Digital

Die wohl schönsten Instagram-Bilder der Welt

Selbstlöschende Bilder: Instagram greift Snapchat an

22.11.16, 14:14

Das zum Facebook-Konzern gehörende Fotonetzwerk Instagram greift mit neuen Funktionen den Konkurrenten Snapchat an. Nutzer können über den Messenger-Dienst Direct jetzt auch Fotos und Videos senden, die direkt nach dem Betrachten automatisch gelöscht werden.

Wenn der Empfänger die Inhalte speichert oder per Screenshot aufnimmt, wird der Absender informiert, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Damit übernimmt Instagram die Kernfunktion von Snapchat. Der Messengerdienst erlaubt es seinen Nutzern, Videos, Bilder und Textnachrichten zu schicken, die nach dem Ansehen wieder verschwinden.

Das sind die meistgelikten Bilder auf Instagram

Funktionen ab sofort verfügbar

Das zieht vor allem jüngere Smartphone-Nutzer an; bei ihnen ist Snapchat sehr beliebt. Der Dienst hat nach eigenen Angaben mehr als 100 Millionen Nutzer. Viele Analysten sehen Snapchat als gefährlichsten Konkurrenten für Facebook.

Die neuen Instagram-Funktionen sind nach Angaben des Unternehmens ab sofort und weltweit verfügbar. Daneben kündigte das Netzwerk an, «in den nächsten Wochen» Live-Videoübertragungen zu ermöglichen.

Diese sollen ebenfalls nur im Augenblick des Geschehens zu sehen sein und danach sofort verschwinden. Auch hier ahmt Instagram die Konkurrenz nach: Die Funktionen ähneln denen der zum Kurzbotschaftendienst Twitter gehörenden Video-App Periscope.

500 Millionen Nutzer

Instagram hat etwa 500 Millionen Nutzer. Davon verwenden nach Unternehmensangaben mehr als 300 Millionen den Messengerdienst Direct. Facebook hatte das Netzwerk im Frühjahr 2012 gekauft.

Der Internetriese versuchte vor einigen Jahren auch, Snapchat zu übernehmen, hatte aber keinen Erfolg. Seither verlegt sich Facebook darauf, verschiedene Funktionalitäten des Anbieters nachzumachen. Analysten sehen Snapchat als gefährlichsten Konkurrenten von Facebook. (whr/sda/afp)

#Bookface statt Facebook – 59 Instagram-Bilder zwischen Realität und Fiktion

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bye-bye Netzneutralität, hello Zwei-Klassen-Internet – das ändert sich jetzt für dich

Der Bundesrat will offenbar genau da hin, wo Trump hin will.

Netzneutralität bedeutet, dass Videos, Musik und Webseiten von grossen und kleinen Internetfirmen wie YouTube, Facebook oder watson von den Internetprovidern gleich schnell über ihre Datennetze transportiert und nicht blockiert werden.

In den USA ist das von Barack Obama eingeführte Prinzip der Netzneutralität nun gefallen. Die von Donald Trumps Republikanern kontrollierte Telekommunikations-Aufsicht FCC hat die strikten Regeln zur Gleichbehandlung von Daten im Internet abgeschafft. Dass …

Artikel lesen