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Google feuert Entwickler wegen sexistischem Manifest

08.08.17, 06:58 08.08.17, 08:50

Die Digital-News im Überblick:

Google feuert Entwickler wegen sexistischem Manifest

Der Google-Entwickler, der mit einem sexistischen Schreiben über den geringen Anteil von Frauen in der Tech-Branche für Aufregung gesorgt hatte, ist laut Medienberichten entlassen worden. Er hatte die Situation mit «biologischen» Unterschieden der Geschlechter erklärt.

Der Ingenieur habe selbst seinen Rauswurf bestätigt, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag (Ortszeit). Google äusserte sich zunächst nicht zu den Berichten.

So berichtet Bloomberg

Video: YouTube/BNO News

Der Entwickler, dessen Namen nun mit James Damore angegeben wurde, erklärte in dem Schriftstück von rund 3000 Wörtern, die Vorlieben und Fähigkeiten von Männern und Frauen unterschieden sich teils aus biologischen Gründen. Diese Unterschiede könnten erklären, warum Frauen in der Technologiebranche und in Führungspositionen unterrepräsentiert seien.

Frauen seien «offener gegenüber Gefühlen und gegenüber Ästhetik», sie zögen daher die Arbeit in sozialen oder künstlerischen Branchen vor. Männer hingegen verfügten über «natürliche Fähigkeiten», die sie zu besseren Programmierern machten.

Google-Chef Sundar Pichai zog die Notbremse. Bild: AP/AP

Der «New York Times» sagte Damore, er sei zu unrecht gefeuert worden und habe vor, Google zu verklagen.

Das interne Schriftstück war am Sonntag an die Öffentlichkeit gelangt. Danielle Brown, die neue Google-Managerin für Diversität, zuständig also für die Vielfalt der Belegschaft auch im Hinblick auf die Geschlechter, wies die Ansichten unverzüglich zurück: In einer E-Mail an die Angestellten erklärte sie, diese Äusserungen würden weder von ihr noch vom Konzern «unterstützt, gefördert oder ermutigt».

Die US-Technologiebranche ist von Männern dominiert. In letzter Zeit sind vermehrt Frauen an die Öffentlichkeit gegangen, die sich wegen Diskriminierung beschwerten.

(dsc/sda/afp)

Wegen Handybildern aus fremdem Schlafzimmer verurteilt

Eine ehemalige Hausangestellte in einem noblen Saanenländer Haushalt ist am Montag vom Gericht wegen des Besitzes von Handybildern aus Ankleide und Schlafzimmer ihrer Arbeitgeber verurteilt worden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Hausangestellte die Fotos zwar nicht gemacht, aber von einer Arbeitskollegin zugeschickt erhalten und bei sich auf dem Mobiltelefon gespeichert hatte. Bereits mit der Aufbewahrung habe sie Privatsphäre ihrer Arbeitgeber verletzt, urteilte das Regionalgericht Berner Oberland.

Die Urheberin der Bilder, die Babysitterin der Familie, war bereits zuvor per Strafbefehl rechtskräftig verurteilt worden. Die Hausangestellte hingegen hatte ihren Strafbefehl angefochten, weshalb es am Montag in Thun zur Gerichtsverhandlung kam.

Bild: KEYSTONE

Das Regionalgericht Berner Oberland verurteilte die Frau am Montagabend zu einer bedingten Geldstrafe von vier Tagessätzen zu 90 Franken und einer Busse von 100 Franken. Dazu muss die Frau die Verfahrenskosten berappen. Eine Genugtuung für die Privatklägerin von 500 Franken lehnte das Gericht hingegen ab.

Vor Gericht wurde klar, dass die Bediensteten offenbar zwischen die Fronten eines wüsten Rosenkriegs der Ehegatten geraten waren, bei denen sie in Dienst standen.

Der Vorfall zeige, nicht zuletzt auch, dass es in Gstaad und anderen Nobelorten offenbar unter Hausangestellten gang und gäbe sei, zur Belustigung Bilder aus den Wohnungen ihrer Arbeitgeber herumzubieten, machte der Anwalt der Klägerin deutlich. Mit dem Prozess komme das Thema nun auf den Tisch und habe so möglicherweise ein abschreckende Wirkung.

(dsc/sda)

82-jährige sorgt als App-Entwicklerin für Furore

Mit einer iPhone-App für Senioren hat eine 82-jährige Japanerin die Aufmerksamkeit von Apple-Chef Tim Cook auf sich gezogen. Masako Wakamiya ist eine der betagtesten App-Entwicklerinnen der Welt – in einer Branche, in der das Durchschnittsalter in hippen Start-Ups kaum über 30 hinausgeht.

Im Juni reiste sie sogar als älteste Teilnehmerin zur Apple-Entwicklerkonferenz WWDC nach Kalifornien. «Im Zeitalter des Internets hat es Auswirkungen auf das tägliche Leben, wenn man mit dem Lernen aufhört», sagt Wakamiya im Interview.

Die frühere Bankangestellte begann nach ihrer Pensionierung in den 90er Jahren, sich für Computer zu interessieren und sich Programmierkenntnisse anzueignen. Nach eigenem Bekunden störte sie, dass Softwareentwickler kaum Programme für Senioren auf den Markt brachten.

