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Yves Welti hat mit Bitcoins etwas Geld gemacht und sich davon einen Lotus (Auto) und ein Nummernschild gekauft. Photo by Roland Schmid

Ohne Bitcoins würde er immer noch Roller fahren. Yves (27) mit seinem Lotus vor dem Zürcher Schiffbau. Bild: AZ/roland schmid

Vom Schuldenberg zum Millionär – Die unglaubliche Geschichte eines Zürcher Bitcoin-Zockers

Drei schlaflose Jahre, Schulden bei der Oma und ein Ultimatum der Freundin: Yves bezahlte einen hohen Preis für seine Sucht. Durch das Hochrisikospiel mit dem digitalen Geld häufte er massig Schulden an. Doch heute fährt er mit dem Lotus vor.

09.01.18, 05:19 03.04.18, 16:45

Antonio Fumagalli / az Aargauer Zeitung



Am 24. Juni 2016 war er am Ende. Mit Tränen in den Augen sass Yves Welti, Lebemann, Versicherungsangestellter und Bitcoin-Hasardeur, auf dem Sofa seiner Grossmutter und erzählte ihr alles. Sie war die einzige Person, der er sich anvertraute. Und vielleicht auch die Einzige, die ihn verstand.

Innert zweieinhalb Jahren hatte er 180'000 Franken verloren, einen Schuldenberg von über 90'000 Franken angehäuft und als Nebeneffekt auch sein Leben ins Verderben geritten. Trotz fortlaufender Lohnzahlung konnte er nicht einmal mehr die Zinsen der Darlehen begleichen. Die Schuldenfalle war mit voller Wucht zugeschnappt.

Die Oma beschloss, ihm aus der Patsche zu helfen. Ein letztes Mal. Sie tilgte einen Teil der Schulden und rang dem Enkel ein Gelübde ab: Nie mehr Bitcoin-Zockerei mit Fremdkapital. Yves versprach es – und lief kurz darauf mit einem prall gefüllten Couvert aus der Bankfiliale. «Die dachten wohl, ich sei ein Enkeltrick-Betrüger», sagt er.

Die Gier

Dabei hatte alles so harmlos angefangen. Für eine Seminararbeit an der Uni recherchierte der damals 23-Jährige zum ersten Mal über Kryptowährungen. Das war im Herbst 2013, ein Bitcoin kostete 120 Franken. Ein paar Monate später war er selbst im Business: Mit einem Teil seines Ersparten kaufte er sich die ersten Bitcoins. Ein Kinderspiel. Schnell entdeckte er ein System, wie er das eingesetzte Geld scheinbar mühe- und risikolos vermehren konnte.

Das Zauberwort hiess «Arbitrage». Er kaufte die Bitcoins auf einer günstigen Plattform und verkaufte sie auf der teureren wieder. Das ergab einen Ertrag von rund 8 Prozent – pro Monat. Weil es so gut lief und er dazulernen wollte, schrieb er seine Bachelorarbeit zum Thema.

Yves Welti hat mit Bitcoins etwas Geld gemacht und sich davon einen Lotus (Auto) und ein Nummernschild gekauft. Photo by Roland Schmid

Eine Seminararbeit an der Uni brachte Yves in den Bitcoin-Handel.  Bild: AZ

Wenig später traf das Worst-Case-Szenario ein. Eine der beiden Börsen ging Konkurs, ein Grossteil seines Kapitals war auf einen Schlag weg. Yves liess sich nicht entmutigen und lieh sich bei seinen Schwestern und seiner Grossmutter Geld. Viel Geld. Weil ein Blitz bekanntlich nicht zweimal an der gleichen Stelle einschlägt, betrieb er sein Arbitrage-System weiter.

Doch warum «nur» 8 Prozent gewinnen, wenn es doch viel mehr sein könnte? «Ich wurde schlicht und einfach zu gierig», bilanziert Yves heute. Beim sogenannten Margin- und Future-Trading ist der potenzielle Gewinn dank der Hebelwirkung x-fach höher – der Verlust aber auch.

Ein Beispiel mit Faktor 20: Wettet man darauf, dass der Kurs steigt und er tut es um 5 Prozent, verdoppelt man den Einsatz. Fällt er um 5 Prozent, ist alles weg. Beim volatilen Kurs von Kryptowährungen sind solche Geschäfte ein hochriskantes Spiel mit dem Feuer.

