Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bitcoin-App von Zürcher Studenten geht in die nächste Testphase

01.07.16, 16:54 03.07.16, 11:26


Der Bitcoin Code auf einem Tablet des Kunden, links, scannt den Code auf dem Tablet der Stadt Zug, rechts, welches bei einer Bitcoin Transaktion verwendet wird, anlaesslich der ersten Bitcoin Transaktion in einer Stadtverwaltung am Freitag, 1. Juli 2016, in der Stadtverwaltung der Stadt Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Zürcher Studenten haben eine erfolgsversprechende Bitcoin-App entwickelt (Symbolbild). Bild: KEYSTONE

Eine Bitcoin-App, die von Informatik-Studierenden der Universität Zürich entwickelt wurde, ist in den letzten drei Jahren an drei Orten getestet worden. Ein weiterer Testlauf steht noch bevor. Eine breite Markteinführung sei nicht geplant, sagte Projektkoordinator Thomas Bocek auf Anfrage der SDA.

Während drei Wochen konnten 2014 beim ersten Test des Instituts für Informatik in der Uni-Mensa Binzmühle in Zürich-Oerlikon die Menüs mit Bitcoins bezahlt werden. Rund 177 Transaktionen wurden in dieser Zeit laut Bocek mit der Bitcoin-App abgewickelt, die mit der Nahfeld-Kommunikation NFC arbeitet.

Der Test sei erfolgreich verlaufen. Als grösstes Problem hätten sich damals die Kursschwankungen erwiesen. Deshalb seien in einem zweiten Test am selben Ort die Bitcoins nach dem Bezahlvorgang in US-Dollar gewechselt worden.

Hauptsächlich Personen mit technischem Hintergrund haben sich am Test in der Mensa beteiligt. Beim sehr durchmischten Publikum der Zürcher Wissenschaftstage «Scientifica 2015» ist laut Bocek die Skepsis der App gegenüber gross gewesen. Beim dortigen Test habe es deshalb nur sehr wenige Transaktionen gegeben.

Auch an der diesjährigen Computermesse CeBIT in Hannover wurde die Zürcher Bitcoin-App getestet, der Start eines weiteren Testlaufs ist in naher Zukunft geplant. Momentan wird noch an Verbesserungen gearbeitet.

Bocek zieht ein positives Fazit des Bitcoin-Projektes. Ziel sei es, die Grenzen der technischen Machbarkeit auszuloten und das Gelernte den Studierenden weiterzugeben. Obwohl sich das Zürcher Bitcoin-Bezahlsystem bewähre, sei nicht anzunehmen, dass es sich durchsetzen werde.

(sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Sein Programm revolutioniert unser Essverhalten – das ist Manuel Klarmann

Isst man einen Teller Pasta mit Pistazien-Pesto statt eines Schweinsplätzlis verursacht das sechs Mal weniger Kohlendioxid. Solche konkreten Tipps liefert das ETH-Spin-Off Eaternity an Köche auf Knopfdruck. CEO Manuel Klarmann berechnet CO2-Bilanzen von Lebensmitteln und kompletten Menüs.

... Manuel Klarmann, 34, CEO des ETH-Spin-Offs Eaternity. Das Zürcher Jungunternehmen stellt Köchen auf Knopfdruck Tools zur Verfügung, mit welchen sie negative Umweltauswirkungen ihrer Restaurants aufspüren und reduzieren können. 

... ursprünglich aus Deutschland, studierte aber an der ETH und der Universität Zürich Mathematik und Computation. An der ETH legte Klarmann mit seiner Lebenspartnerin Judith Ellens 2008 auch das Fundament für Eaternity, ein Start-up, das für mehr …

Artikel lesen