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Die neue Spielkonsole Switch lässt bei Nintendo die Kassen klingeln.  bild: watson

«Zelda», «Mario Kart» und die Switch lassen bei Nintendo die Kassen klingeln

Die vorherige Nintendo-Konsole Wii U traf nicht den Geschmack der Gamer und liess Anleger an der Zukunft der Traditionsfirma zweifeln. Mit der neuen Switch spielt der japanische Konzern aber wieder tiefschwarze Zahlen ein.

27.07.17, 15:31 27.07.17, 16:08

Die japanische Traditionsfirma Nintendo spielte im vergangenen Quartal einen Gewinn von rund 21,3 Milliarden Yen (163,7 Millionen Euro) ein. Ein Jahr zuvor hatte die weitgehend gefloppte Vorgänger-Konsole Wii U Nintendo dagegen noch einen Quartalsverlust von 24,5 Milliarden Yen beschert.

Die Switch ist die erste Nintendo-Konsole, mit der man sowohl unterwegs als auch zuhause am Fernseher spielen kann. Die Firma verbindet mit ihr grosse Hoffnungen, nachdem die Wii U von Sonys und Microsofts Konkurrenzgeräten Playstation 4 und Xbox One abgehängt wurde. Zudem muss sich die Branche dem Wettbewerbsdruck durch günstige bis kostenlose Smartphone-Spiele stellen.

Nintendo wurde in dem Ende Juni abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal 1,97 Millionen Switch-Konsolen los, während es nach wie vor Engpässe unter anderem in den USA und Japan gibt. Die Absatzprognose für das noch bis Ende März 2018 laufende Geschäftsjahr beliess Nintendo entgegen den Erwartungen einiger Analysten bei zehn Millionen Switch-Geräten. Die Schätzungen reichen bis 15 Millionen Konsolen. Seit der Markteinführung Anfang März verkaufte Nintendo bisher insgesamt rund 4,7 Millionen Switch-Konsolen.

Im vergangenen Quartal traf Nintendo mit den Switch-Verkäufen die Prognosen am Markt – war aber deutlich profitabler als erwartet. Der operative Gewinn erreichte 16,2 Milliarden Yen – während die Analysten mit gut zehn Milliarden Yen gerechnet hatten. Den Umsatz steigerte Nintendo im Jahresvergleich von 62 auf 154 Milliarden Yen (1,18 Milliarden Euro).

Während man die bekannten Nintendo-Figuren wie Super Mario oder Donkey Kong traditionell nur auf den hauseigenen Konsolen antraf, macht Nintendo inzwischen auch erste Schritte mit Smartphone-Apps. Diese Geschäft brachte im vergangenen Quartal Erlöse von neun Milliarden Yen (69 Millionen Euro) ein. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tiny Rick 30.07.2017 10:56
    Highlight War ein Skeptiker und fand die Konsole irgendwie komisch am Anfang. Habe mir sie dann trotzdem gekauft (technik nerd). Das ding mach mit freunden echt laune und ist beim Reisen echt der Hammer. Trotzdem, als eigenständige Konsole (ohne PS4, XBox oder PC) nicht wirklich einsetzbar, es sei denn man möchte nur Nintendo games zocken.
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    • Bene86 31.07.2017 13:14
      Highlight Zelda, Mario Kart, Mario vs. Rabbids, Splatoon, Xenoblade, Mario, Metroid Prime etc. genügen mir vollends. Und da wird sicher noch einiges kommen. U.A. Pokemon, ev. wieder mal ein neues F-Zero, ein Wave Race... Potential ist wirklich zur genüge vorhanden. Mit der Wiederbelebung von Metroid Prime ist der erste Schritt auch bereits getan.
      6 0 Melden
  • Mia_san_mia 27.07.2017 15:53
    Highlight Super, dass es Nintendo wieder besser geht. Jetzt hoffe ich einfach, dass es bald mal Game Nachschub gibt.
    41 0 Melden
    • danmaster333 30.07.2017 09:12
      Highlight Nach dem WiiU-Flop gings doch eher bergauf(?) NES-Mini, Pokémon Go... Nur bei den Handhelds liefs, glaube ich zumindest, nicht so runden. Dazu kommt noch der SNES-Mini, welcher ab September erhältlich ist.
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    • Bene86 31.07.2017 13:15
      Highlight Falsch. Eben genau der 3DS verkaufte sich immer prächtig. Gab auch viel das interessantere Spieleangebot.
      5 0 Melden
    • Mia_san_mia 31.07.2017 14:20
      Highlight Ja DS läuft schon lange gut.
      3 0 Melden

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