Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bitcoin basiert auf der Blockchain-Technologie. Sie erlaubt zum Beispiel anonyme, sichere Transaktionen in Echtzeit ohne Umwege über Banken oder Kreditkartenfirmen. bild. keystone

Hallo Bitcoin Cash! Was du jetzt über die neue Digital-Währung wissen solltest

Das virtuelle Zahlungsmittel Bitcoin hat einen neuen Konkurrenten: die Schwesterwährung Bitcoin Cash. Die Abspaltung glückte, aber Anleger müssen nun besonders vorsichtig sein.

03.08.17, 20:05 04.08.17, 06:10

Angela Gruber / spiegel online



Ein Artikel von

Es gibt eine neue Kryptowährung auf dem Markt. Ihr Name: Bitcoin Cash. Er verrät schon, wie eng das neue Digitalgeld mit der wohl bekanntesten Kryptowährung der Welt, Bitcoin, zusammenhängt. Der Start von Bitcoin Cash war am Dienstagabend.

Der Markt reagierte sofort - und zwar positiv. Stand Donnerstagvormittag war Bitcoin Cash schon auf Platz drei der gefragtesten Kryptowährungen geklettert, hinter Bitcoin auf Platz eins und Ethereum auf Platz zwei. Der Bitcoin-Kurs, der traditionell extrem stark schwankt, gab leicht nach und liegt aktuell bei 2741 Dollar. Ein Bitcoin Cash ist deutlich weniger wert, aber immerhin schon rund 400 Franken.

Was ist der Unterschied zwischen Bitcoin Cash und Bitcoin?

Bitcoin Cash ist sozusagen die kleine Schwester von Bitcoin. Ohne Bitcoin würde es kein Bitcoin Cash geben, denn die neue Währung ist das Produkt einer Abspaltung von Bitcoin, einem sogenannten Fork.

Bis zum Zeitpunkt der Aufspaltung teilen sich beide Währungen eine gemeinsame Historie, festgeschrieben in einer Datenbank, der sogenannten Blockchain. Mit dem Start von Bitcoin Cash gibt es ab sofort einen weiteren Strang des virtuellen Zahlungsmittels, die nicht mehr zueinander kompatibel sind und nach jeweils eigenen Regeln funktionieren.

Der Abspaltung ist ein Richtungsstreit innerhalb der Gemeinschaft der Bitcoin-Unterstützer vorausgegangen. Eine einflussreiche Gruppe aus Unternehmern und Investoren wollte die technische Beschränkung von Bitcoin, nämlich, dass grob gesagt nur rund fünf Transaktionen pro Sekunde möglich sind, nicht mehr akzeptieren. Mit Bitcoin Cash soll das bearbeitbare Transaktionsvolumen nun steigen. Damit das möglich ist, mussten im Hintergrund weitreichende technische Änderungen vorgenommen werden, die eine Abspaltung der neuen Währung notwendig machten.

Bitcoin selbst sind seit 2009 im Umlauf. Weil weder Bitcoin noch Bitcoin Cash Währungen im herkömmlichen Sinne sind, gelten für sie auch nicht dieselben strengen Regeln und Auflagen durch Staaten oder Notenbanken wie für Euro oder Dollar.

Wie funktioniert Bitcoin Cash?

Beide Bitcoin-Systeme nutzen die sogenannte Blockchain-Technologie. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Die Blockchain ist eine Art unbestechlicher und nahezu nicht manipulierbarer digitaler Buchhalter.

Man kann sich die Blockchain wie einen Lego-Turm vorstellen, der Stück für Stück um neue Steine, Blöcke genannt, wächst. Jeder dieser Blöcke enthält Informationen zu aktuellen Transaktionen und jeder neue Block ist durch eine sogenannte Prüfsumme, die sich aus seinem Inhalt berechnet, mit dem vorigen verbunden.

Deshalb lassen sich die Steine, die weiter unten im Turm stecken, nicht einfach herausnehmen und manipulieren oder ersetzen - sondern bilden ein unveränderbares Fundament. Die Bausteine entstehen aber nicht aus luftleerem Raum, sondern müssen digital erzeugt werden. Sie werden in komplizierten Rechenprozessen, dem sogenannten Mining, errechnet. Das braucht viel Computerleistung.

