein. (juh/dpa)



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