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iTunes-Einstellungen ändern

Mit diesem Trick packt man bis zu doppelt so viel Musik aufs iPhone

Ob iPhone, iPad oder iPod Touch: Wenn der interne Speicher knapp wird, lohnt es sich, die digitale Musiksammlung unter die Lupe zu nehmen.

Wie viele Songs hast du auf deinem iPhone gespeichert? Und aus welchen Quellen?

Es gibt ja immer noch Leute, die sich nicht auf Streaming-Dienste verlassen wollen, sondern lieber eine eigene Musiksammlung besitzen und die Songs auf Festplatten und Geräten physisch speichern.

Digitale Songs können in verschiedener Qualität und in unterschiedlichen Dateiformaten vorliegen. Je höher die sogenannte Bit-Rate ist, umso grösser ist auch die entsprechende Datei.

Und genau hier setzt unser Trick für iOS-Geräte wie das iPhone oder das iPad an (siehe Bildstrecke). Durch eine einfache Änderung in den iTunes-Einstellungen kann man die Grösse der gespeicherten Songs massiv reduzieren – und erhält im Gegenzug bis zu doppelt so viel Speicherplatz.

128 kBit/s genügen

So funktioniert es: Wenn man bei iTunes Songs kauft, werden diese gewöhnlich mit einer Bit-Rate von 256 kBit/s von Apple ausgeliefert. Wenn man Songs von einer CD gerippt hat, dürfte die Bit-Rate sogar 320 kBit/s betragen. 

Für den normalen Musikgenuss genügt aber eine Bit-Rate von 192 oder gar 128 kBit/s, wie der US-Techblog Redmond Pie festhält. Durch das Konvertieren der Musiksamlung bei iTunes wird nicht nur die Bit-Rate entsprechend gesenkt, es werden auch alle Songs in das platzsparende Dateiformat AAC (Advanced Audio Coding) umgewandelt.

Nur mit empfindlichem Gehör und leistungsfähigen Premium-Kopfhörern lassen sich qualitative Unterschiede feststellen. Man kann also getrost die Dateigrösse verringern, um zusätzlichen Platz zu gewinnen auf dem Mobilgerät. Und sollte man mit dem Resultat nicht zufrieden sein, kann man jederzeit wieder zu einer höheren Bit-Rate zurückkehren.

Wichtig für iPhone-Nutzer, die grundsätzlich mit Platzproblemen zu kämpfen haben: Das jüngste System-Update auf iOS 8.1.3 verringert laut Apple den Platzbedarf bei zukünftigen Software-Updates.

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    Alle Leser-Kommentare
  • tohuwabohu__ 30.01.2015 00:26
    Highlight Highlight Ich finde jegliche Musik bei 128kbit unzumutbar. Für mich sind selbst 320kbit wirklich nicht das Wahre. Ich rate für Musikliebhaber auf verlustfreie Formate umzusteigen. (Flac oder Alac)
    Ich kann es wirklich nicht glauben, dass die Mehrheit keinen Unterschied zwischen 128kbit und 320kbit heraushört.
    • chandler 30.01.2015 07:56
      Highlight Highlight Es geht nichts über einen Plattenspieler und eine LP :-)
    • Schubidubidubid 30.01.2015 08:06
      Highlight Highlight Ich lade jeden zum Znacht ein, der ein 256 kbit AAC von einem WAV in einem blinden ABX Test überhaupt unterscheiden kann.

      Hier geht es um AAC. Die Qualität von 128 kbit AAC entspricht etwa einem 320kbit MP3 meiner Erfahrung nach und der aktuelle iTunes Standard ist nochmals um Längen besser.
    • Schubidubidubid 15.02.2015 01:08
      Highlight Highlight Ehm, ich höre nicht nur so nebenbei Musik. Bei uns im Tonmeisterstudium hats auf jeden Fall niemand gehört. ;-)
  • alessandro 29.01.2015 23:58
    Highlight Highlight Dieser Tipp ist wirklich nur etwas für Leute die noch nie einen guten Kopfhörer besessen haben und ihre iTunes Library mit Youtube-Downloads füllen...
  • Sumsum 29.01.2015 22:56
    Highlight Highlight Klassische Musik in 128kbit finde ich unzumutbar.
    Ich Handhabe das so. Lieblings Mukke hochauflösend auf dem Mobile - auch für offline konsum. Den Rest der Sammlung oder weniger wichtige tracks gratis (bis 20'000 tracks) gehostet auf Google Play. Diese streame ich dann unterwegs. So hat mann einige tausend tracks immer dabei. Das sollte für einige Monate Musik Genuss reichen :)
    • alessandro 29.01.2015 23:58
      Highlight Highlight Ich bin da voll bei dir!
  • Tzaker 29.01.2015 20:35
    Highlight Highlight Für eine Bibliothek mit ausschliesslich Hörbüchern ist das ein guter Tipp. ;)
  • Tim Roll 29.01.2015 19:57
    Highlight Highlight Der Titel ist ja völlig irreführend: Wenn mann einen Koffer hat,und bei allen einzupackenden Hosen die Beine abschneidet, dann bringt man mehr Hosen in den Koffer, aber grösser wird dieser nicht.

    Der Titel suggeriert aber einen grösseren Koffer, was natürlich nicht stimmt.
    • @schurt3r 29.01.2015 22:01
      Highlight Highlight Habe den Titel «entschärft», um weiteren Missverständnissen vorzubeugen. Wollte echt keine Hosenbeine abschneiden ;-)
    • Tim Roll 30.01.2015 07:52
      Highlight Highlight Danke, dann kann mein Kommentar gelöscht werden.

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