«Ich war in dieser Zeit ein echter Zombie. Meine Freundin hat mir gar ein Ultimatum gestellt.»

Das ging mal gut, mal schlecht. Und wenn schlecht, dann richtig. Bald schon war Yves komplett pleite. Die Grossmutter und die Schwestern getraute er sich nun nicht mehr anzupumpen. Also ab zum Kreditinstitut, das an jeder Strassenecke um Kundschaft wirbt. Dieses wusste nichts von seinen privaten Schulden und gewährte das Darlehen ohne viel Federlesens. Wir schreiben den Sommer 2015, das Zocken mit dem fiktiven Geld konnte weitergehen, als wäre nichts gewesen.

Wie bei jeder Sucht, denkt der Betroffene stets: Nur jetzt dieses eine Mal noch, dann höre ich auf. Doch mit jedem Verlust muss das Risiko vergrössert werden, um ihn möglicherweise wieder auffangen zu können. Das konnte nicht gut gehen. Das Fremdkapital war bald aufgebraucht, das Kreditinstitut gewährte eine weitere Tranche. Was er von seinem Lohn nicht für den bescheidenen Lebensunterhalt brauchte, ging für die Zinsen drauf.

Doch noch rollte der digitale Rubel – und zwar 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Alle zehn Minuten checkte Yves den Kurs des Bitcoins, ein Tab der Börsenwebseite war im Browser stets geöffnet. Er ging zwar weiterhin in den Unihockeyclub, schaute bei Trinkpausen aber aufs Handy.

Yves Welti hat mit Bitcoins etwas Geld gemacht und sich davon einen Lotus (Auto) und ein Nummernschild gekauft. Photo by Roland Schmid

Alle 10 Minuten checkte Yves den Bitcoin-Kurs. Bild: AZ

Erzählt hat er niemandem etwas und wenn, dann nur bruchstückhaft. Nachts konnte er nicht einschlafen und wenn es doch gelang, wachte er mehrmals auf – teilweise auch, weil ein eigens eingerichteter Bitcoin-Alarm ihn über drastische Kursanstiege oder –verluste informierte. Drei Jahre lang habe er nicht mehr durchgeschlafen, erzählt Yves.

Stundenlang habe er in Echtzeit zugeschaut, wie sich der Kurs entwickelte und sei mehrmals mit dem Laptop auf den Knien eingeschlafen. «Ich war in dieser Zeit ein echter Zombie, man kann es nicht anders nennen», sagt er. Seine damalige Freundin habe ihm eines Tages ein Ultimatum gestellt – sie oder die Bitcoins. Yves zockte heimlich weiter.

Zu Geld habe er ein schizophrenes Verhältnis entwickelt: Beim Einkaufen habe er weiterhin auf Aktionen geschaut, obwohl er, bis er an der Kasse war, möglicherweise hunderte oder gar tausende Franken reicher war. «Wer mit Kryptowährungen handelt, sollte sich bewusst sein, dass man innerhalb von wenigen Tagen mehrere Jahreslöhne gewinnen, aber eben auch verlieren kann», sagt Yves.

So im Frühling 2016: Dank richtig getippter Kursentwicklung «machte» er innert vier Wochen aus 5000 Franken zuerst 40'000 und dann 135'000 Franken. Die 270 Bitcoins, die er zu diesem Zeitpunkt besass, hätten heute einen Gegenwert von rund vier Millionen Franken. Hätten, wären. Die Realität sah anders aus.

Drei Tage später war alles wieder weg – und Yves sass schluchzend auf besagtem Sofa seiner Oma. Das Spiel war aus. «Ich dachte, die nächsten Jahre damit zu verbringen, Schulden abzubezahlen», sagt er.

