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Website Kinox.to: Nachfolge-Portal zu Kino.to
screenshot: kinox.to

29-Jähriger steht wegen Kinox.to vor Gericht

Kino.to ist seit 2011 dicht, doch das ähnliche Kinox.to steht weiter online. Vor dem Leipziger Landgericht muss sich jetzt einer der mutmasslichen Mitbetreiber verantworten. Es ist der erste Prozess rund um das Portal.

29.10.15, 09:26 29.10.15, 10:24


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Am Freitag steht in Leipzig ein mutmasslicher Mitbetreiber der Film-Plattform Kinox.to vor Gericht. Die Anklage wirft dem 29 Jahre alten Mann gewerbsmässige Urheberrechtsverletzung in mehr als 767'000 Fällen vor. Zudem ist er wegen Nötigung, Computersabotage und Steuerhinterziehung angeklagt, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Dresden sagte.

Das Streaming-Portal Kinox.to verlinkt seit Jahren in grossem Umgang illegale Kopien von aktuellen Kinofilmen und Serien. Es ist ein Nachfolgeportal des 2011 aufgeflogenen und abgeschalteten Kino.to. Letzteres war von Leipzig aus gegründet und betrieben worden.

Mehrere Kino.to-Verantwortliche, darunter der Gründer sowie sein Chefprogrammierer, wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Zuletzt erhielten vor zwei Wochen noch zwei Helfer Bewährungsstrafen.

Abschalten bislang nicht möglich

Jetzt beschäftigt der Nachfolger Kinox.to die sächsische Justiz, auch wenn die Tatverdächtigen selbst nicht aus der Region stammen. Das Portal ist bis heute am Netz und verlinkt ebenfalls auf Streams aktueller Filme. Die Ermittler konnten es bisher nicht abschalten, weil ihnen die Zugangscodes fehlen.

Der nun angeklagte 29-Jährige und ein weiterer Verdächtiger waren bei einer Razzia vor einem Jahr festgenommen worden. Zwei weitere mutmassliche Köpfe hinter dem Filmportal sind weiter auf der Flucht.

Zu den 22 und 26 Jahre alten Brüdern gebe es weiterhin keine heisse Spur, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft. Die Männer gelten als gewaltbereit und werden mit internationalem Haftbefehl gesucht. 

(mbö/dpa)

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