Streit gab es um die Frage, wie gross die Blöcke sein sollen. Bisher war ein Bitcoin-Block ein Megabyte gross - aus Sicht vieler zu wenig Platz, um das steigende Transaktionsvolumen schnell genug in die Blockchain einarbeiten zu können. Die Blöcke von Bitcoin Cash sollen nun acht Mal so gross sein wie jene von Bitcoin - ein zweiter Arm des Blockchain-Turms entsteht.

Drei entscheidende Vorteile zeichnen das neue System aus: Erstens können Transaktionen in Echtzeit abgewickelt werden. Zweitens erfolgen sie anonym und drittens braucht es für dafür keine Zwischenhändler wie Banken oder Kreditkarteninstitute. grafik: watson/shutterstock quelle: spiegel

Was bedeutet die Abspaltung für Bitcoin-Anleger?

Weil beide Arme des Turms immer noch das gleiche Fundament haben, die gleiche Historie, gilt eine Besonderheit: Vor dem Fork existente Coins sind nun in beiden Blockchains vorhanden. Wer vor dem Fork am 1. August drei Bitcoin besass, hat nun drei Bitcoin und drei Bitcoin Cash.

Diese Duplizierung gilt aber nicht für alle Anleger, es kommt auf die genaue Art der Anlage und des Bitcoin-Investments an. Manche Nutzer könnten somit auch leer ausgehen. Denn die Bitcoin-Börsen haben sich ganz unterschiedlich zu Bitcoin Cash positioniert. Anleger der grossen Börse Coinbase etwa gehen -wie in einer E-Mail an Kunden angekündigt - erst mal leer aus. Coinbase ignoriert die neue Digitalwährung. In einem Tweet betonte der Chef der Börse, Brian Armstrong, man wolle nichts überstürzen. Langfristig wolle er aber alle legalen Produkte anbieten, mit denen seine Kunden handeln wollen.

Börsen, Tauschplätze und andere Bitcoin-Seiten beraten Anleger nun, wie sie mit den Neuerungen umgehen sollen. Viele Details sind noch unklar. «Bitte seid bei allem was ihr macht sehr vorsichtig», warnt zum Beispiel die Bitcoin-Seite «BTC Echo» und rät: «Jeder sollte sich ausreichend Zeit nehmen und sich mit der Materie beschäftigen, die BCH laufen nicht weg.» BCH und BCC sind neue Abkürzungen, die für Bitcoin Cash verwendet werden.

Wird Bitcoin Cash sich dauerhaft etablieren?

Das ist trotz des guten Starts noch höchst ungewiss. Abspaltungen, die Forks, hat es in der Bitcoin-Geschichte immer wieder gegeben. Als Indiz, dass Bitcoin Cash zu den erfolgreicheren Neugründungen gehören wird, kann der einflussreiche Kreis der Unterstützer gelten.

Unklar ist noch, inwiefern einflussreiche Börsen künftig mit Bitcoin Cash umgehen werden. Gehandelt wird das neue Geld zum Beispiel schon bei der grossen Börse Bitfinex aus China.

Der Streit um die Zukunft von Bitcoin geht derweil auch trotz der Abspaltung von Bitcoin Cash weiter. Auch im Code des Ursprungs-Bitcoin könnte es bald Änderungen geben, die die Blockgrösse immerhin verdoppeln sollen. Diese Aktualisierung trägt den Namen SegWit2x und war eine Idee, die die Abspaltung von Bitcoin Cash hätte verhindern sollen. Sollte sie doch nicht kommen, könnte das wiederum Bitcoin Cash Auftrieb verleihen.

Die reichsten acht Männer besitzen soviel wie die halbe Welt

Video: watson/Lya Saxer

Um Bitcoin tobt ein Machtkampf – und trotzdem steigt der Preis! Wir erklären weshalb

11 goldene Regeln, wenn du jetzt mit Kryptowährungen zocken willst

Die Cryptocoins vermehren sich wie die Karnickel

Du hast den Bitcoin-Zug verpasst und willst nun mit ICOs reich werden? Dann sei gewarnt!