Geld verliert an Stellenwert

Es kam anders. Trifft man Yves heute, fährt er mit einem Lotus vor. Ein Bubentraum, gekauft mit Bitcoins. Und das ist nur der Vorgeschmack. Der plötzliche Reichtum ist mit einer Zahl erklärbar: 2017. Der Bitcoin-Kurs explodierte im letzten Jahr derart , dass man mit einer konservativen Strategie eigentlich fast nur gewinnen konnte. Denn das Versprechen, das er seiner Grossmutter abgegeben hatte, wollte Yves nicht brechen. Fremdkapital nahm er also nicht mehr auf. Vom Zocken konnte er die Finger aber nicht lassen.

epa06407075 A Bitcoin is pictured in Duesseldorf, Germany, 27 December 2017. Wild swings in the price of bitcoin took a pause, after it temporarily dropped to 10,800 US dollar. The cryptocurrency's value plummeted by nearly a third last week, and was dealt another potential blow when the Israeli Securities Agency said it would bar companies trading in bitcoin from operating on the Tel Aviv stock exchange and investigate how to regulate the digital currency because of concerns about volatile prices.  EPA/SASCHA STEINBACH

Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten Monaten explodiert. Bild: EPA/EPA

Er hätte sich nicht verzeihen können, so lange auf eine Kursexplosion zu warten, nur um sie dann zu verpassen, wenn sie da ist. Was er vom eigenen Lohn entbehren konnte, investierte er also weiterhin – nun aber ohne übertriebene Hebelwirkung. Er machte sich einen langfristigeren Investitionsplan und rannte nicht mehr jeder Kursveränderung nach.

Vor allem aber hatte er das Glück, dass 2017 das Jahr war, in dem auch Otto Normalverbraucher begann, Bitcoins zu kaufen. Das katapultierte den Kurs in ungeahnte Höhen. Ohne grosses Zutun hatten Yves Bitcoins plötzlich einen Wert von 400 000 Franken und einige Monate später über eine Million.

Aus Spielgeld wurde Bargeld

Der vordefinierte Meilenstein war längst erreicht, er liess sich 250'000 Franken auszahlen. Bingo! Aus dem Spielgeld wurde über Nacht echtes und lag jetzt auf seinem Bankonto. Unberührt und greifbar, als wäre nie etwas gewesen. Yves musste zweimal hinschauen, als im E-Banking der Kontostand aufblitzte.

Endlich konnte er nun sämtliche Schulden bei seiner Grossmutter begleichen. Der Rest reichte immer noch locker für den Rennwagen und eine besonders seltene Kartenkombination seines früheren Lieblingsspiels «Magic the Gathering». Alleine für die Spielkarten liess er 20'000 Franken liegen, weitere 7000 gingen für das Nummernschild «ZH 900900» drauf.

Zeigen solche Käufe nicht, dass er längst abgehoben ist und keinen Bezug mehr zu ehrlich verdientem Geld hat? «Es hat schon was. Wenn man in jungen Jahren so viel verdient hat, verliert Geld an Stellenwert», sagt er. Er lebe aber immer noch in einer bescheidenen WG und übernehme einen Grossteil der Miete seines Mitbewohners.

Zudem wolle er etwas an die Allgemeinheit «zurückgeben». So tüftelt er derzeit an der Idee, wie man Autoren von Onlinebeiträgen – etwa in Foren oder bei Enzyklopädien – mit einem Mikropayment-System für ihren Aufwand entschädigen könnte.

Passanten zücken die Kamera

Yves nimmt einen Schluck Tee. Das Handy hat er in den letzten zwei Stunden nie angeschaut, obwohl er immer noch Kryptogeld im Wert von über einer Million Franken besitzt. Die genaue Summe ändert jede Stunde – und Yves will sie auch nicht in der Zeitung lesen. Bei einem Börsencrash vor Weihnachten erlitten seine Bitcoins einen Buchverlust von einer Summe, welche die meisten Menschen im Land nie auch nur annähernd besitzen werden.

Doch die Kursschwankungen lassen ihn mittlerweile unberührt, er schläft in der Nacht durch. Sogar wenn der Kryptomarkt völlig zusammenbrechen würde – woran er nicht glaubt –, würde ihn das nicht mehr aus der Bahn werfen. Zu viel Geld hat er damit schon verdient. Und zu viel Glück hat er seit jenem schicksalhaften Nachmittag auf dem Sofa der Grossmutter schon in Anspruch genommen.

Von Autos, Yves gibt es unumwunden zu, habe er eigentlich nicht viel Ahnung. Der Lotus gefalle ihm halt einfach optisch. Dass dieser Blicke anzieht – alleine beim zwanzigminütigen Fototermin im Zürcher Kreis 5 zückt ein halbes Dutzend Passanten die Handykamera –, sei «schon noch geil».