Wakamiya nahm die Sache selbst in die Hand und schuf «Hinadan» – eine Spiele-App für Ältere, bei der Nutzer Zierpuppen in traditionellen japanischen Kostümen in einer bestimmten Reihenfolge ordnen müssen. Inspiriert ist das Spiel vom japanischen Puppenfest Hina-Matsuri, das jedes Jahr im März gefeiert wird.

Die Beliebtheit ihrer bislang nur auf Japanisch erhältlichen App drang bis zu Apple-Chef Cook durch, mit dem Wakamiya eine kurze Begegnung hatte. «Er hat mich gefragt, wie ich sichergestellt habe, dass auch ältere Leute die App nutzen können», erzählte sie stolz.

«Ich habe erklärt, dass ich beim Programmieren berücksichtigt habe, dass ältere Leute ihr Hör- und Sehvermögen verlieren, und dass sie ihre Finger womöglich nicht so gut bewegen können.» Cook habe sie beglückwünscht und als «Inspirationsquelle» gelobt.

(dsc/sda)

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70
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    Alle Leser-Kommentare
  • stabiler 08.08.2017 14:26
    Highlight Dass dem Entwickler gekündigt wurde, bestätigt doch gerade seinen Hauptkritikpunkt.

    Er schrieb: Bzgl. gewisser Themen scheinen Denkverbote zu existieren.

    Reaktion der Google-Diversity-Chefin: Auf sein Memo verlinke ich erst gar nicht...

    Im Resultat sorgt die Reaktion von Google/mediale Hetze dafür, dass eine Minderheit in Furcht unter uns lebt, und sich nicht traut, zu sagen, was sie gerne sagen würde, aus Angst vor Unterdrückung und Repressalien. War es nicht gerade das, was mit dieser ganzen linken Bewegung abgebaut werden sollte?
    17 3 Melden
  • flugsteig 08.08.2017 12:22
    Highlight Nehmt euch die halbe Stunde und schaut euch doch das mal an. Ich weiss es wurde schon öfters gepostet, finde dennoch dass es die Zeit wert ist.
    Ich verstehe nicht wie man sagen kann dass Männer und Frauen gleich sind. Wir sollten alle die gleichen Möglichkeiten haben, den gleichen Lohn für die gleiche Leistung usw. aber, man kann kein Gleichsein erzwingen. Mann kann nur Chancengleichheit schaffen.
    24 4 Melden
  • Ökonometriker 08.08.2017 11:01
    Highlight Statistisch wissen wir: Frauen haben im Schnitt einen leicht tieferen IQ. Wir wissen aber auch, dass die Varianz des IQs unter Frauen kleiner ist als unter Männer - es gibt also mehr "sehr dumme" Männer.

    Wir wissen NICHT, ab welchem IQ man professionell programmieren lernen kann. Der Wert dürfte um die 90 liegen. Damit dürfte es mehr Frauen als Männer geben, die es lernen könnten.

    Warum gibt es aber mehr männliche Programmierer? Offenbar nicht wegen der Biologie. Aber vielleicht weil nicht viele Frauen in einem Umfeld arbeiten wollen, wo sie wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden?
    7 14 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 14:09
      Highlight Deine Rede ist nicht schlüssig.
      Wenn die Intelligenz der Männer breiter streut, und wenn die Intelligenz der Frauen tiefer ist, dann kann es sein, dass mehr Frauen als Männer über einem IQ von 90 liegen. Aber das muss nicht sein.
      Der IQ der Frauen könnte so tief liegen, dass mehr Frauen als Männer einen IQ unter 90 haben.
      Oder aber die Verteilung des IQ der Männer hat eine ganz ander Verteilcharakteristik und ist geprägt von seltenen aber extremen Ausreissern nach unten, so dass trotz breitere Streuung mehr Männer als Frauen über 90 liegen.
      9 5 Melden
    • Arthur Sunil 08.08.2017 15:20
      Highlight 1. Entwickler sind gewiss nicht unterdurchschnittlich intelligent.

