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Als Zubehör gibt es ein Tastaturcover, das auch dazu dient, das Tablet als Bildschirm in Position zu bringen. Der Anstellwinkel ist dabei festgelegt, kann nicht verändert werden.

Das Huawei Matebook ist Notebook und Tablet in einem und läuft mit Windows 10. 
bild: spiegel online

MacBook, Surface Book oder das neue Matebook? Der Kunde hat die Qual der Wahl

Auf dem Mobile World Congress hat der chinesische Elektro-Konzern Huawei sein erstes Notebook vorgestellt – das auch ein Tablet ist. Das 2-in-1-Gerät setzt auf zahlungskräftige Kunden.

Matthias Kremp, barcelona / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Das Matebook war wohl eines der am schlechtesten gehüteten Geheimnisse des Mobile World Congress. Lange vor der offiziellen Präsentation wurde im Netz über das Gerät spekuliert. Immerhin ist es das erste Mal, dass Huawei sich von seinem Kerngeschäft, den Smartphones, in den Notebookbereich wagt.

Der Grund für dieses Wagnis ist schnell gefunden. Zum einen kennt sich das chinesische Unternehmen mit Smartphones und Tablets aus. Ein neues Modell zu entwickeln, auf dem Windows 10 läuft und das sich mit einem Stift bedienen lässt, dürfte für die Entwickler keine allzu grosse Herausforderung gewesen sein.

Matebook: 2-in-1-Notebook von Huawei

Dazu kommt, dass Microsofts Windows 10 von vielen Anwendern positiv bewertet wird. Wer mit dem Umstieg auf das ungewohnte Windows 8 gehadert hat, lässt sich leicht zum Wechsel auf das aktuelle Windows bewegen. Microsoft hat es in Windows 10 geschafft, Extras, die in Windows 8 für Tablets eingebaut wurden, mit vielen Eigenschaften und Funktionen zu verbinden, die man von Windows 7 gewöhnt war.

Zweistellige Zuwachsraten für 2-in-1-Geräte

Vor allem aber haben 2-in-1-Geräte gerade Rückenwind. Während der Tablet-Markt stagniert und der PC-Markt schrumpft, interessieren sich immer mehr Käufer für die neuartigen Geräte, die man sowohl als Tablet als auch als Notebook verwenden kann. Zweistellige Zuwachsraten versprechen gute Gewinnaussichten.

Das haben längst auch die Grossen gemerkt und sich ihre Nischen im Markt gesucht. Microsoft vermarktet so seit Jahren seine Surface-Tablets und nun auch das Surface Book – ein Highend Laptop, der auch als Tablet gentutz werden kann.

Surface Book im Test: Das taugt Microsofts erster Laptop

Apple hat dafür sein iPad Pro entwickelt. Eigentlich ist es ein Tablet, aber mit anklickbaren Tastaturen wird es schnell zum 2-in1.

Das iPad Pro im Test

Im Gegensatz zu Notebooks: Schön leicht

Genau das will Huawei mit seinem Matebook jetzt auch und setzt – wie Apple und Microsoft – auf zahlungskräftige Business-Kunden. Denen könnte durchaus gefallen, was Huawei da zusammengestellt hat: Mit seinem 12-Zoll-Bildschirm und 2160 mal 1440 Pixeln Auflösung hat es ein 4:3-Format, das auch bei Notebooks im beruflichen Bereich populär ist.

Im Gegensatz zu Notebooks ist es allerdings sehr leicht. 640 Gramm bringt das Tablet allein auf die Waage, zusammen mit der 149 Franken teuren Tastaturhülle ist es etwas schwerer. Beim Ausprobieren auf dem Mobile World Congress machte aber auch diese Kombination noch einen sehr gut tragbaren und stabilen Eindruck. Ohnehin scheint sich die Tastatur auch für Vielschreiber gut zu eignen, hat einen relativ weichen, klar definierten Anschlag. Und sie ist wasserabweisend. Sie geht also nicht gleich kaputt, wenn man seinen Kaffee darüber verschüttet.

