Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Instagram WhatsApp LinkedIn YouTube Pinterest Twitter Facebook Flickr

Nicht alle Unternehmen schützen ihre Nutzerdaten genügend. Bild: Shutterstock

Welches Unternehmen schützt seine Nutzer am besten? Apple und Dropbox sind top, WhatsApp fällt durch

Apple und Dropbox schützen Nutzerdaten gut vor staatlichen Zugriffen, WhatsApp gibt sich deutlich weniger Mühe. Das geht aus dem neuen Datenschutzbericht der Electronic Frontier Foundation hervor.

20.06.15, 09:43 21.06.15, 10:29


Ein Artikel von

Welche Internetkonzerne lassen zu, dass ihre Nutzer vom Staat belauscht werden? Dieser Frage geht die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) in ihrem jährlichen Datenschutzbericht nach, der jetzt im Netz abrufbar ist. Am besten schneiden dieses Jahr unter anderem Apple, Dropbox und Yahoo ab. WhatsApp hingegen landet auf einem der letzten Plätze.

Übersicht: Bis zu fünf Sterne für den Datenschutz. Bild: eff

Insgesamt wurden 24 Internetkonzerne überprüft, dabei ging es unter anderem um folgende Fragen: Erlauben die Konzerne technische Hintertüren, damit Behörden auf Nutzerdaten zugreifen können? Geben sie bekannt, wie oft Behörden nach Nutzerdaten fragen? Verraten sie, wie lange beispielsweise IP-Adressen gespeichert werden?

Die schlechteste Bewertung erhielten der Kurznachrichtendienst WhatsApp und das US-Mobilfunkunternehmen AT&T. Lediglich für die Bekenntnis, Hintertüren für Behörden abzulehnen, erhielt WhatsApp einen von fünf möglichen Sternen.

«WhatsApp sollte sich dazu bekennen, nur auf richterliche Anordnung Nutzerdaten weiterzugeben und einen Transparenz-Bericht veröffentlichen», fordert die EFF in ihrem Bericht. Ausserdem sollte das Unternehmen bekannt geben, auf welchem Weg Behörden die Weitergabe von Nutzerdaten verlangen dürfen und welche Daten gespeichert werden.

Facebook und Twitter erhielten von der EFF vier von fünf Sternen. Drei Sterne gab es für Google, Microsoft und Amazon. Auch Snapchat, das im vergangenen Jahr zu den Verlierern gehörte, erhielt dieses Mal drei Sterne. Der Datenschutzbericht wird seit 2011 veröffentlicht. (mei)

Das könnte dich auch interessieren

Keine Lust Facebook noch mehr Daten zu liefern? – Hier sind 6 Alternativen zu WhatsApp

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rukfash 20.06.2015 12:11
    Highlight Kann mir mal jemand bitte helfen, ich sehe Instagramm nirgends.. Viel Dank im voraus :)..!
    4 1 Melden
  • levijohnson 20.06.2015 11:14
    Highlight Das Business Model von Google ist die Daten der Nutzer für Werbezwecke zu nutzen. Die Nutzer sind das Produkt. Dies sollte bei einer solchen Klassifizierung auch berücksichtigt werden.
    12 0 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 20.06.2015 10:43
    Highlight Google, Facebook und Yahoo 5 Sterne, so unglaubwürdig. Wahrscheinlich immer noch besser als die mit weniger Sternen, können aber keinesfalls als Referenz verwendet werden.

    Im Vergleich mit Firmen wie Silentsircle schneiden oben genannte alle schlecht ab.
    7 4 Melden
    • Magic_mouse 20.06.2015 14:09
      Highlight Wtf diese firmen haben in der abgebildetetn aber keine 5sterne... Wer lesen kann ist auch hier klar im vorteil :)
      8 1 Melden
  • nixon 20.06.2015 10:43
    Highlight Telegram fehlt! Beste Alternative ;)
    telegram.org
    4 9 Melden
  • tschoo 20.06.2015 10:33
    Highlight Seid ihr sicher, dass ihr die richtige Grafik eingebunden habt? WhatsApp ist nicht vorhanden und Google hat 5 Sterne, was nicht mit dem Text übereinstimmt.
    3 6 Melden
    • Philipp Rüegg 20.06.2015 14:42
      Highlight Absolut korrekt. Habe die Grafik in besserer Qualität gesucht und dabei eine ältere erwischt. Nun sollte es stimmen.
      5 1 Melden

Tausende Schweizer fallen gerade auf diesen Facebook-Betrug herein – das steckt dahinter

Seit einigen Wochen grassiert im deutschsprachigen Raum eine regelrechte Welle an Fake-Gewinnspielen. Auf Facebook gebe es so viele betrügerische Gewinnspiele «wie noch nie», schreibt das auf Online-Betrug spezialisierte Portal Mimikama.

Betrüger machen im Namen bekannter Marken wie Aldi, MediaMarkt oder Ikea mit vermeintlichen Verlosungen gezielt Jagd auf Postadressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Facebook-Nutzern. 

Obwohl die Masche alt ist, fallen im Moment wieder …

Artikel lesen