      2. Höchstwahrscheinlich ist die Intelligenz normalverteilt. Hätten also Frauen eine geringere durchschnittliche Intelligenz wäre auch die Anzahl der überdurchschnittlich Intelligenten kleiner (bei gleicher Anzahl Männer und Frauen).
      6 1 Melden
    • huck 08.08.2017 15:28
      Highlight Na na, programmieren ist dann imfall nicht so einfach wie beispielsweise Wirtschaft studieren, da braucht's schon einen IQ von mindestens 110.
      9 3 Melden
    • Maracuja 08.08.2017 17:12
      Highlight @Ökonometriker: Dass es nicht (nur) an der Biologie liegen kann, lassen Zahlen aus anderen Länder vermuten, z.B. Iran: ... führt zu dem im Westen unbekannten Zustand, dass in technisch-naturwissenschaftlich orientierten Studiengängen der Frauenanteil bei 50 bis 60% liegt. http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/features/iran/metropolen.html
      Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Frauen dort im beruflichen Umfeld weniger diskriminiert werden, also müssen andere soziale Faktoren als Sie vermuten eine Rolle spielen.
      5 1 Melden
    • Maracuja 08.08.2017 17:22
      Highlight Warum sind MINT-Fächer bei nichtwestlichen Frauen beliebter als hier? Vielleicht weil dort Teilzeitarbeit kaum bekannt ist, Frauen also nicht Berufe bevorzugen, in denen man leicht Teilzeitarbeiten kann. Vielleicht aus finanziellen Gründen:
      1. wenn eh Vollzeit verlangt wird, dann wird man statt schlecht bezahlter Englischlehrerin an staatl. Schule lieber Informatikerin und kann sich Putzfrau/Hausmädchen leisten.
      2. wenn man nach Scheidung nicht so gut abgesichert ist wie im Westen, trifft man andere Berufswahl.
      3. guter Lohn erlaubt es, gegenüber Eltern/Ehemann auf mehr Freiheit zu pochen.
      6 1 Melden
    • Ökonometriker 09.08.2017 05:52
      Highlight Die Gretchenfrage ist natürlich ab welchem IQ man programmieren lernen kann. Der Schwierigkeitsgrad wird meiner Meinung nach überschätzt. Ich persönlich kernte bereits im Alter von 7 programmieren. Mein geistig behinderter Cousin programmiert auch schon ganz gut PL/SQL...
      Aber meine Argumentation steht und fällt natürlich mit der Annahme, dass ein IQ von unter 100 ausreicht.
      1 5 Melden
    • Ökonometriker 09.08.2017 05:59
      Highlight @Maracuja
      Die Kultur dürfte tatsächlich stark für die Zurückhaltung der Frauen verantwortlich sein.
      Ich persönlich bin immer wieder überrascht, wie massiv den Frauen in der Schweiz eingetrichtert wird, dass sie schwach sind.
      Die Ehegesetze sind hier ein hervorragendes Beispiel: die Frauen werden für unmündig erklärt; es fehlt der Anreiz, eine eigene Karriere zu haben. Im Gegenteil: das Renten- und Steuersystem bestraft Doppelverdiener sogar.
      2 5 Melden
    • Vachereine 09.08.2017 08:35
      Highlight @Ökonometriker:
      Deine Vorstellung vom Eherecht stammt aus dem frühen 80ern. Danach wirde es revidiert und Ehefrauen haben nun ganz genau dieselben Rechte wie Ehemänner.
      5 0 Melden
  • Ylene 08.08.2017 10:31
    Highlight Bin immer wieder perplex, dass auch halbwegs gescheite Leute nicht begreifen wollen, dass die Unterschiede (aka. Standardabweichung) zwischen den Geschlechtern kleiner ist als die Standardabweichung zwischen 2 Individuen. Als Mutter eines Sohnes und einer Tochter kriege ich täglich mit, dass der gesellschaftliche Druck, was erstrebenswert für einen Jungen und was erstrebenswert für ein Mädchen ist, doch noch massiv ist. 'Du Meitli' ist also weiterhin eine beliebte Beleidigung. Auch wird Jungs grundsätzlich von Anfang an weniger zugetraut, dass sie sich fürsorglich um Kleinere kümmern können.
    23 32 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 12:05
      Highlight Hier geht es nicht um Unterschiede um gleich eine Standardabweichung. Es geht um sehr kleine Unterschiede mit grossen Auswirkungen.
      Es gibt festgestellte kleine geschlechterabhängige Unterschiede in der Funktionsweise des menschl. Gehirns. Diese haben bisweilen grosse Auswirkungen. Z.B. gibt es sehr viel mehr männliche wie weibliche Autisten.
      Kleine genetische Unterschiede können grosse, auch geschlechterabhängige, Verhaltensunterschiede verursachen. Die Berufswahl könnte daher beeinflusst sein vom Geschlechtschromosom.
      Jedenfalls gibt es keinen Gegenbeweis zu dieser Hypothese.
      5 6 Melden
    • flugsteig 08.08.2017 12:39
      Highlight Bin immer wieder perplex, dass auch halbwegs gescheit Leute nicht begreifen wollen, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern viele Ursachen haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass Erziehung, sowie gesellschaftlicher Druck einen grossen Einfluss hat. Dass allerdings die Biologie, Evolution, überhaupt keinen Einfluss haben soll, scheint mir unwahrscheinlich. Warum sollten sich Körpermerkmale über Jahrtausende geschlechterspezifisch entwickeln, unser Gehirn aber nicht?
      Chancengleichheit, Gleichberechtigung, uneingeschränkt ja. Erzwungene Gleichheit, nein.
      12 1 Melden
    • Oberlehrer 08.08.2017 13:41
      Highlight Die Standardabweichung welcher Variablen meinen Sie? Und warum sollte man die Standardabweichung für n=2 (zwei Individuen) berechnen? Und warum soll diese Standardabweichung stets grösser sein als diejenige zwischen Geschlechtern?
      8 2 Melden
  • neutrino 08.08.2017 10:03
    Highlight Klar gibt es freie Meinungsäusserung, aber Google ist ein privates Unternehmen.

    Ich habe auch lange daran geglaubt, dass Frauen und Männer anders determiniert sind biologisch - aber ja, die Studien sagen halt alle etwas anderes.

