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«Gier frisst Hirn» – 3 Gründe, warum die Leute weiter Bitcoins kaufen

03.01.18, 10:06 03.01.18, 12:45


Der Bitcoin-Preis ist letztes Jahr förmlich explodiert. Dabei hat die Kryptowährung keinerlei Sachwert, Experten warnen vor einem Crash. Jüngst ist der Bitcoin schon einmal abgestürzt. Wie kann es sein, dass Anleger trotzdem fröhlich weiterkaufen?

Angst, etwas zu verpassen

«Es ist wie damals bei der Dotcom-Blase, als sich nur die wenigsten ernsthaft mit der Materie der Tech-Unternehmen auskannten, sich aber jeder fragte: Warum bin ich nicht auch dabei?» Joachim Goldberg, Blogger und Experte für Verhaltensökonomik glaubt, dass es unter anderem Geschichten sind, von «dem einen Freund, der über Nacht reich geworden ist», die den Ausschlag geben. Für den Zuhörer bleibe das als Referenz im Gedächtnis hängen, genauso wie die Nachrichten über immer neue Kursexplosionen.

«Jeder Mensch nutzt solche Referenzpunkte», sagt Goldberg. Sie lösten einen Reiz aus, gegen den man sich schlicht nicht immer wehren könne. Damit einher gehe auch die Angst, etwas zu verpassen – in der Anlegerpsychologie oftmals als «FOMO» (fear of missing out) bezeichnet.

Diese Vorstellung, bei der ständig zitierten Preisrallye nicht dabei gewesen zu sein, versetzt den Investor von vornherein in einen Zustand des Bedauerns. Ein unschönes Gefühl, das jeder Mensch versucht, zu vermeiden. Im Zweifelsfall führt das zu einer höheren Risikofreude.

«Gier frisst Hirn»

Dass die Leute beim Bitcoin momentan durchaus risikofreudig sind, zeigen die «Cryptocurrency»-Umfragen, die das Beratungsunternehmen Sentix seit September wöchentlich durchführt. Dabei wird nicht nur die aktuelle Stimmung rund um die bekannteste aller Internetwährungen erfasst, sondern auch der «strategische Bias», also das, was die Leute dem Bitcoin mittelfristig an Wert zuschreiben.

«Der Bias reflektiert die Weisheit der vielen», beschreibt es Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner. Bauchschmerzen bereitet ihm die zunehmende Diskrepanz zwischen den Stimmungswerten, die derzeit immer weiter ansteigen, und dem sinkenden Bias. «Die Emotionen überdecken hierbei das Wissen», resümiert Hübner. «Man könnte auch sagen: Gier frisst Hirn.»

Gäbe es diese Konstellation im deutschen Aktienleitindex Dax, dann, so der Experte, hätte er schon längst zum Verkauf geraten. Er ist überzeugt davon, dass es sich bei der Bitcoin-Rallye mittlerweile um eine klassische Finanzblase handelt. «Die spekulative Anziehungskraft hinter Bitcoin kann zu erheblichen Marktverwerfungen führen», warnt er und ist damit einer von vielen.

In einem Jahr hat der Bitcoin um mehr als 1000 Prozent zugelegt. screenshot: finanzen.ch

Der Höhenflug könnte vorerst andauern

Von Banken und Ökonomen über Regulierer bis hin zu Politikern wird gefühlt stündlich und weltweit auf die Gefahr der Überhitzung hingewiesen. Auf der anderen Seite wird argumentiert, es sei schon seit Jahren immer wieder vor einem Crash gewarnt worden – der Rekordjagd des Bitcoin habe dies aber keinen Abbruch getan.

Auch Hübner glaubt, dass es mit den Preissteigerungen noch weitergehen könnte. «Blasen wachsen auch dann noch, wenn sie als solche bereits erkannt sind.» Dies ändere aber nichts daran, «dass sie irgendwann platzen und es dann riesige Verluste gibt.»

Für Experte Goldberg bleibt am Ende das, was er lieber als «Reiz» denn als «Gier» bezeichnen würde:

«Wenn man die Gier abschaffen will, müsste man eigentlich einen Teil des Gehirns rausschneiden.»

Aber: Die Alarmglocken werden lauter!