In Beziehungssachen könne es aber auch zum Nachteil gereichen. Er wolle schliesslich keine Partnerin, die nur aufs Materielle aus sei, sagt er. So liess er den Sportwagen beim ersten Date mit der aktuellen Freundin in der Garage. Und fuhr mit dem Roller vor. 

Bitcoin & Co.: Was sind Kryptowährungen?

So bezeichnet man digitale Währungen, bei denen alle Transaktionen mithilfe von Kryptografie verschlüsselt werden. Der Durchbruch der Kryptowährungen kam 2009 mit der Lancierung des Bitcoins und der Einführung der Blockchain. Diese Technologie ist vergleichbar mit einer gigantisch grossen Excel- Tabelle, in die alle neuen Transaktionen eingetragen werden.nGespeichert ist dieses Verzeichnis aber nicht wie sonst üblich auf einem einzelnen Computer, wo es leicht gehackt und manipuliert werden kann, sondern dezentral auf Tausenden von Rechnern. Dadurch wird es unter anderem möglich, Geld über Ländergrenzen hinweg zu verschicken, ohne dass eine Bank oder eine andere zentrale Organisation involviert ist. Die Blockchain ist deshalb heute die Grundlage der meisten Kryptowährungen.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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71
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71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mickmeint 11.01.2018 16:31
    Highlight Erstaunlich, wie die gleiche Story 1:1 durch verschiedene Medien geschleift wird .. ob es dann wirklich seine Autonummer ist .. auf jeden Fall wird er mit seinem Wirken so nicht lange den Reichtum frönen können.
    3 0 Melden
  •  Baloo 09.01.2018 13:40
    Highlight Falls goku hier noch mitliest würde mich interessieren, welche Karten du dir gekauft hast? Vermutlich ja die P9? Ausserdem wo du diese her hast (Verfügbarkeit) und in welchem Zustand (beschreibung vs. tatsächlicher Zustand) diese bei dir angekommen sind.
    17 1 Melden
    • goku 09.01.2018 16:41
      Highlight Exakt, Mix zwischen Alpha und Beta :) Ich hab die Verkäufer auf cardmarket.com kontaktiert und bin dann nach Deutschland respektive Spanien gegangen um sie mir anzuschauen und zu kaufen. Gibt viele Sammler die da ihre Sammlungen auflösen. Der Zustand hat den Scans entsprochen (zwischen ex & nm)
      14 2 Melden
    •  Baloo 10.01.2018 09:44
      Highlight Cool, vielen Dank für die Antwort. Falls du noch weiter in MtG investieren willst, gibt es ja noch sehr viele Optionen die mit hoher Wahrscheinlichkeit an Wert zulegen werden (z.B. Duallands) ;)
      0 1 Melden
  • Lumpirr01 09.01.2018 13:11
    Highlight Der Typ wird wohl oder übel noch kräftig Steuern zahlen müssen, weil er vermutlich gleich mehrere Kriterien als Wertschriftenhändler erfüllt. Dabei dürfte das entscheidende Kriterium sein, dass er offenbar mit fremdem Geld (dem Geld von der Oma) spekuliert hat.

    Siehe:

    https://www.moneyland.ch/de/boersengewinne-steuern
    31 1 Melden
  • TheGoon 09.01.2018 13:05
    Highlight D Wält xeht guet us da obe,
    glaub ich bliib nachli,
    bleich für eui,
    scho immer mis Hobby,
    alles OK ich trade schona Coins
    aber mit Ussicht und Blick uf de Horizont.


    ghöri immer wänn de lauft:


    6 11 Melden
  • sheimers 09.01.2018 11:46
    Highlight Meine Erfahrung mit Bitcoins: Als der Hype vor ein paar Jahren begann wollte ich selbst ein paar Coins minen. Ich habe also die Software auf dem Büro-PC installiert und laufen lassen. Als nach drei Tagen immer noch kein Coin beisammen war, dachte ich "was soll der Scheiss" und habe alles wieder gelöscht. Heute könnte ich mich dafür Ohrfeiden, auch wenn nach einem Jahr nur eine Handvoll Coins rausgekommen wären (damals kaum mehr Wert als Franken oder Dollar), hätte ich heute rund einen Jahreslohn geschenkt. Man lerne: Vernunft ist nicht immer von Vorteil. :-)
    25 18 Melden
  • goku 09.01.2018 09:50
    Highlight a) alle Schulden abbezahlt wurden und b) genug übrig war, um etwas auf die Seite zu legen und mit einem Bein im Kryptomarkt drin zu bleiben (Und hey Magic-Karten sind ein gutes Investment ;) Googelt doch mal einen Black Lotus).

