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Die Blockchain-Technologie hat sich durchgesetzt. bild:shutterstock

Vergesst Trump – die Zukunft gehört der Blockchain

Die Bitcoins haben die Blockchain bekannt gemacht. Jetzt setzt sich diese revolutionäre Technologie in der Industrie, der Transport- und der Finanzwirtschaft durch.



Mit einem atomaren Schlag kann der US-Präsident die Welt zerstören, mit einem Handelskrieg kann er der Weltwirtschaft schweren Schaden zufügen. Aber angenommen, diese beiden Ereignisse bleiben Albträume von notorischen Crashpropheten, dann wird Donald Trump nicht mehr als eine Fussnote der Geschichte bleiben.  

«Hyperledger-Projekte werden umgesetzt, es ist mehr als ein Hype.»

Andreas Kind, IBM

Ganz anders die Blockchain. Vor zwei Jahren haben die wenigsten von uns diesen Begriff überhaupt gekannt. Jetzt entwickelt sich diese Technologie zu einem Schlüssel der digitalen Wirtschaft des 21. Jahrhundert. Transportunternehmen und Banken, aber auch Stromversorger und Versicherung haben das Potenzial der Blockchain erkannt und arbeiten mit Hochdruck an Modellen, die sich in die Praxis umsetzen lassen.  

FILE PHOTO: A Bitcoin (virtual currency) paper wallet with QR codes and a coin are seen in an illustration picture taken at La Maison du Bitcoin in Paris, France May 27, 2015. REUTERS/Benoit Tessier/File Photo

Haben die Blockchain bekannt gemacht: Bitcoins. Bild: BENOIT TESSIER/REUTERS

Zunächst nochmals eine Begriffsklärung: Eine Blockchain ist im Grunde nichts anderes als ein riesiges Grundbuch, in die jede Transaktion eingetragen werden muss. Die Transaktion kann nur dann abgewickelt werden, wenn sie den von den Teilnehmern einer Gruppe festgelegten Regeln entspricht. Dank moderner Verschlüsselungs-Technik können diese Transaktionen absolut sicher und so durchgeführt werden, dass die Privatsphäre nicht verletzt wird.  

Bekannt geworden ist die Blockchain dank den Bitcoins. Die Kryptowährung benutzt diese Technologie, aber sie ist nicht – wie fälschlicherweise oft angenommen wird – gleichbedeutend mit ihr. Es gibt zwei Blockchain-Welten. In der Fachsprache werden sie «permissioned» und «non-permissioned» genannt.

Jedes dritte von der IBM befragte Schweizer Unternehmen werkelt bereits mit der Blockchain

Der Unterschied liegt darin, dass die Verschlüsselung bei einer «non-permissioned» Blockchain sehr viel aufwändiger ist. Bitcoins setzen auf diese Variante und handeln sich damit zwei gravierende Nachteile ein: Die Transaktionen sind langsam und brauchen extrem viel Strom.  

Die «permissioned» Variante hingegen bietet genügend Sicherheit und verbraucht viel weniger Energie. Wer also weder mit Drogen und Waffen handelt oder Geld im grossen Stil waschen will, der benutzt diese Variante – und genau dies tun immer mehr Unternehmen. Eine von IBM Schweiz diese Woche veröffentlichte Studie hat ergeben, dass ein Drittel der 50 befragten Unternehmen bereits Blockchain-Projekte entwickelt, ein Drittel ist daran interessiert, und ein Drittel das Thema noch kalt lässt.

epa05794586 Diamond traders examine diamonds at the Israeli Diamond Exchange trading floor during the 6th International Diamond Week in the Israeli city of Ramat Gan, near Tel Aviv, Israel, 15 February 2017. Hundreds of buyers from over 30 countries attend the event as Israel is one of the world's leading centers for trading and manufacturing of polished diamonds.  EPA/ABIR SULTAN

Wird bald überflüssig sein: Ein Händler prüft einen Diamanten. Bild: ABIR SULTAN/EPA/KEYSTONE

«Am weitesten sind die Distributions- und Logistikunternehmen», erklärt dazu Christian Widmer, der die IBM-Studie betreut hat. An diesen Unternehmen lässt sich der Vorteil einer Blockchain sehr einfach erläutern, beispielsweise am Diamantenhandel.  

Wenn alle Teilnehmer des Diamantenhandels in einer gemeinsamen Blockchain zusammengeschlossen sind, dann ist von der Mine bis zum Endverbraucher eine lückenlose Kontrolle möglich. Es ist jederzeit bekannt, wo sich jeder einzelne Diamant befindet und wer ihn besitzt. Fälschungen sind nicht mehr möglich. Es wird auch praktisch unmöglich, so genannte «Blutdiamanten» in die Kette zu schmuggeln.  