300 Franken Aufpreis für das Komplettpaket

Ebenso macht der Bildschirm einen guten Eindruck, ist sehr hell und kontrastreich. Die hohe Auflösung sorgt dafür, dass auch feine Details gut dargestellt werden. Einen Stift, wie ihn Microsoft direkt mit seinen Geräten liefert, gibt es nur als Zubehör (70 Franken). Dasselbe gilt für die Dockingstation, die neben HDMI und VGA auch mehrere USB-Anschlüsse und eine Netzwerkbuchse bereitstellt.

Im Bundle mit dem Stift kostet sie 149 Franken. Das Tastaturcover schlägt mit weiteren 149 Franken zu Buche. Für das Komplettpaket mit Tastatur, Dockingstation und Stift muss man also immer knapp 300 Franken Aufschlag kalkulieren. Das Matebook selbst kostet in der günstigsten Version mit 128 GB Speicher und Intel M3-Prozessor 799 Franken. Die Luxusversion mit M7-Prozessor und 512 GB Speicher wird 1799 Franken kosten, soll aber erst später auf den Markt kommen.

Ein richtiges Sonderangebot ist das Matebook von Huawei damit nicht. Für Windows-Anwender könnte es aber eine Alternative zum teuren Surface Book sein (1700 bis 3000 Franken), das allerdings auch weit mehr Power hat.

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    Alle Leser-Kommentare
  • zettie94 25.02.2016 12:42
    Highlight Highlight Ich bevorzuge ein gutes Thinkpad, da hat man einfach länger etwas davon. Festplatte voll? Eine grössere einsetzen! Zu langsam für das neuste Programm? Mehr RAM einsetzen!
    Und das alles ganz einfach selbst und ohne Garantieverlust. Dazu ein robustes Gehäuse, alle wünschenswerten Anschlüsse und ein wechselbarer Akku. Und nebenbei eine Tastatur die in Notebooks seinesgleichen sucht. Und nicht zu vergessen der Trackpoint.
    • Sir Jonathan Ive 25.02.2016 21:35
      Highlight Highlight Ich muss sagen was die Tastatur angeht muss ich dir recht geben. Die sucht tatsächlich seinesgleichen. Aber den Trackpoint sehe ich nicht als Vorteil, denn dieser ist einem guten Trackpad meiner Meinung nach stark unterlegen und ist in den ThinkTanks nur verbaut, da diese kein hervorragendes Trackpad wie z. B. das Surface Book oder Mac Books haben.
      Wenn aber mit Maus bedient sind sie Zweifellos unter den besten Notebooks die Momentan verfügbar sind.
    • zettie94 25.02.2016 22:10
      Highlight Highlight Der Trackpoint ist wohl Gewöhnungssache. Ich habe mich daran gewöhnt, weil ich mit dem Trackpad nicht klar gekommen bin (hatte vorher ein MacBook Pro). Inzwischen vermisse ich jedoch den Trackpoint, wenn ich mein altes MacBook wieder mal für irgendwas brauche.
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 25.02.2016 11:09
    Highlight Highlight Hatte gestern das stärkste Macbook Pro in der Hand und muss sagen, es ist einfach etwas anderes als ein Windows Notebook. Modern, ohne technisch zu sein, sehr robust, aber trotzdem leicht.

    Schlussendlich muss man doch zuerst entscheiden, ob man Mac oder Windows will. Weil die Software macht immer noch mehr aus von der User Experience als die Hardware.
    • Sir Jonathan Ive 25.02.2016 21:40
      Highlight Highlight Diese Entscheidung muss nicht mal gefällt werden. Ich benutze seit Jahren beides und bin sehr zufrieden. Früher hatte ich auf meinem MacBook eine Boot-Partition mit Windows. Dann brauchte ich es immer seltener und wechselte deswegen zu einer VM, da ich da den Speicher immer wieder ein wenig erweitern kann und nicht von Anfang an etwa die hälfte der Festplatte dafür brauche. Mittlerweile benutze ich Privat aber praktisch nur noch OSX, da eigentlich jedes für mich wichtige Programm darauf läuft.
  • Fumo 25.02.2016 10:49
    Highlight Highlight Irgendwie kann ich Tablets die nur per Bluetooth mit der Tastatur kommunizieren nicht so als 2in1 Geräte sehen. Es ist doch ein Tablet wie jeder andere auch.

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