Digital
The hitchBOT is seen posed next to Highway 17 north of Sault Ste. Marie, Ontario, and a portion of the Trans-Canada Highway August 5, 2014. The hitch-hiking robot is now at the halfway point in its journey across Canada. Picture taken August 5, 2014. REUTERS/Kenneth Armstrong (CANADA - Tags: SOCIETY SCIENCE TECHNOLOGY TPX IMAGES OF THE DAY)

Seit dem 27. Juli ist dieser Roboter in Kanada unterwegs. Bild: REUTERS

Trampender Roboter

Beim Hitchbot läufts – äh: fährts – wie geschmiert: Er hat schon mehr als 2500 Kilometer hinter sich

Der Hitchbot kommt gut voran: Der Roboter, der Kanada ganz alleine als Anhalter durchqueren soll, ist nach zehn Tagen in Ontario angekommen. Auf Twitter, Facebook und Instagram dokumentiert er seine Reise.

07.08.14, 14:33 07.08.14, 18:14

Ein Artikel von

Würden Sie sich einen wildfremden Roboter mit Kameraaugen und Mikrofon ins Auto setzen? Seit dem 27. Juli kann es Autofahrern in Kanada passieren, dass sie am Strassenrand einen Roboter mit Gummistiefeln und Handschuhen entdecken. Hitchbot heisst die blau-gelbe Konstruktion, sie hat den Auftrag, von Halifax an der Ostküste nach Victoria an der Westküste zu kommen – per Anhalter.

Laut der Karte auf seiner Website ist der Hitchbot mittlerweile in Sault Ste. Marie angekommen, im Süden kanadischen Provinz Ontario. Insgesamt dürfte er somit mehr als 2500 Kilometer zurückgelegt haben – das ist mehr als ein Drittel, aber noch nicht die Hälfte der Gesamtstrecke. Bislang ist der Roboter zum Beispiel durch Städte wie Québec, Montreal und Toronto gereist.

Beim Trampen hilft dem Hitchbot eine Menge Technik, darunter eine Kamera und ein Mikrofon, eine Kombination, dank der er Bewegungen und Sprache erkennen kann. Ein weiterer Vorteil gegenüber gewöhnlichen Anhaltern ist ausserdem seine Bekanntheit: Der Roboter ist mittlerweile weltweit, aber natürlich auch in Kanada in zahlreichen Zeitungen und Onlinemagazinen aufgetaucht. Die meisten Helfer dürften also genau wissen, wen sie sich ins Auto holen.

Eindrücke seiner Reise gibt der Hitchbot auf Twitter, Instagram und Facebook, darunter finden sich diverse Bilder, die andere Reisende von ihm gemacht haben. Aufnahmen aus der Roboter-Perspektive – wie diese – sind bislang eher selten.

Wer den Hitchbot mitnimmt, macht in der Regel auch ein Beweisfoto davon.

Seinen bislang letzten Tweet hat der Hitchbot am Dienstag abgesetzt. Angetroffen wurde er da in einem Fotofachgeschäft in Sault Ste. Marie. (mbö)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Teslas E-Brummi ist vielleicht sexy, aber wir Schweizer bauen schon lange E-Lastwagen

Elon Musk hat seinen ersten Elektro-Lkw präsentiert. Die Innerschweizer Firma E-Force One baut schon seit 2013 E-Lastwagen – spezifisch für den Schweizer Markt.

Tesla-Chef Elon Musk hat in der Nacht auf Freitag einen strombetriebenen Sattelschlepper vorgestellt. Er soll auch mit voller Ladung von 40 Tonnen eine Reichweite von rund 800 Kilometern haben. Die Produktion werde im Jahr 2019 starten.

Musks E-Brummi ist sexy und die bislang bekannten technischen Daten sind beeindruckend. Aber wer Tesla kennt, weiss, dass es auch mal ein paar Jährchen länger dauern kann, bis den vollmundigen Ankündigungen Taten folgen. In der Innerschweiz ist man Musk …

Artikel lesen