Digital

IBM macht weniger Umsatz

21.04.15, 04:36

Der Computerkonzern IBM hat mit Umsatzrückgängen in den meisten seiner Geschäftsbereiche zu kämpfen. Im vergangenen Quartal sackten die Erlöse im Jahresvergleich um rund zwölf Prozent auf 19.6 Mrd. Dollar ab.

Besonders deutlich war der Rückgang im Hardware-Geschäft mit mehr als 22 Prozent. Bei den zukunftsträchtigen Cloud-Diensten gab es dagegen ein Plus von 60 Prozent. Das stützte den Gewinn, der um 2.4 Prozent auf 2.33 Mrd. Dollar sank, wie IBM nach US-Börsenschluss am Montag mitteilte. 

IBM befindet sich in einem grossen Wandel. Bild: AP/dapd

Das Ergebnis übertraf die Markterwartungen. Die Aktie ging auf eine Achterbahnfahrt: Zunächst legte sie nachbörslich um mehr als zwei Prozent zu, dann fiel sie ins Minus, bevor sie wieder leichte Zuwächse verzeichnete.

Im grössten Bereich Technologie-Services gab es ein Umsatzminus von knapp elf Prozent auf 7.89 Mrd. Dollar. Der Vorsteuergewinn fiel um über 18 Prozent auf 994 Mio. Dollar. Ähnlich sah es bei Dienstleistungen für Unternehmen aus: 13 Prozent Umsatzrückgang auf 4.32 Mrd. Dollar und über ein Fünftel weniger Vorsteuergewinn.

Lukratives Software-Geschäft

Das Software-Geschäft erwies sich immerhin erneut als besonders lukrativ. Der Umsatz schrumpfte zwar um gut acht Prozent auf 5.2 Mrd. Dollar - aber mit einem leicht gesunkenen Ergebnis von knapp 1.94 Mrd. Dollar fuhr die Sparte fast die Hälfte des operativen Gewinns ein.

IBM ist in einem grossen Wandel hin zu Cloud-Diensten, bei denen Software und Daten direkt aus dem Netz bereitgestellt werden, sowie der Datenauswertung unter anderem mit Hilfe von Technologie des Supercomputers Watson. 

Allerdings wachsen diese neuen Bereiche nicht schnell genug, um die Rückgänge im bisherigen Geschäft auszugleichen. IBM trennte sich auch von einigen Sparten im Server- und Halbleiter-Geschäft. IBM hatte bereits vor einer schwachen Umsatzentwicklung gewarnt. (feb/sda/dpa)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Hey, iPhone-User! Fragt mal Siri, wie alt Roger Federer ist 🙈

Siri weiss viel, aber manchmal steht sie am Berg: Etwa dann, wenn man sie nach dem Alter des Tennisspielers fragt, der am Sonntag das Australian Open gewann und damit als erster 20 Grand-Slam-Titel eroberte. Auf «Wie alt ist Roger Federer» erhalten iPhone-User von Siri nur eine merkwürdige Auswahl. Dann liest sie Rogers Namen in drei Variationen vor.

Wer hartnäckig bleibt, erfährt vielleicht die richtige Antwort (36). Allerdings muss man bis zu 20 Mal nachfragen. Manchmal «hängt» sich die …

Artikel lesen