    Was bringt dir das Geld wenn du nichts davon für Sachen, die dir Spass machen, ausgibst? Think about it.

    Und keine Angst, ich bin nicht ganz lernresistent und trau vor allem dem ICO & Altcoin Hype nicht so ganz und hab genügend Schäfchen im Trockenen.
    57 13 Melden
    • Snowy 09.01.2018 10:03
      Highlight Danke für Dein Feedback.

      Hätte wohl alles gleich gemacht wie Du (und bin auch grad etwas neidisch).
      Einzig hätte ich mir einen RS6 gekauft (und mich nicht vor diesem abbilden lassen ;).

      Happy Day!
      15 10 Melden
    • demian 09.01.2018 10:13
      Highlight Ich hoffe deine Grossmutter kriegt auch ein paar Schäfchen ab ;)
      30 0 Melden
    • Nico Rharennon 09.01.2018 10:20
      Highlight Geile siech! Was hälst du von bitconnect und octoin.com? ;)
      4 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • goku 09.01.2018 09:49
    Highlight Wie ich sehe tobt ihr euch ein bisschen aus hier.

    Da ich (Yves) selber Teil der Watson-Community bin und die Reaktionen ganz interessant finde, mach ich doch gleich ein bisschen mit beim Gebashe ;)

    Klar war das Ganze total hirnverbrannt. Das bestreitet glaub ich niemand…

    Hier dennoch ein paar Inputs.
    Warum sollte man sich das komplette Geld beim ersten Gewinn vollständig ausbezahlen nach 2 Jahren Leidenszeit? Wer so denkt, hätte beim Kurs von 2000 verkauft…

    Dem aufmerksamen Leser ist vielleicht nicht entgangen, dass das Money-Wasting für Luxus-Artikel erst stattgefunden hatte nachdem ...
    48 13 Melden
    • @schurt3r 09.01.2018 10:09
      Highlight Dank für die Statements, Yves!
      Und hier dein GIF :))
      15 4 Melden
    • bebby 09.01.2018 10:17
      Highlight Find ich sehr mutig, dass Yves sich hier getraut sich zu äussern, der Artikel ist nicht sehr vorteilhaft formuliert. Vermutlich spielt in den Kommentaren auch Neid mit, auch wenn da viel Glück dabei war. Klar hätte jeder gerne eine Million :-) Und das gibt es praktisch nur mit viel Leverage und/oder Glück.
      23 2 Melden
    • Chili5000 09.01.2018 10:17
      Highlight Yves! Hesch mer 5000.-? I zahls zrug! I schwör! 😘🤓
      61 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madmessie 09.01.2018 09:41
    Highlight "Der Rest reichte immer noch locker für den Rennwagen und eine besonders seltene Kartenkombination seines früheren Lieblingsspiels «Magic the Gathering». Alleine für die Spielkarten liess er 20'000 Franken liegen, weitere 7000 gingen für das Nummernschild «ZH 900900» drauf."

    Der Mann kann gut mit Geld umgehen.

    NOT!
    37 9 Melden
    • salamile 09.01.2018 16:28
      Highlight Du hast leider sehr wenig Ahnung von Wertanlagen ;-)
      10 4 Melden
  • Snowy 09.01.2018 09:21
    Highlight Erinnert mich irgendwie an den Bericht über den Chef des Internationalen Roten Kreuzes gestern in der Tagesschau: Alles richtig gemacht. Eigentlich ein sympathischer Typ. Aber zum Ende des Interviews lässt er sich vom Chauffeur in der Luxus-Limo zum Flughafen chauffieren.