Kein Zwischenhandel dank Smart Contracts

Dieses Prinzip lässt sich übertragen, etwa auf Container-Schiffe. IBM und der grösste Container-Schiff-Transporteur Maersk entwickeln deshalb eine Blockchain. Dazu braucht es zunächst einen so genannten Hyperledger, ein riesiges elektronisches Grundbuch. Darin werden die Transaktionen einer Gruppe erfasst und die Spielregeln festgelegt.  

The MV Maersk Mc-Kinney Moller, the world's biggest container ship, arrives at the harbour of Rotterdam August 16, 2013.  REUTERS/Michael Kooren/File Photo                  GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD PACKAGE       SEARCH BUSINESS WEEK AHEAD 12 DEC FOR ALL IMAGES

Auch Maersk, das grösste Container-Schiff-Unternehmen, setzt auf die Blockchain. Bild: © Michael Kooren / Reuters/REUTERS

Nehmen wir das Beispiel des Blumenhandels: Vom Produzenten in Kenia bis zum Endabnehmer in der Schweiz sind alle in der Blockchain erfasst und jeder Teilnehmer kennt die Bedingungen, die er erfüllen muss. Diese werden in einem so genannten Smart Contract festgelegt.  

Was ist ein Smart Contract? Auch das lässt sich einfach erklären: Angenommen, du least ein Auto und tust dies mit einem solchen Vertrag. Dann springt dein Auto nicht mehr an, wenn du die Leasingrate nicht bezahlt hast. Genauso ist es beim Blumentransport. Der Produzent muss eine festgelegte Qualität liefern, der Transporteur für eine festgelegte Temperatur sorgen, etc. Geld fliesst erst, wenn all dies eingehalten worden ist.  

Gewaltige Effizienzgewinne

All dies ist in der Blockchain festgelegt, deshalb wird die Logistik sehr viel effizienter, vor allem dann, wenn auch die Behörden mitmachen. Auch das zeichnet sich ab. Die EU prüft bereits, wie sie die Blockchain beim Zoll einsetzen kann.  

Eine durchgehende Blockchain wird für gewaltige Effizienzgewinne sorgen. Der Schweizer Blumenhändler kann dann ohne Angst mit einem ihm unbekannten Gärtner in Kenia ins Geschäft kommen. Er braucht keine Bank, die den Zahlungsverkehr abwickelt, und der Papierkram des Zolls entfällt. Angesichts dieser Vorteile kann Andreas Kind vom IBM-Forschungsinstitut in Rüschlikon auch guten Gewissens erklären: «Hyperledger-Projekte werden umgesetzt, es ist mehr als ein Hype.»  

Blockchain wird die Energiewirtschaft revolutionieren

Das gilt auch für die Finanzindustrie. Banken und Versicherungen verbrennen heute noch sehr viel Geld im Backoffice. Wertschriftenhandel und Versicherungspolicen erfordern sehr viel Aufwand. Mit der Blockchain wird sich dies radikal ändern. Das wurde am vergangenen Dienstag an der Finance 2.0-Konferenz in Zürich einmal mehr deutlich.  

Auch die Energiewirtschaft wird mit der Blockchain revolutioniert werden. Das lässt sich heute schon an einem Experiment in Brooklyn erahnen. Dort haben sich in einem Quartier 50 Solarhersteller zum Brooklyn Microgrid zusammengeschlossen. Mit der Blockchain können sie ihre Energie untereinander austauschen und so eine dezentrale Stromversorgung aufbauen.  

Was sich in Brooklyn anbahnt, könnte bald weltweit Schule machen. Die «New York Times» meldet, dass dieses Modell zusammen mit Siemens rund um den Globus verbreitet werden soll.

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • citizen of de uold 22.03.2017 15:40
    Highlight Highlight aus Blockchain wie aus Bitchain wird nix.
    Die Technologie alleine reicht nicht um das Geldsystem umzustellen. Das alte System ist in der realen Wirtschaft fest verankert. Das Konzept ist einfach nicht überzeugend genug um eine Chance zu haben. Der Autor des Artikels nimmt die Idee selber nicht ernst. Gehört unter die Rubrik "Fantasie"
  • pedrinho 19.03.2017 15:24
    Highlight Highlight Blockchain wird die Welt revolutionieren, oder

    wurde damit endlich ein Weg gefunden der die totale Kontrolle ermöglicht, bzw. möglich macht.
  • Peter E. Mantsch 19.03.2017 08:07
    Highlight Highlight Wirklich schlecht erklärt...
  • Nicolas Flammel 18.03.2017 23:22
    Highlight Highlight "Wer also weder mit Drogen und Waffen handelt oder Geld im grossen Stil waschen will, der benutzt diese Variante"