Vom Wort «Digitalwährung» nehmen mittlerweile immer mehr Experten Abstand. Viel zu schwankungsanfällig sei der Bitcoin, als dass er ein probates Zahlungsmittel sein könnte.

Vor drei Wochen war er auf fast 20'000 US-Dollar gestiegen, vor zwei Wochen auf annähernd 11'000 Dollar gefallen – um nun wieder bei mehr als 15'000 Dollar zu stehen. Wäre das der Franken, würde wohl Panik bei vielen Menschen ausbrechen.

Beim Bitcoin ist stattdessen immer häufiger von einem «Spekulationsobjekt» die Rede: Die Wette darauf, dass man nach dem Kauf immer jemanden findet, der bereit ist, noch mehr Geld für diese Sache auszugeben – die aber die meisten nicht einmal durchschauen. Vornehmlich das ist es, was bei Joachim Goldberg die Alarmglocken schrillen lässt.

(dsc/sda/dpa)

Bitcoin und Co. erklärt:

Bitcoin und Co.: Das passiert in Krypto-Foren auf Reddit

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53
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Uli404 03.01.2018 15:01
    Highlight Sehens wir doch mal so. Das Risiko ist im Vergleich zu den Gewinnchancen angemessen. Auch wenn man heute kauft.
    Einfach immer nur mit Spielgeld!
    7 0 Melden
  • TurnOver87 03.01.2018 13:17
    Highlight Wo kann ich am besten Ripple kaufen? Plus500 macht mir bisschen Sorgen aufgrund der vielen Negativkommentare.. :) Kann mir da mal jemand helfen oder Tipps geben?
    7 2 Melden
    • Konzeptionist 03.01.2018 13:51
      Highlight Lmfao hoffentlich machen dir Exchanges wie plus500 und etoro sorgen. Binance btw.
      4 1 Melden
    • TheGoon 03.01.2018 13:53
      Highlight Tipp: kauf kein Ripple.
      10 13 Melden
    • Saperlot 03.01.2018 13:53
      Highlight Fingerweg von Plus500. Schau mal Binance an. Am besten bei Coinbase Eth oder Btc kaufen, auf Binance transferieren, dann Xrp kaufen.
      9 1 Melden
    • El diablo 03.01.2018 14:24
      Highlight Bin bei Plus500 und top zufrieden. Weiss gar nicht was alle haben...
      0 1 Melden
    • Noldinio 03.01.2018 14:25
      Highlight Ab dem 08.01.2018 wird Ripple auch auf Coinbase verfügbar sein! Have fun :-)
      3 5 Melden
    • DonDude 05.01.2018 23:12
      Highlight Bei plus500 handelst du nicht den Coin selber, sondern nur ein gehebeltes Derivat.
      2 0 Melden
  • paeuli.weischno 03.01.2018 12:33
    Highlight "Er ist überzeugt davon, dass es sich bei der Bitcoin-Rallye mittlerweile um eine klassische Finanzblase handelt"

    Sehr inkompetent, der Herr. Das wichtigste Merkmal einer "klassischen" Blase ist , dass der bezahlte Preis zu hoch ist im Vergleich zum "vernünftigen" oder "angemessenen" Preis.
    Doch was ist der angemessene Preis für 1 Bitcoin?
    Und auf diese Frage gibt es keine sachlich fundierte Antwort. Ob 10'000 Franken, 1'000 Franken oder auch nur einen halben Rappen, jeder Preis ist willkürlich. Und damit gibt es keinen "zu hohen" Preis. (Ausser man bezeichnet auch einen Rappen als zu hoch)
    16 13 Melden
  • sheshe 03.01.2018 12:23
    Highlight Bitcoin ist nur die Basis. Es gibt zahlreiche andere Coins und Tokens die wesentlich mehr können (Ripple, ETH, IOTA und ganz viele andere) und nicht nur als Spekulationsobjekt gewertet werden. Liebe Medien, beschäftigt euch doch mal damit. Viele Bitcoin hält niemand mehr, der sich auch nur ein bisschen mit Kryptos auskennt.
    Artikel zusammengefasst: Blase, FOMO und nochmals Blase. Also nichts Neues...
    43 9 Melden
    • Furunkel 03.01.2018 13:00
      Highlight Aber praktisch alle anderen Währungen (Ripple ist die einzige Ausnahme in den top15) hängen die Kurse der meisten Coins stark von den Schwankungen des Bitcoins ab. Auch wenn dieser in absehbarer Zukunft seinen Status als Leitwährung der Cryptos abgeben wird, ist zurzeit ein grösserer Crash der ganzen Geschichte nicht auszuschliessen.
      Wichtig ist, Ruhe zu bewahren und nicht voreilig zu kaufen/verkaufen
      Keep Hodlin'
      12 4 Melden
    • penetranz 03.01.2018 14:47
      Highlight keep hodlin.
      Das hat man meinen Grosseltern damals wohl auch immer gesagt.
      Vor c.a. 10 Jahren hatt es dann böse geknallt und der grossteil der Altersvorsorge war weg!
      2 6 Melden
    • Uli404 03.01.2018 14:50
      Highlight Bei Watson hat man noch nicht mal Bitcoin verstanden was will man dann von andern Kryptos berichten.
      17 3 Melden
  • Dubio 03.01.2018 12:22
    Highlight Wer sich mal ernsthaft mit der Frage, ob Bitcoin eine Blase ist oder nicht, auseinandersetzen will, kann sich zB folgender Beitrag ansehen. Ab S. 12 "Cryptoassets as Money" wird der case gemacht, dass Bitcoin gerade keine Blase sein könnte. Sehr spannend.

