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Software-Entwicklungsfirma in Guangzhou. Bild: Shutterstock/Rob Crandall

Software

China will mit eigenem Betriebssystem Apple und Microsoft zurückdrängen

24.08.14, 14:32

China fordert die US-Technologie-Riesen Apple, Microsoft und Google mit der Entwicklung eines eigenen Betriebssystems heraus. Die Software solle ab Oktober für traditionelle Computer bereitstehen und später auch auf Smartphones und Tablets laufen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. 

Der Chef der im März zu diesem Zweck gegründeten offiziellen Entwicklungsallianz, Ni Guangnan, sagte demnach, er hoffe, dass das heimische Betriebssystem innerhalb von ein bis zwei Jahren ausländische Produkte auf Computern ersetzen könne. Auf mobilen Geräten solle dies in drei bis fünf Jahren der Fall sein. 

Fragen der Computertechnologie und -sicherheit hatten zuletzt zwischen den USA und China für Spannungen gesorgt – unter anderem durch die Enthüllungen des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden

Schlüssel zum Erfolg

Im Mai untersagte die Regierung in Peking öffentlichen Stellen die Nutzung des neuesten Microsoft-Betriebssystems Windows 8. Zudem hatte China geklagt, dass Google mit seinem Betriebssystem Android eine zu starke Kontrolle über die chinesische Smartphone-Industrie ausübt. 

Kein Windows 8 für öffentliche Stellen. Bild: © Bobby Yip / Reuters/REUTERS

Ni nannte das Verbot von Windows 8 eine gute Gelegenheit für die chinesische Software-Branche, in der allerdings noch weitere Entwicklungen und Investitionen vonnöten seien. «Die Schaffung eines Umfelds, in dem wir es mit Google, Apple und Microsoft aufnehmen können – das ist der Schlüssel zum Erfolg», sagte Ni. (dhr/sda/reu)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • SofaSurfer 25.08.2014 23:33
    Highlight @ romeo: da wäre ich mir nicht zu sicher... Die besten entwickler kommen schon lange nicht mehr aus der USA. Russland, polen, Ukraine, china, korea, taiwan und weitere umscheinbare haben zurzeit die besten Köpfe im Bereich Entwicklung. Nur so zur Info.....
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    • Romeo 26.08.2014 08:40
      Highlight Technologisch, infrastrukturmässig und das Budget auch? Köpfe kann man auch kaufen.
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  • Maya Eldorado 24.08.2014 20:26
    Highlight Das sollte sich auch Europa überlegen. Die USA ist einfach zu mächtig.
    2 0 Melden
    • Romeo 25.08.2014 17:57
      Highlight Und mehrere Schritte Voraus auch.
      0 0 Melden

iOS-Kontrollzentrum lässt WLAN und Bluetooth aktiv, selbst wenn es der Nutzer deaktiviert

Aus heisst nicht immer aus: Apples neues Kontrollzentrum in iOS 11 hat zwar Knöpfe zum Deaktivieren der WLAN- und Bluetooth-Verbindung, doch die Funkverbindungen bleiben im Hintergrund aktiv. Das sei so gewollt, sagt Apple.

Das neue iOS 11 für iPhone, iPad und iPod touch macht es Apple-Nutzern deutlich schwerer, Funkverbindungen vollständig zu kappen. Wer bei seinem iPhone mit einem Wisch vom unteren Displayrand das Kontrollzentrum aufruft und die WLAN- oder Bluetooth-Verbindung deaktiviert, geht vermutlich davon aus, dass WLAN und Bluetooth nun vollständig deaktiviert sind. Bei iOS 11 ist dies nicht mehr der Fall, wie man in einem Supportdokument nachlesen kann.

Zum Thema WLAN schreibt Apple: …

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