    Gewisse Dinge passen einfach nicht zusammen. Zum Bsp Rotes Kreuz Chef und Luxus-Limo mit Chauffeur (in der CH) oder 2016 bei Grosi wegen Spielschulden heulen und 2017 sich mit Lotus abbilden lassen.
    40 8 Melden
  • Pinhead 09.01.2018 09:13
    Highlight Macht 250'000 Franken und kauft als erstes ein Auto für 100'000 Stutz. Und gibt ein grosses Interview, ohne wahrscheinlich zu bedenken, dass er auf den Gewinn Einkommenssteuern (Selbständigkeit als Händler) zahlen muss. Bei einem Wohnsitz in der Stadt Zürich wären etwa 50'000 Franken fällig.
    46 3 Melden
    • Grinschel 09.01.2018 10:58
      Highlight Jep, richtiger Gedanke. Und 50'000 ist noch defensiv geschätzt... Aber trotzdem, es sei ihm gegönnt.
      19 0 Melden
    • droelfmalbumst 09.01.2018 16:38
      Highlight vermute dass er sicherlich noch einige Bitcoins im Besitz hat :)
      8 1 Melden
  • fifiquatro 09.01.2018 08:57
    Highlight Wieso lässt man sich das Geld dann nicht vollständig ausbezahlen, zahlt die Schulden zurück, sucht sich eine Teilzeit-Anstellung und investiert einen Teil des Geldes nicht?
    So kann man mehr oder weniger sorgenfrei weiterleben und hat noch was davon.
    Und wenn es sein muss, kann man sich immer für paar tausend CHF was gönnen, das müsste doch reichen? Schon nur ohne Schulden leben können und viel Erspartes auf der Seite zu haben, wäre doch schon ein anständiger Start...
    30 5 Melden
  • 4TheHorde 09.01.2018 08:53
    Highlight AltCoins sind extrem gefährlich, ich habe lange mit BitCoin Ether und LTC gehandelt und mich von 200 CHF auf fast 15k gehandelt - dann einiges verkauft, einen Crash gehabt etc, wie es halt so geht - auch mir ging es so, dass ich möglichst schnell wieder an viel Geld kommen wollte, inzwischen bin ich wieder bei fast 60k CHF - habe in den letzten 9 Tagen jeden Tag 5000+ CHF gemacht :) Tendenz steigend ... (Gestern beim BTC Crash sogar fast 10K) ... inzwischen besitze ich in etwa 3.5 BTC
    14 30 Melden
    • TomC 09.01.2018 10:34
      Highlight Das ist nice! Mit was handelst du den?
      3 4 Melden
  • Waldorf 09.01.2018 08:47
    Highlight WOW! Noch jemand der aus seinem Reichtum was Sinnvolles macht. Einen Lotus kaufen. Ich gebe zu, da werde ich schon etwas neidisch.
    24 5 Melden
    • Raembe 09.01.2018 09:26
      Highlight Bei mir wars die Nummer, die mich überzeugt hat.
      42 1 Melden
  • amRhein 09.01.2018 08:30
    Highlight Mir tun die Omas dieser Welt leid, die ihren hart verdienten Batzen solchen Zockern in den Rachen werfen.
    66 5 Melden
  • stimpy13 09.01.2018 08:14
    Highlight Ich mag es ihm gönnen, bin vielleicht ein kleines bisschen neidisch auf so viel Geld. Aber nach dem Erlebten für eine Autonummer 7000.- ausgeben... Muss ich ja nicht verstehen. Ich verstehe die Autonummern-Geschichte sowieso nicht. Kann mir jemand erklären, was genau der Reiz an so einer Nummer ist? Hat man die nur für sich, hofft dass es die anderen sehen und denken "poah" oder prahlt man damit?
    56 2 Melden
    • stimpy13 09.01.2018 09:18
      Highlight Danke ErklärBart. Ich finde solche Gedankengänge interessant. Wir haben zum Beispiel drei Katzen zu Hause und ich bin ein grosser Büsi-Fan. Wenn ich mir aber überlege, wie ich jemandem erklären soll weshalb ich Katzen so gern mag, tue ich mich sehr schwer, wirklich nachvollziehbare Gründe zu finden. "Sie geben einem so viel zurück" ist meiner Meinung nach keine Erklärung. Im Grunde kosten sie Geld, machen die Wohnung schmutzig, bedeuten Arbeit und können manchmal ganz schön nerven. Trotzdem mache ich mir Sorgen, wenn sie abends spät noch weg sind und möchte nicht mehr ohne sein =).
      17 3 Melden
    • Hallosager 09.01.2018 23:43
      Highlight @ Stimpy: mit Pokemon Karten hast du mich nun getriggert :P
      Blitzen ist für gewisse Leute ebenfalls ein Hobby. Die chillen den grossen Tag lang auf Watson, verteilen Herzli und Blitzli um dann am Abend Zuhause sagen zu können: Boah, heute war wieder streng 🙄