    5 27 Melden
    • Mutzli 08.08.2017 10:45
      Highlight Welche Studien sollen denn das sein? Ich kann gratis schon mal verraten, dass sie mit biologischem Determinismus an einer anthro- oder biologischen Bakultät nicht gerade weit kommen würden. Ausser sie definieren Geschlecht und die Unterschiede sehr präzise und haben die Daten zur Untermauerung handfest parat.
      5 1 Melden
  • Maracuja 08.08.2017 09:39
    Highlight 2) Hier noch den Link: http://mod.iig.uni-freiburg.de/cms/fileadmin/publikationen/online-publikationen/Frauenanteil.Informatik.International.pdf

    Der tiefe Quote von Frauen in den Industrieländern lässt sich evtl. weniger durch Biologie erklären, sondern durch Lebensumstände.
    10 10 Melden
  • Maracuja 08.08.2017 09:35
    Highlight 1) Interessant ist, dass der Anteil der Frauen in der Informatik gerade in den Ländern tief ist, in denen man entsprechende Förderung betreibt. Anderswo ist der Anteil höher: <Hingegen ist in so genannten industriell halbentwickelten Ländern wie in Südamerika, Namibia, in den reichen arabischen Ländern wie Kuweit, Saudiarabien oder den Arabischen Emiraten, den Tigerstaaten oder in Indien, noch in allen so genannten industriellen Entwicklungsländern, wie Burundi, Iran, Ägypten und früher Irak, die Frauenbeteiligung viel höher, oft auch größer als der Anteil männlicher Studierender>
    13 1 Melden
  • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 08.08.2017 09:25
    Highlight Ich kapiere nicht, was an diesem Text sexistisch sein sollte. In meinem Leben, habe ich villeicht 2-3 Frauen getroffen, welche sich für Technik oder Informatik interessiert haben. Umgekehrt trifft dies auf Männer bei sozialen Themen zu.
    Ich denke in diesem Thema gibt es einen klaren Geschlechterunterschied und dies hat nichts mit Diskriminierung zu tun.

    Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
    44 10 Melden
    • Mutzli 08.08.2017 10:52
      Highlight Nr. 1: Die mehrzahl von persönlichen Anekdoten ist nicht gleich wissenschaftliche Erkenntniss. In meinem Fall z.b. gibt es mehr frauen die an technischen themen interessiert sind und sehr viel mehr männer die das “soziale“ was such immer das genau ist, interessiert bzw. Dort arbeiten. Nr.2 Es hat bis jetzt noch nie eine seriöse Untersuchung gegeben, die signifikante kognitive Unterschiede zwischen Geschlechtern erhärtet hätte. Nr.3 schlagen Sie mal amazing grace hopper nach oder die Mathematikerinnen der Nasa. Vor 70 Jahren war programmieren Frauensache, faszinierende Geschichte!
      4 8 Melden
    • aglio e olio 08.08.2017 12:28
      Highlight Damit liegst du falsch.
      Der so genannte Geschlechterunterschied den du meinst, ist lediglich gesellschaftlich konstruiert. Mit biologischen Ursachen hat das nichts zu tun. Sonst gäbe es gar keine Frauen, die z.B. Software entwickeln, Mathematikerinnen, Physikerinnen etc.

      Es ist diskriminierend, einer Person aufgrund ihres Geschlechts kognitive Fähigkeiten abzusprechen.
      Ob dir das gefällt oder nicht, es bleibt sexistische Kackscheisse!
      7 14 Melden
    • SuicidalSheep 08.08.2017 18:59
      Highlight @Aglio e oglio;

      Bullshit. Das kannst du nicht der Gesellschaft und den Geschlechterrollen in die Schuhe schieben.

      Ich z.B. wurde "mädchenhaft" erzogen, trotzdem liegen meine Interessen in männerdominierten Bereichen. In meinem Freundeskreis ist es sehr ähnlich.

      Viel eher würde ich die Höhe des Testosteronwertes im Körper zuschieben. Je nach Mensch individuell.
      4 0 Melden
    • @schurt3r 08.08.2017 19:37
      Highlight @SuicidalSheep:
      Man sollte nicht von sich auf alle anderen auf dem Planeten schliessen ;-)

      Siehe auch den Kommentar von Neutrino weiter unten. Zitat: «Hier geht es nicht um Dogmen oder Glauben - die Aussagen des Google-Mitarbeiters sind schlichtweg falsch, das wurde schon in Studien mehrmals belegt. Frauen sind für technische oder mathematische Tätigkeiten nicht biologisch weniger geeignet - das zeigt auch, dass in anderen Ländern Frauen in diesen Berufen in der Mehrzahl sind.»
      1 2 Melden
    • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 08.08.2017 22:15
      Highlight @schurt3r
      Dass Frauen bei Informatik oder Ingenieur Studium/Berufen, aus biologischer Sicht, schlechter sind wollte ich nicht sagen.
      Ich finde dieser Unterschied beruht auf den verschiedenen Interessen der unterschiedlichen Geschlechter. Ich komme auch aus einem technischen Beruf und in meinem Jahrgang waren 8 von 150 Absolventen Frauen. Dieser Unterschied beruht nicht auf Diskriminierung, sondern auf dem Geschlechterunterschied. Meiner Meinung nach soll jede Frau/Mann den Beruf erlernen den er/sie will. Jedoch ohne Zwangsquoten.

      Freundliche Grüsse aus Sektor 7G und einen schönen Abend.
      3 0 Melden
    • SuicidalSheep 09.08.2017 06:26
      Highlight Ich sage ja auch nicht, dass Männer oder Frauen besser oder weniger gut in einem bestimmten Gebiet sind. Meine Aussage sagt ganz klar, dass das Interesse bei Frauen oft viel kleiner ist für Technische Berufe, oder bei Männern im Sozialen Bereich.

