Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

IBM macht weniger Umsatz

21.04.15, 04:36

Der Computerkonzern IBM hat mit Umsatzrückgängen in den meisten seiner Geschäftsbereiche zu kämpfen. Im vergangenen Quartal sackten die Erlöse im Jahresvergleich um rund zwölf Prozent auf 19.6 Mrd. Dollar ab.

Besonders deutlich war der Rückgang im Hardware-Geschäft mit mehr als 22 Prozent. Bei den zukunftsträchtigen Cloud-Diensten gab es dagegen ein Plus von 60 Prozent. Das stützte den Gewinn, der um 2.4 Prozent auf 2.33 Mrd. Dollar sank, wie IBM nach US-Börsenschluss am Montag mitteilte. 

FILE - In this Feb. 28, 2010 file photo, a worker prepares a booth of IBM at the CeBIT in Hanover, northern Germany. IBM is hoping harness the massive trove of data collected by smartphones, tablets, connected vehicles and appliances as part of a new “Internet of Things” business unit it plans to invest $3 billion in over the next four years. (AP Photo/Joerg Sarbach, file)

IBM befindet sich in einem grossen Wandel. Bild: AP/dapd

Das Ergebnis übertraf die Markterwartungen. Die Aktie ging auf eine Achterbahnfahrt: Zunächst legte sie nachbörslich um mehr als zwei Prozent zu, dann fiel sie ins Minus, bevor sie wieder leichte Zuwächse verzeichnete.

Im grössten Bereich Technologie-Services gab es ein Umsatzminus von knapp elf Prozent auf 7.89 Mrd. Dollar. Der Vorsteuergewinn fiel um über 18 Prozent auf 994 Mio. Dollar. Ähnlich sah es bei Dienstleistungen für Unternehmen aus: 13 Prozent Umsatzrückgang auf 4.32 Mrd. Dollar und über ein Fünftel weniger Vorsteuergewinn.

Lukratives Software-Geschäft

Das Software-Geschäft erwies sich immerhin erneut als besonders lukrativ. Der Umsatz schrumpfte zwar um gut acht Prozent auf 5.2 Mrd. Dollar - aber mit einem leicht gesunkenen Ergebnis von knapp 1.94 Mrd. Dollar fuhr die Sparte fast die Hälfte des operativen Gewinns ein.

IBM ist in einem grossen Wandel hin zu Cloud-Diensten, bei denen Software und Daten direkt aus dem Netz bereitgestellt werden, sowie der Datenauswertung unter anderem mit Hilfe von Technologie des Supercomputers Watson. 

Allerdings wachsen diese neuen Bereiche nicht schnell genug, um die Rückgänge im bisherigen Geschäft auszugleichen. IBM trennte sich auch von einigen Sparten im Server- und Halbleiter-Geschäft. IBM hatte bereits vor einer schwachen Umsatzentwicklung gewarnt. (feb/sda/dpa)



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Google-Chef droht mit kostenpflichtigem Android 😳

Macht Google auf Microsoft? Der CEO trommelt schon mal kriegerisch.

Nach der Multimilliarden-Strafe der EU widerspricht Google-Chef Sundar Pichai dem Vorwurf des Marktmissbrauchs und lässt durchblicken, dass deswegen nun ein kostenpflichtiges Lizenzierungsmodell für Android im Raum stehe.

Wenn die EU-Kommission Google zwingt, seine Apps nur noch einzeln anzubieten und nicht mehr als obligatorisches Gesamtpaket, könnte dies weitreichende Folgen haben. Und zwar für die Hersteller von Android-Geräten und die Konsumenten.

Im Google-Blog schreibt Pichai:

Nun sei …

Artikel lesen