    https://s3.eu-west-2.amazonaws.com/john-pfeffer/An+Investor%27s+Take+on+Cryptoassets+v6.pdf
    16 2 Melden
    • Dubio 03.01.2018 13:03
      Highlight *folgenden
      2 2 Melden
    • ast1 03.01.2018 16:56
      Highlight Sehr guter Artikel, danke für den Link!
      0 0 Melden
  • Brunzguttere 03.01.2018 11:48
    Highlight Schaut euch mal die Kursentwicklung diverser Altcoins an,z.B. Ripple - innert 3 Wochen von Fr. 0.30 auf Fr. 2.40 Tendenz steigend.

    Tronix von 0.01 auf 10 Rappen, ebenfalls mit Aufwärtstrend.

    Und da stekct weit mehr Potential drin als in Bitcoins. Deren Real life Praktikabilität ist gleich Null, die Gebühren massiv. Schlussendlich wird dieser irgendwann als Referenzkryptowährung abgelöst, durch technisch ausgereiftere Produkte.
    Ich stimme zu, das der Bitcoin Zug möglicherwiese abgefahren ist - das Potential der Cryptowährungen an sich ist aber unbestritten und riesig...To the moon
    34 5 Melden
    • Tilman Fliegel 03.01.2018 12:26
      Highlight Ripple ist vor allem durch die Decke gegangen, weil ein paar japanische Banken (ja, die bösen Banken, die ja wegen den Kryptowährungen bald alle bankrott gehen, hahaha) in das Bezahlsystem investieren wollen.
      17 6 Melden
  • Brunzguttere 03.01.2018 11:45
    Highlight Alle sprechen von einer Blase die platzen muss. Jedoch kann erst von einer Blase gesprochen werden, wenn diese platzt ist - geschieht dies nicht ist es einfach Wachstum...

    Was viele nicht einsehen ist, dass es weit mehr als Bitcoin gibt, jedoch viele zuerst Bitcoins kaufen (müssen) um anschliessend den weit wachstumsfreudigeren Altcoin Markt zu beackern.

    Ich habe vor ein paar Monaten mit knapp Fr. 150.00 angefangen, nur zum Spass - nun sieht es danach aus als könnte ich mir die langersehnte Weltreise bald leisten, durch Crypto finanziert (uns ich bin kein Trader, alles langfristige Invests)
    9 10 Melden
    • Hansdamp_f 03.01.2018 12:52
      Highlight Die Weltreise kannst Du Dir erst dann leisten, wenn Du den Buchgewinn realisiert hast. Wenn Du's verpasst, sind auch die CHF 150 weg. Viel Glück.
      11 6 Melden
    • Brunzguttere 03.01.2018 13:08
      Highlight Kein Problem, habe bereits zwei Tranchen ausbezahlt (sprich, ja, die sind auf dem Konto zum ausgeben bereit)