      Dies einfach der Gesellschaft in die Schuhe schieben ist sehr einfach.
      5 2 Melden
    • aglio e olio 09.08.2017 09:05
      Highlight Naja, Interessenbildung findet oft in prägenden kindlichen Phasen statt. Und da spielt die Gesellschaft schon eine grosse Rolle. Meitlis sollen mit Püppchen spielen, Buben mit Autos. Vereinfacht gesagt. Ausnahmen gibts auch.
      Und ja, man kann auch im späteren Leben neue Interessen entwickeln.
      Es ist und bleibt Sexismus. Wie man es auch dreht und wendet.
      1 3 Melden
  • SuicidalSheep 08.08.2017 09:11
    Highlight Finde den Rausschmiss nicht okay. Natürlich gibt es Frauen, die lieber mit Maschinen oder Technik arbeiten, und Männer die in soziale Berufe gehen oder Künstler sind.

    Aber es ist so, dass die Verteilung der Geschlechter in einigen Berufen nicht von irgendwo kommt.

    Es passiert leider immer noch, dass Frauen übergangen werden können bei Beförderung - aber genau so sollten sie die Beförderung nicht geschenkt bekommen, nur weil sie eine Frau ist.

    Lustig finde ich ja, dass nie jemand sich echauffiert, dass es keine Frauen auf Bohrinseln gibt.
    40 7 Melden
  • ZH27 08.08.2017 08:27
    Highlight Ich finde die Idee von biologischem Determinismus ganz allgemein grösstenteils abwegig. Aber man sollte schon fair bleiben: Das Kapitel in dem "Manifest" (eigentlich einfach ein normaler Aufsatz) heisst "Possible non-bias causes of the gender gap in tech" (man beachte das 'possible'). Es beinhaltet zwar schon ein paar sehr steile Hypothesen, aber ist bei weitem nicht so schlimm wie hier dargestellt wird. Aber, er hat natürlich Blasphemie betrieben und soll nun geächtet werden. Man könnte solche Thesen auch mit Argumenten entkräften. Wieso wird das nicht gemacht?
    92 6 Melden
    • neutrino 08.08.2017 10:05
      Highlight Das wurde schon lange entkräftet - es gibt zahlreiche Studien, die dies belegen.

      Wie wenn jmd sagt, die Erde sei eine Scheibe. Das muss man nicht mehr mit Argumenten entkräften, das wurde schon getan.
      8 30 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 10:07
      Highlight Blasphemie wird prinzipiell nicht diskutiert, weil Dogmen weder diskutiert werden können, noch dürfen. Denn das könnte den Glauben der Gemeinde erschüttern und die daran geknüpften Machtverhältnisse (hier: Quotenfrauen).
      Blasphemiker werden deshalb stets ungeachtet ihrer Argumente aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen (hier durch Kündigung, manchmal durch Haftstrafen, früher auch durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen), um das bestehende Glaubens- und Machtsystem zu erhalten.
      24 11 Melden
    • neutrino 08.08.2017 10:50
      Highlight Hier geht es nicht um Dogmen oder Glauben - die Aussagen des Google-Mitarbeiters sind schlichtweg falsch, das wurde schon in Studien mehrmals belegt. Frauen sind für technische oder mathematische Tätigkeiten nicht biologisch weniger geeignet - das zeigt auch, dass in anderen Ländern Frauen in diesen Berufen in der Mehrzahl sind.

      Bei anderen Fragen gebe ich dir Recht, Vacherine, z.B. in der Flüchtlings- oder Migrationsproblematik: dort wird in gewissen Kreisen auch nur eine Meinung zugelassen - obwohl es durchaus umstritten ist, wieviel Migration sinnvoll ist.

      1 7 Melden
    • Dr. Zoidberg 08.08.2017 13:17
      Highlight @neutrino

      dann gib uns doch mal einen link zu diesen studien. ich kenne nur solche, die den biologischen hintergrund für geschlechtsspezifische unterschiede bejahen, z. b. bei affen (die ja eher nichts von kultureller prägung wissen). und ich kann dir ein lebendes beispiel liefern: mich selbst. ich habe zwei schwestern, keine brüder. ich bin weitgehend ohne vater aufgewachsen. im kindergarten war ich der einzige! junge. meine freunde waren daher freundinnen. nach den genderdogmen wäre ich wohl "weiblich" konotiert. meine schwestern haben klassische "weibliche" berufe. ich einen "männlichen".
      8 1 Melden
    • Dr. Zoidberg 08.08.2017 13:42
      Highlight @neutrino
      oh sorry, du hast dich auf die eignung zu berufen bezogen. hatte ich falsch verstanden, vergiss den post oben.
      0 1 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 13:59
      Highlight @neutrino: Nun, auch ein Google-Mitarbeiter hat das Recht auf eine eigene Meinung, ganz besonders dann, wenn sie nicht der vorherrschenden Meinung entspricht, und zwar ganz unabhängig davon, was die Mehrheit für eine Tatsache hält.
      Es spielt keine Rolle, ob der Ex-Google-Mensch falsch liegt. Ihm wegen seiner Weltanschauung den Arbeitsvertrag zu kündigen, ist totalitär und passt so gar nicht in unsere aufgeklärte Welt.
      Man stelle sich vor, man hätte ihm wegen anderer weltanschaulicher Stellungnahmen gekündigt, die ihn z.B. als Gegner der US-Drohnenangriffe, oder als Trump-Fan outen.
      8 0 Melden
    • neutrino 08.08.2017 14:28
      Highlight Z.B. diese Studie:

      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7076377

      Mir geht es drum, dass es nicht stimmt, dass Männer biologisch bedingt bessere Programmierer, und deshalb in der Tech-Branche übervertreten sind.

