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Ein Bildschirmfoto zeigt Mini-Anwendungen von Windows 7 und die neue

Das angestaubte Windows 7 von 2009 hat noch immer über 50 Prozent Marktanteil bei PC-Betriebssystemen. Bild: AP

Die Tage von Windows 7 sind gezählt

Microsoft schränkt den Support ein: Was Nutzer von Windows 7 jetzt wissen müssen

Gefühlt ist Windows 7 gar nicht so alt, doch schon am Dienstag endet Microsofts grundlegender Support. Was bedeutet das für Nutzer des populärsten Betriebssystems? Der Überblick. 

 Sebastian Meineck

Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Tage von Windows 7 sind gezählt. Am Dienstag wird Microsoft den sogenannten grundlegenden Support für das beliebte Betriebssystem einstellen - eine Ankündigung, die manchen Nutzer verunsichert hat. Doch wie dramatisch ist die Support-Einschränkung wirklich? Hier sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen. 

Support-Ende bei Windows 7: Ist das schlimm?

Kein Grund zur Panik. Microsoft hat nämlich angekündigt, als Teil seines sogenannten erweiterten Supports noch fünf Jahre lang Sicherheitslücken in Windows 7 zu schliessen. Damit ist erst am 14. Januar 2020 Schluss. Ab dann sollte mal wohl lieber davon absehen, das System zu benutzen. 

Nicht mehr rechnen dürfen Windows-7-Nutzer dagegen mit neuen Funktionen für ihr Betriebssystem oder mit Updates, die nicht die Sicherheit des Systems betreffen. Wenn zum Beispiel künftig ein neues Programm Fehlermeldungen erzeugt, dürfte es zumindest von Microsoft selbst keine Aktualisierung mehr geben, die das Problem löst. 

Bei derzeit über 50 Prozent Marktanteil wird Windows 7 wohl noch länger das weitest verbreitete PC-Betriebssystem bleiben - was auch bedeutet, dass man zum Beispiel online genug andere Nutzer findet, mit denen man sich über Probleme austauschen kann. Microsoft hat den Windows-7-Verkauf übrigens bereits im Oktober eingestellt, bei einigen Händlern findet man das System aber immer noch. 

Wurde nicht gerade erst der Support für XP eingestellt? 

Ja, da war was: Vergangenen April hat Microsoft Windows XP eingemottet, knapp 13 Jahre nach dessen Markteinführung. Konkret ist für XP der erweiterte Support eingestellt worden, sprich: Bei diesem System werden nicht einmal mehr Sicherheitslücken geschlossen. 

Wer noch immer XP verwendet (und das sind immerhin 18 Prozent der PC-Nutzer), sollte sich daher so schnell wie möglich ein neues Betriebssystem zulegen, wie auch Microsoft auf seiner Website betont. Alle alten XP-Rechner sind demnach durch Viren, Spyware und andere Schadsoftware gefährdet. Ausserdem könne es zu Systemfehlern und PC-Ausfällen kommen. 

Wer eine sichere Alternative zu Windows XP sucht, kann zum Beispiel ein kostenloses Linux-Betriebssystem wie Ubuntu ausprobieren oder auf eine aktuellere Windows-Version umsteigen. Windows Vista ist hier allerdings nicht zu empfehlen, der erweiterte Support für das kaum verbreitete Betriebssystem (nur 2,9 Prozent Marktanteil) endet bereits im April 2017. 

Lohnt sich jetzt ein Umstieg auf Windows 8? 

Hat man sich an Windows 7 gewöhnt und ist damit zufrieden, gibt es keinen akuten Grund zu wechseln. Als Windows 8 im Oktober 2012 erschien, gab es jedenfalls viele Nutzer, die mit dem System fremdelten. Besonders kritisch waren die Nutzer mit der neuen Kachel-Oberfläche, die für Tablets und Touchscreens optimiert wurde. Die Kacheln der Metro-Oberfläche erschienen direkt nach dem Booten, den gewohnten Desktop mussten die Nutzer händisch aufrufen. Microsoft erleichterte die Bedienung mit nachgelieferten Updates. 

Derzeit kommen Windows 8 und Windows 8.1 lediglich auf einen Marktanteil von etwa 13,5 Prozent. Der grundlegende Support für Windows 8 soll Anfang 2018 enden, Sicherheitslücken werden bis 2023 gestopft. 

Wann kommt eigentlich das nächste Windows? 

Schon vergangenes Jahr hat Microsoft eine Vorschauversion von Windows 10 präsentiert. Warum das Unternehmen die Versionsnummer 9 überspringt, hat es dabei nicht verraten. Ein offizielles Erscheinungsdatum für Windows 10 gibt es noch nicht, Experten spekulieren aber auf den Herbst 2015. 

Wie Screenshots der Vorschauversion zeigen, wird Windows 10 das alte Startmenü von Windows 7 und die Kacheln von Windows 8 miteinander verbinden. Mehr Details zum System dürfte Microsoft bei einer Veranstaltung am 21. Januar bekannt geben. 

Das ist neu bei Windows 10



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    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 14.01.2015 10:00
    Highlight Highlight Ich hoffe da kommt was anstäniges mit Win10. Win 8 war die totale Katastrofe. 8.1 ist da schon einiges besser, aber das Kacheln Menü macht sowas von kein Sinn auf Desktop-PC oder Laptops. Ich verstehe zwar die Mühe von MS eine einheitliche Lösung zu haben für Touch-Tablets und Desktop-Rechner. Scheint mir aber nicht 100% machbar zu sein.
    Sehe nicht was schlimm dabei ist wenn bei Touch Geräten Kacheln sind und bei Desktop das herkömmliche. Fakt ist Kacheln für Desktop sind richtig unpraktisch und schlimmer als das, nervig!
  • Zeit_Genosse 13.01.2015 13:25
    Highlight Highlight Wenn W10 verfügbar ist, wechsele ich alle Betriebssysteme auf diese Version. Jetzt hat es von allem etwas und ist ineffizient. Möchte 8 überspringen.

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