      Von demher bin ich fein raus und geniesse die stetige Kursentwicklung
      13 0 Melden
    • Saperlot 03.01.2018 13:56
      Highlight Und schön versteuern nicht vergessen. ;-)
      6 11 Melden
    • ast1 03.01.2018 16:58
      Highlight @Saperlot In der CH gibt es keine Steuern auf Kapitalgewinne, höchstens die Vermögenssteuer, die bei grösseren Beträgen zum Zug kommt.
      10 0 Melden
  • the sense of life 03.01.2018 11:36
    Highlight Mache grade Täglich so viel, wie ich im Monat verdiene :) mein Investment isch schon 100fach raus (Ja auch ausbezahlt)
    24 3 Melden
  • Hashtag 03.01.2018 11:31
    Highlight Damit der eigentliche Zweck des Bitcoins und anderer Krytpowährungen (eine dezentrale Währung einzuführen)erreicht wird muss er fast zwangsläufig ein Stadium mit grossen Unsicherheiten durchlaufen.

    Das jetzt Experten wegen heftigen Kursausschlägen dem Bitcoin die Fähigkeit absprechen eine stabile Währung zu sein finde ich etwas irritierend. Viel eher müsste man darüber diskutieren, welches Potenzial diese Kryptowährungen haben und wie es am besten genutzt werden kann.
    9 3 Melden
  • TheGoon 03.01.2018 11:12
    Highlight Nur eines ist sicher: Die Mittel der Manipulation, die den Zentralbanken zur Verfügung stehen, sind weitgehend ausgereizt. Nach Niedrig- und Nullzinsen bleiben nur noch Negativzinsen – und damit die Zerstörung des klassischen Bankgeschäftes, nämlich der Kreditvergabe. Nach der Flut neu geschaffenen Geldes bleibt nur die Schaffung von noch mehr Geld – und damit der Weg in die Hyperinflation.

    Link zum sehr lesenswerten Artikel: https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/2018--Die-Welt-am-Tropf-der-Zentralbanken-Hyperinflation
    16 10 Melden
    • ujay 04.01.2018 06:51
      Highlight .....und du checkst tarsächlich nicht, dass Kryptowährungen statt von Banken, von Privaten manipuliert werden...viel Spass weiter auf deiner rosaroten Wolke.
      3 1 Melden
    • DonDude 05.01.2018 23:16
      Highlight Du kannst Kryptos nicht manipulieren!!! Fiat aber schon.
      1 0 Melden
  • phreko 03.01.2018 11:06
    Highlight Es tritt ja schliesslich auch langsam der Wechsel zu anderen Blockchains ein, die weit mehr als eine langsame, kaum verwendbare Währung sind.
    22 5 Melden
  • Sherlock.H 03.01.2018 10:56
    Highlight So what? Auch der Wert von Fiatgeld (CHF, EUR...) basiert alleine auf dem Vertrauen, es gegen Waren oder Dienstleistungen eintauschen zu können, gedeckt ist es schon lange nicht mehr.