      Man hat das bei Kindern mehrmals geprüft, und da wurde nie ein signifikater Unterschied gefunden zwischen Mädchen und Jungen bzgl. naturwissensch., technischer und mathematischer Fähigkeiten. Männer sind in der Tech-Branche übervertreten, das beruht jedoch nicht auf Biologie. Das ist nicht meine persönliche Meinung - wenn jmd eine Gegenstudie hat, bin ich offen meine Meinung zu ändern.
      1 3 Melden
    • neutrino 08.08.2017 14:33
      Highlight Klar hat er das Recht auf seine Meinung, aber ich gewichte das Recht eines privaten Unternehmens höher, selbst zu bestimmen, wer für das Unternehmen arbeitet.

      Es besteht kein Anspruch, dass man bei einem bestimmten privaten Unternehmen arbeiten darf. Ist auch gut so - ich möchte in meiner Firma auch selber bestimmen können, wer dort arbeitet und wer nicht.
      2 7 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 18:58
      Highlight @neutrino: Das bedeutet, dass Du keine Abneigung, oder evtl. sogar eine heimliche Vorliebe für totalitäre Gesellschaften hast.
      Ein aufgeklärter und vorallem tüchtiger Unternehmen schaut auf die Arbeitsleistung seiner Angestellten und nicht auf deren politische Gesinnung, oder andere weltanschaulichen Eigenheiten.
      Das wäre für einen Kolchosedirektor ganz passend, aber sicher nicht für einen Unternehmer eines demokratischen, freien Landes.
      Fändest Du es gut, wenn ein Unternehmer frei entscheidet, wen er einstellt, und dabei prinzipiell keine Schwulen, Juden oder unverheiratete Frauen einstellt?
      3 1 Melden
    • neutrino 08.08.2017 20:10
      Highlight Totalitär ist eine Gesellschaft, wenn der Staat genaue und unverhältnismässige Vorschriften macht, wie sich Private verhalten sollen - z.B. dass keine Juden angestellt werden (Hitler-Deutschland), keine Frauen (Saudi-Arabien), etc.

      Liberal ist ein Staat, wenn Privaten sehr wenig Vorschriften gemacht werden. D.h. ein Bauherr darf nur Männer einstellen, wenn er will, ein Arzt nur blonde Frauen, ein asiatisches Restaurant nur Chinesen, etc.

      Die Unterscheidung Staat - Private ist dabei zentral: der Staat soll neutral und ausgewogen handeln. Der Private ist im Rahmen des Gesetzes frei.
      3 2 Melden
    • neutrino 08.08.2017 20:14
      Highlight @Vacherine: drum zur Antwort auf deine Frage: Ja, ich bin selbständig, und entscheide gerne selber, wen ich einstelle. Das soll nicht der Staat für mich regeln. Ich trage das Risiko und die Verantwortung für meinen Laden, da soll ich das auch entscheiden dürfen.
      2 2 Melden
  • Kronrod 08.08.2017 07:47
    Highlight Google gewichtet Diversität bei Geschlecht und Hautfarbe höher als Diversität politischer Meinungen. Dass sie den Autor des Memos nun feuern, bestätigt dessen Vorwurf, dass es kaum möglich ist Googles Diversitätspolitik zu kritisieren. Dabei legt er nämlich einen wunden Punkt auf die Sexismusdebatte: biologische Ursachen von Ungleichheit werden kategorisch ausgeschlossen, und zwar nicht aus wissenschaftlichen, sondern aus ideologischen Gründen.
    118 21 Melden
    • @schurt3r 08.08.2017 08:07
      Highlight Und die «biologischen Ursachen von Ungleichheit» rechtfertigen sicher auch die Diskriminierung weiblicher Angestellter bezüglich Lohn... *Ironie off*

      Quelle: The Guardian
      http://bit.ly/2o70Z2U

      Als Vater einer Technik-interessierten Tochter kann ich nur sagen: Geschlechterstereotype gilt es zu bekämpfen, nicht zu bestärken!
      38 99 Melden
    • reaper54 08.08.2017 08:16
      Highlight @schurt3r:
      Das ist schön wenn sich Ihre Tochter für Technik interessiert und natürlich soll sie die gleichen Chancen haben wie ein Mann, das steht ausser Debatte. Jedoch interessiert sich ein Grossteil der Frauen und Mädchen nicht dafür, aus welchen Gründen auch immer. Das ist, wenn es politisch korrekt formuliert wird, überhaupt nicht sexistisch, sondern eine Tatsache. Genauso gibt es Bereiche, gerade im Sozialen, in denen Frauen einfach stärker sind als Männer.
      Und ja, jemanden feuern weil seine Meinung einem nicht passt, ist schon eine sehr fragwürdige Praxis...
      108 18 Melden
    • blablup 08.08.2017 08:21
      Highlight Mindestens genauso wichtig ist es allerdings, andere Meinungen zuzulassen, auch wenn sie falsch sind, ansonsten versagen wir als Demokratie und Gemeinschaft. Zu behaupten, dass wir alle biologisch gleich sind, wäre schliesslich auch Unsinn. Wenn wir Mitarbeiter wegen interner Diskussionen rausschmeissen, sind wir die Unterdrücker.
      84 9 Melden
    • @schurt3r 08.08.2017 08:42
      Highlight @reaper54:
      Danke fürs Feedback.

