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So viel kostet das iPhone X laut einem «Insider»

04.09.17, 07:13 05.09.17, 06:31

Die weiteren Digital-News im Überblick:

So viel kostet das iPhone X laut einem «Insider»

Dem Tech-Leaker Benjamin Geskin sind angeblich die Preise für das iPhone 8 (das vielleicht iPhone X oder iPhone Pro genannt wird) zugespielt worden.

Damit würde sich bestätigen, dass Apple vor dem teuersten Verkaufsstart der zehnjährigen iPhone-Geschichte steht.

Interessant, oder ärgerlich, je nach Perspektive, ist die Preispolitik bezüglich internem SSD-Speicher:

Wohlgemerkt: Das sollen die US-Preise sein! Der Preis in Euro und Schweizer Franken dürfte deutlich höher liegen...

(Zum Vergleich: Im US-Apple-Store kostet derzeit das iPhone 7 Plus mit 256 GB Speicher 970 Dollar, im Schweizer Store bezahlt man 1139 Franken.)

Und von wem stammen die an sich vertraulichen iPhone-Preise? Von einem «Freund», der Freund(e) bei Apple habe.

Geskin bezeichnet sich als «Mobile Reporter» und ist auf Leaks und Gerüchte-Visualisierungen spezialisiert. Dass er über sehr gute Kontakte zu asiatischen Apple-Zulieferern verfügt, legen frühere Fotos von angeblichen iPhone-Bestandteilen nahe.

Im April dieses Jahres veröffentlichte er technische Skizzen, die angeblich die iPhone-8-Abmessungen verrieten. Wobei er damals allerdings behauptete, dass der Fingerabdruck-Scanner (TouchID) unter der Glas-Frontscheibe verbaut sei.

Dies wurde später durch andere Quellen bestritten, so dass wir bis heute nicht wissen, ob das neue iPhone überhaupt einen Finger-Scanner besitzt, oder nur per Gesichts-Scan (oder durchs Eintippen eines PIN-Codes) entsperrt werden kann.

visualisierung: instagram/venyageskin1

(dsc, via Apple Insider)

Hund «arbeitet» mit Mini-Macbook neben Frauchen – und das Internet flippt aus

Die YouTuberin Meghan Camarena hat ihrem Hündchen ein Mini-Macbook-Air gekauft. Um dem Vierbeiner das Gefühl zu geben, er packe mit an und unterstütze seine Familie. 😍

screenshot: twitter

«Partners in Crime», betitelte der Tech-Blog Mashable diese Aufnahme. screenshot: twitter

Die Hände reiben darf sich vermutlich auch der Anbieter des Spielzeugs. Wie zu erwarten erkundigten sich zahlreiche Twitter-User, wo man die Mini-Laptops kaufen könne.

(dsc, via Mashable)

Wie Pokémon Go: Schweizer Start-up lanciert App für Schnäppchenjäger

Schnäppchen jagen im Zürcher Niederdorf: Mit der von vier Schweizer Jungunternehmern lancierten iPhone-App «bountyy» (engl. für Spende, Grosszügigkeit) sollen statt Spielfiguren Gutscheine erjagt werden. Die App funktioniere wie Pokémon Go mit Augmented Reality, berichtet die «Schweiz am Wochenende»:

«Seit Anfang dieser Woche haben die Solothurner Augmented Reality im Zürcher Niederdorf realisiert: mithilfe der Geschäftsvereinigung Limmatquai-Dörfli (GLD) brachten sie 40 Geschäfte dazu, mitzumachen. Vier Wochen lang bieten sie je einen Gutschein: für einen Cold-brew-Kaffeegutschein in einem Barista-Shop, ein Cüpli in einem Restaurant, 50% Rabatt für ein Ohr-Piercing, 3 für 2 T-Shirts in einem Kleiderladen oder ein Tattoo zum halben Preis.»

quelle: schweiz am sonntag

screenshot: apple store

Hier geht's zum ausführlichen Bericht.

(dsc)

Apple kauft 33 Tonnen Lack aus Fislisbach – aber nicht fürs neue iPhone

Seit 70 Jahren produziert die Firma Monopol Colors mit Sitz im aargauischen Fislisbach Farben und Industrielacke. Zu den Kunden des Familienunternehmens gehört nun auch Apple – rund 33 Tonnen Lack hat man bereits ins Silicon Valley geliefert.

Und zwar den neu kreierten Farbton mit dem Namen «AC2», der seit Frühjahr die oberen Etagen des neuen Hauptsitzes von Apple in Cupertino im Silicon Valley ziert. Die Abkürzung steht für Apple Campus 2, auch Apple Park genannt. Dort wird am 12. September erstmals ein neues iPhone präsentiert.

