Digital

Das neue Nokia 3310. Bild: PA Wire

Nokia verbucht Mega-Gewinn – dank Apple

27.07.17, 14:07 27.07.17, 14:20

Ein Patentabkommen mit Apple hat beim Netzwerkausrüster Nokia für einen überraschenden Gewinnsprung gesorgt. Der Betriebsgewinn schoss im zweiten Quartal um 73 Prozent auf 574 Millionen Euro in die Höhe und übertraf damit die Analystenschätzungen deutlich.

«Wir gewinnen derzeit Marktanteile hinzu», sagte Konzernchef Rajeev Suri am Donnerstag in Helsinki. «Erste Signale sehen recht vielversprechend für die künftige Entwicklung der Marktanteile aus.» Aktionäre reagierten entzückt: Der Aktienkurs kletterte um 5.5 Prozent.

Nokia und Apple legten im Mai ihren Clinch bei. Die Finnen, einst Weltmarktführer bei Mobiltelefonen, warfen dem iPhone-Hersteller vor, Patente verletzt zu haben. Sie kassieren nun Lizenzgebühren von Apple. Nokia bekräftigte sein Ziel, im Geschäftsjahr eine operative Gewinnmarge von acht bis zehn Prozent in einem Netzwerkgeschäft zu erreichen, das fast 90 Prozent des Umsatzes ausmacht.

Das Unternehmen entwickelt sich derzeit besser als die Konkurrenten. Der tiefrote Zahlen schreibende schwedische Rivale Ericsson sorgt mit Stellenabbau und Kostensenkungen für Schlagzeilen. Der Branche macht die schwache Nachfrage von Telekomunternehmen zu schaffen: In den Industrieländern sind viele Mobilfunkprojekte abgeschlossen, der Übergang zur nächsten Generation 5G steht wohl erst ab 2019 an. Nokia sieht sich durch den Kauf des Konkurrenten Alcatel-Lucent – der stärker im Festnetzgeschäft verwurzelt ist – breiter aufgestellt. (sda/reu)

Too many meetings! Diesen 7 Typen begegnest du in jedem Büro

2m 39s

Too many meetings! Diesen 7 Typen begegnest du in jedem Büro

Video: watson

Die neusten Handys, Tablets und PCs im Test

Wie in den 90ern: Der Mini-Super-Nintendo ist genau so cool, wie wir gehofft haben

14 Gründe, warum dieses völlig unterschätzte Smartphone ein echter Geheimtipp ist

14 Dinge, die jeder Mac- und PC-Nutzer über Microsofts neuen Laptop-Killer wissen muss

14 Gründe, warum der Surface Laptop der fast beste Laptop ist, den ich je getestet habe

7 Gründe, warum dieses völlig unterschätzte Handy grossartig ist

Samsungs Galaxy Note 8 ist ein iPhone auf Steroiden – mit einem fürchterlichen Preis

13 Dinge, die jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts neuen iMac-Killer wissen muss

10 Gründe, warum das grosse iPad Pro (fast) perfekt ist für dich

12 Gründe, warum das Zenbook das fast beste Laptop ist, das ich je getestet habe

Warum Nintendos Switch die innovativste Spiel-Konsole ist, die ich je getestet habe

Schön scharf! So schlägt sich das Sony Xperia XZ gegen das iPhone 7

13 Dinge, die jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts neuen Laptop-Killer wissen muss

Warum dieses Smartphone die perfekte Alternative zu iPhone oder Galaxy ist

LG G5 im Test: Das magische Handy, das sich immer wieder verbessern lässt

Halb Tablet, halb Notebook: Das taugt das neue Galaxy Tab 

iPhone SE: Dieser rosarote Zwerg hat mächtig Power

Was taugt das neue iPad? Das kleine iPad Pro im grossen Test

Galaxy S7 und S7 Edge im grossen Test: So gut sind die besten Android-Handys wirklich

12 Gründe, warum dieses völlig unterschätzte Handy grossartig ist

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Liberté 29.07.2017 15:25
    Highlight Gibt es die watson App für Nokia? 😂
    3 1 Melden
  • Normi 27.07.2017 17:48
    Highlight Komischer Titel

    Apple kann doch nur wegen von Nokia selber entwickelten Technologien, mp3-Player verkaufen mit denen man auch Telefonieren kann ?

    Ps: Das ist das zweit abkommen zwischen Nokia und Apple !!

    Apple hatte damals sich "bereiterklärt" einmal einen grossen Bazen zu bezahlen(strafe) und für jedes weitere verkaufte I-Phone einen kleinen Betrag zu bezahlen für die Verwendung der Nokia-Technologien(Lizenz).
    6 4 Melden

Teslas E-Brummi ist vielleicht sexy, aber wir Schweizer bauen schon lange E-Lastwagen

Elon Musk hat seinen ersten Elektro-Lkw präsentiert. Die Innerschweizer Firma E-Force One baut schon seit 2013 E-Lastwagen – spezifisch für den Schweizer Markt.

Tesla-Chef Elon Musk hat in der Nacht auf Freitag einen strombetriebenen Sattelschlepper vorgestellt. Er soll auch mit voller Ladung von 40 Tonnen eine Reichweite von rund 800 Kilometern haben. Die Produktion werde im Jahr 2019 starten.

Musks E-Brummi ist sexy und die bislang bekannten technischen Daten sind beeindruckend. Aber wer Tesla kennt, weiss, dass es auch mal ein paar Jährchen länger dauern kann, bis den vollmundigen Ankündigungen Taten folgen. In der Innerschweiz ist man Musk …

Artikel lesen