Dieser Typ verkauft sein ganzes Hab und Gut für Bitcoins

Millionär oder Pleite – mit Kryptowährungen ist beides ziemlich schnell möglich

7 Gründe, weshalb alte Banker (zum Teil gerechtfertigt) gegen Kryptowährungen stänkern

Der Bitcoin-Kurs schiesst in die Höhe – dank der Chinesen und der Russen-Mafia?

Das Ende des Geldes

Du hast gedacht, die Bitcoins waren bloss ein vorübergehender Hype? Dann denk nochmal nach!

Onlinebörse Mt. Gox findet verlorengeglaubte Bitcoins im Wert von 115 Millionen Dollar – durch Zufall

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

43
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Huber 05.08.2017 08:06
    Highlight Wieso habe ich dazumal nicht mehr Bitcoins gekauft :-( Grrr jetzt ist der Kurs schon auf 2500 Euro oben. Aber dafür habe ich nun den gleichen Betrag in BitCoin Cash :-) Auch gut.
    2 3 Melden
  • mbr72 04.08.2017 12:58
    Highlight Grösste Fehlkonstruktion drr Währungsgeschichte - eine Transaktion, welche extraviel Rechenleistung verbratet... unökonomischer gehts nimmer!! Das skaliert überhaupt nicht.
    10 11 Melden
    • dukatenwilli 05.08.2017 22:52
      Highlight iota.... anschauen
      0 0 Melden
  • flyingdutch18 04.08.2017 06:44
    Highlight Wenn ich meinen PC für das Mining zur Verfügung stelle und dadurch "Geld" schaffe, wieviel kann ich bei Bitcoin, Bitcoin Cash und Ethereum pro Monat verdienen?
    5 5 Melden
    • HAL9000 04.08.2017 08:48
      Highlight Beträchtlich wenig ;)
      Google mal nach Mining Rack Bitcoin oder such mal zusammen was du so brauchst, rechne Strom und Zeit zusammen.
      Nimm den gerechneten Wert und kauf damit BCash oder BTCs oder eben halt der grosse Aufsteiger Litecoin.
      Mining geht nicht einfach mit einem "Gamer"-PC. Sorry
      13 0 Melden
    • Martin Häfliger 04.08.2017 09:42
      Highlight Nichts, ausser du klaust den Strom dafür irgendwo.
      8 0 Melden
    • Don Huber 05.08.2017 08:07
      Highlight Da bräuchtest du so viel Power und neuste Hardware und das in Massen, dass der Strom am Schluss mehr kosten würde.
      0 0 Melden
  • fax 04.08.2017 01:24
    Highlight Kurz neue Währung erfunden? Vermögen verdoppelt oder auch nicht. Legoturm. Gehört dir, kannst es aber nicht anfassen. Spielzeuggeld.
    17 11 Melden
  • phoenix81 03.08.2017 22:14
    Highlight irgendwann wird es nur noch digitales Geld geben. Ist in China mit Wechat-Pay und Alipay de facto heute schon der Fall. In der Schweiz hinken wir min. 10 Jahre hinterher.
    18 52 Melden
    • sambeat 03.08.2017 22:42
      Highlight Digital ist nicht immer nur gut. Gerade wenns ums Geld geht, habe ich persönlich viel lieber materielle Dinge wie Münzen oder Scheinen zur Hand...
      22 5 Melden
    • MaskedGaijin 03.08.2017 22:49
      Highlight in dem fall zum glück.
      18 1 Melden
    • Moti_03 04.08.2017 11:10
      Highlight Was hat das mit digitaler währung zu tun? Was du erwähnst ist wie Apple und Samsung pay und bei allen sind Kreditkarten hinterlegt. Information schaded nie...

