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HELLO SENSE: Schlaue Kugel für besseren Schlaf

Sense: Technikbepackte Kugel für besseren Schlaf. Bild: Hello

Portemonnaie bereithalten

Neue Gadgets: Eine Kugel die Ihren Schlaf verbessert, eine tastenlose Tastatur und eine Waschmachine, die auch trocknet und bügelt

Ein erholsamerer Schlaf dank moderner Technik? Das verspricht Sense, eine Kugel voller Sensoren. Ausserdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: eine Tastatur ohne Tasten und eine multifunktionale Waschmaschine.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Das kleine, kugelige Gadget Sense soll seinen Besitzern etwas schenken, das eigentlich jeder gebrauchen könnte: erholsamen Schlaf. Zugleich soll es erkennen können, warum jemand vielleicht schlechter schläft, als er sich das wünscht.

Das Gadget besteht aus insgesamt drei Komponenten: aus der Sense genannten Kugel, die die Zentrale ist und etliche Sensoren mitbringt; aus dem Sensor Sleep Pill, den man an sein Kissen klippt, und aus der App für iOS oder Android.

Dieses Paket soll diverse Dinge leisten, darunter eine Messung des Schlafs, mit Blick auf die Länge und die Schlafphasen. Die Auswertungen dazu kann man sich in der App ansehen. Sense misst laut Beschreibung zudem Werte wie die Helligkeit, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit im Raum und kann Staub oder Pollen in der Luft feststellen.

Schnarcht der Partner zu laut?

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Bild: hello

Mit einem Mikrofon registriert die Kugel störende Geräusche wie ein Schnarchen des Partners. In der Sense-App kann man sich dann anhören, was eigentlich so alles im Schlafzimmer los war – wobei die Macher betonen, dass diese Aufzeichnungen auf dem Gerät bleiben und nicht etwa auf Firmenserver hochgeladen werden.

Über den eingebauten Lautsprecher kann Sense Geräusche abspielen, die beim Einschlafen helfen sollen. Darüber hinaus weckt die Kugel ihren Benutzer am Morgen auch auf. Der Alarm wird dabei zum «besten Zeitpunkt» ausgelöst: Hat man den Wecker beispielsweise auf 7:30 Uhr gestellt, ist aber gegen 7:15 Uhr in einer leichten Schlafphase, wird man schon dann aufgeweckt – so jedenfalls das Versprechen.

Ob das Start-up Hello wirklich alles umsetzen kann, was es in Video und Text verspricht, lässt sich bislang noch nicht sagen. Die Sense-Entwicklung ist allerdings schon weit fortgeschritten. Das Unternehmen hat bereits über 10 Millionen Dollar Kapital eingesammelt. Das gerade laufende Kickstarter-Projekt ist daher wohl eher Marketing als notwendig. Via Kickstarter soll man umgerechnet 90 Franken inklusive Versand vorschiessen, um im November seine Kugel plus einen Sleep-Pill-Sensor zu bekommen. Für 110 Franken gibt es das Paket mit zwei Sensoren. (Jan Tissler)

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AirType: Tippen ohne Tastatur

AIRTYPE: Schreiben wie auf einer Tastatur, nur ohne Tastatur

AirType: Schreiben wie auf einer Tastatur, nur ohne Tastatur. Bild: AIRTYPE

Mittlerweile gibt es viele Geräte, bei denen eine physische Tastatur nicht wirklich praktisch ist. Also weg mit dem Ding dachten sich die Gründer eines Start-ups namens AirType. Die Idee der Firma aus Texas klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Tippbewegungen der Finger sollen wie auf einer Tastatur erkannt werden, ohne dass tatsächlich eine Tastatur benötigt wird. Erreichen will AirType dies mit leichten Manschetten, die an beide Hände geschnallt werden.

Lässt sich diese Idee umsetzen, wäre das ein nennenswerter Fortschritt: Dann wäre wirklich kein Laptop mehr vonnöten. Ein stark ausgerüstetes Tablet mit Kickstand, wie zum Beispiel das Surface Pro 3, wäre genug, auch zum Arbeiten.

Abzuwarten bleibt, wie gut die angestrebte Lösung funktioniert, denn an die Manschetten wird man sich erst einmal gewöhnen müssen. Vielen dürfte die Erleichterung sehr entgegenkommen. Andere werden sich nicht vorstellen können, damit zu arbeiten. Und dann gibt es noch viele weitere Fragen – zuallererst natürlich, wie genau die Technik erkennen will, welche Tasten gerade getippt werden. Eine weitere Frage ist, ob das System Menschen unterstützen wird, die das Zehn-Finger-Tippen nicht beherrschen und deswegen oft die Zurück-Taste benutzen.

Bisher ist AirType noch in einem frühen Stadium, noch lässt sich das Produkt nicht bestellen. Viel mehr als die Protagonisten des Start-ups, seine Förderer, ein paar Bilder und ein Video gibt es auf der offiziellen Website im Augenblick nicht zu sehen. Man darf gespannt sein, wie es mit dem tastaturlosen Tippen weitergeht. (Jürgen Vielmeier)

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Swash: Waschmaschine, Trockner und Bügeleisen in einem

Swash

Swash: Allround-Gerät für den Haushalt. Bild: Swash /Whirlpoo

Solche Situationen gibt es leider häufig: Man muss dringend auf einen Geschäftstermin, doch das schicke Hemd oder die Business-Bluse liegt noch ungewaschen im Wäschekorb. Im Normalfall müsste man nun entweder eine überstürzte Wasch-Aktion starten oder auf das gewünschte Kleidungsstück verzichten. Doch das muss nicht sein, zumindest nicht, wenn man über ein gut gefülltes Portemonnaie verfügt. Denn dann könnte man sich einen Helfer namens Swash zulegen.

Bei Swash handelt es sich um ein 1,36 Meter hohes und 42 Zentimeter breites Gerät, das von Whirlpool in Zusammenarbeit mit Procter & Gamble entwickelt wurde. Die Idee dahinter ist ganz pfiffig: Man spannt ein Kleidungsstück in eine Halterung ein, legt eine spezielle Reinigungskapsel ein, schliesst die Apparatur – und zehn Minuten später sieht das Hemd, das T-Shirt, die Bluse, das Sakko oder die Hose wie neu aus. Dass Swash wirklich hält, was die Hersteller versprechen, bestätigt Keith Barry, Chefredakteur von Reviewed.com, in seinem Test-Artikel.

Zum Funktionieren braucht das Gerät nur einen Strom-, keinen Wasseranschluss. Somit kann es überall, wo Platz ist, aufgestellt werden. Die Reinigung erfolgt mithilfe von Hitze und Reinigungskapseln, Swash Pods genannt. Ein Zwölferpack kostet rund fünf Euro. Für Swash selbst muss man umgerechnet 450 Franken ausgeben.

Auch wenn Swash praktisch erscheint, darf man seine Schattenseiten nicht vergessen: Der Express-Reiniger ist nur für ein Kleidungsstück auf einmal ausgelegt. Die Ergebnisse mögen zwar grösstenteils in Ordnung sein, doch laut Engadget gehen schwere Flecken wie Spaghetti-Reste oder der Wein vom Vorabend damit nicht aus der Kleidung. Ein weiterer Wermutstropfen: Swash ist bislang nur in den amerikanischen Bloomingdale's-Läden erhältlich. Wer sich trotzdem informieren will, dem sei die offizielle Webseite empfohlen. (Jürgen Kroder)

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