    "Permissioned" Blockchains sind gegen die usprüngliche Idee von Blockchains, nämlich dass jeder teilnehmen kann. Der Vorteil von Bitcoin und anderen offenen Blockchains (v.a. mit Smart Contracts) ist, dass ich mit jedem auf der Welt einen Vertrag abschliessen kann ohne einen Zwischenhändler (z.B. Banken).
    "Permissioned" Blockchains eignen sich zwar für den Handel in regulierten Branchen, wie im Artikel beschrieben aber nicht für Privatpersonen, da die Privatsphäre verletzt wird.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 19.03.2017 11:03
      Highlight Highlight Diese neue IBM-Sprachregelung ist irreführend!

      Ich finde es schade (wenn nicht gar unverantwortlich), dass Philipp Löpfe diese merkwürdigen IBM-Wortschöpfungen unkritisch übernimmt, und damit zur Irreführung beiträgt, die IBM damit beabsichtigt.

      Tatsächlich handelt es sich um private (IBM-Sprech «permissioned») und um öffentliche (IBM-Sprech «non-permissioned») Blockchains.

      Du hast vollkommen recht, Nicolas: Die Welt braucht öffentliche Blockchains!

      IBM will den flaschen Eindruck erwecken, dass öffentliche Blockchains illegal («non-permissioned») wären! Für Drogen und Waffendealer und so.
    • Nicolas Flammel 19.03.2017 13:50
      Highlight Highlight @Lorent Patron: Es gibt durchaus Unterschiede zwischen private und permissioned Blockchains.
      Bei private Blockchains kann die wahre Identität eines Accounts nicht ermittelt werden. Es kann grunsätzlich jeder beitreten, der sich im Netzwerk (z.B. Domain Netzwerk) befindet oder der einen Zugangsserver kennt.
      Bei permissioned Blockchains kann man aber nur beitreten, wenn man sich vorher registriert (mit seiner wahren Identität). Nur registrierte Accounts können dann Transaktionen durchführen.

      Siehe auch:
      https://ethereum.stackexchange.com/questions/8072/private-vs-permissioned-blockchains
    • http://bit.ly/2mQDTjX 19.03.2017 18:36
      Highlight Highlight Thx, Nicolas.

      Ich empfinde das haarspalterisch und falsch:

      "Private blockchains are private because of the genesis block they are using."

      Beispiel (da du mit Ethereum kommst):

      ETC und ETH. Gemäss dieser Definition wäre ETC private, ist aber öffentlich.

      Man kann eigene Ethereum-Chains aufmachen (zB. Quorum, Inchain), was gemäss dieser Definition "private" wäre, obwohl sie öffentlich sind.

      vgl. auch: http://bit.ly/1UsVKV4

      Vitaliks "consortium" (=permissioned) oder wenn schon dann "[permission-]free" (statt non-permissioned) würde mir besser gefallen, wenn man schon pingelig sein will. ;)
  • Digital Swiss 18.03.2017 20:15
    Highlight Highlight Schon sehr bald können wir den Zwischenhändler (Bank) bei den meisten Dienstleistungen umgehen.
  • Pirat der dritte 18.03.2017 17:45
    Highlight Highlight Durchgehende und transparente Datenströmen sowie vollständige Automatisierung ist ein wichtiges Ziel der Logistik. Daran wird seit Jahrzehnten gearbeitet. Störend sind Grenzen und lokale Währungen und administrative Hindernisse. Ob gut oder schlecht, so ist es und so kommt es..
  • RacKu 18.03.2017 17:05
    Highlight Highlight Findi nid guet. Das killt arbeitsplätz.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.03.2017 17:56
      Highlight Highlight Egal, RacKu:

      Denn mit der Blockchain kommt auch das bedingungslose Grundeinkommen. Und zwar für alle. Für 10 Milliarden Menschen.

      https://futurism.com/the-first-blockchain-based-universal-basic-income-experiment-just-launched/

