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Die Wahrheit hinter einem Facebook-Status bleibt meist unbekannt.

Phänomen Facebook-Neid

Warum man wirklich nie neidisch auf das tolle Leben der Facebook-Freunde sein sollte

27.06.14, 08:51 27.06.14, 09:06

Der norwegische Filmemacher Shaun Higton hat kürzlich das Video «What's on your mind?» ins Web gestellt. In etwas mehr als zwei Minuten führt es dem Betrachter schmerzhaft vor Auge, wie gross die Diskrepanz sein kann, zwischen unserer vermeintlich erfolgreichen Facebook-Identität, die von Erfolg zu Erfolg eilt – und dem echten Leben

Scott Thomson, der Protagonist im Kurzfilm, lügt nicht, aber Begebenheiten in seinem Leben stellt er online in einen anderen Kontext. So holt er sich über die wachsenden Likes seine Bestätigung. Auf Facebook geht es ihm gut, aber die Realität sieht anders aus.

Die im Video thematisierten Phänomene heissen «Facebook-Neid» und «Facebook-Depression». Tagein tagaus haben die Freunde via Facebook, Instagram oder Twitter nur Positives zu berichten: Fotos vom Traumurlaub, ein Status-Update zum fantastischen neuen Job oder das Foto vom selbstgekochten Essen, das aussieht wie vom Sterne-Koch. Hand aufs Herz, da kommt man rasch in Versuchung, das eigene Leben auf Facebook etwas vorteilhafter zu präsentieren, als es in Wahrheit ist.

Die Realität ist meist weit weniger schillernd, als wir es auf Facebook vorgaukeln. Video: YouTube/HigtonBros

Fit wie ein Turnschuh? Von wegen!

Echtes Leben versus Facebook-Leben. Gif: Buzzfeed

via: Buzzfeed

(oli)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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