      Contacless ist und bleibt das schnellste.
      4 4 Melden
    • phoenix81 04.08.2017 12:24
      Highlight der logische nächste Schritt ist die Umstellung der Kreditkarten auf Digitalwährung. Den eigentlich braucht den Kreditkarten-Middleman niemand mehr. Er verteuert die Transaktion nur unnötig. Darum denk ich hat Bitcoin Cash auch eine grösse Zukunft - weil die Transaktionen viel billiger und schneller ablaufen als bei Bitcoin.
      5 3 Melden
    • Maragia 04.08.2017 15:16
      Highlight Aber trotzdem brauchst du auch bei Bitcoin ja jemand, der die Transaktion "berechnet" oder? Und das kostet auch! Nichts ist gratis!
      6 1 Melden
    • phoenix81 04.08.2017 16:02
      Highlight @Maragia Stimmt, aber ist um ein vielfaches günstiger als bei Kreditkarten (also bei Bitcoin Cash). Und es gibt keine jährlichen Gebühren.
      5 2 Melden
    • Moti_03 04.08.2017 17:00
      Highlight @Leute ; ich lass euch gerne eure träume, nur wird sich das nie durchsetzen, sobald die Regulierung und geldwäscherei Themen eingehalten werden müssen, ist fertig mit ohne Gebühren, meint ihr die Banken machen das als spass? Keine Rechtsgrundlage, nichts. Schin ein bisschen utopisches träumen.
      8 1 Melden
    • Maragia 04.08.2017 17:13
      Highlight Hat man auch nicht bei allen KK. Mit diversen KK gibts aber auch schöne Boni, z.B. Miles&More. Da liegt pro Jahr schon mal ein Flug nach Amerika drin!
      3 0 Melden
    • phoenix81 04.08.2017 21:40
      Highlight ich denke die grossbanken der schweiz haben kein interesse an etwas was sie abloest... darum hinken wir auch hinterher
      2 2 Melden
    • Elmas Lento 04.08.2017 23:26
      Highlight @Moti: Ob du dein Vermögen physisch in Banknoten oder digital als BC aufbewahrst macht keinen Unterschied. In beiden Fällen hat die Bank und die Behörden keine Kontrolle darüber. Grössere Beträge werden aber die wenigsten Zuhause aufbewahren, egal in welcher Form. Das Geld liegt auf der Bank und wenn sich BC durchsetzt wird es ähnliche Institute dafür geben. Die Banken wären dafür eigentlich schon gut ausgerüstet da sie für E-Banking schon sehr sichere Umgebungen aufgebaut haben. Und ja: selbstverständlich werden sie Gebühren verlangen.
      0 2 Melden
    • Moti_03 05.08.2017 16:20
      Highlight Kreditkarten auch falsches Thema, wieso gibt es verschiedene Karten mit verschiedenen gebühren? Ganz einfach, die Versicherung etc sind nicht gleich, bitcoins hat gar nichts. Man sollte sich nicht äußern, wenn man beim Thema keine Ahnung hat...
      2 0 Melden
    • dukatenwilli 05.08.2017 23:01
      Highlight und nochmals....iota anschauen. behandelt all diese probleme.
      0 0 Melden
  • mein Lieber 03.08.2017 21:44
    Highlight Super Sache. Dezentralisierte Währung as it's best. Dank bitcoin hab ich ein stattliches Sümmchen "verdient" =)
    26 37 Melden
    • HAL9000 04.08.2017 08:50
      Highlight @vespatimo, wow, was für eine Antwort.
      Ich selber hab mir vor kurzem ein Auto mit ein paar BTC gekauft =)
      Zum Glück stieg ich früh ein.
      Könnt ihr auch noch, kauft LItecoins ;)
      11 6 Melden
    • Vespa Timo 04.08.2017 10:22
      Highlight Wow ihr seid ja richtige Gewinner :) Die Gier ist halt grenzenlos... Genau wie die Dummheit
      11 16 Melden
    • mein Lieber 04.08.2017 13:03
      Highlight Ui Vespa Timo, da les ich aber ziemlich viel Groll zwischen deinen Zeilen. Alles Gute und Glück für dich
      3 1 Melden
    • Vespa Timo 04.08.2017 14:05
      Highlight Nöö... Keine Angst. Wenn man stolz drauf sein möchte durch Spekulation zu Sachwerten zu kommen dann muss ich das nicht lobenswert finden oder? Du unterstützt ein hochkriminelles System... Aber klar... Machen ja alle anderen auch also Augen zu und durch...
      7 6 Melden
    • mein Lieber 04.08.2017 18:01
      Highlight Vespa Timo, hast du ein Bankkonto? Falls ja dann unterstützt du ein hochkriminelles System. Sorry gäll, aber deine Doppelmoral überzeugt vielleicht einen Primarschüler...
      4 6 Melden
    • djangobits 09.08.2017 12:36
      Highlight @Vespa Timo, was ist an dem System "hochkriminell"? Ist es krimineller als Dollars oder Schweizer Franken? Nö, isses nicht.
      1 0 Melden
  • Maragia 03.08.2017 20:19
    Highlight Da liest man so was, und fragt sich, wieso alle wollen dass Bitcoin als Zahlungsmittel anerkannt wird?
    Bei solchen groben Änderungen am Markt/Zahlungsmittel, wird doch kein Vertrauen geschenkt?
    Ich will, dass mein Geld auch noch in einem Jahr nutzbar ist, und nicht plötzlich nicht mehr so richtig exisiert...
    Oder verstehe ich das als Laie falsch?
    63 15 Melden
    • Nuka Cola 03.08.2017 21:20
      Highlight Verstehst du leider etwas falsch, dein Geld ist noch nutzbar.
      Je nach Geschäft, Geschäftspartner und Volumina, als auch der Verschleierung (den Bitcoin ist sehr wohl nachvollziehbar, wenn man etwas an Informationen hat) welche du für Notwemdig erachtest, bietet sicj eine andere Currency an. Da des alles digital ist, und so schnell getauscht werden kann, wechselst de halt dein Geld.
      Wichtig ist auch, eine minimale Diversität in deinem Pool zu haben. Altcoins, Forks und Neucoins.
      Wenn du dein Geld einfach nur nutzen willst, nen stabilen Altcoin besitzen, und bei Bedarf rasch wechseln.
      17 18 Melden
    • sambeat 03.08.2017 22:45
      Highlight @Django: Momoll, gratuliere! Ich gebe zu, nicht das Geringste verstanden zu haben ;) Bitcoins und die anderen Coinsdings überlasse ich gerne denen, die damit umzugehen wissen. Ich liebe Bancomaten! (Verdammt, vielleicht werde ich nun doch langsam alt...)
      17 1 Melden
    • seventhinkingsteps 03.08.2017 23:09
      Highlight Wenn du Fiat-Währungen mehr Vertrauen schenkst statt Bitcoin dann ist Bitcoin wahrscheinlich nichts für dich.

