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«Gestatten, Sisou.» Siebenschläferin und App-Testkatze. bild: watson

für muschi & co.

Das sind die besten Katzen-Apps fürs iPhone

Pfotenmassage und Büsi-Dolmetscher: watson hat sich durch das riesige Angebot an Katzen-Apps gekämpft. Der grösste Teil ist für die Katz, wir haben aber trotzdem ein paar Perlen gefunden.

27.08.14, 08:07 02.04.15, 12:01

Meine erste Katze hiess Muschi.

Ja, ist schon ein Weilchen her – und war damals völlig ok, ehrlich!

Muschi lebte zu einer Zeit, als die Menschheit noch ohne Apps über die Runden kommen musste. OHNE APPS!?

Aber genug von der Vergangenheit, und Vorhang auf für Sisou. So heisst unsere heutige vierbeinige Mitbewohnerin.

Als Katze des 21. Jahrhunderts liebt Sisou Apps. Wenn sie nicht gerade schläft – oder sich schlafend stellt ...

Lust, etwas Neues auszuprobieren? bild: watson

Sisou wird im weiteren Verlauf unserer grossen Katzen-Apps-Serie hoffentlich auch mal «in Aktion» zu sehen sein. Bei den unten vorgestellten Apps hat sie sich vornehm zurückgehalten. Nichtsdestotrotz sind gewisse Erkenntnisse aus dem Alltag mit ihr in den Testbericht eingeflossen. Aber lesen Sie selbst!

Erste Hilfe für Katzen (3 Fr.)

Die App «Erste Hilfe für Katzen» gehört auf jedes iPhone. Die drei Franken sind gut investiertes Geld. Auch wenn ich hoffentlich nie in die Situation komme, einen Vierbeiner wiederbeleben zu müssen. Man weiss ja nie. Und nur schon das Gefühl, dass alle wichtigen Informationen nur wenige Klicks entfernt sind, lässt Zweibeiner besser schlafen.

screenshot: watson

Das bringt uns zur nächsten Katzen-App. Wobei ich lügen müsste, wenn ich sagen würde, dass es sich dabei um eine unverzichtbare Software-Errungenschaft handelt.



Mensch-Katze-Übersetzer (gratis / 1 Fr.)

Der «Mensch-Katze-Übersetzer» ist in einer Grundversion kostenlos verfügbar, und das ist gut so. Einfach den roten Knopf drücken. Das iPhone-Mikrofon nimmt das folgende (menschliche) Geplapper auf und übersetzt es – ähm – in Katzenlaute. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen. Vielleicht noch dieser Hinweis der Entwickler:

screenshot: watson

Womit wir bei der nächsten App angelangt sind.

Katzen-Übersetzer (gratis)

Wie es der ursprüngliche Name verrät, handelt es sich beim «Cat Translator» um eine App aus dem anglo-amerikanischen Raum. Sprechen US-Katzen die gleiche «Sprache» wie Schweizer Büsis? Egal! Auch bei dieser App steht ein roter Knopf im Zentrum. Man nimmt die Katzenlaute per Mikrofon auf und erhält eine Übersetzung.

Bei Sisou war dies (trotz gefülltem Fressnapf) immer die folgende:

Und nun kommen wir zu einer hochaktuellen App. #GeriGate lässt grüssen.

Kittyknips (gratis)

Die Gratis-App «Kittyknips» (auch «Cat Snaps» genannt) verspricht «Selbstportraits für Katzen». Um in der Sprache unserer Zeit zu bleiben: Nie waren echte Katzen-Selfies einfacher zu realisieren.

Leider war unsere Testkatze nicht zu motivieren, dem auf dem Touchscreen herumgeisternden farbigen Punkt «nachzujagen». So wurde der Selbstauslöser nicht durch eine Pfote betätigt. Den folgenden Schnappschuss bitte nicht falsch interpretieren, liebe Schweizer Medien!

Nein, das ist kein Nackt-Selfie von Geri

«Kittyknips» knipst alles, was den Touchscreen berührt.  Bild: watson

Unter uns: Bei vielen «Das sind die besten Apps»-Storys werden die besten Apps ganz am Schluss präsentiert. Hier ist das anders.

Katzen-Knigge (2 Fr.)

Der «Katzen-Knigge» (von Nature-Lexicon) ist die nächste kostenpflichtige App, die ich Katzenfreunden mit gutem Gewissen ans Herz legen kann. Die zwei Franken lohnen sich. Oder präziser: Die kostenlose Lite-Version ist dermassen übel beschränkt, dass man sich als Nutzer bei jedem dritten Klick grün und blau ärgert.

Eine meiner liebsten Abteilungen in der App ist der «Kleine Streichelkurs». Was erfahrene Katzenliebhaber längst wissen: Das Streicheln ist nicht nur für die Vierbeiner gut, sondern hilft auch dem Menschen, weil dabei Stress abgebaut werden kann. Wer's nicht glaubt, schaut sich die in die App integrierten Videos an. Die Sprecherin ist dermassen entspannt, dass sie fast selber einschläft ...

Ganz wichtig: Es wird mit kreisenden oder kraulenden Bewegungen gestreichelt und «über die Hinterläufe energetisch ausgestrichen».

PS. Nicht alle Katzen mögen die Pfotenmassage!

Lilly hat ein Problem. screenshot: watson

Nun gut! Jetzt folgen noch zwei Apps, die Sie getrost vergessen können. (Ich habe vom Chef den Auftrag erhalten, sieben (7!) Apps zu testen ...)

Katzengeräusche (1 Fr.)

Es gibt sicher viele Möglichkeiten, einen Franken dümmer auszugeben als für die iPhone-App «Katzengeräusche». Nur kommen mir gerade keine in den Sinn, und Sisou ist auch keine Hilfe. (Im App Store gibt es mehrere Apps mit oder rund um Katzengeräusche. An dieser Stelle ist das «Werk» der Entwicklerfirma Elastic Ventures gemeint).

Die App lässt uns folgende Geräusche abspielen, was bei lebenden Vierbeinern zu entsetzten Reaktionen führt.

Ja, die App ist inhaltlich so sexy wie ihr Screen-Design – grosses Bravo an die Entwickler, da steckt viel Herzblut drin :-). screenshot: watson

Falls Sie tatsächlich bis hierhin durchgehalten haben, sind Sie (vermutlich) ein echter Katzenfreund. Darum gibts zum Abschluss dieser Test-Serie eine wirklich sinnvolle App.

Katzenkalender (1 Fr.)

Der «Katzenkalender» ist perfekt für Leute, die gerne den Überblick haben. Für jedes Büsi kann eine «Fiche» erstellt werden. Zum Leidwesen der Betroffenen geht so keine einzige Impfung, Wurmkur oder Anti-Floh-Behandlung mehr vergessen. Wenn das Sisou wüsste ...

Schlicht und praktisch, die Katzen-Fiche. screenshot: watson

Das war's jetzt wirklich für heute. Für alle Katzenfreunde, die kein eigenes Tier halten können oder wollen, gibts noch einen Geheimtipp. Die Gratis-App «Sprechender Kater Tom» klingt zwar saublöd, vermittelt aber einen relativ guten (virtuellen) Einblick in das Zusammenleben mit einer Katze. Allerdings ist die Einblender-Werbung nervig.

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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