«‹Lange wussten wir nicht, dass wir einen Farbton für Apple kreieren. Der Kunde hielt sich lange Zeit bedeckt›, erinnert sich Schlessinger. Erst, als der mysteriöse Kunde eine Farbe für ein Modell von 3000 Quadratmetern verlangte, kam er ins Stutzen: Normalerweise bewegt sich ein zu lackierendes Objekt zwischen 10 bis 100 Quadratmetern. ‹Nach mehrmaligem Nachfragen wurde mir schliesslich offenbart, dass es sich beim Kunden um Apple handelt›, sagt Schlessinger.»

quelle: schweiz am wochenende

Die «Schweiz am Wochenende» stellt das Aargauer Familienunternehmen in einem lesenswerten Firmen-Porträt vor.

(dsc)

Tinder (Gold) überflügelt Netflix und Co.

Die Dating-App Tinder führt im Apple Store zum ersten Mal die Rangliste der ertragreichsten Anwendungen. Wie das Unternehmen App Annie am Freitag (Ortszeit) in San Francisco erklärte, lag Tinder bei Apple noch vor dem Streamingdienst Netflix und beliebten Online-Spielen.

Die Platzierung kam kurz nachdem die Entwickler der Dating-App ein kostenpflichtiges Modell namens Tinder Gold vorgestellt hatten. Bezahlende Nutzer sollen damit leichter einen Partner finden können.

Tinder Gold kostet in den USA knapp fünf Dollar und soll im kommenden Monat auch für das Betriebssystem Android erhältlich sein.

Tinder, vor fünf Jahren gegründet, ist nach eigenen Angaben die beliebteste Dating-App der Welt. Mit dem Programm können Nutzer auf ihrem Smartphone mit einer Wischbewegung über das Profilbild anderer Nutzer entscheiden, ob sie in Kontakt treten wollen oder nicht.

Die App gehört dem US-Unternehmen Match Group. Match mit Sitz im texanischen Dallas gehört zu 100 Prozent der Gruppe InterActiveCorp (IAC) des Milliardärs Barry Diller.

(dsc/sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Taggart 04.09.2017 22:30
    Highlight und das neue 7S kostet dann einen Dollar weniger oder wie? bin mega gespannt auf die Preisgestaltung und wieviel die iPhone 6 billiger werden.
    1 0 Melden
  • Xriss 04.09.2017 22:09
    Highlight Wieso soll der Preis in CHF deutlich höher sein?
    Elektronische Geräte sind in der Schweiz deutlich günstiger als im umliegenden Ausland - egal ob Apple, LG, Sony oder sonst was. (Dies im Gwgensatz zu den meisten anderen Konsumgütern).
    Zwar etwas teurer als in den USA aber nicht gravierend. Bei Apple ist der Preis oftmals der gleiche, einfach $ durch CHF ersetzen. Bei EUR oftmals ebenfalls.
    7 3 Melden
  • blaubar 04.09.2017 20:55
    Highlight Wer das kauft, hat zuviel Geld.
    15 5 Melden
    • Taggart 04.09.2017 22:30
      Highlight Das haben Schweizerinnen und Schweizer so an sich. ;-)
      9 1 Melden
  • 11lautin 04.09.2017 19:15
    Highlight Die Schafe wollen gemolken werden 🤡
    30 7 Melden
    • InfinityLoop 04.09.2017 21:44
      Highlight Was für eine Automarke fährst du?Nur um zu sehen ob du auch so ein 🐑 bist.Oder fährst du SBB du Herdentier?😆Hört der 💩Trend nie auf den Leuten vorzuschreiben was sie mit ihrem Geld anstellen?
      11 9 Melden
    • 11lautin 05.09.2017 00:13
      Highlight #mimimi 🤡
      6 6 Melden

Warum das iPhone X noch nicht teuer genug ist

Apple bringt sein neues Luxus-iPhone auf den Markt – für mehr als 1000 Franken. Und doch fehlt ein entscheidendes Feature: Fairness.

Ist ein Produkt günstig, hat meist schon jemand anderes dafür bezahlt. Für die Eier zum Spottpreis hat wahrscheinlich das Huhn in der Legebatterie zahlen müssen, für die Billigstkleidung aus dem Discounter vielleicht eine Näherin in Kambodscha und fürs günstige Kinderspielzeug der Arbeiter in einer chinesischen Fabrik.

Bezahlt wurde dann nicht mit Geld, sondern mit Leid, Schweiss, Arbeit. In Bergwerken oder Minen, auf Plantagen und in Sweatshops dieser Welt …

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