      Und das sag ich nicht abwertend, der Grundgedanke hinter Bitcoin ist einfach ein wenig (rechts) libertär/anarchistisch.

      Das Problem ist, dass im Falle eines Hacks auch niemand Verantwortung übernehmen muss. Klar kann man die Entwickler der jeweiligen Blockchain anprangern, aber mehr als das gibts nicht. Wenn deine Bank gehackt wird, hast du noch rechtlichen Anspruch auf dein Geld. Wenn ein Hacker Millionen Bitcoin abzieht, ist dein Geld halt weg.
      17 0 Melden
    • Dagobart 06.08.2017 16:03
      Highlight @seventhinkingsteps : Wenn deine Bank gehackt wird, hast du anspruch auf einen gesetzlich geschützten Teil. Nicht auf alles ! Ich glaube mich aus der letzten finanzkrise zu erinnern ,dass dieser Teil rund 120'000 ausmacht !!
      1 0 Melden

Whistleblower-Plattform Swiss Leaks nimmt Betrieb auf

Swiss Leaks ist am Freitag offiziell gestartet. Die Whistleblowing-Plattform soll Leuten, die in der Schweizer Wirtschaft, Politik oder Verwaltung Missstände aufdecken wollen, eine Meldung unter Wahrung der Anonymität ermöglichen.

Das Team besteht aus rund 30 Freiwilligen, unter anderem auch dem Julius Bär-Whistleblower Rudolf Elmer, wie die Kampangenenorganisation Campax, die Gründerin von Swiss Leaks, am Freitag mitteilte.

Eingaben über die Website swiss-leaks.net sollen nach einer ersten …

Artikel lesen