      Es gilt diese «Gründe» kritisch zu hinterfragen, statt sie einfach als (biologisch) gegebene «Tatsachen» hinzunehmen, die einem gut ins eigene Weltbild passen.

      Denn: Kinder lernen sehr früh, welche Merkmale in ihrer Kultur als «männlich» und welche als «weiblich» angesehen werden – und welches Verhalten vor diesem Hintergrund als abweichend gilt.

      Lesenswerter Beitrag dazu:
      http://bit.ly/2uByKLu

      (tagesspiegel.de)
      24 47 Melden
    • poga 08.08.2017 08:58
      Highlight @schurt3r: dabei ist aber eine Entlassung so ziemlich das dümmste. So schliesst man eine Seite der Diskussion aus, somit gibt es auch keine.
      57 5 Melden
    • Kronrod 08.08.2017 09:00
      Highlight Wir sind uns alle einig, dass es unfair ist, wenn jemand aufgrund seines Geschlechts einen Job nicht kriegt. Genau das ist aber offizielle Firmenpolitik bei Google und Co.: wenn sich eine Frau und neun gleich qualifizierte Männer auf eine Stelle bewerben, haben letztere keine Chance, weil sie das falsche Geschlecht haben. Ist es gerecht, junge Männer für den Sexismus ihrer Grossväter zu bestrafen? Zynischerweise nennt sich das dann "equal opportunities employer".
      72 7 Melden
    • who cares? 08.08.2017 09:17
      Highlight @schurt3r Danke, dass du zeigst, dass es auch Männer gibt, die sich nicht wegen jedem Gleichberechtigungsbeitrag in die Ecke gedrängt und in ihrem fragilen Ego verletzt fühlen.
      5 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.08.2017 09:22
      Highlight Kronrod, das ist nicht nur bei Google & Co. so, sondern auch bei öffentlich-rechtlichen Arbeitgebern in der Schweiz gängige sexistische Praxis.
      20 5 Melden
    • Nausicaä 08.08.2017 09:27
      Highlight @schurt3r
      Vielen Dank für den lesenswerten Artikel.
      Ich frage mich ja schon, welches Interesse heutzutage dahintersteckt, ominöse 'biologische' Unterschiede zu betonen...mir schwant da einiges.
      Die gleiche Strategie wurde übrigens in früheren Jahrhunderten schon verfolgt, um die Entfaltungsmöglichkeiten von Frauen einzuschränken und sie an der Familienarbeit festzubinden.
      5 19 Melden
    • Maracuja 08.08.2017 09:30
      Highlight @Kronrad

      Wenn in einer Branche, ein Geschlecht massiv übervertreten ist, kommt es vor, dass bei gleich gut qualifizierten Bewerbern, die- bzw. derjenige bevorzugt wird, der zum bisher untervertretenen Geschlecht gehört. Bei Stellen im sozialen Bereich (Kinderheim, Primarschullehrer u.ä.) profitieren dabei die Männer, bei Stellen im technischen Bereich die Frauen. Ist ärgerlich für die Betroffenen, von einer Bestrafung für den Sexismus der Grossväter kann man aber nicht sprechen. Hätten Sie eine bessere Idee wie man vermehrt zu gemischten Teams kommt (im soz. Bereich ist das sehr wichtig)?
      8 12 Melden
    • Ylene 08.08.2017 10:24
      Highlight @ Kronrod: Sorry, aber das ist völliger Blödsinn. Hast du jemals Leute eingestellt? Es gibt NIE 2, geschweige denn 10 Bewerber, die völlig die gleichen Qualifikationen haben. Zudem läuft der Einstellungsprozess bei Google so, dass die Bewerbung zuerst automatisch vom System gescreent wird. Falls positiv, gibt es ein Telefoninterview (ja, praktisch jeder Google-Entwickler muss monatlich eine bestimmte Anzahl Telefoninterviews mit Bewerbern weltweit durchführen.) Laufen beide Telefoninterviews gut, geht der Bewerber dann an 'seinen' Standort für ein weiteres Interview face-to-face.
      8 7 Melden
    • wasylon 08.08.2017 13:25
      Highlight @Daniel Schurter:
      Ich bin ganz Ihrer Meinung. Darum sollten Sie und Watson mit guten Beispiel voran gehen und diese Stereotypen durchbrechen. Sie übernehmen von Simone Meier die Gesellschafts-und People News und Frau Meier die Digital News.
      6 0 Melden
    • o.o 08.08.2017 14:22
      Highlight @ Nausicaä "Die gleiche Strategie wurde übrigens in früheren Jahrhunderten schon verfolgt, um die Entfaltungsmöglichkeiten von Frauen einzuschränken und sie an der Familienarbeit festzubinden."