      Nun zu den Pokemon-Karten: Das Spiel ist extrem spannend. Hatte gestern ein Match, wo mein Gegner in der letzten Runde das Blatt noch gewendet hat, aber ein Zug mehr und ich hätte gewonnen. Dachte da schon, mein Deck sei total OP ^^
      Und dann ist da noch der Wert hinter gewissen Karten 😉
      1 1 Melden
  • PVJ 09.01.2018 08:10
    Highlight ... und nächste Woche bringt ihr dann die Geschichte von Peter, der dasselbe tat, aber dummerweise keine Grossmutter mit Geld hatte. Und der deshalb nicht Lotus fährt, sondern Velo, und immer noch seine Schulden abstottert. Ok?
    113 0 Melden
    • @schurt3r 09.01.2018 08:17
      Highlight Deal!
      41 6 Melden
    • SilWayne 09.01.2018 08:34
      Highlight Hey Schurter, für 2018 liegt aber schon mal ein neues GIF drin, oder?
      23 2 Melden
    • @schurt3r 09.01.2018 09:00
      Highlight ...
      29 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • fischbrot 09.01.2018 08:09
    Highlight Eine hübsche Geschichte, fast wie ein Märchen. Schauen wir in 10 Jahren nochmals bei ihm vorbei?
    67 0 Melden
  • Miikee 09.01.2018 08:08
    Highlight Irgendwie glaub ich dem kein Wort, wenn er im 2013 gekauft hat (1 btc = 120.-) und nun 250'000 herausgenommen hat, hätte er einfach ganz entspannt warten können auch wenn er schon früher verkauft hat und nicht zum Spitzenpreis von 20'000.-.
    Nichtsdestotrotz der Gute hat sowieso ein Problem. Das erste was er macht, ist das ganze Geld in ein Proleten-Auto zu "investieren" und in ein Nummernschild.
    Wenigstens hat er die Schulden zurückbezahlt. Ich mags ihm trotzdem gönnen, auch wenn ich die Geschichte so nicht glaube.
    42 7 Melden
    • Nguruh 09.01.2018 09:52
      Highlight Das Problem war ja nicht, dass er gekauft und gewartet hat - Er hat gekauft und gehandelt. So kann auch bei allem viel Geld verdienen und ebensoviel verlieren, auch wenn der Kurs langfristig nur hoch geht - kleine Downs hats immer, und wenn man diese erwischt, ists dann eben weg. Ist überall so, nur mit einem enormen Risiko kann man innert kürzester Zeit reich (oder pleite) werden.
      5 0 Melden
  • Don Alejandro 09.01.2018 07:55
    Highlight Es widerspiegelt doch die Perversität unseres Spielkapitalismus. Yves hat nur ein System ausgenutzt - fair enough. Aber der Gewinn ist nicht real erwirtschaftet (wo ist die volkswirtschaftliche Leistung?) bei einem Verlust darf wieder der Steuerzahler in die Tasche greifen.
    60 18 Melden
    • Asmodeus 09.01.2018 10:59
      Highlight Wo liegt die volkswirtschaftliche Leistung wenn unsere Millionaros ihr Geld via Aktien und Rendite verdienen, die Konzerne dazu zwingen sich kaputt zu sparen und die ganzen Erträge an den Steuern vorbei geschleust werden?
      26 2 Melden
    • Don Alejandro 09.01.2018 17:26
      Highlight @Peter: Cirka die Hälfte verschuldeter Haushalte beziehen Ergänzungs- und Sozialleistungen. Dies zahlt nicht der Nikolaus.
      18 2 Melden
  • poiuz 09.01.2018 07:54
    Highlight Klarer Fall von Selbständigkeit, womit Abgaben für Steuern und AHV von rund 50% des Einkommens anfallen. Falls so etwas nicht deklariert wird, können mit Bussen und Zinsen die Abgaben übrigens mehr als 100% betragen.
    50 13 Melden
    • Urs457 09.01.2018 08:43
      Highlight Kapitalgewinne sind nicht steuerbar!
      21 19 Melden
    • smarties 09.01.2018 09:43
      Highlight Juso hat ne Initiative dazu.
      6 11 Melden
    • Tepesch 09.01.2018 09:58
      Highlight @Urs457
      Bei gewerbsmässigem Handel schon: https://www.moneyland.ch/de/boersengewinne-steuern
      19 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 09.01.2018 07:40
    Highlight Da hatte jemand mehr Glück als Verstand. Ich hoffe, er hat etwas aus der Geschichte gelernt und investiert zumindest einen Teil der Kohle nachhaltiger. Die Poserei lässt aber leider etwas anderes vermuten...
    82 2 Melden
  • pd90 09.01.2018 07:37
    Highlight Hätte er seine Bitcoin gehodlet, hätte er wahrscheinlich keine Schulden machen müssen und noch mehr Rendite als zuvor... hört sich hier eher nach Spielsucht an.