    Dass es ein Spiel ist, ist klar... bis jetzt hat es mir aber einen schönen kleinen Betrag eingebracht. Wer einen Totalverlust nicht verkraften kann, sollte nicht mitspielen. Die Krokodilstränchen der Banker sind wohl eher der Tatsache geschuldet, dass sie nicht mitverdienen können.
    44 25 Melden
    • El diablo 03.01.2018 12:23
      Highlight @Sherlock Wenn ich den Begriff Fiatgeld in einem Kommentar lese, weiss ich sofort, dass der Schreiber keine Ahnung hat. Das ist immer so ein Begriff der benutzt wird, um schlau zu wirken ;) Fiatgeld bietet etwas, was diese Kryptos nie bieten können. Das wäre Stabilität, da es eine Institution gibt, die den Wert auf gleichem Niveau hält.
      22 12 Melden
    • Tilman Fliegel 03.01.2018 12:29
      Highlight Aber das Fiatgeld wird jeweils in einer ganzen Volkswirtschaft flächendeckend eingesetzt, entsprechend stabil ist der Kurs und es wird von einer zentralen Stelle kontrolliert, die unter anderem eben allzu grosse Kursschwankungen verhindern will. Da sind die meisten Kryptos halt vergleichsweise chaotisch und unzuverlässig.
      21 3 Melden
    • Asmodeus 03.01.2018 12:39
      Highlight @Eldiablo
      Genau. Stabilität. Weil bei offiziellen Währungen keine Hyperinflation stattfinden kann.
      9 10 Melden
    • Flexon 03.01.2018 13:41
      Highlight @ElDiablo
      http://bit.ly/2lN5Whs
      Das ist ein Token, das durch Algorithmen und Marktanreize automatisch preisstabil gehalten wird. Es wäre naiv zu denken, dass die Blockchain-Vordenker nicht an dieses Problem gedacht haben. Das Wort "nie" kannst du also bereits wieder aus deiner Vorstellung streichen. Momentan werden Kryptowährungen vor allem zur Spekulation benutzt. Das wird sich langsam aber fundamental ändern.
      8 1 Melden
    • Tilman Fliegel 03.01.2018 13:50
      Highlight In zivilisierten Ländern bieten die Staatlichen Währungen schon einen weitgehenden Schutz vor Hyperinflation. Das kann man nicht einfach so vom Tisch wischen.
      7 2 Melden
    • El diablo 03.01.2018 14:24
      Highlight @Flexon Danke für die Aufklärung. Von dieser Währung habe ich noch nie was gehört! Ich habe jetzt explizit den Bitcoin gemeint, da sich dieser nicht reguliert. Kryptos war einfach eine ungeschickte Wortwahl.
      2 2 Melden
  • Der Tom 03.01.2018 10:55
    Highlight Und was wenn die Blase nicht platzt? Wieso sollte es eine Blase sein und wieso sollte sie platzen? Kann das mal jemand erklären?
    12 21 Melden
    • Grabeskaelte 03.01.2018 16:34
      Highlight Weil nur Krebs ewig wachsen kann und selbst der hört auf wenn der Patient tot ist?!
      1 1 Melden
  • Gzuz187ers 03.01.2018 10:36
    Highlight Ich habe das Gefühl, der Bitcoin ist zu sehr gehypt, um je einmal sich zu stabilisieren und sich als wirkliches Zahlungsmittel zu etablieren.
    16 3 Melden
    • phreko 03.01.2018 11:29
      Highlight Der Bitcoin ist technisch gar nicht in der Lage ein grössere Anzahl Zahlungen zu verarbeiten. Wie soll er so ein wirkliches Zahlungsmittel werden?
      19 1 Melden
  • Asmodeus 03.01.2018 10:26
    Highlight "Mimimi Bitcoin ist scheisse und nur Idioten kaufen welche".

    Soviel Frust von jemandem, der den Einstieg verpasst hat.
    Oder wurde dieser Beitrag von Banken finanziert?

    Fakt ist. Wenn man nicht so dämlich war, während den Spitzen einzusteigen, dann hat man mit Bitcoin und anderen Cryptowährungen Geld verdient.

    Ethereum befindet sich übrigens im Moment auf einem Allzeithoch von fast 850 CHF.
    Bitcoin und Litecoin wursteln hin und her aber sind immer noch klar höher als noch vor einem Monat.
    68 41 Melden
    • River 03.01.2018 11:37
      Highlight Jo aber... nehmen wir an ich habe Bitcoin im Wert von einer Million Franken. Kann ich mir ein Haus kaufen davon? Ein Pferd? Ein Auto?
      Nöd, oder?
      9 38 Melden
    • Furunkel 03.01.2018 12:16
      Highlight @Asmodeus: da liegen Sie leider falsch, Ethereum erreichte vor Weihnachten einen Höchststand von knapp üper 1000 Franken, von einem momentanen Allzeithoch kann nicht gesprochen werden.

      Was mich zurzeit beunruhigt ist, das praktisch alle Cryptos (bis auf Ripple) stark von den Kursschwankungen von BTC abhängig sind. Sollte dieser mal einbrechen, verlieren viele Leute sehr viel Geld.

      Bitte investiert vorsichtig und nur Geld, welches Ihr auch verlieren könnt! Cryptos mögen in nächster Zeit noch steigen, aber ein richtiger Crash ist nicht auszuschliessen!
      12 8 Melden
    • goncman 03.01.2018 12:24
      Highlight @River
      Natürlich kannst du dir mit Bitcoin Sachen kaufen. Voraussgesetzt der Verkäufer akzeptiert die Zahlung mit dieser Währung. Ist also nicht anders als bei jeder anderen Währung.
      22 5 Melden
    • Asmodeus 03.01.2018 12:38
      Highlight @Furunkel

      Woher hast Du diese Aussage er hätte die 1000 CHF Grenze geknackt? Ich finde weder auf Coinbase noch sonst einer Plattform einen Hinweis auf diese Zahl.