      Sprichst du vom Patriarchat, der Männerclub, in welchem die Unterdrückung der Frau organisiert wird?
      2 4 Melden
    • neutrino 08.08.2017 15:24
      Highlight @reaper: leider hast du den Kern der Diskussion nicht verstanden. Es geht genau um diese Gründe, warum sich Mädchen/Frauen weniger für Technik interessieren. Die einen sagen, das sei biologisch bedingt, die anderen sagen nein.
      1 1 Melden
    • Nausicaä 08.08.2017 15:31
      Highlight @o.o: Organisisieren im Sinne eines bewussten Organisierens ist eine unpassende Formulierung.
      Aber falls du in Bezug auf Geschichte Lücken hast, unterhalte dich doch mal mit einem/r Historiker/ über die Stellung der Frau vor den 68ern. Dann im Weiteren spezifisch über dieses esoterische Biologie-Gedöns. Und wähl dir als Ansprechpartner nicht die eine Lusche von der SVP aus ;).
      3 3 Melden
  • rolf.iller 08.08.2017 07:43
    Highlight Was ist denn da mit der freien Meinungsäusserung passiert? Dar Mann darf doch eine Meinung haben! Das Paper war sehr durchdacht und abwägend formuliert.
    83 17 Melden
  • o.o 08.08.2017 07:30
    Highlight Zu Google: Was bitte ist falsch an dem Text? Der Text entspricht dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung.
    84 30 Melden
    • @schurt3r 08.08.2017 07:37
      Highlight Deine Behauptung kannst du sicher mit ein paar (vertrauenswürdigen) Links belegen, oder?
      31 72 Melden
    • CasRas 08.08.2017 07:45
      Highlight Daniel: Dies ist eine mögliche Schlussfolgerung, wenn trotz massivster Frühförderung der Mädchen in den naturwissenschaftlichen Bereichen deren Anteil an technischen Hochschulen und Universitäten ausser in Biologie immer noch marginal klein ausfällt.

      Es können sicher einige deiner Kolleginnen beantworten, warum sie Journalismus studiert haben, anstatt ein Departement weiter Maschinenbau oder Informatik. Würde mich ehrlich interessieren, auch als ganzer, recherchierter Artikel.
      74 10 Melden
    • walsi 08.08.2017 07:51
      Highlight @schurt3r: Die aktuelle Bundesratswahl zeigt, dass es Unterschiede zwischen den Geschlechtern geben muss, sonst wäre es ja egal ob eine Frau oder ein Mann gewählt wird.
      67 9 Melden
    • blablup 08.08.2017 08:32
      Highlight @walsi:
      Lustiger Vergleich, aber der Kontext stimmt nicht ganz. Es wird nämlich suggeriert, dass Frauen schlechter sind in technischen Berufen. Wenn du das beim Bundesrat behauptest... uh oh :-)
      Es geht nicht darum, dass Mädels weniger interessiert an technischen Berufen sind, was nämlich an den Stereotypen der Eltern liegen könnte (warum sind rosa Kleider = Mädchen?)
      11 28 Melden
    • walsi 08.08.2017 08:54
      Highlight @blablup: Frauen sind in gewissen technischen Berufen sogar besser als Männer. Z.B. inder Montage von kleinen und feinen Komponeten, wie in der Elektronik. Da werden Frauen bevorzugt weil die das einfach besser können als Männer.
      27 11 Melden
    • huck 08.08.2017 10:13
      Highlight @walsi: ja gut, die Montage von elektronischen Bauteilen am Fliessband ist jetzt nicht grad das was in der Diskussion als "technischer Beruf" gilt.
      16 5 Melden
    • one0one 08.08.2017 12:26
      Highlight @Walsi: Technische Produkte herzustellen ist kein technischer Beruf. Das nennt sich Montage. In der Montage werden Frauen bevorzugt weil sie exakter arbeiten. Dafür ist es schwieriger aus Frauen ein gut funktionierendes Team für eine Fliessbandproduktion zu formen weil die sich einfach viel häufiger in die Haare geraten...
      Natuerlich gibt es bei immer Ausnahmen, aber das sind nun mal die Erfahrungen, die ich persönlich gemacht habe, als ich die undankbare Aufgabe hatte, von Einzelfertigung auf Linienfertigung umzustellen...
      2 0 Melden
    • Dr. Zoidberg 08.08.2017 13:41
      Highlight @schurt3r:

      http://bit.ly/2hGmtUU
      http://stan.md/2fp3cXy
      http://bit.ly/2fpjKOW

      es ist unstrittig, dass Erziehung und Umfeld uns massiv beeinflussen. Aber zu behaupten, es gäbe keinerlei biologische Ursache für unterschiedliche, geschlechtsabhängige Verhaltensweisen, ist schlicht Genderismgeschwätz.

      Und erklär mir doch mal, wie meine Tochter, die in einem Haushalt voller Computer aufgewachsen ist, den 1. Gameboy vor der 1. barbie hatte (die sie sich gewünscht hat!) heute auf Rosa, Hello Kitty und Backen steht, aber mit Computern und Technik allgemein nichts zu tun haben will?
      6 0 Melden
    • walsi 08.08.2017 13:50
      Highlight @one0one: Kurz gesagt du gibst zu, dass es Geschlechter-spezifische Unterschiede gibt und das Frauen für gewisse Arbeiten besser geeignet sind und für andere weniger. Umgekehrt gilt das für Männer genau so. Das ist es doch, was der Mann geschrieben hat. Damit hat er nichts bewertet, sondern einfach mal festgestellt wie es ist.
      4 0 Melden
    • Vipa 08.08.2017 15:04
      Highlight @Dr. Zoidberg:

      Noch ein Link für die Halde: https://stanmed.stanford.edu/2017spring/how-mens-and-womens-brains-are-different.html
      2 0 Melden

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