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Dieser Mann soll die wichtigste Webseite für Cyberkriminalität verwaltet haben. Bild: AP/AP

Oberschurke der Cyber-Ganoven verhaftet: Er soll 4 Milliarden in Bitcoin gewaschen haben

27.07.17, 11:24 27.07.17, 11:36

Die Cyber-Währung Bitcoin gerät erneut in die Schlagzeilen. In Griechenland wurde aufgrund eines US-Haftbefehls ein Russe festgenommen, dem vorgeworfen wird, über die digitale Kryptowährung mindestens 4 Milliarden US-Dollar (3,42 Milliarden Euro) gewaschen zu haben.

Der 38-Jährige habe seit 2011 eine kriminelle Organisation betrieben, die die wichtigste Webseite für Cyber-Kriminalität verwaltet, gab die Polizei am Mittwoch bekannt. Die griechische Polizei geht davon aus, dass die USA die Auslieferung des Mannes beantragen werden.

Bitcoin gibt es seit 2009. Eine Regierung oder Zentralbank steht nicht dafür ein. Der Kurs wird allein von Angebot und Nachfrage bestimmt. Viele sehen Bitcoin kritisch, da die Internet-Währung auch für Nutzer interessant ist, die sich Kapitalkontrollen entziehen wollen. Mit ihr können schnell und anonym Geschäfte rund um den Globus gemacht werden. (sda/apa/reuters)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 27.07.2017 16:19
    Highlight Anklage: "BTC-E erlaube, Bitcoins anonym zu handeln. Obwohl Bitcoins auch legitim benutzt würden, könne man die virtuelle Währung ähnlich wie Bargeld für illegale Transaktionen, zur Geldwäsche und für kriminelle Machenschaften einsetzen."
    https://www.justice.gov/usao-ndca/pr/russian-national-and-bitcoin-exchange-charged-21-count-indictment-operating-alleged

    Die US-Justiz will offenbar Bitcoin-Handel und -Nutzung kriminalisieren. Aktuell sind auch Guthaben aller BTC-E-Kunden eingefroren (https://btc-e.com/). Die meisten Kunden sind keine Schurken. Der Chef ist vermutlich kein "Oberschurke".
    15 2 Melden
  • solum 27.07.2017 12:55
    Highlight In Dollars wird dennoch mehr Geld gewaschen als in Bitcoins. ..
    28 1 Melden
    • NotWhatYouExpect 28.07.2017 12:14
      Highlight Wie bei Intel vs AMD da wird geschaut, dass der kleine auch klein bleibt.
      3 2 Melden

Flaggen-Fail bei Spotify-Börsengang – Aktie eröffnet bei 165,90 Dollar

Spotify feiert an der Wall Street doppelt Premiere: Die Aktien des Musikstreaming-Dienstes erschienen am Dienstag mit einem Eröffnungskurs von 165,90 Dollar auf den Kurstafeln. Das Unternehmen wählte dabei den Weg über eine Direktplatzierung – ein Novum in der Geschichte der US-Börse Nyse.

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