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grush game zähneputzen

Screenshot: YouTube/Grush

Badezimmer-Gadget Grush

Gaming-Zahnbürste motiviert Kinder beim Putzen

Monster wegbürsten und so den Highscore erputzen: Die digitale Zahnbürste Grush soll Kinder zum Zähneputzen motivieren. Mindestens 50.000 Dollar wollen die Macher für ihr Crowdfunding-Projekt zusammenbekommen.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Viele Eltern wissen, wie schwierig es ist, Kinder weg von der Spielkonsole und hin zum Zähneputzen zu bekommen. «Es wird zu einer Schlacht», sagt gar eine Mutter in dem Video, mit dem das Unternehmen Grush Inc. seine Produktidee erklärt. Das Produkt, das die Firma aus San Francisco etablieren will, ist eine digital vernetzte Kinderzahnbürste, die das Zähneputzen per Smartphone-Anbindung interessanter macht. Helfen sollen dabei, natürlich, Videospiele.

Der Name Grush steht nämlich für Gaming Brush: Die 49 Dollar teure Bürste – bislang existiert nur ein Prototyp – enthält Bewegungs-Sensoren, die die Putzbewegungen registrieren und drahtlos an ein iOS- oder Android-Smartphone übertragen. Durch das Bewegen der Bürste sollen die Kinder verschiedene Minispiele auf dem Smartphone-Bildschirm steuern können: Mal geht es darum, Monster wegzubürsten, mal muss ein kleines Orchester dirigiert werden.

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Screenshot: YouTube/Grush

Über einen Cloud-Dienst soll es ausserdem möglich sein, die Eltern und theoretisch sogar den Zahnarzt über das eigene Putzverhalten zu informieren. Wie erfolgreich das Putzen war, wird angeblich auf Basis der Empfehlungen der American Dental Association, der zahnärztlichen Vereinigung in den USA, eingeschätzt.

Nicht die erste vernetzte Zahnbürste

Ganz neu ist diese Idee einer vernetzten Zahnbürste nicht: So hat beispielsweise ein französischer Hersteller eine ähnliche Bürste angekündigt, die aber nicht direkt auf den Kindermarkt zielt. Und auch Oral-B präsentierte auf dem Handykongress Mobile World Congress eine Bluetooth-Bürste.

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Screenshot: YouTube/Grush 

Das Geld fürs Realisieren von Grush wird derzeit auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo eingesammelt. Von den benötigten 50.000 Dollar haben die Macher bislang gut ein Drittel eingestrichen. Unter den ersten 54 Unterstützern finden sich sogar drei, die gleich mehrere tausend Dollar in ein sogenanntes «Handelspaket» investieren wollen.

Dazu, ob sich der Zahnbürsten-Controller der Grush überlisten lässt, etwa, indem man die Putzbewegungen einfach in einem Becher simuliert, hat sich das Grush-Team bislang nicht geäussert. Sollte es funktionieren, ist wohl davon auszugehen, dass Kinder diese Möglichkeit schnell entdecken werden: Eltern dürfte also in jedem Fall daran gelegen sein, sich bei der Zahnputz-Kontrolle nicht allein auf das Gadget zu verlassen. (abr)



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