      Das Problem wird daher nicht die Arbeitslosigkeit sein, sondern eher die Langeweile, die sich dann vermutlich bei vielen Leuten breit machen wird. Aber die werden dann schon wieder was Sinnvolles zu tun finden. ;)
    • Maragia 18.03.2017 18:26
      Highlight Highlight Warum gibt es immer noch Leute, die glauben, dass es etwas gratis auf dieser Welt gibt?
    • Firefly 18.03.2017 19:11
      Highlight Highlight Und schafft neue, so ist die Welt, war sie schon immer und je mehr man sich dem Wandel versperrt, desto harter trifft er einen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 18.03.2017 17:03
    Highlight Highlight Aktuell wird zudem in der Schweiz geprüft, wie mit Blockchain elektronische Abstimmungen abgebildet werden können. Ob jedoch die konservativen (Schweizer) Banken wirklich mitmachen, will ich zuerst sehen. Naja, vielleicht als "late follower".
    • Firefly 18.03.2017 19:13
      Highlight Highlight Die grossen schweizer Finanzinstitutionen sind da so viel ich weiss schon gross drin mit Investitionen und so.
    • _kokolorix 18.03.2017 19:58
      Highlight Highlight @Frau Holla
      Nein, die Schweizer Banken sind in erster Linie konservativ.
      Bei der UBS z.B. wurde bis vor wenigen Jahren der Internet Explorer 6 benutzt, einer der unsichersten Browser der jemals zum Einsatz kam, aber auf etwas anderem lief ihr Intranet nicht...
      Mit Blockchain Technologien würden die tollen Geschäftsmodelle Geldwäscherei und Potentatengelder nicht mehr so gut funktionieren. Auch die betrügerischen Börsentransaktionen wären so kaum mehr durchzuführen...
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.03.2017 20:30
      Highlight Highlight Die Schweizer Banken forschen sehr intensiv an Blockchain-Technologien.

      zB. da: http://www.level39.co/
      oder da: http://www.r3cev.com/
      oder da: http://www.finews.ch/news/banken/26415-ubs-cs-blockchain-eaa-vitalik-buterin
      uvm.

      Das wird zwar alles ziemlich kritisch beäugt von den Blockchain-Evangelisten (wie etwa Vitalik Buterin), aber die Blockchain-Gemeinde ist letztlich auf diese Unterstützung angewiesen. Denn ohne diese Mittel der Banken wären die notwendigen Benchmarks und Security-Checks u.a. kaum möglich.
  • MrBlack 18.03.2017 16:36
    Highlight Highlight Die Blockchain ist sicher interessant, aber generell werden dezentrale Systeme stark aufkommen. Wenn es richtig implementiert wird, kann es auch zu mehr Gerechtigkeit und einer faireren Verteilung von Geld, Macht und Ressourcen führen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.03.2017 17:45
      Highlight Highlight Du sagst es, MrBlack:

      "Wenn es richtig implementiert wird, ..."

      Darauf müssen wir sehr gut acht geben! Denn das ist genau der springende Punkt. Eine falsche Implementierung birgt auch Risiken, die genau das Gegenteil bewirken von dem, was beabsichtigt war (Gerechtigkeit, Fairness, Chancengleichheit etc.)
    • Firefly 18.03.2017 19:15
      Highlight Highlight Die Blockchain und dezentrale Systeme, das sind keine Gegensätze
    • _kokolorix 18.03.2017 20:09
      Highlight Highlight @Firefly
      Nein, die Blockchain ist per Definition dezentral. Anders funktioniert sie nicht.
      @Lorent Patron
      Wie sie implementiert ist, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass alle Benutzer die Kette verfolgen können und allfällige Manipulationen durch die dezentrale Datenhaltung sofort auffallen. Aber nur wenn es auch wirklich geprüft wird. Dort ist der Schwachpunkt. Werden wirklich alle Beteiligten diese Überprüfung vornehmen (können)?
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 18.03.2017 16:24
    Highlight Highlight Tönt gut.
    Ist das ganze wirklich so sicher? Oder hat es noch versteckte Schlupflöcher oder ähnliches?

    Philipp Loepfe findet offensichtlich die Transportkosten etwas überhöht:
    "... der Transporteuer für eine festgelegte Temperatur sorgen, etc."

    😀
    • Raphael Bühlmann 18.03.2017 17:35
      Highlight Highlight Ganz so teuer ist's nicht mehr, hab's korrigiert ;)
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.03.2017 17:51
      Highlight Highlight pamayer: An der Sicherheit wird noch gearbeitet.

      Man muss in diesem Zusammenhang unterscheiden zwischen privaten und öffentlichen Blockchains. Die privaten sind schon jetzt sehr sicher. Die öffentlichen noch nicht wirklich.

      Für den sehnlichst erwarteten disruptiven Durchbruch braucht es allerdings die Sicherheit von öffentlichen Blockchains. Soweit ist die Technologie leider noch nicht. Aber viele Blockchain-Evangelisten arbeiten daran. Mit sehr viel Zuversicht.
    • pamayer 18.03.2017 18:55
      Highlight Highlight Danke.
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