      Weder Coinbase noch CoinmarketCap noch sonst irgendwelchen Seiten.
      8 1 Melden
    • Brunzguttere 03.01.2018 13:12
      Highlight Immer schön de Miesepeter raushängen...von wegen Allzeithoch über Fr. 1'000.00, was @Asmodeus geschrieben hat stimmt wohl eher. Wüsste nicht wann ETH über Fr. 1'000 war...wird aber vermutlich nicht mehr lange dauern bis es soweit ist.
      7 1 Melden
    • Furunkel 03.01.2018 13:39
      Highlight @Asmodeus: am 22. Dezember (als praktisch alle Währungen 30%+ verloren) folgte kurz nach 16Uhr eine Abstossungswelle von Altcoins was dazu führte, dass ETH kurzzeitig die 1000$ knackte. Ich selber hatte einen Grenzwert von 1000$ zum verkauf eingestellt und war erstaunt, als mein Ethereum auf einmal weg war.
      2 0 Melden
    • Flexon 03.01.2018 13:46
      Highlight @ Furunkel
      ETH schon über 1000 CHF? Da liegst du ganz klar falsch, zumindest was alle grossen Exchanges betrifft. Falls du bereits irgendwo (OTC) ETH für 1000 gekauft hast, naja, möglich ;)

      0 0 Melden
    • Furunkel 03.01.2018 14:32
      Highlight @Flexon: nope, habe meine ETH zu dem Preis verkauft. http://de.tinypic.com/r/2is8c2h/9
      hier ein Bild der Kursentwicklung, kurz bevor die 1000.- geknackt wurden am 22. Dez. Kurz darauf stürzte der Kurs wieder ab auf 650-700 CHF
      0 2 Melden
    • Asmodeus 03.01.2018 15:10
      Highlight @Furunkel

      Der Printscreen wäre Aussagekräftiger, wenn man die Werte auch sehen könnte.

      Interessanterweise fehlt dieses Detail aber auf dem Beweisfoto. Da sieht man nur 524$ und dann ein starker Anstieg. Gemäss meinen Recherchen ging der aber nur hoch auf 700.

      (Gut möglich aber, dass es nur für den Bruchteil einer Sekunde einen extremen Peak gab, aber sowas nenne ich nicht wirklich einen Höchststand, sondern einen statistischen Ausreisser)
      5 0 Melden
    • Seppo 03.01.2018 22:07
      Highlight @River:

      Jo aber... nehmen wir an, Du hast Aktien (oder Gold oder Kunst oder Ähnliches) im Wert von einer Million Franken. Kannst Du Dir ein Haus kaufen davon? Ein Pferd? Ein Auto?
      Nöd, oder?
      2 0 Melden
    • ujay 04.01.2018 06:44
      Highlight @Asmo...Hahahaha.....lasst uns später darüber reden, Träumer.
      1 2 Melden
    • integrierter_Ausländer_mit_CH_Pass 04.01.2018 17:20
      Highlight ETH to the moon
      2 0 Melden

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Isst man einen Teller Pasta mit Pistazien-Pesto statt eines Schweinsplätzlis verursacht das sechs Mal weniger Kohlendioxid. Solche konkreten Tipps liefert das ETH-Spin-Off Eaternity an Köche auf Knopfdruck. CEO Manuel Klarmann berechnet CO2-Bilanzen von Lebensmitteln und kompletten Menüs.

... Manuel Klarmann, 34, CEO des ETH-Spin-Offs Eaternity. Das Zürcher Jungunternehmen stellt Köchen auf Knopfdruck Tools zur Verfügung, mit welchen sie negative Umweltauswirkungen ihrer Restaurants aufspüren und reduzieren können. 

... ursprünglich aus Deutschland, studierte aber an der ETH und der Universität Zürich Mathematik und Computation. An der ETH legte Klarmann mit seiner Lebenspartnerin Judith Ellens 2008 auch das Fundament für Eaternity, ein Start-up, das für mehr …

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