    (und ja verstehe ihn, selber in einem Monat einen Jahreslohn verdient, was eigentlich völlig krank ist...)

    90 0 Melden
  • Pisti 09.01.2018 07:17
    Highlight Also eigentlich hat der Typ null Ahnung vom Handel, aber einfach ein bisschen Glück gehabt. 99% Prozent der anderen, die so Handel betreiben, gehen aber Pleite.
    Und wer von 250'000 verdienten Franken gleich mal über die Hälfte für eine Karre inkl. überteuerter Autonummer rauswirft, hat gar nichts kapiert.
    Eigentlich hätte man solch eine Story auch über einen Spielsüchtigen machen können, der im Kasino den Jackpot abgeräumt hat.
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    • Elblablias 11.01.2018 13:21
      Highlight Ach ihr Neider, gönne den andern was du selbst gerne hättest.... Ich brauch auch keinen Lostus ich gönne ihm aber sein Glück.
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  • fw_80 09.01.2018 07:16
    Highlight Den Steuerkommissär seiner Wohngemeinde wird diese Geschichte auch gefallen!
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    • Urs457 09.01.2018 08:46
      Highlight Nochmals: Kapitalgewinne sind nicht steuerbar.
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    • fcsg 09.01.2018 09:08
      Highlight @Urs457
      Das gilt nur für private Kapitalgewinne. Falls von einer Selbständigkeit ausgegangen wird, sind Kapitalgewinne sehr wohl steuerpflichtig. Die Frage ist, ob hier eine Selbständigkeit vorliegt. Der Einsatz von Fremdkapital, die Risikobereitschaft, die Häufigkeit der Transaktionen und die kurze Besitzdauer sprechen für eine Selbständigkeit.
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    • The Destiny // Team Telegram 09.01.2018 09:26
      Highlight @urs, auf watson schon ;)
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  • jjjj 09.01.2018 07:01
    Highlight Und kommt in den K5 um seine Protzkarre zu zeigen. 🙈
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    • jjjj 09.01.2018 09:21
      Highlight wobei. wenns AG gewesen wäre, hätte er wie alle anderen unter der Hardbrücke parkieren und ins Abaton gehen können. Wäre nicht aufgefallen...
      14 3 Melden
    • Maragia 09.01.2018 10:45
      Highlight @jjjj das machen auch Zürcher imfall :D
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  • Drusbert 09.01.2018 06:46
    Highlight Eine wahrlich nobelpreisverdächtige Bilderbuchkarriere hat der junge Mann da hingelegt.
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  • Goon 09.01.2018 06:32
    Highlight Soll er sich freuen solange er kann. Anhand der Ausgaben für Autonummer und Magic-Karten wohl nicht zu lange.
    347 5 Melden
    • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 09.01.2018 15:52
      Highlight Haha, dachte ich mir auch. Der wird bald wieder pleite sein wenn er weiterhin solche 'Investitionen' macht.
      7 0 Melden
  • peigi 09.01.2018 06:21
    Highlight Ich gönne ihm den Erfolg, fürchte aber, dass sein aktueller Reichtum wohl temporär sein könnte. Es klingt im Artikel eher nach jemandem mit Spielsucht statt einem Bitcoinwunderkind....

    Wenn man mit 27 eine Million verdient, würde ich mir sicher auch etwas leisten, aber 90% des Kapitals würde ich in meine Zukunft investieren (Selbstständigkeit, Immobilien etc.). Vielleicht sind Magic Karten oder unverkaufbare Nummernschilder aber auch tolle Anlagen ;)
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    • salamile 09.01.2018 16:21
      Highlight Und wie das gute Anlagen sind, vor allem die Karten.
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