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Das Streaming-Portal ist noch immer unter der Tonga-Domain «.to» zu erreichen. screenshot. kinox.to

Die deutschen Piratenjäger haben zugeschlagen: Mutmasslicher Kinox.to-Betreiber gefasst

12.09.17, 12:38 12.09.17, 16:03

Nach drei Jahren auf der Flucht ist den Behörden ein mutmasslicher Betreiber des verbotenen Raubkopien-Portals Kinox.to ins Netz gegangen. Der 24-Jährige sei bereits Anfang Juni in Pristina im Kosovo festgenommen worden, teilte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden am Dienstag mit.

Zuvor hatte das «Handelsblatt» darüber berichtet. Die Auslieferungsvorbereitungen mit den kosovarischen Behörden liefen, sagte Oberstaatsanwalt Oliver Möller.

Der Festgenommene und sein vier Jahre älterer Bruder sind seit Oktober 2014 auf der Flucht. Damals hatten Spezialeinheiten das Haus ihrer Eltern bei Lübeck durchsucht, in dem die beiden lebten.

Sie sollen zusammen mit anderen die Kinox.to-Seite betreiben, von der aus auf raubkopierte Medieninhalte wie Kinofilme auf anderen Servern verlinkt wird. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen neben gewerbsmässiger Urheberrechtsverletzung auch Steuerhinterziehung vor. (sda/dpa)

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17
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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Willkommen 13.09.2017 08:05
    Highlight Ach halb so schlim, ist wie wie beim IS, köpfe den anführer und innert 1woche kommt ein Neuer. Viel blabla für nix.
    20 2 Melden
  • Sauäschnörrli 12.09.2017 21:03
    Highlight Und die anderen Seiten die auf Streams verlinken, lassen gerade die Korken knallen.
    39 1 Melden
  • Musterschüler 12.09.2017 17:54
    Highlight Schon lustig...

    Ich habe vor 5 Minuten gerade, auf kinox, einem Film fertig geschaut.
    80 3 Melden
    • Negan 13.09.2017 15:09
      Highlight ..aber vermutlich .ac
      Da funktionieren aber auch nicht mehr alle Filme. Nur noch vereinzelt...
      2 0 Melden
  • AdiB 12.09.2017 17:45
    Highlight Da haben wiers. Jemand bietet den leuten was um sonst an und man wird gejagt als sei man der staatsfeind nr. 1. Aber bei den grossen abzockern muss man sanft reden die könnten noch böse werden und den preis raufschrauben. Paradoxe welt.
    139 17 Melden
    • Kawabanga 12.09.2017 18:26
      Highlight Ähm, das kannst du so aber nicht sagen. Klar, die grossen Konzerne sind auch Gauner, aber kinox ist nunmal illegal.

      Die Betreiber verdienten mit der Werbung auf kinox Millionen. Und Filmkopien sind nunmal illegal und darauf zu verlinken ist dann eigentlich nichts anderes als Beihilfe.

      Ich sag nicht, man solle kinox nicht nutzen, dass muss jeder selber wissen. Ich find einfach deine Aussage dazu falsch.
      28 33 Melden
  • Denk nach 12.09.2017 17:28
    Highlight R. I. P. Kinox.to
    26 6 Melden
  • Normi 12.09.2017 16:49
    Highlight Die Seite bietet keine Raubkopien an nur die Links dazu, die man auch auf Google findet, müssen die jetzt auch Angst haben verhaftet zu werden ?🤔
    106 9 Melden
    • Favez 12.09.2017 23:05
      Highlight Kino.to (der Vorläufer von KinoX.to) hat mit Inhalte-Anbietern zusammengearbeitet. Sie haben für Screener bezahlt und teilweise selber hochgeladen. War in diesem Fall vielleicht auch so.
      Der Vergleich mit Google hinkt da Google jedes Jahr Millionen URLs entfernt nach dem Prinzip "notice and takedown". Sie halten sich also an das (amerikanische) Gesetz.
      Kenne ein paar Torrent-Suchmaschinen die das auch so machen und darum legal sind, da steht dann unten "12 results were removed because of Digital Millenium Copyright Act DMCA" und dann sucht man halt direkt auf Piratebay :)
      8 1 Melden
    • David Steger 13.09.2017 12:57
      Highlight Die meisten Streams, die man über kinox.to findet sind DVD/BD-Ripps. Das heisst, dass irgendjemand einmal dafür Urheberechtsgebüren bezahlt hat. Dabei spielt es keine Rolle, wie oft die angesehen, ob sie ausgeleiht, verkauft oder verschenkt wird. Nur das Vervielfältigen und Verkauf ist verboten.
      Die DVD/DB wird digitalisiert und über das Internet zur Verfügung gestellt.
      Eine Bibliothek in der Schweiz macht genau dasselbe nur eben mit dem physischen Medium.
      Wo liegt also das Problem?

      (Ich weiss, die Frage ist provokativ)
      4 2 Melden
    • Favez 16.09.2017 16:02
      Highlight Die Bibliothek bezahlt 5 Rappen pro Verleihvorgang an die SUISA, das ist der Unterschied. Videotheken (gibts die noch?) bezahlen etwas mehr. Einmalig 7.30 CHF pro Film plus ca. 1.20 CHF pro Jahr und Film.

      Auf Kinox.to hat es etwa 5000 Filme. Die SUISA-Rechnung wäre also ca. 40'000 CHF im ersten Jahr und dann ca. 4000 CHF für jedes weitere.
      Plus die Anschaffungskosten für die DVDs natürlich. Nicht mal so viel wenn man bedenkt, dass Millionen umgesetzt wurden.
      1 0 Melden
    • David Steger 16.09.2017 23:18
      Highlight @Favez Das verleihen von DVD/BD fällt meines Erachtens unter den Tarif für den "Verleih von Werkexemplaren".
      Im entsprechend Dokument hält die SUISA fest, dass Bibliotheken davon befreit sind. Siehe Bild Punkt 2.2
      0 0 Melden
    • Favez 17.09.2017 21:33
      Highlight Für die Bibliotheken gilt einfach ein anderer Tarif (Gemeinsamer Tarif 6). http://www.prolitteris.ch/fileadmin/user_upload/ProLitteris/Dokumente/Tarife_ab_2017/gt6b-de.pdf

      Dort steht: "Die Vergütungen für Tonbildträger betragen: CHF 0,05 je Verleihvorgang"
      0 0 Melden
  • Beri_sha_24a 12.09.2017 15:05
    Highlight By the way er hat sich bei der Botschaft Deutschlands in Pristina gemeldet, von "zugeschlagen" kann daher keine Rede sein.
    112 2 Melden
  • Beri_sha_24a 12.09.2017 14:59
    Highlight Er heisst Kreshnik, was auf Albanisch so viel wie Ritter oder Held heisst. Für viele im deutschsprachigen Raum war er sicher einer. Hättest auch ein gut-bezahlter IT-Experte werden können, aber decision-making war schon immer unsere Achillesferse.
    85 8 Melden
    • Kawabanga 12.09.2017 18:28
      Highlight Gut bezahlt war er auch als kinox-Betreiber.
      24 1 Melden
  • scientist 12.09.2017 14:54
    Highlight Ein Schwerverbrecher moll
    98 7 Melden

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